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Die Schwachen können also sagen: «Ich bin stark!» die Kranken rufen: «Ich bin gesund!», und die Traurigen bekennen: «Ich bin glücklich!» Denn wir, du und ich, wir steuern unser Lebensschiff. Unserer Worte geben die Richtung an. Entweder Richtung Hafen, wo der nächste Segen wartet, oder Richtung Sturm, wo es tobt und wir keine Hoffnung mehr finden.

Jakobus schreibt in seinem Brief in der Bibel sehr viel über die Kraft der Worte und gibt uns hilfreiche Tipps, wie wir mit unseren Worten umgehen und Segen für unser Leben freisetzen können. Wir lesen zum Beispiel im dritten Kapitel seines Briefes:

Oder denkt an ein Schiff: So groß es auch sein mag und so heftig die Winde sind, denen es ausgesetzt ist, wird es doch von einem winzigen Ruder auf dem Kurs gehalten, den der Steuermann bestimmt. Genauso ist es mit der Zunge: Sie ist nur ein kleines Organ unseres Körpers und kann sich doch damit rühmen, große Dinge zu vollbringen. Jakobus 3,4–5a

Unsere Zunge vermag große Dinge zu vollbringen. Sie steuert unser Leben wie ein Ruder das Schiff. Sie bestimmt, in welche Richtung wir gehen. Ich möchte dir dies anhand eines Containerschiffes erklären. Die ganzen Container, die das Schiff geladen hat, stehen für Segen in unserem Leben. Die Container könnten Träume sein, die wahr werden wollen, Möglichkeiten, die Gott uns geben möchte, Wunder, die uns vielleicht erwarten, und Durchbrüche, die wir erleben könnten. Doch damit wir an den Ort kommen, wo wir beschenkt und weitergeführt werden, muss das Schiff den Hafen erreichen. Kommt ein Sturm, lässt sich ein Schiff nicht einfach treiben. Es versucht, den Sturm zu umfahren oder eine andere Route zum Ziel zu wählen. Doch wie machen wir es leider oftmals in unserem Leben? Zieht ein Sturm auf – ziehen am Horizont Nöte auf, drohen Fragen und Ängste uns einzunehmen –, lassen sich viele einfach in den Sturm hineintreiben. Statt mit unseren Worten – unserer Zunge – dem Lebensschiff eine neue Richtung zu geben, lassen wir uns vom Sturm einfach überwältigen. Wir lassen uns von den Problemen, Nöten und Ängsten einfach so hin und her reißen und die Container laufen Gefahr, über Bord zu gehen. Dabei könnten wir mit unseren Worten die Richtung neu definieren. Statt uns von den Sorgen, Nöten und Ängsten einfach so einnehmen zu lassen, können wir vom Sieg sprechen. Wir können davon sprechen, wie wir aus unseren Kämpfen siegreich hervorgehen und die Krise überwinden.

Wir sind unterwegs zum nächsten Ziel, zum nächsten Hafen in unserem Leben. Der Ort, wo neuer Segen, neue Freude, ein neues Leuchten für unsere Augen auf uns wartet. Wann sollten wir beginnen, vom Segen zu sprechen? Darüber zu reden, wie wir gewinnen und als Sieger aus dieser Herausforderung hervorgehen werden? Genau jetzt, während wir noch unterwegs sind, unterwegs zum Ziel. Obwohl wir noch nicht erreicht haben, wonach wir uns sehnen, geben wir mit unseren Worten dem Leben die Richtung an. Wir steuern unser Schiff Richtung Hafen, wo die nächste Erfüllung unserer Träume auf uns wartet.

Was ist denn der Glaube? Er ist ein Rechnen mit der Erfüllung dessen, worauf man hofft, ein Überzeugt sein von der Wirklichkeit unsichtbarer Dinge. Hebräer 11,1

Dieser Text stammt aus dem neuen Buch »Kraftvolle Worte« von Konrad Blaser. Du kannst es hier bestellen.