„Nenne mir deine Forderung, ich will sie erfüllen! Ich gebe dir alle Nationen zum Erbe, die Erde bis an ihr äusserstes Ende soll dein Besitz sein!“ Psalm 2, 8

Genial, wie unglaublich gross das Denken unseres Gottes ist. Als ich diesen Vers das erste Mal so richtig las, dachte ich: „Das geht doch nicht! Wenn sich das jeder wünschen würde!“ Und schon realisierte ich, wie limitiert wir Menschen denken. Ich denke, der Schreiber versucht mit diesem Vers auszudrücken, wie limitlos unser Gott ist und uns alles bis ans Ende der Erde geben kann, wenn wir ihn bitten. Weil Gott Gott ist und wir nicht, werden wir dies nie hundertprozentig verstehen. Aber was ich verstehe ist: Wenn wir beginnen grösser zu denken, kommen wir – wenn auch nur ansatzweise – dem Denken Gottes näher. Im Römerbrief, einem Buch aus dem zweiten Teil der Bibel, lesen wir, wie Paulus über Abraham schreibt. Abraham war ein Held Gottes aus vergangener Zeit. Wir lesen, wie Abraham Gottes Gerechtigkeit fand und das Herz Gottes berührte, indem er dem Unmöglichen, das Gott ihm zugesagt hatte, Glauben schenkte.

Dieser grosse Glaube, ein Glaube daran, dass Gott alles tun, verändern und schenken kann, wenn wir nur daran glauben, berührt das Herz Gottes. Es freut Gott, wenn wir beginnen grösser zu denken, grösser zu glauben und mehr von Gott zu erwarten. Gott liebt es und wenn wir beginnen, grosse Gebete zu beten, ruft er jubelnd seinen Engeln und sagt zu ihnen: „Seht, da ist wieder ein Mensch, der mein Herz berührt hat. Ein Mensch, der daran glaubt, dass das Unmögliche wieder möglich wird. Ein Mensch, der gross glaubt, gross bittet und nicht aufhört, mich mit seinen mutigen Gebeten zu bestürmen. Kommt, dieser Mensch ehrt unsere Kraft und unserer Ressourcen. Lasst uns ihm helfen, damit er erleben kann, wie Wunder geschehen, Segen sein Leben belebt und ihn meine Gunst in einem unglaublichen Mass treffen wird.“

Egal wie deine Umstände aussehen, was die Stimmen in deinem Umfeld dir einflüstern oder deine Zweifel dir sagen wollen, hör nicht auf sie. Steh wieder auf. Erwarte mehr, denke grösser und beginne wieder grosse Gebete zu beten. Ehre Gott, indem du ihn um Grosses bittest. Hör auf, Gott und seine Kraft zu beleidigen, weil du nichts oder fast nichts mehr von ihm erwartest. Erwarte wieder, dass dein Leben zum Fliegen kommt, sich Türen öffnen, Wunder geschehen, du das Göttliche sehen kannst und dein Leben wieder einen Sinn bekommt. Steh auf, erwarte Wunder. Erwarte überfliessenenden Segen und ich bin überzeugt, du wirst Gottes Grösse und seinem grossen Denken begegnen, es wird dich überraschen, packen und weiterführen.