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Konrad Blaser

THE POWER OF I AM – ICH BIN FREUNDLICH

By Blog

»In mir stecken Herzlichkeit, Freundlichkeit und ein Lachen, das darauf wartet, meinen Mitmenschen zu begegnen. Meine Freundlichkeit wird mir auch im heutigen Tag wie ein Schatten folgen und zu meinem Markenzeichen werden.»  

Hast du schon einmal den freundlichen Blick eines Vaters oder einer Mutter beobachtet? Es ist ein Blick voller Liebe und Zärtlichkeit, den sie ihrem neugeborenen Kind schenken. Es ist ein Blick, der etwas in dir auslöst, der dich sehnen lässt, dass du dieses Kind sein könntest und all die Liebe empfangen dürftest. Tief in unserem Inneren sehnen wir uns alle nach solchen Blicken. Genau diese Blicke richtet Gott auf dich. Seine Blicke sind freundlich und er ist voller Liebe, wenn er dich ansieht.

Der HERR ist freundlich und gerecht! Barmherzig ist unser Gott!  Psalm 116,5

In der Bibel steht, dass wir nicht nur zufällige Fließbandprodukte sind, sondern Gottes geliebte Kinder. Er sieht in uns seine wertvollen Söhne und kostbaren Töchter. Er ließ seinen eigenen Sohn für alle Menschen sterben und wieder auferstehen. Durch Gottes Freundlichkeit sind wir gerettet. Er ist unser Freund und Retter.

Aber dann erschien die Freundlichkeit und Menschenliebe Gottes, unseres Retters. Titus 3,4

Wer an Jesus glaubt und mit ihm unterwegs ist, wird automatisch freundlich und freundlicher. Jesus war ein Menschenfreund. Er liebte jeden Menschen mit all seinen Macken und Kanten. Anstatt zu verurteilen, heilte er, hörte zu, gab Hoffnung, Sinn und ein neues Leben. Freundlichkeit soll uns folgen wie ein Schatten, sie soll unser Markenzeichen sein, unser zweiter Name, unsere Visitenkarte, die Gottes Namen verherrlicht in dieser Welt.

Alle in eurer Umgebung sollen zu spüren bekommen, wie freundlich und gütig ihr seid. Philipper 4,5

Du strahlst aus, was in dir ist. Lass die Freundlichkeit Gottes in dich hinein, damit Freundlichkeit aus dir herauskommt. Es lohnt sich, freundlich zu sein. Echte Freundlichkeit hat positive Auswirkungen auf uns. Sie macht uns gesünder, reduziert Stresshormone, steigert unsere Lebenszufriedenheit und erhöht unsere Beliebtheit. Darüber hinaus steckt sie andere Menschen damit an, ebenfalls freundlich zu sein. Freundlichkeit ist eine Frucht des Heiligen Geistes, sie gehört zu unserem Leben wie das Amen in die Kirche.

Sage nun im Glauben: »Ich entscheide mich, meinen Mitmenschen freundlich, zuvorkommend und höflich zu begegnen. Ich gebe die Liebe und das Lachen von unserem Gott weiter und hinterlasse meine Mitmenschen besser, als ich sie angetroffen habe.«

THE POWER OF I AM – ICH BIN GEDULDIG

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»Ich habe Geduld in mir. Ich gehe gelassen und ruhig durchs Leben. Ich setze dank meiner Treue und Konstanz neue Wunder und Gottes Segen über meinem Leben frei.«  

Geduld wird als eine Tugend betrachtet, eine wertvolle Eigenschaft, welche einen Menschen positiv auszeichnet und zu einer Bereicherung für die Gesellschaft macht. Geduldige Menschen summen ein Liedchen im Stau, schauen dem Rasen beim Wachsen zu, führen liebevolle Gespräche im Wartezimmer, und pfeifen gutgelaunt zur Melodie der Warteschleife. Geduldige Menschen sind heutzutage eher selten anzutreffen. Wen wundert’s? Das Leben scheint im Vergleich zu früher rasend schnell geworden zu sein. Zeit ist kostbar, wir werden dazu gedrängt, schneller, höher und weiter zu gehen. Wir sind jederzeit erreichbar, haben unzählige Optionen, Informationsquellen, Verpflichtungen, Verantwortlichkeiten und Herausforderungen.

