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LEBE DEIN BESTES LEBEN – ERINNERE DICH AN DAS GUTE

By Allgemein

„Ich sammle „gute Erinnerungen“ und will mich immer wieder an die Wunder, die Gott in meinem Leben getan hat, erinnern. Nicht nur um meinen Gott zu ehren, sondern dadurch auch zukünftigen Segen zu generieren.“

Samuel, ein Mann aus der Bibel, erlebte, wie Gott ihn und sein Volk vor ihren Feinden befreite. Damit er und sein Volk nie vergassen, wie Gott ihnen geholfen hatte, stellte er sich ein Erinnerungsmal aus Steinen auf und sagte: „Bis hierher hat uns der Herr geholfen.“ Samuel entschied sich bewusst dazu, sich an das Wunder zu erinnern. Interessant ist, dass ihm dieses Statement der Dankbarkeit und der Ehre, die er Gott gab, zukünftigen Segen schenkte. Denn wir lesen in der Bibel, wie Gott dafür sorgte, dass diese Feinde nicht mehr ins Land einfielen, solange Samuel lebte. Warum? Weil Samuel Gott die Ehre für dieses Wunder gab. So wird es auch bei uns sein: Wenn wir es schaffen, Gott immer wieder jegliche Ehre für alle Erfolge in unserem Leben zu geben, wird uns dies zum Segen für unsere zukünftiges Leben. Darum entscheide dich immer wieder ganz bewusst dazu, dich an all das Gute zu erinnern, das Gott in deinem Leben getan und dir geschenkt hat.

In meinem Büro und auch bei uns Zuhause befinden sich überall kleine “Erinnerungssteine” in Form von Bildern, Gegenständen und in meinem Highlightbuch. Warum? Ich habe mich vor ein paar Jahren dazu entschieden, dass ich wie Samuel nie mehr vergessen will, was Gott mir, unserer Familie und Kirche schon alles geschenkt hat. Spannend ist, die Fülle, der Segen und all das Gute nehmen seither von Jahr zu Jahr zu, wie ich es mir nie hätte vorstellen können. Ich denke, dies hat damit zu tun, dass ich mich entschieden habe, mich an das zu erinnern, was Gott schon alles in meinem Leben getan hat. Erinnere auch du dich an all das Gute, das Gott dir schon geschenkt oder in deinem Leben getan hat. So gibst du nicht nur die Ehre Gott zurück, sondern du wirst in deiner Zukunft auch mehr Segen erleben und sehen. Feiere, was Gott dir Gutes getan hat. Schreibe es auf, damit du nie vergisst, wie gut Gott zu dir ist. Sammle gute Erinnerungen und auch du wirst erleben, wie Gott die Segensschleusen über deinem Leben mehr und mehr öffnen wird.

Wie sehen deine “Erinnerungssteine” aus? Denn solche helfen und setzen nicht nur neuen Segen frei, sondern sie helfen uns auch, wenn eine neue Herausforderung in unser Leben kommt, zu uns selbst zu sagen:

„Kein Problem. Mein Gott hat mich von meiner Krankheit geheilt, dann kann er auch in dieser Krankheit helfen. Mein Gott hat mich vor falschen Entscheidungen bewahrt, dann kann er mich auch in dieser Herausforderung leiten und mir seine Weisheit schenken. Mein Gott hat mich ohne finanzielle Einbußen durch diese Krise geführt, dann kann er mich auch durch die Corona-Krise führen.“

Egal, was auf uns zukommt, was uns den Boden unter den Füssen wegnehmen will, je mehr wir uns auf das Gute fokussieren und uns an all die Wunder, die Gott schon getan hat, erinnern, finden wir neuen Glauben und neue Zuversicht, dass es Gott auch dieses Mal wieder tun kann und wird. Deshalb erinnere auch du dich an das Gute in deinem Leben.

