„Träume sind ein guter Start, aber wenn keine Schritte folgen, bleiben es Träume.“

Wie kam David an den Hof des Königs? Was war matchendscheidend für ihn? Warum wurde er als einfacher Hirte einfach so an den Hof des Königs geholt? Ich denke, dies hat viel mit der Treue im Jetzt zu tun. Wir alle haben die Wahl. Entweder wir bewegen uns und gehen vorwärts mit dem, was wir in unseren Händen haben, oder wir bleiben dort, wo wir jetzt sind einfach stehen.

Auch ich musste mich immer wieder entscheiden. Wollte ich erleben, wie Gott mich weiterführt? Wenn ja, dann musste ich was tun mit dem, was ich zu diesem Zeitpunkt in meinen Händen hielt. Meine ersten Predigterfahrungen habe ich zum Beispiel in einer Kirche gesammelt, wo ich einmal im Monat bei einem Jugendlobpreisabend eine Kurzandacht halten durfte. Ich gab jedes Mal mein Bestes. Nach jeder Predigt durfte ich mich mit dem amtierenden Pfarrer treffen und er gab mir ein konstruktives Feedback. Meine Predigten erhielten nach und nach Struktur.

Die erste Celebration als neue Kirche feierten wir in der Wohnstube meiner Eltern. Ohne Bühnenlicht, ohne Beamer und ohne Flipchart. Als Illustrationsgrundlage diente mir ein Flipchartpapier, welches wir in der Mitte auf den Boden legten und uns im Kreis darum setzten. Unser erster Raum, den wir mieten konnten, war eine alte kleine Näherei und forderte zahlreiche Stunden an Renovationsarbeiten. Ich mit meinen zwei linken Händen – und glaube mir, diese Begebenheit ist für mich immer noch eines der grössten Mysterien in der Geschichte unserer Kirche – hatte die Bauleitung. Ich kann weder bauen noch habe ich eine Ahnung, wie man z.B. eine Wand streicht, oder welche Farbe ich dafür kaufen muss. Tatsache aber war, dass es nur eine Person gab, die Zeit hatte, und das war ich. Also machte ich es. Ich putzte die Wände, malte, renovierte und versuchte immer wieder Menschen zu gewinnen, die mir dabei halfen.

Unsere Kirche wuchs. Von 15 auf 20 Personen, von 20 auf 30, von 30 auf 40. Langsam ging es vorwärts. Leute kamen, andere gingen, doch das eine blieb: unser Traum. Meine Frau und ich hatten eben erst geheiratet. Sie ging danach arbeiten, so dass ich ohne finanzielle Entlöhnung in der Kirche arbeiten konnte. Praktisch all unser Geld floss in unseren Traum.  Wir hatten weder Gönner noch jemand, der uns unterstützte, nur die grosszügigen Spenden der Menschen, die mithalfen, und diese brauchten wir für einen Beamer, für die Miete, für die Einrichtung, für Kaffee und all die anderen Annehmlichkeiten, mit denen wir die Besucher verwöhnen konnten. Heute haben wir 18 Angestellte und ein eigenes Gebäude, wir verwalten viele Räume und betreiben ein eigenes Restaurant, und das sogar gewinnbringend.

Wie sind wir dorthin gekommen, wo wir jetzt sind? Ganz einfach, indem wir stets unser Bestes gaben. Auch du wirst erleben, wie deine Träume wahr werden, wenn du stets dein Bestes gibst mit den Möglichkeiten, die Gott dir heute anvertraut. Willst du mehr wissen? Dann empfehle ich dir das neue Buch Nr.8!