Man spricht von der »Generation Zuviel«. Nichtsdestotrotz oder gerade deswegen sollten wir uns darum bemühen, diese kostbare und mittlerweile seltene Tugend in unserem Leben zu kultivieren. Mit der Hilfe Gottes haben wir das Potential, geduldig zu sein. Geduld ist ein ruhiges und beherrschtes Ertragen von etwas, das unangenehm ist oder sehr lange dauert. Wer geduldig ist, hat gelernt zu warten. Früher wurde Geduld auch als »Langmut« bezeichnet. Geduldige Menschen bewahren ihren Mut länger.

Lass uns kurz in eine Geschichte der Bibel eintauchen. Mose schickte zwölf Kundschafter aus, um das von Gott versprochene Land zu erkunden. Ihr Auftrag war es, herauszufinden, wie sie es am besten einnehmen könnten. Zwei der Kundschafter kehrten zurück und waren voller Zuversicht. Sie glaubten fest daran, dass es mit Gottes Hilfe möglich sein würde, das Land zur rechten Zeit einzunehmen. Die anderen zehn Kundschafter jedoch brachten das Volk mit ihren entmutigenden Berichten zum Verzweifeln. Sie fürchteten sich vor den Feinden und vor der Herausforderung und sahen nur ihre eigene menschliche Schwäche. Gott war enttäuscht über ihr Verhalten. Sie handelten, ohne auf ihn zu vertrauen, ohne auf seine Führung zu warten. Je mehr wir Gott in unser Leben integrieren und ihm das Unmögliche zutrauen, desto geduldiger werden wir mit unseren eigenen, menschlichen Grenzen.

Geduld ist eine positive Begleiterscheinung unseres Glaubens:

Wenn dagegen der Heilige Geist unser Leben beherrscht, wird er ganz andere Frucht in uns wachsen lassen: Liebe, Freude, Frieden, Geduld, Freundlichkeit, Güte, Treue, Sanftmut und Selbstbeherrschung. Galater 5,22

Geduld ist der feste Boden, auf dem Treue wachsen kann. Auf Treue kann Gott seine Träume, Ideen, Wünsche und sein Reich aufbauen. Geduld kommt von Gott. Wir Menschen neigen von Natur aus zur Ungeduld. Wenn wir uns auf Gott einlassen, wird er uns in Geduld schulen. Im Warten wird er uns das Geheimnis des Vertrauens zeigen und die Chance zum Gehorsam geben. Er lehrt uns Geduld, wenn wir Ausharren und ihm mehr vertrauen als allen anderen Stimmen.

»Ich bin der HERR, der barmherzige und gnädige Gott. Meine Geduld, meine Liebe und Treue sind groß.« 2. Mose 34,6

Sage nun im Glauben: »Ich will die Geduld, die Gott in mein Leben hineingelegt hat, neu entdecken. Ich will mich von Gott schulen lassen und ein geduldiger, treuer und konstanter Mensch werden, gerade in dieser Welt, wo es drunter und drüber geht.«

THE POWER OF I AM – ICH BIN ZUVERSICHTLICH

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»Ich bin fest davon überzeugt, dass alles, was ich in meinem Leben erlebe, schlussendlich zu meinem Besten dienen wird. Ich lasse meine Hoffnung auf ein gutes Ende nicht los und werde erleben, wie dieser Glaube immer wieder eine neue Zuversicht freisetzt.«  

Bist du ein zuversichtlicher Mensch? Ist Zuversicht eine Eigenschaft von dir oder ein Bestandteil deines Wortschatzes? Das Wort Zuversicht kommt ursprünglich aus dem Altdeutschen und bedeutet »ehr- und vertrauensvolles Aufschauen«. Zuversicht ist der feste Glaube daran, dass etwas Positives geschehen wird. Zuversichtliche Menschen rechnen mit dem Guten, sie erwarten positive Wendungen für ihr Leben, ihre Einstellung ist optimistisch und erwartungsvoll. Die meisten von uns möchten so durchs Leben gehen, doch nicht immer gelingt es uns.