Samuel stellte zwischen Mizpa und Jeschana ein Steinmal auf. »Bis hierher hat uns der Herr geholfen«, sagte er. Deshalb nannte er den Stein Eben-Eser (Stein der Hilfe). Die Philister waren so gründlich geschlagen worden, dass sie es nicht mehr wagten, in das Gebiet Israels einzufallen. Der Herr ließ sie nicht wieder hochkommen, solange Samuel lebte. 1. Samuel 7,12

LEBE DEIN BESTES LEBEN – FOKUSSIERE DICH AUFS GUTE

By Allgemein

„Ich entscheide mich, mich auf das Gute in meinem Leben zu fokussieren. Ich will bewusst auf all die Wunder, den Segen und das Schöne, das Gott mir schenkt, schauen und nicht auf die Dinge, die nicht gut laufen.“

Wir alle erleben Rückschläge und Zeiten, die uns herausfordern, wir machen Fehler und das Leben läuft lange nicht immer so, wie wir es uns vorstellen. Genau in solchen Momenten ist es wichtig, dass wir uns bewusst entscheiden, uns auf das Gute in unserem Leben zu fokussieren. Sei vorsichtig, in welche Richtung du deine Gedanken schweifen lässt. Entscheide dich bewusst dafür, dich an das Gute zu erinnern und auf das Positive in deinem Leben zu schauen. Untersuchungen haben ergeben, dass sich unsere Gedanken automatisch auf das Negative fokussieren, wenn wir nichts dagegen unternehmen. Deshalb müssen wir lernen, unsere Gedanken zu steuern und nicht einfach so schweifen zu lassen. Ein passendes Sprichwort drückt aus, warum wir uns immer wieder entscheiden sollten, unsere Gedanken zu beeinflussen:

„Achte auf deine Gedanken, denn sie werden Worte. Achte auf deine Worte, denn sie werden Handlungen. Achte auf deine Handlungen, denn sie werden Gewohnheiten. Achte auf deine Gewohnheiten, denn sie werden dein Charakter. Achte auf deinen Charakter, denn er wird dein Schicksal.“

Man könnte dies auch mit einer Fernbedienung vergleichen. Zuhause bin ich zurzeit noch der Boss unserer Apple-TV Fernbedienung und ich liebe es. Wann immer es mir zu schnell geht in einem Film, kann ich die Szene bei Netflix zurückspulen, ich kann den Film anhalten, wenn etwas sehr Lustiges passiert und ich kann wann immer ich will den Film wechseln. Und so wie ich die Macht darüber habe, was wie lange im TV läuft, so haben wir auch die Macht darüber, was sich in unseren Gedanken abspielt. Wir können entscheiden, in welche Richtung sich unsere Gedanken bewegen. Kommen schlechte Erinnerungen in uns hoch, können wir diese entweder zulassen oder wir können den Kanal wechseln. Wir können wie mit einer Fernbedienung den Film anhalten und wechseln. Wenn Negatives, Schweres oder alte Verletzungen in dir hochkommen, sage: „Stopp! Ich gebe euch keinen Raum. Ihr habt in meinem Leben nichts zu suchen. Ich lasse mir die Freude nicht rauben!“

Wir haben die Macht zu entscheiden, in welche Richtung sich unsere Gedanken entwickeln. Ich möchte dich gerade heute ermutigen, auf das Gute zu schauen, auf das, was Gott in deinem Leben bereits getan hat und dir nicht die Lebensfreude rauben zu lassen, nur weil du negativen Gedanken Raum in deinem Leben gibst.

„Mehr als auf alles andere achte auf deine Gedanken, denn sie entscheiden über dein Leben.“ Sprüche 4,23

LEBE DEIN BESTES LEBEN – GIB NICHT AUF

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„Ich entscheide mich, immer wieder Wunder und den Segen Gottes in meinem Leben zu erleben. Ich bleibe dran und gebe meine Sehnsucht nach mehr in meinem Leben nicht auf. Auch wenn es hart wird und es scheinbar nicht vorwärts zu gehen scheint, gebe ich nicht auf. Mein Gott ist für mich und das Beste wird erst noch kommen.“

Gott will und wird immer wieder unser Denken sprengen und unsere Kreise des Einflusses vergrössern, wenn wir uns entscheiden, seinen Segen, seine Wunder und all das Gute, das er für uns bereithält, zu erwarten. Es ist eine Entscheidung, die wir jeden Tag von Neuem fällen. Erwarten wir Gutes von Gott, vom Leben und von unserer Zukunft? Oder gehen wir immer wieder vom Schlimmsten aus? Leider gehen viele Menschen mit einer negativen Einstellung durchs Leben. Sie müssen zum Arzt und gehen schon vom Schlimmsten aus. Sie starten niedergeschlagen in den Tag, weil ihnen all ihre Aufgaben und To Do’s schwer auf dem Magen liegen. Sie haben ein schwieriges Gespräch und sind überzeugt, dass es keine Lösung mehr gibt.

