„Was ist denn der Glaube? Er ist ein Rechnen mit der Erfüllung dessen, worauf man hofft, ein Überzeugtsein von der Wirklichkeit unsichtbarer Dinge.“ Hebräer 11,2

Die Hoffnung darauf, dass Gott unsere Gebete erhört, einen Plan hat, weiter sieht und immer wieder unser Bestes sucht – diese Hoffnung ist unser Anker. Wir sind davon überzeugt, dass Gott unsere Seele sieht und in der unsichtbaren Welt neuen Segen vorbereitet, neue Möglichkeiten platziert und neue Geschenke verpackt. An diesem Glauben, an dieser Hoffnung halten wir fest. Ich liebe das Bild des Ankers. Will man mit einem Boot in einem Hafen anlegen, wirft man den Anker heraus, welcher garantiert, dass das Boot nicht wegdriftet. Genau gleich ist es mit unserer Hoffnung. Wir verankern unsere Seele in der Hoffnung. Dies bedeutet, egal was für Herausforderungen wir haben, egal gegen was wir ankämpfen, egal wie lange es noch dauert bis das Wunder geschieht, wir wissen, Gott hat es in seiner Hand. Sein Plan für uns ist gut. Seine Macht ist grösser als die unserer Feinde und seine Gnade und Gunst umgibt uns. Dies ist unsere Hoffnung, in der wir verankert sind. Wir halten uns fest an den Zusagen, die Gott uns gibt.

Es wird immer wieder Situationen geben in unserem Leben geben, die uns herausfordern und uns versuchen zu sagen, dass wir unseren Anker hochziehen sollen. Stimmen, Menschen und Umstände, die uns sagen: „Gib die Hoffnung auf. Diese Krankheit ist unheilbar, diese Situation unlösbar, dieses Herz zu hart und dein Traum unmöglich.“ Und ehe wir es bemerken, ziehen wir den Anker hoch und geben die Hoffnung auf. Doch all deine schlechten Umstände, Enttäuschungen, Schicksalsschläge und unerfüllten Wünsche sind keine Gründe, den Glauben und die Hoffnung aufzugeben. Lass dich nicht davon entmutigen. Behalte den Anker unten. Erwarte wieder, dass deine Träume wahr werden. Erwarte wieder, dass deine Familie sich versöhnt, gerade in diesen Weihnachtstagen. Erwarte Frieden, Freude und Versöhnung. Erwarte wieder, dass Gott deine Wünsche und deine Sehnsüchte sieht, sie wahrnimmt und dich nicht vergessen hat. Bleib verankert in der Hoffnung.

Unsere Hoffnung setzen wir schlussendlich nicht auf eine medizinische Behandlung, auf Ärzte, auf unsere Versicherungen, auch wenn uns all dies helfen kann – unsere Hoffnung setzen wir auf Gott. Gott ist unsere Hoffnung. Der Gott, der das Leben in uns hineingehaucht hat, der Gott, der das ganze Universum geschaffen hat, der Gott, der alles in seiner Hand hält. Der Gott, der mich von meiner Blutkrankheit geheilt hat. Der Gott, der auch dich heilen, verändern und weiterbringen wird. Der Gott, der dein Leben in seiner Hand hält. Auf diesen Gott setzen wir unsere Hoffnung. Auf unseren Gott, dem nichts, aber rein gar nichts unmöglich ist. Dies tat auch Abraham, ein Mann aus der Bibel. Gott versprach ihm und seiner Frau Sara einen Sohn. Doch diese beiden waren schon sehr alt und eigentlich sah es unmöglich aus, dass sie noch ein Kind bekommen konnten. Doch sie schenkten dieser Zusage Glauben und wir lesen, wie Gott sich über ihren Glauben freute. So wird er sich auch über deinen Glauben freuen. Gib deine Hoffnung nicht auf. Hauche den Zusagen, die Gott in dein Herz gelegt hat, wieder neuen Glauben ein, indem du dir die Hoffnung auf deren Erfüllung nicht rauben lässt. Bleibe verankert in der Hoffnung und erlebe auch du, wie sich Gottes Zusagen über deinem Leben erfüllen werden.