Wissenschaftler gehen davon aus, dass nur 30% der Zuversicht von Natur aus in uns verankert ist. Wir kommen also nicht von Natur aus zuversichtlich zur Welt, sondern wir besitzen eine Grundportion an Zuversicht, die sich im Laufe des Lebens vermehrt oder verringert. Positive oder negative Erfahrungen, die wir machen, gute oder schlechte Entscheidungen, die wir treffen, beeinflussen das Wachstum unserer Zuversicht.

Jeder von uns kennt Menschen, die unter schwierigen Umständen auf die Welt gekommen sind und dennoch Erfolg hatten. Und wir alle kennen Menschen, die scheinbar alles besitzen und dennoch Schwierigkeiten haben, ihr Leben zu meistern. Ob wir zuversichtlich sind und bleiben, hängt von unseren Entscheidungen ab, von dem, worauf wir setzen, woran wir glauben und wem wir vertrauen.

Wohin können wir uns wenden, wenn unsere Zuversicht nachlässt, unsere Hoffnung schwindet und Zweifel und Ängste überhandnehmen? In der Bibel steht, dass unser Glaube an Gott die stärkste Zuversicht ist, die es gibt:

Diese Zuversicht ist wie ein starker und vertrauenswürdiger Anker für unsere Seele. Sie reicht hinter den Vorhang des Himmels bis in das Innerste des Heiligtums Gottes. Dorthin ist Jesus uns bereits vorausgegangen. Hebräer 6,19–20

Einen Anker wirft man von seinem Boot in die Tiefe des Wassers, um sich gegen die Strömung zu halten und nicht davongetrieben zu werden. Wer in seinem Leben keine bewussten Entscheidungen trifft und keine Prioritäten setzt, lässt sein Lebensboot vom Wind, vom Zufall und vom Zeitgeist bestimmen. Doch Gott möchte dein Anker sein und deinem Leben Sinn und Stabilität verleihen. Sein Anker fällt nicht in die unergründlichen Tiefen des Meeres, sondern er erstreckt sich in die Höhen des Himmels, bis in sein Heiligtum zu Jesus. Gott ist der Anker der Zuversicht, zu ihm sollten wir mit Ehrfurcht aufschauen und von ihm können wir jegliche Hilfe und Unterstützung erwarten.

Denn der HERR ist deine Zuversicht. Er wird nicht zulassen, dass du in eine Falle gerätst. Sprüche 3,26

Gott erwartet nicht, dass wir am Morgen zuversichtlich aus dem Bett springen, weil wir herrlich geschlafen haben und einen perfekten Tag vor uns haben. Unsere Zuversicht gründet sich darauf, dass wir wissen, wer unser Gott ist und welchen Wert wir in seinen Augen haben. Wir dürfen zuversichtlich durchs Leben gehen, weil unser Urvertrauen in etwas Höheres verankert ist als das, was diese Welt zu bieten hat. Wir wissen, dass wir nicht allein sind und dass es einen Gott gibt, der uns hilft, jedes Hindernis zu überwinden.

Gesegnet ist der Mann, der sich auf den Herrn verlässt und dessen Zuversicht der HERR ist. Der ist wie ein Baum, am Wasser gepflanzt, der seine Wurzeln zum Bach hinstreckt. Jeremia 17,7

Sage nun im Glauben: »Ich entscheide mich jeden Tag von neuem, auf Gott und seine Zusagen zu schauen. Egal was ich erlebe, dank Gott darf ich wissen, dass es sich schlussendlich zum Besten für mich wenden wird. An diesem Versprechen halte ich mich fest.«

THE POWER OF I AM – ICH BIN DISZIPLINIERT

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»Ich bin diszipliniert und halte mich an meine Versprechen. Auf mich ist Verlass, ich gebe stets mein Bestes und werde mein Ziel mit Gott zusammen erreichen.«

Wer diszipliniert ist, kann sich an bestimmte Vorschriften und Regeln halten und sich in die Ordnung einer Gruppe oder Gemeinschaft einfügen. Durch Disziplin beherrscht man seinen eigenen Willen, seine Gefühle und Neigungen, um ein bestimmtes Ziel zu erreichen. Disziplin erfordert Willenskraft.

Es wird oft gesagt: »Wo ein Wille ist, da ist auch ein Weg.« Die Wahrheit ist, dass Disziplin notwendig ist, wenn es um Dinge geht, die nicht Spaß machen.