Ich erinnere mich noch gut an den Moment, als ich meine Blutkrankheit bekommen habe vor etwas drei Jahren. Meine Diagnose war, dass ich zu 80% würde lernen müssen, damit zu leben, weil man sie eigentlich nicht heilen konnte. Die restlichen 20% waren sogenannte Spontanheilungen. So sass ich im Wartezimmer für meinen ersten Termin beim Spezialisten und da realisierte ich, dass ich mich jetzt entscheiden musste. Gebe ich mich mit einer 20%igen Hoffnung auf eine Spontanheilung zufrieden oder arrangiere ich mit jetzt schon damit, dass ich mein ganzes Leben diese Tabletten nehmen muss? Oder erwarte ich ein Wunder? Ich sagte zu mir selber und zu Gott:

„Ich gehöre zu den 20%, aber es wird nicht einfach so eine Spontanheilung sein, sondern ein klares Wunder von meinem Gott im Himmel.“

So war es dann auch, klar und überraschend heilte Gott mich wie auf einen Schlag von dieser Krankheit. Klar, Gott tut lange nicht immer das, was wir uns wünschen und uns danach sehnen. Ich wusste auch, als ich diese Entscheidung traf, dass es gut sein könnte, dass Gott mich nicht heilen würde. Dass ich würde lernen müssen, damit zu leben und auch dies hätte zu einem Segen werden können. Doch ich möchte dir mit dieser Geschichte sagen: Wir dürfen uns, auch wenn es nicht immer so kommt, wie wir uns wünschen und vorstellen, nach einem Wunder sehnen. Wir dürfen und sollten ein Wunder erwarten. Immer wieder. Es geht gar nicht in erster Linie darum, ob das Wunder dann auch geschieht oder nicht, sondern es geht darum, dass wir ein Wunder erwarten. Denn unser Gott sucht immer wieder Herzen des Glaubens, Menschen, die nicht aufgehört haben, mehr von ihrem Gott zu erwarten. Was dann geschieht, müssen wir Gott überlassen. Aber Gott liebt es, mitten unter Menschen zu wohnen, die glauben, mehr erwarten und sich nicht mit dem Mittelmass in ihrem Leben zufrieden gegeben haben. Und  diese Präsenz von unserem Gott wird uns dann auch eine neue Perspektive und Kraft geben, wenn es nicht so herauskommt, wie wir es uns vorgestellt haben.

Gott ist da, er will mitten unter uns sein, darum erwarte Wunder und gib all das, was Gott in dein Herz hineingelegt hat, nicht auf. Bleib dran, auch wenn es anders herauskommt als du dir gewünscht hast. Gott hat neue Wunder und neue Möglichkeiten für dich bereit. Warum? Weil du an ihm und seiner Kraft festgehalten und ihn nicht aufgegeben hast.

„Nur Güte und Gnade werden mich umgeben alle Tage meines Lebens, und ich werde wohnen im Haus des Herrn für alle Zeit.“ Psalm 23,6

LEBE DEIN BESTES LEBEN – ERWARTE WUNDER

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„Und noch etwas sage ich euch: Wenn zwei von euch hier auf der Erde darin eins werden, um etwas zu bitten – was immer es auch sei – , dann wird es ihnen von meinem Vater im Himmel gegeben werden. Denn wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind, da bin ich in ihrer Mitte.“ Matthäus 18,19-20

Ich liebe es, wie Jesus hier sagt, dass wenn zwei, drei oder mehrere in seinem Namen zusammenkommen, dann sei er mitten unter ihnen. In dieser Einheit, so sagt er, dürfen wir bitten, um was auch immer wir wollen, und Gott wird es uns geben. Eine sehr kraftvolle Zusage, gerade auch für all die Kirchen, die im Namen Jesus zusammenkommen, ihn anbeten und ehren und in dieser Einheit zusammen vorwärts gehen. Wir dürfen und sollten wieder Wunder erwarten. Denn Gott will Wunder tun. Und er wünscht sich, dass wir Wunder erwarten und uns nach mehr im Leben sehnen.

