»Ich bin mir bewusst, dass meine Worte Spuren hinterlassen und wähle deshalb positive Worte. Denn meine Worte haben Kraft und können dazu dienen, andere aufzubauen und zu ermutigen.«

Worte kosten nichts und können doch unbezahlbar viel bewirken. Du kannst mit einem Satz Leben geben oder zerstören. Deine Sprache ist dein Werkzeug, das du weise nutzen sollst. Ein einziger Satz kann dich und die Menschen um dich herum aufbauen oder herunterziehen. Worte haben Kraft: Kraft, zu heilen, zu verletzen, Hoffnung zu bringen oder Verzweiflung zu säen.

Mit der gleichen Zunge, mit der wir Gott loben, verletzen wir manchmal Menschen. Menschen, die nach Gottes Bild geschaffen sind. Was für ein Widerspruch! Und doch passiert es uns allen, mal unbewusst, mal bewusst. Manchmal sogar »fromm verpackt«.

Wir haben mit unseren Worten eine Verantwortung, die wir uns bewusst sein müssen. Du und ich, wir sind verantwortlich für das, was wir sagen. Auch dann, wenn wir es »nicht so gemeint haben«. Unsere Worte bleiben haften und hinterlassen Spuren bei unseren Mitmenschen.

Entscheide dich für Worte, die aufbauen, trösten und segnen. Worte, die das Herz der Menschen berühren, nicht zerbrechen. Lerne, wie Jesus zu sprechen. Er war direkt, aber nie verletzend. Er war ehrlich, aber immer liebevoll.

Stelle dir die folgenden drei Fragen, bevor du redest:

  1. Ist es wahr?
  2. Ist es hilfreich?
  3. Ist es liebevoll?

Wenn du diese Fragen nicht mit Ja beantworten kannst, dann könnte es besser sein, zu schweigen.

Verzichtet auf schlechtes Gerede, sondern was ihr redet, soll für andere gut und aufbauend sein, damit sie im Glauben ermutigt werden. Achtet darauf, den Heiligen Geist nicht durch euer Verhalten zu betrüben. Denkt vielmehr daran, dass ihr sein Siegel tragt und dadurch die Gewissheit habt, dass der Tag der Erlösung kommen wird. Epheser 4,29–30