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Gott möchte uns auch finanziell segnen, damit wir einen Unterschied für ihn bewirken können. Gottes Ziel für uns ist nie Armut oder Begrenzung, sondern Überfluss in jedem Lebensbereich.  

Doch warum erleben viele gläubige Menschen den Segen und Gottes Überfluss im Materiellen nicht? Ich denke, dies hat viel mit unserem Denken zu tun. Entweder sind wir von einem Armutsdenken geprägt und wir haben uns mit unseren Nöten arrangiert oder wir sind in einem religiösen Denken gefangen und haben aufgrund von verschiedenen Irrlehren das Gefühl, dass Gott und Geld nicht zusammengehören. Der dritte Grund könnte auch sein, dass es viele schlechte Vorbilder gibt in diesem Bereich und wir sehen, wie das Geld die Welt ungerecht prägt und regiert. Doch ich bin überzeugt, dass Geld an und für sich nichts Böses ist. Geld ist neutral und in den richtigen Händen – in den Händen von Menschen, die Gott lieben und ihn priorisieren, großzügig sind und sich danach sehnen, das Reich Gottes mit all ihren Möglichkeiten vorwärtszubringen ­­– ist Geld ein unglaublicher Segen und Turbo. Gott will uns Geld, Erfolg und Reichtum geben, damit wir dadurch nicht nur ein Spiegelbild der Größe Gottes werden, sondern auch mit ihm zusammen sein Reich vorwärtsbringen.

Ich erinnere mich noch gut, als ich einmal an einem Männertag war und der Referent uns fragte: »Wenn ihr in eurer Gemeinde wählen müsstet zwischen drei Arten von Menschen, welche würdet ihr nehmen: Die Menschen, die viel beten, die, die treu mitarbeiten oder die, die viel spenden?« Ich dachte sofort: »Ganz klar, ich würde die Menschen wählen, die viel spenden. Denn mit Geld kannst du so viel bewegen für das Reich Gottes!« Ich lag natürlich mit meiner Antwort voll daneben. Man hätte die Beter wählen sollen.  Doch ich glaube, auch Geld in den richtigen Händen kann so viel Gutes und Praktisches für unseren Gott auf dieser Erde bewegen. Schon Salomo, ein weiser Mann aus der Bibel, schrieb:

Um zu lachen, bereitet man ein Mahl, und Wein erheitert das Leben, und das Geld antwortet auf alles. Prediger 10,19 (ELB)

Geld findet eine Antwort auf sehr vieles in deinem Leben. Geld sagt zum Beispiel zu den Schulden: »Ich kann euch tilgen.« Oder Geld sagt zu einer Vision: »Ich kann dich freisetzen.« Geld sagt zur Zeit: »Ich kann dich gezielt nutzen.« Und zur Not antwortet es: »Ich kann dich bewältigen.«

Stell dir nun mal kurz vor, was alles möglich wäre, wenn wir über limitlose Ressourcen verfügen würden. Was würdest du alles für Gott bewegen, was für Träume wahr werden lassen, welchen Menschen helfen, was für Hilfswerke gründen, wie deine Kirche vorwärtsbringen, neue Anstellungen schaffen, anderen Menschen helfen, ihre Träume auszuleben, wenn du tun könntest, was immer du tun möchtest. Endlose finanzielle Möglichkeiten, Geld, mehr als genug. Ich bin überzeugt, in Händen von Menschen, die Gott ehren und priorisieren, wird Geld zu einem riesigen Segen für das Reich Gottes. Darum müssen wir beginnen, neu zu denken und uns danach sehnen, mit mehr gesegnet zu werden, als nur gerade knapp unseren Alltag meistern und unsere Rechnungen begleichen zu können.

Wenn es den Gottesfürchtigen gut geht, feiert die ganze Stadt; wenn die Gottlosen sterben, jubelt man laut. Durch den Segen der aufrichtigen Menschen gelangt eine Stadt zu Wohlstand, das Gerede der Gottlosen aber bringt sie zum Einsturz. Sprüche 11,10.12