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Gott kann dich von ganz hinten nach vorne holen. Wenn Gott will, kann er dich innerhalb von Sekunden an Positionen bringen, obwohl der Weg dorthin eigentlich Jahre gedauert hätte.

In der Geschichte von Jakob, in dem er sich entscheidet, auch seine Enkel zu segnen, fällt noch etwas auf: Statt den Älteren mit der rechten und den Jüngeren mit der linken Hand zu segnen, kreuzt er seine Hände. Das war sehr unüblich. Der Ältere hatte immer den besseren Segen verdient, was man mit der rechten Hand ausdrückte. Doch Jakob stellte mit seiner Handlung die damals gängige Regel einfach so auf den Kopf. Und so macht es Gott auch in unserem Leben. Er stellt durch sein Wirken und seine Gunst immer wieder gängige Regeln einfach so auf den Kopf. Gott zeigt uns damit, dass er nicht immer so segnet und Menschen begünstigt, wie wir es uns vorstellen. Und so sagt er zu uns:

»Wenn ich will, kann ich Menschen von ganz hinten nach vorne bringen. Ich kann Menschen an Positionen setzen, die sie sich selber nie zugetraut und die sie menschlich gesehen auch nicht verdient hätten. Ich werde die Letzten an die erste Stelle setzen. Ich werde die Unscheinbaren leuchten lassen und ich werde mit Sündern zusammen die Welt verändern.«

Gott liebt es, uns Menschen mit einem unverdienten Segen zu überraschen. Menschen, die es nicht verdient haben. Menschen, an die man nicht geglaubt hat. Menschen, die versagt haben. Menschen, die nicht die nötige Ausbildung oder Voraussetzungen mitbringen, um etwas Grossartiges zu bewegen. Er sagt zu diesen Menschen wie auch zu dir und mir:

»Hör auf, den Lügen zu glauben, dass du in deinem Leben nichts bewegen kannst. Ich werde meine Arme für dich kreuzen und dich mit einem Segen überraschen, den du nicht verdient hast. Weil du an mich glaubst, mich priorisierst und mich anbetest, werde ich mich zu dir stellen.«

Wenn ich so auf mein Leben zurückschaue, sehe ich, wie Gott immer wieder seine Arme gekreuzt hat und mich mit einem Segen überrascht oder beschenkt hat, den ich nicht verdient hätte. Ich konnte dank der Gunst Gottes das Herz meiner Traumfrau erobern und sie heiraten, obwohl ich mir das eigentlich selber nie zugetraut hätte. Ich durfte erleben, wie Gott mir als schüchterner junger Mann Menschen zur Seite stellte und wie wir zusammen eine neue Kirche in einem unscheinbaren Tal gründen konnten. Eine Kirche, die heute Menschen im ganzen deutschsprachigen Raum mit der Botschaft der Hoffnung erreicht. Wir als Kirche aus einem kleinen und unbedeutenden Tal erleben, wie Gott uns Türen auf der ganzen Welt zu vielen verschiedenen Leuten öffnet und sie zu einem Segen für uns werden. Und wenn Gott das für mich und uns als Kirche tun kann, dann kann er es auch für dich tun. Du magst tausend Gründe in deinem Leben haben, die dir sagen, dass du dein Ziel nie erreichen wirst. Gründe, die dir sagen, dass du den Segen Gottes nicht verdient hast, dass es vorbei ist mit dir und dass es keine Hoffnung mehr gibt. Doch Gott sagt auch gerade heute zu dir:

»Mach dir keine Sorgen mehr! Ich werde meine Arme kreuzen und dich mit Segen beschenken, mit meiner Gunst begegnen, Türen öffnen und dir Heilung schenken, obwohl du es nicht verdient hast. Aber ich werde es machen, weil ich dich liebe und dich adoptiert habe. Du bist meine Tochter, mein Sohn, darum will ich dir meinen Segen schenken.«

Dann nahm er Efraïm an die rechte Hand, sodass er von Jakob aus gesehen links stand, und an seine linke Hand nahm er Manasse. So brachte er sie zu seinem Vater. Jakob aber kreuzte seine Hände und legte die rechte auf den Kopf des jüngeren Bruders Efraïm und die linke auf den Kopf Manasses, obwohl Manasse der Erstgeborene war. Dann segnete er die Söhne Josefs. 1. Mose 48,13–15