Dies sehen wir auch so schön anhand vom Leben von Abraham. Abraham war schon im hohen Alter, als Gott ihm begegnete und ihm und seiner Frau den langersehnten Sohn versprach. Und Abraham glaubte dem Herrn und Gott erklärte ihn wegen seines Glaubens für gerecht. Nicht wegen seiner Leistung, wegen seines guten Lebens oder seiner Heiligkeit. Nein, wegen seines Glaubens. Obwohl Abraham nichts dazu beitragen konnte, damit dieses Versprechen wahr werden würde, glaubte er dem Herrn. Und dieser Glaube öffnete ihm die Tür zum Herzen Gottes. Bei uns ist es genau gleich: Wenn wir es schaffen, Gott unseren Glauben zu schenken, ihm zu vertrauen und mehr von ihm zu erwarten, berührt dies das Herz Gottes. Er liebt es, sich Menschen zu offenbaren und Menschen zu helfen, die einen grossen Glauben haben. Menschen, die mehr vom Leben erwarten. Die sich nach Wunder sehnen und sich nicht mit dem Mittelmass in ihrem Leben zufrieden geben. Denn Gott hat mehr bereit. Mehr von seinem Segen, seiner Liebe, seiner Gunst wartet auf dich. Deshalb erwarte wieder Wunder.

Vor Kurzem begegnete mir in einem Buch das Bild eines Predigers, an dessen Kanzel ein Schild angebracht war, auf dem stand: „Erwarte Wunder.“ Ein langjähriger Besucher dieser Kirche schrieb Folgendes:

„Als ich das erste Mal diese Kirche besuchte, fiel mir sofort die Leichtigkeit, der Friede und die Freude der Besucher auf. Dann entdeckte ich auf der Kanzel ein Schild mit der Aufschrift: „Erwarte Wunder“ und jedes weitere Mal als ich dann diese Kirche besuchte, las ich diese zwei Worte immer und immer wieder. Ich denke diese Erwartungshaltung der Besucher war das Geheimnis für die starke Präsenz Gottes in diesem Raum.“

Wann immer wir es schaffen, grösser zu glauben, mehr zu erwarten und uns nach Wunder zu sehnen, berühren wir das Herz Gottes und Gott wird mitten unter uns sein. Deshalb gib die Hoffnung auf ein Wunder nicht auf, auch wenn es länger dauert, als du gehofft hast. Dein Glaube, dein Hunger nach mehr, ehrt unseren Gott und er wird sich mitten in deinem Leben niederlassen und Gutes und sein Segen werden dir folgen, jeden Tag von Neuem.

 Der Herr führte Abram nach draußen und sprach zu ihm: „Schau hinauf zum Himmel. Kannst du etwa die Sterne zählen?“ Dann versprach er ihm: „So zahlreich werden deine Nachkommen sein!“ Und Abram glaubte dem Herrn und der Herr erklärte ihn wegen seines Glaubens für gerecht. 1. Mose 15,5-6

HOPE SPECIAL – GOTT SCHAUT HINTER DIE FASSADE

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Doch der Herr sagte zu Samuel: “Lass dich nicht davon beeindrucken, dass er groß und stattlich ist. Er ist nicht der Erwählte. Ich urteile anders als die Menschen. Ein Mensch sieht, was in die Augen fällt; ich aber sehe ins Herz.” 1. Samuel 16,7

Unser Gott sieht Dinge in uns, die andere nicht wahrnehmen. Auch wenn andere Menschen dich niedermachen oder nicht an dich glauben, vergiss nie, unser Gott sieht mehr. Er sieht Potenzial, Gaben und Möglichkeiten, die nicht einmal wir selber in uns sehen. Gott schaut hinter unsere Fehler, unser Versagen und unsere Fassade und sieht, was wirklich in uns steckt. Darum lohnt es sich, wenn wir uns immer wieder auf Gott und seine Zusagen verlassen und nicht auf die weltlichen. Egal, was alles falsch läuft in deinem Leben, Gott schaut weiter, er schaut in dein Herz und mit genau dem will er arbeiten und dich weiterbringen.

