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Gute Angewohnheiten und Eigenschaft schlummern in dir. Sie warten nur darauf, von dir freigesetzt und genährt zu werden.   

All das Gute, das Gott in uns hineingelegt hat, wartet darauf, von dir hervorgeholt zu werden, nach und nach dein Leben zu bestimmen, dich weiterzubringen und dich zu dem Menschen zu machen, den Gott schon von Anfang mit dir geplant hat. Ein jüdisches Sprichwort beschreibt es folgendermaßen:

»Achte auf deine Gedanken, denn sie werden Worte. Achte auf deine Worte, denn sie werden Handlungen. Achte auf deine Handlungen, denn sie werden Gewohnheiten. Achte auf deine Gewohnheiten, denn sie werden dein Charakter. Achte auf deinen Charakter, denn er wird dein Schicksal.«

Es startet immer in unseren Gedanken. Es ist entscheidend, wie wir über uns denken, was wir erwarten und was wir uns zutrauen. Ob wir so von uns denken wie Gott über uns denkt und ob wir zu uns sagen: »Ich bin geduldig, ich bin liebenswert, ich bin gesegnet, Ich bin ein Segen für andere, in mir ruht Disziplin und neue Freude. Ich kann mit Frieden und Ruhe reagieren und habe immer die nötige Geduld und Großzügigkeit in mir!«

Wir können es uns aber auch verbauen, indem wir zu uns selbst sagen: »Ich kann das halt nicht, ich kann mich nicht kontrollieren, ich bin ein Versager und werde nie mit der richtigen Disziplin handeln können. Ich kann und werde nicht treu sein können, so bin ich. Ich kann auch nicht glücklich sein, ich bin halt ein negativer Mensch und mache mir automatisch immer große Sorgen …«

Bei solchen Gedanken dürfen wir nicht erstaunt sein, wenn unser Schicksal tatsächlich dies eines Verlierers, eines Versagers, eines deprimierten und traurigen Menschen wird. Doch das Gute ist, wir müssen uns nicht unser Leben lang mit all unseren negativen Angewohnheiten herumschlagen, denn viel mehr wartet und schlummert in uns. Passend dazu die Geschichte einer alten Sage von Indianern, bei der es um zwei Wölfe geht. In dieser Sage gibt der Großvater seinem Enkel eine wichtige Lebensweisheit mit. Der alte weise Mann sagte: »Mein Junge, im Inneren eines jeden Menschen tobt ein Kampf zwischen zwei Wölfen. Der eine Wolf ist böse. Er ist wütend, eifersüchtig, rachsüchtig, stolz und faul. Der andere Wolf ist gut. Er ist voller Liebe, Freundlichkeit, Demut und Selbstbeherrschung. Diese beiden Wölfe kämpfen unablässig miteinander.«  Der kleine Junge dachte nach und fragte dann: »Und welcher von beiden wird gewinnen, Großvater?« – Der Großvater lächelte und antwortete: »Der, den du fütterst.«

Füttere den guten Wolf, indem du die guten Angewohnheiten und all das, was in dir steckt, mehr gewichtest als alles andere. Du wirst sehen, das Gute wird zunehmen, von Woche zu Woche, und je länger du das Gute in dir stärkst, umso kleiner werden deine dunklen Flecken. Was willst du heute in dir hervorholen?

Denn was wir sind, ist Gottes Werk; er hat uns durch Jesus Christus dazu geschaffen, das zu tun, was gut und richtig ist. Gott hat alles, was wir tun sollen, vorbereitet; an uns ist es nun, das Vorbereitete auszuführen. Epheser 2,10