HOPE & LIFE – ICH FOKUSSIERE MICH AUF DEN FRIEDEN GOTTES

By 6. September 2017Allgemein

„Gott gibt sein Bestes für uns, deshalb geben auch wir unser Bestes.“ (Aus dem 5. Wert von HOPE & LIFE: Excellence – Qualität ist unser Stempel)

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So schnell machen wir uns Sorgen. Läuft es mal nicht so, wie wir es uns vorstellen, kommen schon die Ängste und klopfen an unsere Tür des Herzens. Sorgen und Ängste haben übrigens einen sehr zerstörenden Charakter. Sorgen haben folgende Eigenschaften:

  • Das Problem erscheint uns mit der Zeit immer grösser als es in der Wirklichkeit ist.
  • Je länger das Problem besteht, desto unlösbarer erscheint es uns.
  • Unsere Fantasie bläht das ganze Problem noch auf.
  • Gott wird im Vergleich dazu immer kleiner.
  • Wir verbeugen uns vor dem Problem, statt auf Gott und seine Möglichkeiten zu schauen.

Wenn wir dann den Sorgen in unserem Leben Raum geben, kreisen folgende negative Gedanken ungehindert in unserem Kopf:

  • Ich werde nie mehr gesund werden.
  • Ich werde nie mehr aus den Schulden herauskommen.
  • Ich werde nie mehr glücklich werden.
  • Ich werde nie den Partner fürs Leben finden.
  • Ich werde nie meinen Traumberuf ausführen können.
  • Ich werde nie…

Sorgen nehmen uns ein und beginnen nach und nach, unser Leben zu bestimmen. Sie rauben uns zudem unsere Energie, die Freude und die Kraft, und sie produzieren Stress! Dieser wiederum kann verursachen, dass alles Mögliche in unserem Körper so richtig aus dem Gleichgewicht gerät. Stress lässt dich früher altern, er produziert Ausschläge, Magenschmerzen, Herzprobleme und andere Krankheiten. Im Endeffekt ist Stress nicht göttlich und schadet dir! Doch wie gehen wir jetzt mit all’ den Stresssituationen in unserem Alltag um? Wie begegnen wir der Agenda, dem Strom des Lebens und all unseren To Do’s? Ich denke es ist auch hier eine Frage unseres Fokus. Auf was schauen wir? Schauen wir auf alles, was um uns herum läuft, die Sorgen, die Ängste und die kleinlichen Gedanken? Stress ist ja genauer untersucht eine Frage unserer Identität. Sind wir gestresst von unseren To Do’s, dann könnte es sein, dass wir das Gefühl haben, dass es ohne uns nicht geht und dass die Welt stehen bleibt, wenn wir nicht alles so machen, wie wir es gerne hätten. Unser Drang nach Perfektion, nach Fehlerlosigkeit, den Menschen zu gefallen oder sogar Gott zu beeindrucken, führt uns in eine Abwärtsspirale von Stress. Auch die Angst, Nein zu sagen, Grenzen zu setzen und der innere Antrieb, bei jedem und allem dabei sein zu müssen, haben schlussendlich mit deiner und meiner Identität zu tun. Wer sind wir? Wer sind wir, wenn wir nichts mehr tun und nichts mehr nachjagen können? Wir, du und ich, sind schlussendlich ein Kind Gottes. Und unser Gott sagt zu dir und zu mir: ich habe dein Leben in meiner Hand. Ich habe die Lösung für jedes Problem und ich bin die Ergänzung für jegliche Lücken in deinem Leben.