So ging es auch Gideon, einem Mann aus der Bibel, der von Gott berufen wird, die Armee des Volk Gottes anzuführen. Als Gott ihn dazu berufen wollte, glaubte Gideon ihm nicht. Warum? Weil er auf das schaute, was er sah, wie ihn die anderen wahrnahmen und wie er von sich dachte. Er hätte sich nie vorstellen können, eine Armee in den Sieg zu führen. Doch Gott sah weiter und sagte durch seinen Engel zu ihm:

Da erschien ihm der Engel des Herrn und sagte: “Gott mit dir, du tapferer Krieger!” Richter 6, 11

Obwohl Gideon sich weder tapfer noch mutig fühlte, sprach Gott ihn so an. Gott schaute hinter die Fassade, er sah ins Herz. Er sah das Potenzial in Gideon. Und so wie er es in ihm sah, sieht er es auch in dir und mir. Egal, wie wir uns fühlen, was wir zustande bringen oder nicht, Gott sieht weiter und genau dies spricht er immer wieder an, wenn wir ihn suchen. Gott will unser volles Potenzial freisetzen und mit uns zusammen die Welt zu einem besseren Ort machen. Doch dazu braucht es unseren Glauben an einen Gott, der mehr sieht. Unsere Entscheidung, uns von einem Gott gebrauchen zu lassen, der grösser und weiter von uns denkt. Wo könntest du heute mal versuchen, dich so zu sehen wie Gott dich sieht? Löse dich von deinen negativen und niederschmetternden Gedanken und lasse Gott dein Sein, deine Gedanken und dein Wesen bestimmen und steuern.

HOPE SPECIAL – GOTTES WILLE FÜR DICH

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“Freut euch, was auch immer geschieht! Lasst euch durch nichts vom Gebet abbringen! Dankt Gott in jeder Lage! Das ist es, was er von euch will und was er euch durch Jesus Christus möglich gemacht hat.” 1. Thessalonicher 5,16-18

Viele Menschen fragen sich, was der Wille Gottes für sie und ihr Leben ist. Oftmals warten sie auf großartige Zeichen, Berufungen und übernatürliche Begegnungen, welche ihnen klar und deutlich zeigen, was Gott mit ihnen vorhat. Doch eigentlich wäre es gar nicht so kompliziert, wie wir oftmals denken. Gottes Wunsch, sein Wille für uns Menschen, ist eigentlich sehr einfach: Er wünscht sich nichts mehr, als dass wir ihn anbeten, uns freuen über das, was wir haben und ein dankbares Herz behalten.

Wir können jeden Tag mit einer Haltung der Anbetung starten. Unser erster Gedanke sollte sich auf Gott, seine Möglichkeiten und seine Größe fokussieren. Sei dankbar, dass du aufstehen kannst, entscheide dich für die Freude und all das Gute, das dich am neuen Tag erwartet und entscheide dich, auch diesen Tag wiederum mit Gott zu gestalten. Dann gehe mit einer dankbaren Haltung durch den Tag. Passiert etwas Gutes, danke Gott dafür. Hast du eine geniale Idee, eine überraschende Begegnung oder erlebst ein kleines oder großes Wunder, nimm es nicht als selbstverständlich, sondern gib immer wieder Gott die Ehre dafür. Danke ihm, dass er dich führt und dir vorausgeht. Stehst du vor einer Herausforderung, bitte ihn um seine Hilfe. Gott ist da und er liebt es, wenn wir auf ihn schauen, mit ihm durch den Tag gehen, ihm danken, uns freuen über das, was wir haben und die Möglichkeiten sehen, die er uns schenkt. So laufen wir in seinem Willen für uns und leben – ganz einfach ausgedrückt – unsere Berufung.

Gerade heute ermutige ich dich, behalte die richtige Perspektive. Klar, wir sollen große Träume, Ziele und Wünsche haben, und Gott wird uns auch zur richtigen Zeit geben, was wir uns wünschen. Aber in der Zwischenzeit, bleib dankbar. Danke Gott für alles und freue dich über das, was er dir schenkt. So bewegst du dich automatisch vorwärts. Vorwärts zu neuen Möglichkeiten und an Orte des Durchbruchs und Segens, für dich und für andere.

