„Seid euch vielmehr bewusst, dass der Herr, euer Gott, euch die Kraft gab, mit der ihr dies alles erreicht habt.“ 5. Mose 8, 18

Wenn Gott dich segnet, weil du nach seinem Willen lebst, dann höre auf, dich schuldig zu fühlen. Schäme dich nicht dafür, dass du ein Herz hast, das Gott segnen kann und will. Es gibt nichts Schöneres und Kraftvolleres als zu erleben, wie die Gunst Gottes sich einem zuwendet und Türen sich einfach öffnen, Situationen sich positiv für uns verändern und Menschen einfach so für uns sind. Gottes Segen wartet immer wieder auf dich und mich. Gott liebt es, uns zu beschenken, weil wir mit dem, was wir haben, gut, redlich und ehrlich umgegangen sind und auch immer wieder von unserem Überfluss weitergegeben haben. Gerade wenn wir Segen erleben und Gottes Gunst sich über uns ausbreitet, testet er damit auch unser Herz, um dadurch zu schauen, ob wir noch für mehr Segen, mehr Durchbrüche und mehr Reichtum bereit sind.

Doch woher wissen wir, wie es um unser Herz steht? Wir sollten immer wieder, egal wie stark wir gesegnet sind, unser totales Vertrauen auf Gott und seine Versorgung werfen und nicht auf weltliche Kräfte. Zudem hilft es zu erkennen, ob sich Hochmut oder Armut in uns meldet, wenn wir gesegnet werden. Denn schlussendlich sollten wir weder vom einen noch vom anderen bestimmt werden. Der Schlüssel, um immer wieder zu erleben, wie Gott mehr für uns bereithält, liegt in unserer Haltung der Dankbarkeit. Hierzu ein paar Testfragen, die uns helfen können zu erkennen, aus welchem Geist heraus wir reagieren, wenn wir gesegnet werden.

Wenn du an deine Lebenssituation denkst…
… sagt der Stolz: „Ich habe mehr verdient!“
… sagt die Armut: „Ich sollte mich eigentlich schuldig fühlen.“
… die Dankbarkeit hingegen sagt: „Danke Gott, dass ich so ein geniales und erfülltes Leben haben darf. Danke für alle die Möglichkeiten, die du mir gegeben hast. Danke für meine Gesundheit, für mein Leben, für meine Familie, für meinen Beruf,…. DANKE!“

Wenn jemand sagt: „Du hast aber ein schönes Haus!“ …
… sagt der Stolz: „Das haben wir uns auch verdient. Habe immerhin hart dafür gearbeitet.“
… sagt die Armut: „Es war ein Schnäppchen. Ein Glücksgriff, eigentlich hat es gar nicht soviel gekostet wie es scheint.“
… sagt die Dankbarkeit: „Dank Gott und seinem Segen konnten wir uns dieses Haus kaufen!“

Wenn jemand sagt: „Das ist aber ein schönes Auto!“ …
… sagt der Stolz: „Ich habe noch mehr davon!“
… sagt die Armut: „Das ist nur ein Firmenwagen, gehört nicht mir!“
… sagt die Dankbarkeit: „Dank Gott und seinen Möglichkeiten konnten wir uns dieses Auto leisten.“

Der Stolz reagiert immer so, als hätten wird den Erfolg alleine uns zuzuschreiben. Die Armut schämt sich und versucht, den Segen zu erklären, zu relativieren und entschuldigt sich sogar noch dafür. Doch Dankbarkeit hingegen weiss, von wo der Segen kommt und egal, was die Leute denken, der Dankbarkeit ist nur wichtig, was Gott denkt und gibt ihm jegliche Ehre dafür. Darum, vergiss nie, von wem du den Segen hast, verliere nie deine Dankbarkeit und Gott kann und wird dir mehr und Neues anvertrauen.