»Ich entscheide mich, mir meine Freude nicht von Menschen nehmen zu lassen, die mich nicht verstehen, gegen mich sind, mich nerven oder ausbremsen möchten.«
Es gibt Menschen, die machen dein Leben heller. Und dann gibt es die anderen – Menschen, die dich herausfordern, stressen, provozieren oder dir einfach ständig Energie rauben. Du kennst sie – vielleicht aus dem Büro, deiner Familie oder sogar aus deiner Kirche. Und früher oder später stehen wir alle vor derselben Frage: Wie gehe ich mit schwierigen Menschen um?
Eine Variante ist »wie du mir, so ich dir«. Wenn mich jemand anpöbelt, pöble ich zurück. Wenn jemand schlecht über mich redet, schlage ich mit Worten zurück. Wenn ich unfair behandelt werde, will ich mich rächen oder zumindest verteidigen. Doch der Punkt ist, mit dieser Haltung lösen wir nichts. Wir verstärken das Problem nur. Darum müssen wir lernen, anders mit Menschen umzugehen, die uns stressen. Denn wenn wir nach dem Prinzip »wie du mir, so ich dir« leben, werden wir das Ziel und all das Gute, das Gott für uns bereithält, verpassen. Darum möchte ich dich ermutigen, dir folgendes zu merken:
Du kannst nicht kontrollieren, wie andere dich behandeln – aber du kannst immer entscheiden, wie du darauf reagierst.
Und genau das ist der Schlüssel. Gott lädt uns ein, in solchen Situationen einen anderen Weg zu wählen. Nicht den Weg der Rache, sondern den Weg der Reife. Nicht zurückzuschlagen, sondern mit Gutem zu kontern. Und ja – das ist schwer. Es fühlt sich oft nicht »fair« an. Aber es ist kraftvoll. Wenn du auf eine Provokation mit Freundlichkeit antwortest – dann hebst du die Atmosphäre. Du bleibst frei. Du bleibst souverän. Und du wirst zu einem Botschafter des Friedens, genau da, wo sonst nur Stress herrscht.
Vielleicht ist das heute deine Einladung: Lass dich nicht mehr steuern von der Art, wie andere dich behandeln. Du bist kein Spielball der Meinungen und Launen anderer. Du bist ein Kind Gottes – und aus dieser Identität heraus darfst du mit schwierigen Menschen umgehen.
Lass dich nicht vom Bösen besiegen, sondern besiege Böses mit Gutem. Römer 12,21
