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Wenn wir Ehemänner wieder beginnen, unsere Frauen zu loben, sie zu ehren und ihnen ehrlichgemeinte Komplimente geben, wird das unsere Familie stärken und vor vielem schützen. Zudem wird es nicht nur auf unser Leben zurückkommen, sondern unsere Kinder werden ihre zukünftigen Ehepartner auch ehrend und lobend behandeln.   

Was wir als Ehepaare ineinander investieren, wird unsere Kinder prägen. Wenn wir als Ehemänner wieder beginnen, durch unsere Worte, unser Dasein, unsere Komplimente und durch das Ehren unserer Frauen und Kindern die Stimmung zu prägen, wird das auch die Kultur unserer Kinder und Kindeskinder prägen.

Passend dazu habe ich von einem Experiment gelesen. Vor einigen Jahren gab es in einem Nationalpark in Südafrika eine Überpopulation von Elefanten. Die Wildhüter entschlossen sich, 300 junge Elefanten von ihren Eltern und anderen erwachsenen Elefanten zu trennen und sie in einem anderen Nationalpark auszusetzen. In diesem regierten die weißen Nashörner. Die Wildhüter dachten, das würde kein Problem werden, da Elefanten keine Nashörner angreifen und eigentlich friedliche Tiere sind. Doch eines Tages stellten sie fest, dass die jungen Elefanten Banden bildeten, was sehr unüblich war, und zusammen die weißen Nashörner angriffen. Warum taten sie dies? Sie hatten keine erwachsenen Elefanten, die ihnen ein Vorbild waren und ihnen zeigten, wie man als Elefant lebt. Genau dasselbe Problem können wir heute bei den Menschen beobachten. Viele junge Menschen wachsen ohne Vorbilder, ohne Eltern auf, die wirklich für sie da sind und so „verwildern“ sie. Sie machen Dinge, die sie eigentlich nicht tun wollen und verlieren nach und nach den Boden unter den Füssen. Unsere Kinder brauchen uns. Sie brauchen Eltern, die da sind. Sie brauchen Eltern, die einander loben, ehren und ermutigen. Sie brauchen Vorbilder, weil so wie die Eltern oder andere Erwachsene sich untereinander behandeln, so werden sie sich und andere behandeln, wenn sie erwachsen sind.

Folgende Geschichte hat mich motiviert, immer wieder mein Bestes für meine Kinder und andere Kinder zu geben: Es ist die Geschichte von Mandy. Mandy wuchs in einer sehr zerrütteten Familie auf. Niemand hat sich wirklich um sie gekümmert. Ihre Mutter war mit sich selber beschäftigt und ihr Vater war praktisch nie zuhause. Zudem kam noch, dass Mandy sich um ihren jüngeren Bruder kümmern musste. Eines Tages erzählte ihr eine Schulfreundin, dass ihr Vater, Besitzer eines Fast Food Restaurants, eine Hilfskraft suche. Mandy bewarb sich für diesen Job, bekam ihn und begann, in ihrer Freizeit dort zu arbeiten. Doch der Vater dieser Schulfreundin gab Mandy nicht nur einen Job, sondern er begann auch, sich für ihr Leben zu interessieren. Er übernahm Verantwortung für sie. Er kümmerte sich um ihre Autoreparaturen, er fragte nach, wie es ihr in der Schule erging und er half ihr mit ihren Aufgaben. Ohne dass sich dieser Vater dies bewusst war, wurde er zu einer Vaterfigur für Mandy. Jahre später heiratete Mandy – und wer war es, der sie zum Traualter führte? Der Besitzer des Fast Food Restaurants, ihr ehemaliger Chef, der sich so in sie investiert hatte.

Dieser Mann kümmerte sich nicht nur um seine Familie, er setzte sich auch noch für ein anderes Kind ein. Egal ob wir schon verheiratet sind oder nicht, wir alle können für Kinder kämpfen, uns für sie einsetzen, ihnen ein positives Vorbild sein, für sie da sein und ihnen helfen, den Weg auf dieser Welt zu finden. Wir alle können Komplimente verteilen, uns den Nöten anderer annehmen, für andere da sein und so auch eine »Patenschaft« für Kinder übernehmen, die keine Eltern haben, die für sie da sind. Kämpfe auch du für deine Kinder und/oder die Kinder, die Gott dir über den Weg schickt. Hilf mit, dass auch sie wieder ein Vorbild haben, das Werte hat, das Komplimente verteilen kann und einfach für sie da ist.

Da sagte Jesus: »Lasst die Kinder zu mir kommen; hindert sie nicht daran! Denn gerade für solche wie sie ist das Himmelreich.« Und er legte den Kindern die Hände auf. Dann zog er weiter. Matthäus 19,14–15