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Das Selbstbild eines Menschen wird von dem geprägt, was andere über ihn sagen und was er über sich selbst denkt.

Auch wenn du dich nicht so fühlst – solange du lebst und atmest, bist du dazu berufen, in göttlicher Autorität zu leben. Wenn wir Menschen doch nur begreifen würden, über was für eine Kraft, was für Macht und Möglichkeiten wir in den Augen Gottes verfügen! Dann würden wir anders in den Tag starten. Wir würden uns dementsprechend kleiden, würden aufrecht durchs Leben gehen und wie Könige denken, lachen und handeln. Denn je mehr wir unser Leben nach dem ausrichten, was wir sind und nicht mehr nach dem, was wir sehen und erleben, desto mehr werden wir auch erleben, wie Jesus mit uns zusammen unser Potential freisetzen wird, um Spuren seiner Liebe durch uns zu hinterlassen. Doch so schnell vergessen wir, wer wir in den Augen Gottes sind, und fallen in eine Sklavenmentalität zurück. Weil wir eine Enttäuschung erlebt haben, geben wir unsere Träume auf. Weil wir gegen gewisse negative Eigenschaften kämpfen und scheinbar nie gewinnen, haben wir die Hoffnung auf einen Durchbruch aufgegeben. Wir sind in unseren kleinen Erwartungen und selbst auferlegten Begrenzungen gefangen, werden durch Krankheiten, Versuchungen und Nöte ausgebremst, und dann hören wir auf, mehr von Gott und dem Leben zu erhoffen. Wir arrangieren uns mit Mittelmaß. Wir sind wieder Sklaven: Sklaven unserer unerfüllten Wünsche, Sklaven der Erwartungen anderer an uns, Sklaven der Gesellschaft, Sklaven unserer Not, unserer Süchte, Anforderungen und der Zeit, die gegen uns zu sein scheint. Wir überwinden eine negative Eigenschaft, wir erleben einen Durchbruch, ein Wunder geschieht, wir werden geheilt oder erreichen ein neues Level in unserem Leben. Und dann melden sie sich, diese Stimmen in uns, die uns sagen: »Das bildest du dir nur ein. Du bist und bleibst ein Verlierer. Du bist ein Versager. Du bist nicht schön genug, dich wird nie jemand lieben und heiraten. Gib besser auf. Looooooooser!!!!« Wenn sie kommen und an dein Herz klopfen, gib diesen negativen Stimmen keinen Raum, denn das sind alles Lügen.

Gott will und wird für dich kämpfen. Schau auf ihn. Halte an ihm fest und falle nicht zurück in dein altes Denken, das von Minderwert geprägt ist. Halte dich an den Zusagen Gottes fest. Du bist sein Kind. Du bist ein Gewinner. Du bist dazu berufen, deinen Lauf zu vollenden und dabei das Beste aus deinem Leben herauszuholen. In den Augen Gottes bist du frei. Auch wenn du noch versagst und dein Leben nicht immer auf die Reihe bringst, lass dir von den negativen Stimmen nicht einreden, dass du es nicht wert seist, geliebt zu werden. Verliere nicht den Mut. Gott hat für sein Volk das Wasser geteilt und sie auf trockenem Boden ans andere Ufer geführt. Er wird auch für dich das Wasser teilen. Gott wird dir immer wieder einen Weg aus der Not zeigen, dir neue Hoffnung schenken und dich zu neuen Durchbrüchen führen.

Mose antwortete ihnen: »Habt keine Angst! Wartet ab und seht zu, wie der Herr euch heute retten wird. Ihr werdet Zeugen sein, wie die Ägypter ihre größte Niederlage erleben. Der Herr wird für euch kämpfen, ihr selbst braucht gar nichts zu tun.« 2. Mose 14,13–14

Dieser Text stammt aus dem neuen Buch »Kraftvolle Worte« von Konrad Blaser. Du kannst es hier bestellen.