Es erfordert nur wenig Disziplin, im Sommer ins kühle Wasser zu springen, aber viel Disziplin, sich zuvor mit Sonnencreme einzuschmieren. Es erfordert wenig Disziplin, ein Stück saftigen Kuchen zu essen, aber große Disziplin, das Gebäck nach Rezept zuzubereiten und danach die Küche sauber zu machen. Es ist leicht, schnell viel Geld auszugeben, aber es erfordert Disziplin, ein Budget zu erstellen und zu sparen.

In der Bibel steht, dass wir sogar unsere Kinder mit Disziplin erziehen sollen. Es scheint fast so, als wären wir unseren Kindern gegenüber ungerecht, wenn wir sie nicht liebevoll, aber konsequent erziehen.

Und ihr Väter, seid nicht ungerecht gegen eure Kinder. Erzieht sie vielmehr mit Disziplin und zeigt ihnen den richtigen Weg, so wie es Christus entspricht. Epheser 6,4

Tatsächlich entspricht es mehr dem heutigen Zeitgeist, dass die Kinder ihre Eltern erziehen und ihnen sagen, wo es lang geht, statt umgekehrt. Eine antiautoritäre Erziehung, die Kinder ihren eigenen Gelüsten und Launen überlässt, scheint auf den ersten Blick einfacher zu sein. Doch Hand aufs Herz, Erziehen ist kein Spaßprojekt. Eltern macht es keine Freude, mit Konsequenzen zu drohen, Strafen zu verhängen oder zu schimpfen. Alle sehnen sich nach einem Zuhause voller Friede, Freude und Glückseligkeit. Doch wie sollen Kinder je Gehorsam gegenüber ihren Lehrern, Autoritätspersonen und Gott lernen, wenn sich nicht einmal ihre Eltern die Mühe machen, ihnen Disziplin mit auf den Weg zu geben? Die Tatsache ist: Wenn Disziplin oder Gehorsam ohne Regeln erreicht werden könnte, wären die Tore des Paradieses niemals geschlossen worden. Adam und Eva haben das Paradies durch schlichten Ungehorsam verspielt.

Im Buch der Könige wird uns von der Überheblichkeit und dem Streben nach Macht von Davids Sohn Adonija berichtet. Er hat seinen Vater hintergangen und selbst den Thron beansprucht. David hatte seinen Sohn nicht richtig erzogen, ihm keine Grenzen gesetzt, ihn nie zur Verantwortung gezogen. Dadurch wurde Adonija stolz und überheblich. Er versuchte, seinen Vater zu stürzen, und letztendlich endete sein Leben viel zu früh.

Noch nie in seinem Leben war Adonija von seinem Vater ermahnt worden; der König hatte ihn nie gefragt: »Warum tust du das?« 1. Könige 1,6

THE POWER OF I AM – ICH BIN FOKUSSIERT

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»Ich richte meinen Fokus auf die Zusagen Gottes und halte an seinen Verheißungen und Träumen für mein Leben fest. Gemeinsam mit Gott werde ich mein Ziel erreichen und das Beste aus meinem Leben herausholen.«  

Menschen, die einen Fokus haben, verfolgen ein Ziel und irren nicht planlos durchs Leben. Das Wort »Fokus« stammt aus dem Lateinischen und bedeutet »Brennpunkt«. Wenn wir mit einer Lupe Sonnenstrahlen einfangen und sie auf ein Blatt Papier konzentrieren, entsteht ein Punkt, der im wahrsten Sinne des Wortes zu brennen beginnt.

Wer fokussiert ist, weiß seine Kräfte zu bündeln, erkennt, wann er »Ja« und wann er »Nein« sagen muss, und setzt seine Ressourcen sinnvoll ein. Sein klares Ziel bewahrt ihn vor Ablenkungen, unnötigem Stress, falschen Entscheidungen und davor, gegen den Willen Gottes zu leben. In Jeremia 32,39 formuliert Gott das höchste Ziel, das er für jeden Gläubigen hat:

»Dann werden sie nur ein Ziel haben: Mich ihr Leben lang zu achten und zu ehren, denn ich selbst lege ihnen diesen Wunsch ins Herz. Darum wird es ihnen und ihren Nachkommen gut gehen.«

