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Es ist wichtig, dass wir Träume, Visionen und Vorstellungen von unserem Leben und unserer Zukunft haben, uns nach Wunder sehnen und große Erwartungen haben.  

Doch in all dem Träumen, Sehnen und Erwarten gibt es einen wichtigen Schlüssel: Während wir auf das Wunder warten, uns danach sehnen, dass sich gewisse Dinge in unserem Leben verändern, Gott eine Türe öffnet und wir erleben, wie seine Verheißungen wahr werden, müssen wir lernen, trotzdem auch mit unserem Jetzt zufrieden zu sein. Gib der Unzufriedenheit keinen Raum in deinem Leben, auch wenn du noch gegen eine Krankheit am Kämpfen bist, Umstände gegen dich sind und du noch lange nicht alles hast, was Gott dir verheißen hat. Vielleicht träumst du davon, ein Kind zu bekommen, ein neues oder größeres Haus zu besitzen, zu heiraten, einen anderen Beruf auszuüben, mit deinen Gaben mehr zu bewegen oder du spürst tief in dir drin, du bist noch nicht angekommen. Dann möchte ich dir sagen: Das ist genial! Behalte deine Träume und Wünsche unbedingt. Gib sie nicht auf. ABER mache deine Zufriedenheit nicht abhängig von der Erfüllung dieser Wünsche. Wir müssen uns immer wieder dafür entscheiden, dort wo wir sind, mit dem, was wir haben, einfach zufrieden und glücklich zu sein. Eigentlich sollte unsere Haltung so aussehen:

»Gott ich glaube daran, dass ich mal in einem neuen Haus oder einer größeren Wohnung wohnen werde, aber in der Zwischenzeit bin ich zufrieden und glücklich in der Wohnung, die ich habe. Ich glaube daran, dass ich den Partner für mein Leben finden und heiraten werde – aber in der Zwischenzeit genieße ich mein Leben als Single und bin zufrieden und glücklich. Ich glaube daran, dass sich in meiner Zukunft eine Türe öffnen wird und ich einen besseren Job finden werde – aber in der Zwischenzeit bin ich dankbar für den Job, den ich habe und will jeden Tag fröhlich, glücklich und zufrieden bei der Arbeit erscheinen.«

Doch leider verpassen wir so viele schöne, heilige und göttliche Momente in unserem Leben, weil wir unser Glück und unsere Zufriedenheit von der Erfüllung des nächsten Wunders in unserem Leben abhängig machen. Diese Herausforderung kannte auch Paulus. Er schreibt in der Bibel, wie er lernen musste, zufrieden zu sein mit dem, was er hat. Er lernte, in jeder Lebenslage glücklich zu sein. Wenn man bedenkt, was Paulus alles durchgemacht hat, ist dies umso beindruckender. Paulus verbrachte sein halbes Leben im Gefängnis, man versuchte x-mal ihn umzubringen, war auf der Flucht, wurde verraten und hintergangen und trotzdem schrieb er: »Ich habe gelernt, zufrieden zu sein.« Wenn Paulus, der so viel Schlimmes erlebt hat, trotzdem glücklich sein konnte, können wir das auch lernen. Auch wir können uns entscheiden, trotz unerfüllten Wünschen, Nöten und Schicksalsschlägen zufrieden und glücklich zu sein. Auch wenn es herausfordern ist und immer wieder unsere Entscheidung benötigt, können wir es lernen. Mache dein Glück nicht mehr von Wünschen und Wundern abhängig, sondern entscheide dich, zufrieden zu sein, mit dem was du hast und dort, wo du bist.

 Ich sage das nicht etwa wegen der Entbehrungen, die ich zu ertragen hatte; denn ich habe gelernt, in jeder Lebenslage zufrieden zu sein. Ich weiß, was es heißt, sich einschränken zu müssen, und ich weiß, wie es ist, wenn alles im Überfluss zur Verfügung steht. Mit allem bin ich voll und ganz vertraut: satt zu sein und zu hungern, Überfluss zu haben und Entbehrungen zu ertragen. Nichts ist mir unmöglich, weil der, der bei mir ist, mich stark macht. Philipper 4,11–13