„Denn was wir sind, ist Gottes Werk; er hat uns durch Jesus Christus dazu geschaffen, das zu tun, was gut und richtig ist. Gott hat alles, was wir tun sollen, vorbereitet; an uns ist es nun, das Vorbereitete auszuführen.“ Epheser 2, 10

So oft schauen wir andere Menschen an und denken: „Wow, hat der ein gutes Leben, diese oder jene sieht so schön aus, eine solche Ehe möchte ich auch haben, dieser Job fehlt mir noch oder dieses Haus müsste ich auch besitzen.“ Wir schauen die Menschen an und beneiden sie aufgrund ihres Segens und dabei vergessen wir so schnell, dass auch wir gesegnet sind. Darum ermutige ich dich heute, statt dich mit all den anderen Menschen zu vergleichen und sie um ihren Segen zu beneiden, beginne wieder auf dich zu schauen. Schaue auf das, was Gott in dich hineingelegt hat. Beginne und lebe wieder dein Leben. Entdecke das, was Gott mit dir tun will und schon getan hat. Wir alle haben so vieles, was Gott uns schenkt. Doch oft verlieren wir es aus dem Fokus, nur weil wir uns mit anderen vergleichen oder uns nach Dingen sehnen, die wir noch nicht haben.

Wir lesen hier, dass wir alle Gottes Werk sind. Durch unseren Glauben an Jesus können wir das tun, was Gott schon alles von Anfang an in uns hineingelegt hat – mehr noch, wir sind sogar dazu geschaffen, kreiert und designt, dies zu tun. Ist dies nicht gewaltig? In jedem von uns wohnen Verheissungen und der Segen Gottes, der nur darauf wartet, von dir und mir entdeckt und ausgelebt zu werden.

Ich erinnere mich noch gut an eine Herausforderung, die ich als frischer Leiter einer neugegründeten Kirche vor vielen Jahren hatte. Es war eine schwierige Situation, die zur Folge hatte, dass gewisse Leute aus meinem Umfeld sich gegen mich stellten und mich am liebsten als Leiter abgesetzt hätten. In dieser Zeit war ich drauf und dran, einfach alles hinzuwerfen und aufzugeben. Ich suchte immer wieder die Nähe zu Gott und seine Weisung und in einem Moment der Stille und des Fragens sagte ein Gedanke zu mir: „Könu, steh wieder auf. Leite! Ich habe alles in dich hineingelegt, was du brauchst um diese Kirche erfolgreich zu leiten. Steh zu deinen Überzeugungen. Steh hin und zieh es durch!“ Und da realisierte ich, dass ich mich viel zu fest um meine Ängste drehte statt um das, was Gott mit mir vorhatte. So entschloss ich mich, hinzustehen, zu leiten, Verantwortung zu übernehmen, mich unbeliebt zu machen und zu tun, wozu Gott mich gerufen hat. So ermutige ich auch dich, steh auf! Tue, was Gott in dein Herz hineingelegt hat. Lass dir seinen Segen nicht rauben, nur weil du dich mit anderen vergleichst, zu fest auf andere hörst oder dich um deine Ängste drehst. Steh wieder auf. Entdecke Gottes Verheissungen in dir. Tue, wozu er dich ruft und lass dich nicht entmutigen, auch wenn es nicht immer so herauskommt wie du dir vorstellst. Gottes Verheissung lebt in dir und wartet nur darauf, von dir entdeckt und freigesetzt zu werden!