HOPE & LIFE – ICH BIN OFFEN FÜR VERÄNDERUNG

By 31. August 2017Allgemein

„Wir fragen uns immer wieder, wie Kirche heute sein muss, damit sie den Menschen dient.“ (Aus dem 4. Wert von HOPE & LIFE: Leadership – Lernbereitschaft ist unsere Haltung)

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Manchmal sind es die Sachen, gegen die wir kämpfen oder bei denen wir meinen, sie hindern uns, die Gott braucht, um uns in unserem Leben in ein neues Level zu führen. Gott will uns immer wieder aus unseren sicheren Zonen herausführen und braucht dazu auch unangenehme Situationen, Herausforderungen, Schwächen oder Ängste, die wir am liebsten meiden würden.

Gott öffnet immer wieder auf übernatürliche Art und Weise Türen in deinem Leben oder schließt sie. Nichts passiert aus Zufall. Gott kontrolliert jeden deiner Schritte. Das bedeutet, wenn dir ein Mensch Unrecht tut, du einen schweren Schicksalsschlag erlebst oder dich eine geliebte Person verlässt, kannst du dich der Situation mit der Hilfe Gottes stellen. Falls du dich entscheidest, immer wieder Gott und seiner Führung zu vertrauen, egal was passiert, wirst du erleben, wie Schwierigkeiten dich näher zu Gott bringen. 

So sollten wir es auch mit den Veränderungen in unserem Umfeld handhaben. Wenn wir uns gegen die Zeit und jeglichen Fortschritt wehren, bleiben wir stehen und versinken in der Mittelmäßigkeit, bis wir keine Stimme mehr haben. Klar, wir müssen nicht jedem neuen „Spleen“ nachjagen. Die Bibel gibt uns klare Richtlinien und Werte, an denen wir uns orientieren sollen. Aber die Art und Weise, wie wir unser Leben führen und diese biblischen positiven Werte der Welt vorleben, sollte unbedingt immer mit dem Puls der Zeit gehen. Wie können wir die Menschen von Heute mit dem Evangelium erreichen, wenn wir nicht ihre Sprache sprechen und sie in ihrer Art abholen? Gott fordert uns als Kirchen und Christen durch die Bibel dazu auf, nicht der Schwanz, sondern der Kopf einer Gesellschaft, Familie und der Welt zu sein. Wir sollten prägen. Unsere Stimme sollte man hören. Uns sollte man wahrnehmen, denn die Botschaft Gottes – das Evangelium – ist zu wichtig und zu kraftvoll, als dass es irgendwo in verschlossenen Räumen von Menschen gepredigt wird, die ihre Stimme in der Gesellschaft verloren haben. Bleiben wir daher offen für Veränderung, durch die Gott uns nicht nur in unserem Leben, sondern auch als Kirche weiterführen will und wird. Gott wird es nie zulassen, dass die Veränderung oder Herausforderung mehr Schaden als Segen bringt. Gott will und wird sie immer brauchen, um uns in eine neue Dimension des Lebens und des Einflusses zu bringen.

Darum beurteile deine Situation nie von der negativen Seite her. Es ist viel zu einfach, bitter und negativ zu werden und zu Gott zu sagen: „Gott, warum passiert das immer mir? Gott, warum muss ich durch diese Herausforderung? Warum geht der ganze Prozess nicht schneller?“ Diese Fragen kann jeder stellen. Doch im Leid, im Warten, in dem Veränderungsprozess, den Gott initiiert hat, Gott treu zu bleiben, das Gute darin zu sehen und sich dem Neuen zu stellen, das ist eigentlich das, was Gott in uns sucht. Diese Haltung wird uns schlussendlich weiterbringen.

Gott weiß immer, was gut für uns ist. Gott sucht immer unser Bestes. Egal, was wir durchmachen oder erleben, hören wir auf, Gott anzuklagen und ihm zu sagen, wie groß unser Leid ist. Sagen wir stattdessen unseren Herausforderungen und unserem Leid, wie groß unser Gott ist!

„Ich bin bereit, dass Gott mich in ein neues Level im Glauben führen kann. Ich will nicht stehen bleiben und am „Alten und Bewährten“ festhalten. Ich bin offen gegenüber Veränderung, weil ich weiß, Gott hat noch Besseres bereit in meiner Zukunft. Neue Türen mit neuen Möglichkeiten werden sich mir öffnen. Neue Ebenen der Gunst Gottes liegen vor meinen Füssen. Amen!“