Gott buhlt um deinen Fokus, er möchte nichts lieber, als der Brennpunkt deines Lebens sein. Warum? Weil dir nichts Besseres passieren kann und Gott dich dadurch unendlich segnen kann. Nicht nur dich, sondern auch deine Nachkommen und die Nach- kommen deiner Nachkommen. Gott wünscht sich, dass wir ihn unser Leben lang achten und ehren. Achten bedeutet, zu ihm aufzuschauen. Menschen, die wir achten, sind bewundernswert, sie dienen uns als Vorbilder und Inspiration. Wir wollen ihnen nacheifern und so werden wie sie. Obwohl Gott uns mit großer Intelligenz ausgestattet hat und uns ihm ähnlich gemacht hat, gibt es kein Maß dafür, wie viel höher, größer, weiser und mächtiger Gott im Vergleich zur menschlichen Spezies ist. Gott verdient unsere uneingeschränkte Achtung und Ehre für immer und ewig.

Vor Jesus müssen einmal alle auf die Knie fallen: alle im Himmel, auf der Erde und im Totenreich. Philipper 2,11

Wie ehrst du jemanden, den du magst und schätzt? Du zollst dieser Person deine Anerkennung, du beschenkst sie mit deiner Aufmerksamkeit, Geschenken, Besuchen und Komplimenten. Genauso kannst du auch Gott ehren. Schenke ihm deine Aufmerksamkeit, investiere deine Gaben und Talente in sein Reich, in das, was für ihn von Bedeutung ist und nie vergehen wird.

»Macht das Reich Gottes zu eurem wichtigsten Anliegen, lebt in Gottes Gerechtigkeit, und er wird euch all das geben, was ihr braucht.« Matthäus 6,33

Gott verspricht uns, dass, wenn wir sein Reich zu unserer obersten Priorität machen, er sich um unsere Bedürfnisse kümmern wird. Mache die Anliegen Gottes zu deinem Fokus und rechne mit seinem Segen für dich und deine Nachkommen.

Sage nun im Glauben: »Ich werde meinen Fokus immer wieder auf Gott ausrichten. Ich halte an seinen Zusagen fest und werde das Beste aus meinem Leben herausholen. Gemeinsam mit Gott werde ich erleben, wie sich all das, was er mir verheißen und versprochen hat, in meinem Leben erfüllen wird, indem ich meinen Fokus auf Ihn richte.«

THE POWER OF I AM – ICH BIN FREI

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»Ich bin frei, meine Entscheidungen so zu treffen, dass sie mich weiterbringen und ich mehr und mehr zu dem Menschen werde, den Gott von Anfang an in mir geplant hat.«  

Die Schweiz ist ein Land, das für seine Freiheiten bekannt ist. Schweizer sind freiheitsgewöhnt und freiheitsverwöhnt. Freiheit wird in der Regel als die Möglichkeit verstanden, ohne Zwang zwischen verschiedenen Optionen wählen zu können. Freiheit bringt nicht nur Freude, sondern auch die Qual der Wahl. Das Privileg, viele Möglichkeiten zu haben, stellt uns täglich vor unzählige Entscheidungen. Was essen wir zum Frühstück? Was ziehen wir an? Welches Verkehrsmittel nutzen wir? Welchen Beruf wählen wir? Als freie Menschen haben wir das Recht, Optionen zu prüfen und auszuwählen.

Freiheit begegnet uns bereits im ersten Buch der Bibel. Die ersten Menschen, Adam und Eva lebten im Garten Eden, im sogenannten Paradies, und Gott sagte frei übersetzt zu ihnen: »Hey, ihr zwei Hübschen, ihr dürft hier alles, wirklich einfach alles tun! Lernt einander kennen, erforscht die ganze Schöpfung und lasst euch vom kleinen Bäumchen dort drüben nicht ablenken, es ist nicht für euch bestimmt. Erfreut euch am Paradies und lasst uns zusammen das Leben genießen.«

