„Ich bitte dich nicht, sie aus der Welt herauszunehmen; aber ich bitte dich, sie vor dem Bösen zu bewahren. Sie gehören nicht zur Welt, so wenig wie ich zur Welt gehöre.“ Johannes 17,15-16

In diesem Gebet, welches Jesus für seine Jünger betet, sehen wir, dass wir zwar in der Welt leben, aber nicht mehr zu dieser Welt gehören. Vielleicht starten wir mit schlechten Möglichkeiten, wachsen in einer negativen Umgebung auf oder sind einem schlechten Umfeld ausgesetzt. Aber durch unseren Glauben finden wir eine Kraft, die uns hilft, uns nicht dadurch zu definieren. Wir können durch die Kraft des Glaubens die Barrieren um uns herum durchbrechen. Wir können eine neue Sicht für unser Leben bekommen, und beginnen, grösser zu denken und mehr von unserem Gott zu erwarten.

Doch wir alle stehen immer wieder in der Gefahr, uns von unserem Umfeld bestimmen zu lassen. Wir tun das, was die Menschen um uns herum von uns erwarten und halten unsere Erwartungen und unser Denken klein, nur weil die Menschen um uns herum dies auch tun. Dies wurde mir so richtig bewusst, als wir vor einigen Jahren unsere Kirche gegründet haben. Viele Menschen in meinem Umfeld schauten mich nur kopfschüttelnd an und in ihren Augen sah ich, was sie über mich dachten: „Was für ein Spinner! Es ist unmöglich, eine solche Kirche hier auf dem Land, das geht nicht. Ein Träumer, der wird schon noch auf die Welt…“ Ich musste mich entscheiden, auf was ich hören wollte: Gab ich Gott und seinen Träumen und Gedanken Raum in meinem Leben oder den Stimmen um mich herum? Ich entschied mich, die Barrieren um mich herum zu durchbrechen – Grenzen, die durch Umstände, Traditionen und negativen Aussagen aufgebaut worden waren.

Wir alle begegnen solchen Barrieren immer wieder. Menschen, Umstände und Stimmen, die uns sagen, was wir können und vor allem was wir NICHT können. Die Versuchung ist immer wieder groß, an diese Grenzen zu glauben und uns dort niederzulassen. Doch Jesus hat in diesem Gebet ganz klar gesagt, dass wir nicht mehr von dieser Welt abhängig sind. Diese Grenzen, diese Barrieren, all das, was uns davon abhalten will, unser volles Potenzial zu entfalten, existiert für uns nicht mehr. Wir leben zwar noch darin, können sie aber mit der Kraft Gottes und unserem Glauben durchbrechen. Wir können sie überwinden und unser volles Potenzial entfalten, wenn wir uns entscheiden, grösser zu denken und mehr vom Leben und Gott zu erwarten. Wenn wir uns entscheiden, nicht stehen zu bleiben und uns nicht mit dem Mittelmaß in unserem Leben zufriedenzugeben. Hinterlasse Spuren mit deinem Leben. Segensspuren für die nächste Generation. Steh auf und setze neue Maßstäbe für dich, deine Kinder und all diejenigen, die nach dir kommen. Wir sind nicht dazu berufen, ein Leben in der Mittelmäßigkeit zu leben. Ein Leben im „Gut genug.“ Gott hat mehr für uns bereit: Heilung, Reichtum, neue Möglichkeiten, neue Türen, die er öffnen will, neue Ideen, Überfluss, Glück und Gunst. Darum durchbrich deine Barrieren und geh weiter in das nächstes Level deines Lebens!