„Auch füllt man nicht jungen Wein in alte Schläuche. Er gärt ja noch, und die Schläuche würden platzen; der Wein würde auslaufen, und auch die Schläuche wären nicht mehr zu gebrauchen. Nein, jungen Wein füllt man in neue Schläuche; dann bleibt beides erhalten.“ Matthäus 9, 17

Ich möchte dich heute ermutigen: Erneuere dein Denken. Erwarte wieder mehr von unserem Gott. Träume wieder, male dir wieder aus, was Gott alles tun könnte und visualisiere dir Bilder vor deinem inneren Auge, was Gott noch alles mit dir, deinem Leben, deiner Ehe, Familie und Kirche bewegen könnte. Schaffe in deinem Denken wieder Raum für mehr. Für Gott und sein Wirken. Erwarte es. Male es und erneuere dein Denken dadurch.

Viele Wunder in unserem Leben geschehen nicht, ganz einfach weil unser Denken zu beschränkt ist. Weil wir nicht mehr von Gott erwarten und aufgehört haben zu glauben, zu träumen und zu hoffen. Dies sagt auch Jesus in diesem Vers: Neuer Wein muss in neue Gefäße. Damit sagt er, Gott kann uns nicht mehr anvertrauen, uns nicht in ein neues Level führen und uns in unserem Leben nicht weiterführen, wenn wir noch im alten, menschlichen und beschränkten Denken sind. Wir müssen zuerst unser Denken ändern! Mache dich wieder bereit für das, was Gott in deinem Leben tun will. Mache dich durch dein Denken wieder ready für das nächste Level in deinem Leben. Wenn du ruhig bist, dann hörst du sie, die feine Stimme, die dir zuruft und sagt: „Gott hat mehr für dich bereit! Gib die Hoffnung nicht auf.“

Doch statt auf diese Stimme zu hören, übertönen wir sie mit der Stimme des Realismus und sagen: „Hör auf, komm zurück auf den Boden, die Wirtschaftslage ist viel zu kritisch als dass du noch etwas Neues wagen könntest, bleibe lieber in deiner sicheren kleinen Zone.“ Oder: „Die Ärzte sagen, dass mein Fall hoffnungslos ist. Ich finde mich besser damit ab und lebe damit.“ „Warum sollte es noch ein Mensch geben, der sich für mich interessiert. Ich habe mein Bestes gegeben und keine Tür ist aufgegangen. Ich bin immer noch alleinstehend. Besser finde ich mich damit ab und mache mir keine falschen Hoffnungen mehr.“ Ich weiß, sich solchen Gedanken zu stellen, sie zu bekämpfen und Träume wieder zuzulassen, braucht Mut. Sehr viel Mut. Vorallem wenn wir schon x–mal enttäuscht worden sind, es nicht vorwärtsging und jeder bisherige Versuch misslungen ist. Ich rate dir auch nicht, einfach so ins Blaue hinaus etwas zu wagen, aber ich möchte dich ermutigen, die feine Stimme des neuen Denken, des göttlichen Denkens in dir, zu suchen. Finde sie, höre auf sie und gib sie nicht auf. Je mehr du sie gewichtest, umso mehr darf sie dein Denken bestimmen und umso mehr kann und wird dich Gott durch sie führen und zum nächsten Segen, zum nächsten Durchbruch oder zur nächsten offenen Tür tragen. Doch er kann nur führen, wenn wir es zulassen, uns auf diese feine Stimme einlassen, auf die Stimme Gottes in uns hören, die uns weiterführen möchte. Habe den Mut und packe so den nächsten Segen in deinem Leben.