Freiheit pur im Garten Eden. Adam und Eva durften wählen, ob sie tun wollen, was Gott sagt oder ob sie es besser wissen. Das nennt man göttliches Freiheitsprinzip. »Tu, was ich sage, und ich kann dich segnen. Tu, was du willst, und trage die Konsequenzen.« Adam und Eva vertrauten Gott nicht und aßen die Frucht vom verbotenen Baum. Nicht nur Adam und Eva bekamen die Konsequenzen von ihrem Vertrauensbruch zu spüren, sondern alle Menschen danach. Das Paradies wurde geschlossen. Die Menschen entfernten sich durch ihren Entscheid aus der direkten Gegenwart Gottes. Doch immer wieder gab es Menschen, die Gott suchten und ihm ihr Leben anvertrauten. Sobald dies geschah, konnte Gott sie segnen, indem er sie befreite von gängigen Denkmustern, indem er ihnen zur Seite stand und ihnen in ihrem Alltag begegnete.

Gottes Prinzip des freien Willens gilt heute noch genauso wie damals. Jeder Mensch kann sich frei für ein Leben mit oder ohne Gott entscheiden. Durch Jesus verspricht Gott uns eine einzigartige Freiheit. Eine Freiheit, die uns von Sünden, Ängsten, Lasten, Süchten, Krankheiten, Zweifeln, Zwängen, Lügen und Verletzungen befreien kann. Eine Freiheit, die wirklich frei macht.

»Nur dann, wenn der Sohn, Jesus Christus, euch frei macht, seid ihr wirklich frei.« Johannes 8,36

Sage nun im Glauben: »Dank Gott habe ich einen freien Willen. Ich kann und darf entscheiden, in welche Richtung ich gehen will. Gott wird mir immer wieder helfen, die richtigen Entscheidungen zu treffen, weil ich ihm als meinem Schöpfer mein Vertrauen schenke. So werde ich immer wieder das Beste aus meinem Leben herausholen.«

THE POWER OF I AM – ICH BIN KREATIV

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»Ich bin kreativ. Lösungen, Ideen, neue Denkweisen, schöpferische Gaben und neue Möglichkeiten warten darauf, von mir entdeckt und freigesetzt zu werden.«  

Die meisten Menschen assoziieren das Wort »kreativ« mit verschiedenen Arten von Kunst. Wir stellen uns malende, tanzende, singende, dekorierende und gestaltende Menschen vor. »Kreativität« stammt vom lateinischen Wort »creatio« ab, es bedeutet »Erschaffung« – die Fähigkeit, etwas Neues zu kreieren und zu gestalten. Laut dem Kreativitätsforscher Mel Rhodes ist der schöpferische Geist bereits in jedem Menschen vorhanden. Kreativität ist tief in unsere Persönlichkeitsstruktur eingebettet und es gilt, sie zu entdecken und freizusetzen.

Kreativität ist die Fähigkeit, über traditionelle Denk- und Handlungsmuster hinauszugehen und neue und originelle Ideen, Methoden oder Objekte zu entwickeln. Die Bibel lässt keinen Zweifel daran, wer der Schöpfer und Ursprung von »kreativ« ist. Das gesamte Universum bezeugt und widerspiegelt Gottes Vielseitigkeit, seine grenzenlose Fantasie und überfließende Großzügigkeit. Keine Schneeflocke gleicht einer anderen, kein Sandkorn ist identisch, kein Stern doppelt, und auch Fingerabdrücke, Zehenabdrücke, Zungenabdrücke, ja sogar Poabdrücke sind einmalig. Tag für Tag sind wir von Gottes unfassbarer Einzigartigkeit und Kreativität umgeben. Die Fülle unseres Planeten ist überwältigend, die Artenvielfalt unermesslich. Kolibris fliegen rückwärts, Ameisen tragen das Tausendfache ihres Körpergewichts, Wale wiegen bis zu 190 Tonnen, Spinnweben sind stärker als Stahl und Raubkatzen beschleunigen schneller als Autos. Gott ist die Quelle aller Kreativität. Wir sind kreativ, weil Gott selbst kreativ ist und uns nach seinem Ebenbild erschaffen hat. Es ist wichtig, uns jeden Tag bewusst zu machen, dass unsere Kreativität von Gott kommt. Er kennt keine Grenzen, seine Fantasie ist grenzenlos, es gibt für ihn keine Situation ohne Lösung. Herausforderungen werden zu Chancen, Hindernisse zu Trainingseinheiten, Probleme zu Lösungen.

