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Gott sucht stets das nächste Abenteuer, welches er mit uns zusammen erleben möchte. Noch so viel Segen, neue Träume und Möglichkeiten warten auf jeden Einzelnen von uns. Darum sehne dich stets danach, mehr zu erleben, zu erkennen und zu sehen.  

Frank Lloyd Wright, ein berühmter Architekt, wurde eines Tages von einem Reporter gefragt, welches seiner Gebäude oder Bauwerke das Schönste sei, welches er entworfen habe. Wright gab Folgendes zur Antwort: »Mein Nächstes.« Er wusste, dass es im Leben darum geht, sich ständig weiterzuentwickeln und sich niemals auf seinen Erfolgen auszuruhen. Denn es wartet immer wieder etwas Neues auf jeden von uns. Auch auf dich! Neue Ideen warten auf dich, neuer Segen, der ausgelebt werden will und neue Projekte, die entdeckt werden wollen. Die ganze Welt wartet auf uns. Dein nächstes Abenteuer wartet! Doch leider leben so viele Menschen unter ihren Möglichkeiten. Sie haben zwar ein paar Gaben entdeckt, aber könnten noch so viel mehr aus ihrem Leben herausholen. Sie haben sich innerlich zurückgelehnt und geben sich mit dem Status Quo zufrieden. Sie sagen zu sich selbst: »Ich habe mehr erreicht als die meisten Menschen in meinem Umfeld. Ich kann sehr zufrieden mit mir sein. Denn im Vergleich zu anderen bin ich recht erfolgreich. Ich bin etwa so weit gekommen wie meine Eltern. Man sollte sich auch mal zufrieden geben mit dem, was man hat und nicht immer nach den Sternen greifen.« Doch Gott möchte mit uns immer wieder einen Schritt weitergehen. Egal, was wir schon alles erreicht und umgesetzt haben, Gott hält mehr für uns bereit.

Dies sehen wir auch anhand der Schöpfungsgeschichte. Gott kreierte Adam und Eva und stellte sie ins Paradies. Sie begingen einen entscheidenden Fehler und Gott verstieß sie wieder von dort. Aber interessant ist, bevor sie diesen Fehler machten, sagte Gott zu ihnen: »Vermehrt euch, bevölkert die Erde und nehmt sie in Besitz.« Dies heißt nichts anderes als: »Macht etwas daraus!« Arbeitet, kreiert und bringt das Ganze vorwärts, bleibt nicht stehen, gebt euch nicht mit dem Mittelmaß zufrieden, sondern erwartet immer wieder mehr. Die Arbeit wurde dann nach dem Sündenfall zwar schwer und mit Schweiß und Stress beladen. Aber die Arbeit an und für sich ist nicht schlecht, sondern absolut göttlich. Dazu gibt es auch noch eine spannende Sicht aus dem Judentum:

»Warum fügt die Tora nach der Schöpfung des Menschen nicht hinzu: »Und es war gut«, wie sie es nach allen anderen Schöpfungen während der sechs Tage tut? Jedes andere Geschöpf war vollkommen; es war dank seiner Natur und seinem Instinkt bereit für die Welt. Der Mensch wurde jedoch unvollkommen geschaffen; er hat die Aufgabe, vollkommen zu werden. Menschen haben einen freien Willen und sind für ihre Entwicklung und Vervollkommnung selbst verantwortlich.« Kli Jakar, de.chabad.org

 Ich liebe, wie Jakar schreibt, dass der Mensch noch in einem Prozess ist. Darum sollten wir ständig danach streben, unsere Fähigkeiten und unsere Gaben zu verbessern. Wir sollten stetig dran sein, unser Glaubensleben und unsere Beziehung zu Gott zu vertiefen. Wir sollten die Beziehungen zu unseren Mitmenschen verbessern, uns beruflich weiterentwickeln und mehr und mehr den Segen Gottes in unserem Leben erleben. Bleibe nicht stehen, sondern suche stets »dein Nächstes« in deinem Leben. Denn Gott vollbringt seine größten Taten nicht in deiner Vergangenheit!

So schuf Gott den Menschen als sein Abbild, ja, als Gottes Ebenbild; und er schuf sie als Mann und Frau. Er segnete sie und sprach: »Vermehrt euch, bevölkert die Erde und nehmt sie in Besitz!« 1. Mose 1,27–28