Gott wird dich durch jegliche Stürme in deinem Leben hindurchführen. Er ist an deiner Seite und braucht die Stürme dazu, um Feinde, Nöte und Herausforderungen in deinem Leben endgültig zu besiegen. Gott heilt durch Stürme. Gott gewinnt Kriege für dich durch Stürme. Gott bringt dich weiter durch Stürme.

Das Volk Gottes erlebte Gottes Größe, als er das Meer vor ihren Augen für sie teilte. Sie erlebten, wie sie durch das Meer hindurch ans andere Ufer gelangten und vor ihren Verfolgern flüchten konnten. Doch die Frage, die sich bei dieser berühmten Geschichte stellt, ist: Warum führt Gott sein Volk ans Meer? Er hätte doch auch einen anderen Weg planen können. Und vielleicht hast du dich in deinem Leben auch schon gefragt: »Warum nur muss ich durch diese Situation? Warum muss ich gegen diese Krankheit ankämpfen? Warum nur hat Gott dies zugelassen? WARUM???« Doch wenn wir zur Geschichte des Volk Gottes zurückgehen, sehen wir, dass das Meer seinen Sinn hatte. Das Meer war nämlich dazu da, um die Verfolger der Israeliten, die Ägypter, endgültig zu vernichten. Gott ließ sie im Meer ertrinken, als sie den Israeliten durch den Kanal hinterher jagten, indem er die aufgetürmten Wassermassen in sich zusammenfallen liess. Gott wusste, er würde das geteilte Meer brauchen, nicht nur um seinem Volk seine Größe und Macht zu demonstrieren, sondern auch um die Feinde Gottes endgültig zu vernichten. So wird auch deine Situation, dein Sturm, früher oder später Sinn ergeben. Denn mit Gott zusammen haben all unsere Stürme, all unsere Herausforderungen, Nöte und Probleme einen Sinn. Gott hat etwas vor damit und will uns damit etwas zeigen. Er will uns dadurch weiterführen.

Manchmal führt Gott uns bewusst durch Stürme, Herausforderungen, Fragen und Nöte, um uns von unseren Feinden, Nöten und Süchten ein für alle Mal zu befreien. Gott braucht Stürme, um uns in ein neues Level in unserem Leben zu führen. Ich weiß, wir alle hassen den Sturm. Wir alle fürchten uns, durch das geteilte Meer zu gehen. Niemand stellt sich gerne einer schwierigen Situation. Wir hassen es, ungerecht behandelt zu werden und wenn sich Menschen plötzlich gegen uns stellen. Doch Gott sagte den Israeliten durch das geteilte Meer: »Die Feinde, die ihr heute noch seht, werdet ihr nach dem Gang durch das geteilte Meer nie mehr sehen!«

Und so sagt Gott auch zu dir:

»Diese Schwäche in deinem Leben, die dich seit Jahren auszubremsen scheint, ist nicht für immer. Wenn du mit mir durch das geteilte Meer gehst, dich dem Sturm stellst, wirst auch du erleben, wie du davon befreit wirst und du wirst diesen Kampf nie mehr kämpfen. Diese Krankheit, deine Probleme bei der Arbeit, deine Fragen in deinem Leben, deine Einsamkeit, die dich im Moment umgibt, das alles ist nicht das Ziel deines Lebens und auch nicht dein Endzustand. Durchbrüche sind auf dem Weg zu dir. Freiheit wartet auf dich, Heilung wird kommen und all deine jetzigen Feinde werden dich nach dem Sturm nicht mehr stören, belasten oder ausbremsen können!«

Auch du wirst erleben, wie Gott dich durch deinen Sturm in deinem Leben Schritt für Schritt von deinen Feinden befreien wird. Denn wir alle haben die Gunst Gottes an unserer Seite. Und dank unserer Entscheidung, an Gott zu glauben und ihm zu vertrauen, werden sich jegliche Stürme zu wahren Siegen für uns herausstellen. Darum, bleib dran mit Gott, denn Gott hat mehr für dich bereit!

Mose streckte seine Hand aus, und so strömte das Wasser bei Tagesanbruch zurück. Die fliehenden Ägypter rannten geradewegs hinein; der Herr trieb sie mitten ins Meer. Das Wasser bedeckte die Streitwagen und Wagenkämpfer, die gesamte Armee des Pharaos, die den Israeliten ins Meer gefolgt war. Kein einziger von den Ägyptern kam mit dem Leben davon. Die Israeliten aber waren auf trockenem Grund mitten durchs Meer gegangen, während links und rechts das Wasser wie eine Mauer stand. So rettete der Herr an diesem Tag das Volk Israel vor seinen Verfolgern. Als die Leute von Israel die Leichen am Strand liegen sahen, erkannten sie, dass der Herr die Ägypter durch seine große Macht vernichtet hatte. Das erfüllte sie mit Furcht und Staunen, und sie fassten festes Vertrauen zu ihm und zu Mose, seinem Diener und Bevollmächtigten. 2. Mose 14,27–31