Jeden Tag sind wir nur ein Gebet von Gottes Einfallsreichtum entfernt. Er schenkt uns gerne seinen Schöpfergeist. Seine Kreativität kennt keine Grenzen, seine Denkansätze sind innovativ und grenzenlos.

Sage nun im Glauben: »Danke, Gott, dass du mich jeden Tag von Neuem zum Staunen bringst. Deine Kreativität ist für mich unfassbar. Danke, dass du mir hilfst, in dieser Welt, die von Normen und Richtlinien geprägt ist, meine Einzigartigkeit auszuleben. Danke segnest du mich mit deinem großzügigen und fantasievollen Denken. Mein Leben widerspiegelt deine Vielseitigkeit, deine Großzügigkeit und deine grenzenlose Kreativität.«

THE POWER OF I AM – ICH BIN TALENTIERT

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»Ich bin talentiert. Ich habe Gaben und Möglichkeiten in mir, die nur darauf warten, mit Gottes Hilfe freigesetzt zu werden, um damit einen positiven Unterschied in meinem Leben zu machen.«  

Eine alte, sowohl von den Griechen als auch von den Römern verwendete Maß- und Währungseinheit war das Talent. Heutzutage kennen wir Talentshows, in denen überdurchschnittliche Leistungen und Begabungen zelebriert werden. Das Talent war jedoch ursprünglich ein anvertrautes materielles Gut. Unsere Begabungen könnten daher ebenfalls als angeborene Fähigkeiten bezeichnet werden, die uns anvertraut wurden.

In der Bibel steht das Gleichnis der anvertrauten Talente oder des anvertrauten Geldes. Die Geschichte handelt von einem Vorgesetzten, der vorhatte, in ein anderes Land zu reisen. Jedem seiner drei Angestellten vertraute er einen bestimmten Geldbetrag an. Der Erste erhielt fünf Talente, der Zweite zwei und der Dritte ein Talent. Nach einer bestimmten Zeit kam der Vorgesetzte zurück, um abzurechnen. Der erste Arbeiter hatte fünf Talente dazu- gewonnen. Der Zweite erzielte ebenfalls eine Verdoppelung. Der dritte Arbeiter hingegen kam mit dem einen Talent daher und erklärte seinem Herrn, dass er es in seiner Abwesenheit vergraben hatte. Er wusste schließlich, wie streng sein Chef sei, und er wollte kein Risiko eingehen. Die Worte seines Herrn waren erschütternd:

»Du böser und fauler Mensch! Da hättest du mein Geld doch wenigstens zur Bank bringen können; dann hätte ich es bei meiner Rückkehr mit Zinsen zurückbekommen. Nehmt ihm das Talent weg und gebt es dem, der die zehn Talente hat! Denn jedem, der hat, wird gegeben, und er wird im Überfluss haben; wer aber nicht hat, dem wird auch das genommen, was er hat.« Matthäus 25,26–29

Jeder Mensch wurde von Gott mit natürlichen Fähigkeiten und Begabungen ausgestattet. Oft verdienen wir damit unseren Lebensunterhalt und arbeiten in den entsprechenden Tätigkeitsbereichen. In der Bibel werden auch geistliche Gaben angesprochen, Talente, die Gott schenkt, damit seine Kirche und die Gläubigen gestärkt und befähigt werden, ihren Auftrag auf der Erde zu erfüllen. Egal, welche Begabungen du besitzt, setze sie ein zu Gottes Ehre. Mache den groß, der sie dir anvertraut hat. Rechne mit seiner Rückkehr. Sei mutig und entschlossen, wage etwas, gehe unter Gottes Führung Risiken ein und vermehre, was du hast. Verschenke großzügig und mit einer positiven Erwartungshaltung, denn Gott verspricht, dass er diejenigen, die weise und gute Verwalter und Verwalterinnen sind, großzügig belohnen wird.

Vergiss dabei nie, dass Gott der Talentgeber ist und dir deine Stärken geschenkt hat. Er hat sie dir anvertraut, damit du sie gewinnbringend und zu Gottes Ehre verwaltest. Du sollst weder damit angeben noch darauf stolz sein. Deine Aufgabe besteht darin, deine Talente mit Gottes Unterstützung und Hilfe an deinem Arbeitsplatz, in deinem Privatleben und in der Kirche einzusetzen.

