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»Es wäre logisch, jetzt aufzugeben. Aber Gott ist auf meiner Seite! Deshalb kehre ich nicht um, sondern gehe weiter auf das Ziel und Gottes Verheißung für mein Leben zu.«

David, ein König aus der Bibel, war als junger Mann ein einfacher Schafhirte. Eines Tages wurde er von seinem Vater dazu beauftragt, seinen Brüdern Essen an die Kriegsfront zu bringen. Dort forderte ein großer Kämpfer, ein Riese, einen Mann aus dem Volk Gottes zu einem Zweikampf heraus. Da sich niemand diesem Kampf stellen wollte, entschloss sich David, der einfache Hirte, sich dieser Herausforderung anzunehmen. Nur mit einer Schleuder bewaffnet, ohne militärische Ausbildung, stellte er sich diesem Zweikampf. Goliat, der Riese, lachte ihn aus und verspottete ihn. Denn natürlich konnte Goliat seinen Gegner, den jungen Schafhirten, nicht ernst nehmen. Spätestens in diesem Moment wäre es verständlich gewesen, wenn David gesagt hätte: »Uups, ich habe mich wohl ein bisschen übernommen. Dieser Mann ist ein paar Nummer zu groß für mich. Ich kehre besser um und gehe so schnell wie möglich zurück zu den anderen Soldaten und verstecke mich, denn hier auf diesem Schlachtfeld werde ich ganz klar mein Leben verlieren. Ich bin doch noch viel zu jung, um zu sterben!«

Hast du dich schon mal so gefühlt? Kurz davor, einen mutigen Schritt zu wagen und plötzlich kommen die Vernunft und die Logik, die dir zuflüstern, besser umzukehren? Und du hörst auf sie und kehrst um, statt einen Schritt auf die Person zuzugehen, die dir seit Monaten gefällt und nicht mehr aus dem Kopf geht. Du kehrst um, statt einen Schritt auf dein Vorbild zuzugehen und es zu bitten, sich in dich zu investieren, nur weil du denkst: »Ich bin ein Nobody, warum in aller Welt sollte sich diese Person für mich interessieren und ihre wertvolle Zeit in mich investieren?« Du kehrst um, statt in deiner Ehe dran zu bleiben, weiter zu kämpfen und heikle Themen auf den Tisch zu bringen. Wäre David umgekehrt und hätte sich Goliat nicht gestellt, hätten dies alle verstanden. Die Menschen hätten ihm vielleicht noch auf die Schulter geklopft und zu ihm gesagt: »Wir sehen deinen Mut, aber das war ein zu großer Fisch für dich. Gut bist du umgekehrt und hast nicht noch dein Leben aufs Spiel gesetzt. Jetzt hast du Glück gehabt, das wäre definitiv nicht gut herausgekommen.« Aber wäre David umgekehrt, dann wäre der König nicht auf ihn aufmerksam geworden, hätte ihn nicht an den Königshof geholt und er wäre vielleicht nie König geworden und heute würden wir nicht von der krassen Geschichte von David gegen Goliat sprechen. Statt umzukehren, proklamierte David Gottes Macht. Er stellte sich dem Riesen im Zweikampf und gewann diesen mit nur einer Steinschleuder. Es wäre logisch gewesen, umzukehren, doch David wusste, dass Gott auf seiner Seite ist. David wusste, dass Gott ihm den Sieg schenken würde. David wusste, dass Gott ihm beistehen und ihm helfen würde. Genau so dürfen auch wir wissen, dass Gott da ist und uns immer helfen, uns begleiten und führen wird, wenn wir weiter gehen und nicht umkehren. Darum, kehre nicht um!

David rief zurück: »Du trittst mir mit Schwert, Speer und Wurfspieß entgegen, ich aber komme im Namen des Herrn, des Allmächtigen – des Gottes des israelitischen Heeres, das du verhöhnt hast. Heute wird der Herr dich besiegen und ich werde dich töten und dir den Kopf abhauen.« 1. Samuel 17,45–46