„Denkt daran: Wer spärlich sät, wird nur wenig ernten. Aber wer mit vollen Händen sät, auf den wartet eine reiche Ernte. Jeder soll so viel geben, wie er sich vorgenommen hat. Es soll ihm nicht leid tun, und er soll es nicht nur geben, weil er sich dazu gezwungen fühlt. Gott liebt fröhliche Geber.“ 2. Korinther 9, 6&7

Überfliessender Segen wartet immer wieder auf jeden von uns. Gott will uns neue Türen öffnen, uns an Plätze führen, von denen wir nicht einmal gewagt haben zu träumen, uns neue Freude, neue Leidenschaft, neue Ideen und neue Möglichkeiten aufzeigen und schenken. Gott liebt es, seinen Überfluss mit uns zu teilen und ihn an uns weiterzugeben. Es ist der Charakter Gottes, überschwänglich, verschwenderisch und grenzenlos von seinem Segen, seiner Gunst und Güte an uns Menschen weiterzugeben. Ein Leben geprägt von überfliessendem Segen ist eine natürliche Folge, wenn wir Menschen sind, die fröhlich von dem weitergeben, was Gott uns anvertraut hat. Gott liebt fröhliche Geber. Gott liebt es, wenn wir genau so überfliessend weitergeben, von dem, was er uns anvertraut hat. Gott liebt es, wenn wir mit unseren Ressourcen in sein Reich investieren und damit unsere Kirche, andere Menschen und Gottes Pläne unterstützen.

Leider vergessen wir so schnell, dass alles, was wir haben, ein Geschenk Gottes ist. Gott wartet nur darauf, uns Neues und mehr anzuvertrauen, doch das kann er nur, wenn wir begreifen, dass nichts, rein gar nichts, was wir haben, können und wissen, uns selbst zu verdanken ist. Es ist alles der Gnade, Führung und Gunst Gottes zu verdanken. Wenn wir dies begreifen, hängen wir unser Herz nicht an unseren Besitz, unser Können oder unser Wissen, sondern an Gott. Und wenn wir alles, was wir haben, mit Gott zusammen verwalten, weitergeben und in seinem Sinn investieren, kann er uns wieder Neues anvertrauen. Damit dies geschehen kann, müssen wir uns immer wieder fragen: „An was hänge ich mein Herz?“ Der natürliche Zustand des menschlichen Herzens ist Egoismus. Wir wollen alles für uns behalten. Wir suchen nur unseren Vorteil. Wir sehnen uns nach mehr, weil es uns um uns geht. Doch Gott möchte uns ein neues Herz schenken. Er möchte uns eine neue Sicht von ihm, seiner Gnade, seinen Gedanken und seinen Plänen zeigen. Und je mehr wir lernen, unser Herz von Gott prägen zu lassen, umso mehr erleben wir seinen überfliessenden Segen. Wir werden dankbarer, selbstloser und grosszügiger. Wir werden erleben, wie es Freude macht, weiterzugeben, in andere zu investieren und wir erleben automatisch die Folgen davon: Gottes Gnade, seine Gunst und sein Segen überraschen uns immer und immer wieder. Und in uns macht sich die Gewissheit breit, dass Gott uns immer mit allem versorgen wird, was wir brauchen. Mehr noch, Gott wird uns mehr geben, als wir benötigen. Warum? Weil wir fröhliche Menschen sind, die fröhlich von dem weitergeben, was sie haben!