fbpx Skip to main content

Sobald du Gott um Vergebung deiner Fehler gebeten hast, ist dir vergeben. Noch besser: Gott vergibt dir nicht nur alle deine Fehler, sondern er vergisst sie sogar. Er erinnert sich an keinen deiner Fehler. Sie sind einfach so weg, ausradiert. Deine Fehler, dein Versagen, deine Sünden existieren für Gott von dem Zeitpunkt an nicht mehr.

Gott hat so viel Gutes für uns alle bereit. Auf uns warten immer wieder Wunder, die entdeckt, Beziehungen, die gelebt und Durchbrüche, die freigesetzt werden wollen. Doch damit all das passieren kann und damit wir einen Segen für die Menschen in unserem Umfeld werden können, müssen wir immer wieder lernen, uns selbst nicht im Weg zu stehen, indem wir uns anklagen und ein Leben geprägt von Schuldgefühlen leben. Wir müssen lernen, unser Versagen und unsere Fehler loszulassen. Wir dürfen nicht mehr zu uns selbst Dinge sagen wie: »Hätte ich doch mehr Zeit in meine Kinder investiert. Hätte ich doch dieses Angebot genutzt oder hätte ich doch diese verletzenden Worte nie gesagt. Hätte ich mich doch besser unter Kontrolle gehabt und hier nicht die Nerven verloren. Hätte ich doch …«

Denn all diese »Hätte ich doch«-Aussagen stehen uns im Weg, all das Gute und den Segen Gottes zu entdecken, weil wir nicht aufhören, uns selbst für vergangene Fehler anzuklagen. Darum möchte ich dich gerade heute ermutigen, schließe wieder Frieden mit dir selber. Denn von dem Moment an, wo du Gott um Vergebung deiner Fehler gebeten hast, ist dir vergeben. Punkt! Doch warum klagen wir uns dann trotzdem immer wieder selber an, obwohl Gott all unsere Fehler vergeben, vergessen und weggeworfen hat? Das ist eigentlich recht einfach: Es ist wegen dem Teufel, dem Ankläger. Er liebt es, uns anzuklagen. Er macht sogar Überstunden, um uns immer und immer wieder daran zu erinnern, dass wir ja vor zwei Wochen unsere Gefühle nicht im Griff hatten. Oder versagt haben und unseren negativen Eigenschaften zu viel Raum gegeben haben. Oder dass wir vor einem Jahr eine Beziehung aus Stolz in den Sand gesetzt haben. Oder wie wir vor 30 Jahren dies oder jenes falsch gemacht haben. Und je mehr Raum wir all dem geben, umso mehr nimmt es uns ein und gefangen und wir verpassen es, einen Segen für die Menschen in unserem Umfeld zu sein. Zudem verpassen wir all den zukünftigen Segen, den Gott für uns bereithält. Darum, lerne wieder dir selber zu vergeben und mit dir selber Frieden zu schließen. Denn Gott hat schon lange Frieden mit dir geschlossen, von dem Zeitpunkt an, als du dich entschieden hast, Jesus in dein Leben einzuladen.

Es ist eine Gerechtigkeit, deren Grundlage der Glaube an Jesus Christus ist und die allen zugute kommt, die glauben. … denn alle haben gesündigt, und in ihrem Leben kommt Gottes Herrlichkeit nicht mehr zum Ausdruck und dass sie für gerecht erklärt werden, beruht auf seiner Gnade. Es ist sein freies Geschenk aufgrund der Erlösung durch Jesus Christus. Aus Römer 3,22–24