DAYS OF HOPE – MOMENTE

By 10. Oktober 2017Allgemein

„Unser Vater im Himmel! Dein Name werde geheiligt, dein Reich komme, dein Wille geschehe auf der Erde, wie er im Himmel geschieht.“ Matthäus 6, 9&10

blog

Jesus lehrt uns hier, wie man beten soll. Interessant finde ich, wie Jesus uns herausfordert, gerade zu Beginn des „Vater Unsers“ Folgendes zu beten: „Dein Wille geschehe!“ Gottes Wille soll geschehen und genau das ist unsere Hoffnung. An dem können wir uns festhalten, dies sollte das Fundament unseres Lebens werden. Wenn wir dies beten können wir davon ausgehen, dass Gott unser Happy End schon geschrieben hat. Wie bei ein Drehbuchautor hat Gott das Ende zuerst festgesetzt und jetzt schreibt er unsere Geschichte rückwärts. Klar, du und ich, wir leben sie vorwärts. Aber wenn wir uns auf Gott ausrichten, dürfen wir davon ausgehen, dass egal was wir erleben oder durchmachen, es schlussendlich gut enden wird, weil Gott das gute Ende stets vor Augen hat und uns dorthin führen wird, weil ja schlussendlich sein Wille geschehen wird.

Es ist zu vergleichen mit einem grossen Puzzle. Du kaufst dir ein 500er, 1000er oder wirklich ein Monsterpuzzle, dann öffnest du die Kiste und los geht’s. Stunden um Stunden verbringst du nun damit, die einzelnen Teile an den richtigen Platz zu bringen. Es wird versucht und ausprobiert, manchmal passt es und manchmal nicht. Doch etwas hast du als richtiger Profipuzzlezusammensetzer immer vor deinem inneren Auge – das Endbild. Du hast die Kiste mit dem aufgedruckten Sujets stets vor Augen und weißt haargenau, wie es am Ende aussehen wird. Genau so ist es in unserem Leben. Gott hat das Endbild stets vor Augen. Er weiss wie unser Leben am Ende aussehen wird. Er sieht es und glaub mir, es ist ein gutes Bild. Ein perfektes Bild. Passend, genial für dich gemacht. Und auch wenn manchmal ein Teil gerade nicht passt, weil es zu früh ist, verliere nicht den Glauben, Gott will zuerst ein anderes Teil in deinem Leben zum Vorschein bringen, welches es braucht, um das andere doch noch passend einzusetzen im richtigen Moment.

Doch jetzt kommt die spannende Frage: „Wenn es einen Gott gibt, der alles in seiner Hand hält, warum lässt er dann zu, dass Böses geschieht? Hat Gott das Böse, all das Schlechte und Negative erschaffen?“ Ich persönlich glaube und bin tief davon überzeugt, dass Gott nicht für das Böse, Schlechte und Negative in unserem Leben verantwortlich ist. Wir haben einen Gott, der Möglichkeiten kreiert. Dies heisst, wir Menschen entscheiden schlussendlich ob wir Böses tun oder dem Guten nachjagen. Wir alle sind fähig in die falsche Richtung zu gehen und ungöttliche Entscheidungen zu treffen. Wir entscheiden schlussendlich selbst, ob wir dem Plan Gottes vertrauen oder unser Leben selber zusammensetzen wollen. Ich glaube auch, dass wenn wir uns für ein Leben mit Gott entscheiden, wir in einer Art Upgrade zu leben  beginnen. Wir bekommen quasi ein Update, die Kraft Gottes, die in uns lebt, wird freigesetzt und mit dieser Kraft und unserer Entscheidung für Gott gibt es ab sofort nur noch zwei Wahrheiten, die unser Leben und unser Schicksal bestimmen: 1. Es ist von Gott bestimmt oder 2. Es ist von Gott erlaubt. Gott lässt es zu, um uns dadurch oder durch diese Herausforderung näher an sein Herz und seine Liebe zu ziehen. Schlussendlich ist es wie beim Puzzle, alles dient dazu, dass wir schlussendlich unser Ziel erreichen. Und somit sind all die Momente, die wir erleben, durchmachen und an denen wir uns freuen, mit Gott zusammen göttliche Momente. Momente, die früher oder später zu einem Segen für unser Leben werden, auf dem Weg zum Ziel, welches Gott stets vor Augen hat!

Darum ermutige ich dich, vertrau Gott immer wieder dein Leben, deine Herausforderungen und deine Fragen an, denn sein Wille geschehe, wie er im Himmel geschieht und dort für dich schon vorbereitet ist.