Jesus sagt in Johannes 14, 27, dass er uns einen Frieden hinterlassen will, einen Frieden, den die Welt nicht kennt. Das griechische Neue Testament übersetzt „Frieden“ mit „eirene“, aber da Jesus ein aramäisches Hebräisch gesprochen hat, wird er das Wort „schalom“ benutzt haben – „Schalom hinterlasse ich euch, meinen Schalom gebe ich euch, nicht einen Schalom, wie die Welt ihn gibt, gebe ich euch.“ Interessant ist, dass in der hebräischen Umgangssprache „schalom“ ein sehr inhaltsreiches Wort ist. Es gibt kein deutsches Wort, das die Fülle, den Reichtum und die Kraft, die in dem Wort „schalom“ enthalten sind, exakt wiedergibt. Deshalb haben sich die Bibelübersetzer auf „Frieden“ geeinigt. Doch das hebräische Lexikon beschreibt „schalom“ folgendermassen: Vollständigkeit, Sicherheit, Unversehrtheit (im Körper), Wohlbefinden, Gesundheit, Erfolg, Frieden, Ruhe, Stille, Zufriedenheit, Frieden in zwischenmenschlichen Beziehungen, Frieden mit Gott und Frieden anstelle von Krieg.

Und genau dies verspricht Jesus dir und mir. Wenn wir es also schaffen, in allem immer wieder auf Gott zu schauen, hie und da anzuhalten und zu sagen: „Ok, Gott, du siehst, was alles läuft, was alles von mir verlangt wird und was ich alles zu tun habe. Ich bitte dich um Weisheit und um deinen Schalom!“, kommt statt Stress, Unruhe und Hast, der göttliche Friede in unser Leben. Je mehr wir es Gott zutrauen, dass er unseren Tag in seinen Händen hält und uns in allem seinen Schalom geben will, desto ruhiger und stressfreier gehen wir durch unser Leben.

Gott will uns immer wieder seinen Schalom für den folgenden Tag geben. Wir lesen, wie das Volk Gottes nach seiner Befreiung aus Ägypten auf dem Weg in ein neues Land die Wüste durchquerte. Gott gab ihnen dort jeden Tag zu essen. Am Morgen in Form von Manna, einer Art Brot, am Abend gab Gott ihnen Fleisch in Form von Wachteln, die vom Himmel fielen. Die Instruktionen von Gott, wie sie mit seinen himmlischen Gaben umgehen sollten, waren klar: Jeden Tag nur so viel einsammeln, wie sie für den jetzigen Tag benötigen, nicht mehr und nicht weniger. Wenn sie mehr als für einen Tag einsammelten, vergammelten die Vorräte über Nacht in ihrem Zelt. In derselben Art und Weise gibt uns Gott auch jeden Tag genug von seiner Kraft, seiner Ruhe und seinem Frieden. Gott gibt uns seine Gnade nicht für ein Jahr, einen Monat oder eine Woche im Voraus. Nein, er gibt uns genau die Kraft und Ruhe, die wir für den heutigen Tag brauchen. Nach 24 Stunden, folgt eine neue Portion seiner Gnade, Gunst, Kraft, Weisheit und Vergebung. Darum lasse dich nicht stressen von den Anforderungen von morgen, freue dich an dem was du heute hast. Fokussiere dich auf die Ruhe Gottes, jeden Tag von neuem, und du wirst deinen Schalom finden.

Wie überlebe ich also eine schwierige Zeit in meiner Firma? Einen Tag nach dem anderen. Wie erziehe ich ein schwer erziehbares Kind? Einen Tag nach dem anderen. Wie löse ich einen schwierigen Konflikt? Einen Tag nach dem anderen. Gott gibt uns die Kraft für unsere Herausforderungen von morgen nicht schon heute. Doch heute hast du die Kraft, die du benötigst, um den heutigen Tag siegreich mit der Ruhe Gottes zu beenden.

Darum sage zu dir:

„Ich glaube daran, dass ich genau den Segen Gottes habe, den ich für den heutigen Tag brauche. Ich bin voll geladen mit Stärke, Energie und Kraft. Ich fokussiere mich auf den Frieden Gottes und seine Zusagen, und ich lasse mich nicht stressen! Egal, was mir heute begegnet, nichts ist zu viel für mich. Ich überwinde mit der Ruhe Gottes jedes Hindernis, überlebe jede Herausforderung und gehe aus jeder schwierigen Situation besser heraus, als ich hineingegangen bin. Amen!“