HOPE SPECIAL – GOTT BESTÄTIGT DICH

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Auch Goliat rückte vor; sein Schildträger ging vor ihm her. Als er nahe genug war, sah er, wer ihm da entgegenkam: ein Halbwüchsiger, kräftig und schön. Er war voll Verachtung für ihn und rief ihm zu: »Was willst du denn mit deinem Stock? Bin ich vielleicht ein Hund?« Dann rief er den Zorn seiner Götter auf David herab. »Komm nur her«, spottete er, »dein Fleisch will ich den Geiern und Raubtieren zu fressen geben!« 1. Samuel 17,41-44

David war ein Teenager, als Gott ihn zum König salben liess. Auf dem Feld bei den Schafen suchte ihn ein Prophet auf und salbte ihn auf der Stelle und ohne jegliche Zeugen. Niemand war bei diesem bedeutenden Moment dabei und auch danach interessierte sich kein Mensch für ihn. Wäre David umhergewandert und hätte jedem erzählt, dass ein Prophet gekommen sei und ihn zum zukünftigen König gesalbt habe, hätte ihm wohl niemand geglaubt. David war also ohne Zeugen zum König gesalbt worden und war ein unbekannter einfacher Hirtenjunge. Wie sollte nun aus diesem gewöhnlichen Jungen ein zukünftiger König werden? Ganz einfach: Indem Gott ihn in seiner Berufung bestätigte.

Die erste Station auf seiner Reise war der berühmte Kampf gegen den Riesen Goliat. Goliat, ein Kämpfer aus der gegnerischen Armee, forderte einen Zweikampf. Kein israelitischer Soldat wollte sich auf einen solchen einlassen. David kam per Zufall auf das Schlachtfeld, als Goliat wieder einmal die israelitische Armee und deren Gott verhöhnte. »Mein Gott wird nicht ausgelacht«, sagte David, stellte sich als einfacher Hirtenjunge dem Zweikampf und besiegte Goliat mit einer Steinschleuder.

Was sagt uns diese Geschichte? Gott gebrauchte den Feind von David – Goliat – um Davids Salbung zum zukünftigen König zu bestätigen. Durch diesen Sieg, den Gott ihm schenkte, kam er an den Königshof und fiel positiv auf. Es war der erste Schritt Richtung Ziel. So ist es auch bei uns: Gott braucht unsere Feinde, unsere Herausforderungen und Widerstände, um unsere Berufung, die er schon von Anfang an in uns hineingelegt hat, zu bestätigen. Jegliche Widerstände in unserem Leben dienen eigentlich nur als Sprungbrett zum nächsten Level mit weiterem Segen in unserem Leben. Goliat als Feind im Leben von David hatte einen Grund, und zwar wurde durch diesen Davids Berufung bestätigt. So will Gott auch durch unsere »Goliats« in unserem Leben bestätigen, was er für uns bereit hält. Stelle dich deinen Herausforderungen und finde mit Gott zusammen einen Weg, dann werden sich deine Widerstände zu einem Sieg für dein Leben herausstellen.

HOPE SPECIAL – GOTT VERSCHWENDET NICHT

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Als die Leute satt waren, sagte er zu seinen Jüngern: “Sammelt auf, was übrig geblieben ist, damit nichts verdirbt.” Johannes 6,12

Jesus verpflegte 5’000 Menschen mit fünf Broten und zwei Fischen. Als alle satt waren, wies Jesus seine Jünger an, die Resten einzusammeln. Sie füllten zwölf Körbe mit Brot und Fischen. Statt die Reste liegen zu lassen und den wilden Tieren als Nahrung zu hinterlassen, sammelten sie alles Übriggebliebene ein. Das ist ein Bild für unser Leben: Mit Gott an unserer Seite dürfen wir nicht nur erleben, wie wir immer wieder gesegnet werden, wie Gott neue Türen öffnet und unser Bestes sucht, sondern auch, wie er nichts verschwendet. Kein Talent, kein Menschenleben, keine Träume werden einfach so liegen gelassen und nicht gebraucht. Wenn wir uns Gott zur Verfügung stellen, dürfen wir immer wieder erleben, wie Gott nichts in unserem Leben einfach so ungebraucht liegen lässt.

