HOPE & LIFE – BERUFEN, UM ZU VERÄNDERN

By 23. August 2017Allgemein

„Wir wollen den Menschen mit unseren Ressourcen dienen.“ (Aus dem 3. Wert von HOPE & LIFE: Generosity – Grosszügigkeit ist unser Lebensstil)

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In der Bibel lesen wir die Geschichte von einem Mann, der gelähmt ist. Er liegt den ganzen Tag in seinem Bett. Doch eines Tages hört er, dass Jesus in der Stadt ist. Er überredet vier seiner Freunde, dass sie ihn zu dem Haus tragen, in dem Jesus am Predigen ist. Mühsam erreichen sie dieses Haus. Doch das ganze Gebäude ist voller Menschen. Nicht nur im Innenraum drängelt sich die Masse um Jesus, nein, auch draußen herrscht reger Betrieb. Unter diesen Umständen wäre es für jeden von uns nachvollziehbar, wenn die vier ihr Vorhaben, den Gelähmten zu Jesus zu bringen, aufgegeben hätten. Doch statt umzukehren tragen sie den Gelähmten auf das Dach des Hauses. Zum Glück waren zu dieser Zeit die Häuser mit flachen Dächern gedeckt. Oben angekommen entfernen sie ein paar Ziegel und lassen den Gelähmten mit einer einfachen Seilwinde von oben in den Raum hinunter gleiten. Jesus sieht dies und heilt den Gelähmten.

So ist es auch bei uns. Wir sind dem Durchbruch, dem Wunder oder der Verheißung oftmals viel näher als wir denken. Doch wenn wir den Durchbruch in unserem Leben und im Leben anderer erleben wollen, braucht es mehr als billige Ausreden, wir brauchen die richtigen Eigenschaften für einen Durchbruch. Menschen die sehen wollen, wie andere Menschen verändert und geheilt werden, geben nicht auf. Sie sagen zu sich selber:

„Ist hier keine Türe, suchen wir uns ein Fenster. Können wir nicht durchs Fenster, warum nicht übers Dach? Hinterlassen wir halt einen kleinen Materialschaden, aber Hauptsache, der Gelähmte kommt zu Jesus.“

Wo ein Wille ist, wird sich immer ein Weg finden lassen. Spannend zudem an der ganzen Geschichte ist, dass wir lesen:

„Als Jesus ihren Glauben sah, sagte er zu dem Gelähmten: „Mein Sohn, deine Sünden sind dir vergeben!“ … Und er wandte sich zu dem Gelähmten und sagte: „Ich befehle dir: Steh auf, nimm deine Matte und geh nach Hause!“ Da stand der Mann auf, nahm seine Matte und ging vor den Augen der ganzen Menge hinaus.“ Markus 2, 5 & 11-12

Jesus heilte den Gelähmten. Aber was war der Schlüssel dazu? Es war der Glaube von allen fünf zusammen. Dies führt mich zur Frage an uns: „Tun wir immer wieder Schritte in unserem Leben, um Gott unseren Glauben zu zeigen?“ Es genügt nicht, nur zu Hause zu sitzen und zu beten. Es ist einfach, nur zu sagen, dass wir glauben. Aber zeigen wir unseren Glauben auch? Stehen wir zu unseren Überzeugungen? Leben wir anderen unseren Glauben praktisch vor?

Der Mann steht nach der Begegnung mit Jesus auf und geht wieder nach Hause. Geheilt und verändert. Er beginnt als wiederhergestellter Mann ein neues Leben. Gestartet hat das Ganze bei sich zu Hause, im Bett des Gelähmten, genau in dem Moment, als er zu sich sagte:

„Jetzt ist fertig. Jesus ist in der Stadt und der kann einen Unterschied in meinem Leben machen. Jetzt brauche ich nur noch vier Freunde, die mich hinbringen.“

Jesus ist auch in deiner Stadt und in deinem Leben. Er ist heute in deinem Alltag allgegenwärtig. Wo könntest du ein Wunder gebrauchen? Wo könntest du ein Wunder für andere sein? Darum sage heute:

„Ich entscheide mich dazu, dass meinem Glauben Taten folgen. Ich will nicht mehr passiv und gleichgültig durchs Leben gehen. Ich will für meine Werte, meine Überzeugungen und meinen Glauben einstehen. Ich will Schritte vorwärts gehen, auf das zu, was Gott in mein Herz hineingelegt hat. Ich will den Glauben an Jesus nicht mehr nur für mich behalten. Ich weiß, wenn ich kühne und weise Schritte gehe, werden mir Gottes Größe und sein Zuspruch folgen. Auch heute. Amen!“