„Eines aber wissen wir: Alles trägt zum Besten derer bei, die Gott lieben; sie sind ja in Übereinstimmung mit seinem Plan berufen.“ Römer 8, 28

Gott sorgt sich immer wieder um unsere Anliegen. Egal wo wir stehen und wie es uns geht, wenn wir Gott nicht aufgeben und an ihm festhalten, dürfen und werden wir erleben wie schlussendlich alles, aber wirklich alles, zu unserem Besten dienen wird. Darum, egal was die Menschen und Stimmen um dich herum sagen, gib die Hoffnung auf ein gutes und siegreiches Ende nie auf!

Es kann sein, dass du zu dir selber sagst: „Ich werde diesen Job nie bekommen, ich werde nie aus meinen Schulden herauskommen, ich werde keinen Partner mehr finden, ich werde nie mehr gesund…“ Solche negative Gedanken kennen wir alle. Sie klopfen an unser Herz und versuchen, uns einzunehmen. Doch die gute Nachricht ist: Wir können dies verhindern! Wie? Indem wir diesen Gedanken, den Stimmen um uns und in uns kein Gewicht und kein Leben geben. Leben bekommt all das Negative, wenn wir beginnen, es auszusprechen. Darum sprich deine negativen, niederschmetternden und hoffnungslosen Gedanken nie und nirgends aus. Behalte sie für dich, ignoriere sie und gib ihnen kein Leben, indem du deinen Freunden erzählst, was du alles nicht kannst, nie erreichen wirst und dass du ein hoffnungsloser Fall bist. Statt zu erzählen, was alles schlecht läuft, wie schlecht es um dich steht und wie hoffnungslos dein Leben ist, beginne zu erzählen, was du mit Gott zusammen alles erreichen wirst. Erzähle, dass Gott dich heilen wird. Sprich davon, wie Gott dir den Durchbruch schenken wird. Sprich aus, was Gott schon lange in dir und über dir sieht. Ich ermutige dich nicht dazu, Lügengeschichten zu erzählen, versteh mich bitte nicht falsch. Bleib ehrlich und authentisch. Erzähle von deinen Ängsten, Nöten und Problemen, aber so, dass es im Guten endet. Sprich von den Versprechen, von den Verheissungen, statt von den Problemen.

Sprich es aus: „Ich bin krank und im Moment sieht meine Situation hoffnungslos aus, aber wenn Gott will, so glaube ich daran, dass ich erleben werde, wie ich geheilt und gestärkt, besser und positiver aus dieser Situation herausgehen kann. Nicht der Krankenbericht hat das letzte Wort, sondern mein Gott. Ich fühle mich im Moment müde, niedergeschlagen und hoffnungslos. Doch mit meinem Gott zusammen werde ich wieder aufstehen und neue Kraft, Energie und Hoffnung finden. Ich gebe den Glauben auf etwas Besseres, Schöneres und Genialeres nicht auf. Diese Beziehung, die in Brüche gegangen ist, schmerzt, und im Moment habe ich keine Perspektive mehr. Ich will mir Zeit nehmen, um zu trauern, aber tief in mir weiss ich, das letzte Wort ist noch nicht gesprochen. Solange ich noch atme und lebe, hat Gott noch eine neue Antwort bereit. Ich will wieder sehen, wie ich aufstehe und erlebe, was Gott noch alles bewegen kann.“

Schmerz, Trauer, Schicksalsschläge, zerbrochene Beziehungen, all das Negative und Hoffnungslose geht an niemandem einfach so spurlos vorbei. Nimm dir die Zeit, die du brauchst, um zu trauern, um loszulassen, um dich der Realität zu stellen, doch ich möchte dich auch ermutigen, bleib dort nicht stehen. Gott hat immer wieder etwas Besseres, Neues und Hoffnungsvolles für uns bereit. Und wenn wir es schaffen, uns auf Gott einzulassen, an ihm festzuhalten und uns an seinen Zusagen zu orientieren, werden wir nicht nur neue Kraft im Leid, in der Not oder im Zerbruch finden, sondern wir werden neuen Segen, neue Möglichkeiten und neue Türen sehen. Das Beste wartet immer wieder auf uns und mit Gott an unserer Seite wird es erst noch kommen. Immer und immer wieder.