Wenn du denkst, du hättest die besten Jahre deines Lebens mit einem langweiligen Job verbracht oder deine Talente und Träume seien liegengeblieben und würden nicht gebraucht werden, dann denk dran: Gott verschwendet nichts. Auch wenn du einen Umweg am Gehen bist, mit den falschen Leuten abhängst oder sogar total in die falsche Richtung läufst, wird Gott alles wiederherstellen und dir zurückgeben, was du dadurch verloren hast. Gott verschwendet nichts. Er kann unsere grössten Schwächen nehmen und sie gebrauchen, um etwas Gutes daraus entstehen zu lassen, wenn wir ihn suchen und trotz Fehlern, Versagen und Charakterschwächen an ihm festhalten. Er macht uns dadurch sogar noch stärker, weiser und besonnener als zuvor.

Gott lässt deine Träume, deine Gaben und dein Potenzial nicht ungenutzt, auch wenn es im Moment womöglich danach aussieht. Bleib bei Gott und er wird dich dadurch noch mehr stärken und noch mächtiger segnen, denn er verschwendet nichts. Denk daran: Mit Gott an unserer Seite ist alles möglich und nichts ist überflüssig, verschwendet oder sinnlos. Mit Gott machen auch die unlogischsten Dinge früher oder später Sinn und erklären sich plötzlich wie von selbst.

HOPE SPECIAL – KÄMPFE NICHT FÜR DEIN RECHT

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“So verließ Isaak das Stadtgebiet und schlug sein Lager im Tal von Gerar auf.  Er legte die Brunnen wieder frei, die von den Leuten Abrahams gegraben und nach dessen Tod von den Philistern zugeschüttet worden waren, und er gab ihnen wieder die alten Namen, die sein Vater ihnen gegeben hatte.” 1. Mose 26,17-18

Isaak wurde so sehr von Gott gesegnet, dass er den Neid seiner Mitmenschen auf sich zog. Es ging so weit, dass der König ihn ungerechterweise einfach wegjagte. Doch Isaak wehrte sich nicht und zog einfach weiter. Er kämpfte diesen Kampf nicht und fokussierte sich stattdessen auf das, was Gott mit ihm vorhatte. Er wusste, Gott hatte ihn bis hierher gesegnet, dann würde er es auch weiterhin tun. Wenn wir in diesem Selbstbewusstsein durchs Leben gehen, werden wir unseren neuen Ort des Segens finden. Auch wenn du unfair behandelt wirst, nicht erhältst, was dir zusteht und die Menschen gegen dich sind, denke daran: Deine Zeit wird noch kommen!

Wie Isaak zu sein, lohnt sich! Es lohnt sich, ein Mensch zu sein, der nicht auf jegliches Recht beharren muss, der weiterziehen kann und Kämpfe einfach stehen lassen kann. Ein Mensch, der auf sein Recht verzichtet, im Glauben daran, dass Gott schon einen neuen Ort des Segens am Vorbereiten ist. Wenn wir uns jedoch entscheiden, jeden Kampf zu kämpfen, für unser Recht zu schauen, das versprochene Geld zurückzuerhalten, den verdienten Deal abzuschliessen und die uns zustehende Beförderung zu holen, dann wird sich Gott zurückziehen und sagen: „Ich hätte für dein Recht geschaut, ich hätte den Kampf für dich gekämpft, doch wenn du es selber tun willst, dann ziehe ich mich zurück.“

Statt immer auf jeden Kampf im Alltag, in Beziehungen und an unserem Arbeitsplatz einzusteigen, stelle dir zuerst die folgende Frage: Dient der Sieg dieses Kampfes dazu, dass ich mich auf dem Weg mit Gott weiterbewege, oder ist er nur dazu da, dass ich mich besser fühle? Gewinnen ist nicht immer alles! Auch wenn wir dies immer wieder hören. All die Energie, all die Zeit und der ganze Aufwand, den wir investieren, um einen Kampf zu gewinnen: Lohnt sich das wirklich? Nicht jeder Kampf ist es wert, gekämpft zu werden. Ich denke sogar, die meisten davon würden wir lieber dem Frieden und der Einheit zuliebe stehen lassen und uns stattdessen mehr um Gott und seine Pläne für uns kümmern. Gott hat mehr bereit für uns, doch wenn wir uns von dem Wunsch ablenken lassen, überall zu unserem Recht zu kommen, kann es sehr schnell gehen und wir verpassen all das Gute, das Gott vorbereitet hätte! Hör auf zu kämpfen, ziehe weiter wie Isaak es getan hat und erlebe, wie Gott dich weiterführt, an einen neuen Ort des Segens.

Manchmal ist es heilsamer, Dinge stehen zu lassen, statt immer Recht haben zu müssen. Vielleicht verlieren wir dadurch auf den ersten Blick oder bekommen nicht jeden Franken, der uns zustehen würde. Doch wir haben dafür umso mehr Energie, uns auf Gott und seine Gedanken für uns zu fokussieren.

HOPE SPECIAL – MEHR ALS GENUG

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“Dann zog er von dort weg und grub an anderer Stelle einen Brunnen. Diesmal gab es keinen Streit. Da sagte Isaak: ‘Jetzt hat der Herr uns freien Raum gegeben; hier werden wir uns ausbreiten können.« Deshalb nannte er den Brunnen Rehobot (Weite).'” 1. Mose 26,22

Wir alle erleben Situationen, in denen das Leben gegen uns zu sein scheint. Situationen, in denen wir nicht weitersehen und uns fragen, was das eigentlich soll. Obwohl wir Gott ehren und immer wieder unser Bestes geben, bleiben wir manchmal stehen und es scheint keinen Sinn zu machen. Doch ich möchte dir sagen, bleib dran und ehre Gott weiterhin, denn er braucht diese Situation nur, um dich in ein neues Level deines Lebens zu katapultieren.

Dies sehen wir zum Beispiel auch bei Isaak, einem Mann aus der Bibel. Isaak war ein sehr erfolgreicher Mann, Gott segnete ihn und ließ ihm alles gelingen. Doch als die Menschen um Isaak herum sahen, wie erfolgreich Isaak war, wurden sie eifersüchtig auf ihn. So kann es uns übrigens auch ergehen. Wir erleben, wie sich der Segen Gottes über unserem Leben ausgießt und wie wir einen Durchbruch nach dem anderen erleben. Dann sei nicht überrascht, wenn die Menschen um dich herum dies nicht gut finden, neidisch sind und dir den Erfolg nicht gönnen. Solche Menschen wird es immer geben. Diese können schlichtweg mit dem Erfolg anderer nicht umgehen. Solange du auf ihrem Level bist, haben sie kein Problem, doch sobald du sie überholst, werden sie unzufrieden. Hör auf, solchen Menschen gefallen zu wollen, denn wir sind dazu geschaffen, den Lauf, den Gott mit uns gehen will, zu vollenden.

Gehen wir zurück zu Isaak: Der König bat ihn, wegzuziehen, was Isaak einfach tat. Er zog in ein neues Tal, wo er einen verschütteten Brunnen aushob, doch als dieser wieder Wasser gab, kamen die Hirten und wollten ihm erklären, dass dies eigentlich ihrer sei und er besser wieder gehe. Was Isaak wieder einfach tat ohne sich zu wehren. Ein weiterer Brunnen, dieselbe Situation. Und wieder: Isaak zog weiter. Dann endlich fand er einen Ort, wo er zum dritten Mal einen Brunnen aushob und nicht verjagt wurde. Er nannte diesen Ort „Weite“. Er sagte zu sich selber: „Jetzt habe ich mehr als genug Platz, dies ist der Ort, an dem Gott mich segnen wird.“ Und so war es!

Was können wir von Isaak lernen? Isaak wehrte sich nie, weil er wusste, Gott würde sich schon um sein Recht kümmern. Er ließ sich nicht davon abbringen, weiterzugehen und einen neuen Ort zu suchen, an dem Gott ihn segnen konnte. Wann immer wir es schaffen, Gott für uns kämpfen zu lassen und statt selber zu kämpfen einfach weitergehen, kann Gott auch uns den Ort des Segens zeigen, den Ort des „Mehr als genug“, wo wir genug Platz haben, unser Potenzial auszuleben. Halte an Gott fest, lass dich nicht von belanglosen Kämpfen ablenken und finde stattdessen den Ort, an dem Gott dich segnen will. Ziehe weiter, dein Ort des „Mehr als genug“ wartet auf dich.