Sage nun im Glauben: »Danke, Gott, dass du mich mit so vielen Gaben und Fähigkeiten ausgestattet hast. Danke, dass du mir hilfst, sie zu entdecken und freizusetzen, damit ich dir damit treu dienen kann. Ich werde meine Gaben mutig für Gott und sein Reich einsetzen. Ich werde meine Talente zur Ehre Gottes brauchen, egal wo. Sei es zu Hause, an meinem Arbeitsplatz oder in meiner Kirche.«

THE POWER OF I AM – ICH BIN ERFOLGREICH

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»Ich bin dazu berufen, erfolgreich zu sein und das Beste aus meinem Leben herauszuholen. Mit Gott zusammen wird alles, was ich anpacke, zu einem Segen für mein Leben werden.«  

Du bist dazu berufen, erfolgreich zu sein! Laut Duden bedeutet das, dass auf unsere Bemühungen ein positives Ergebnis folgen wird. Die Welt misst Erfolg am Einkommen oder Vermögen, an Errungenschaften, Aussehen und Macht. Jesus würde demnach nicht an erster Stelle der weltlichen Erfolgsliste stehen. Deshalb haben vielleicht manche Christen die Sichtweise übernommen, dass all diese Dinge verwerflich und unbiblisch sind. Allerdings können wir ohne Ressourcen und Einfluss auch keinen positiven Beitrag leisten. Daher dürfen wir davon ausgehen, dass Gott uns Erfolg schenken möchte, sowohl im weltlichen als auch im himmlischen Sinn.

In der Bibel gibt es spannende Beispiele, wie Gott Menschen mit Erfolg belohnt hat. Josef wurde für seine Treue belohnt und erlangte Ansehen und Gunst bei seinem Arbeitgeber, Hannas Gebet wurde mit einem Sohn belohnt, Abraham und Sara bekamen zahlreiche Nachkommen, das Volk Israel wurde in ein Land geführt, in dem Milch und Honig flossen, König David siegte in vielen Kriegen, König Salomo erhielt Weisheit und Reichtum, die Prostituierte Rahab errang Freiheit für sich und ihre Familie, Johannes der Täufer hatte viele Zuhörer und die Jünger durften Jesus kennenlernen, ihm nachfolgen und schlussendlich für ihn sterben. Gott definiert Erfolg anders als wir. Am meisten wünscht er sich, dass wir erfolgreich mit ihm durchs Leben gehen. Gott schenkte König Hiskia in seiner Regierungszeit Erfolg, weil er nach Gottes Willen fragte. Er belohnte ihn mit Siegen, Ansehen, Einfluss, Reichtum und Gesundheit. Dasselbe Erfolgsversprechen gab Gott bereits Josef, Mose, Josua, David, dem Volk Israel und allen Gläubigen. Wer tut, was Gott ihm sagt, darf mit seinem Erfolg rechnen. Wer Gott treu bleibt, darf mit seinem Segen rechnen, in jedem Bereich seines Lebens. Doch die Definition des Erfolgs bleibt bei Gott. Er definiert die Art und Weise des Erfolgs. Gott kennt unsere Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft, er hat den Überblick und alle Weisheit. Was er tut, tut er aus Liebe. Er weiß, welcher Erfolg der größte Erfolg ist und seinem Namen am meisten Ehre macht.

Gott möchte dein Leben mit seinem Erfolg krönen, Tag für Tag, Schritt für Schritt. Er liebt es, wenn Menschen zu ihm kommen und ihr Leben nach seinen Maßstäben und Werten ausrichten. Wenn Menschen sein Geschenk der Vergebung annehmen und so einen Platz in seinem Reich und an seinem Tisch bekommen. Gott möchte jeden Menschen mit Erfolg segnen, in jedem Bereich seines Lebens, so dass seine Größe und Güte sichtbar werden. Gott möchte durch seine Geschenke an uns groß und wahrgenommen werden. Wer hat, kann weitergeben. Jeder Erfolg trägt das Siegel der Großzügigkeit und Treue von Gott. Er ist dazu bestimmt, mit anderen geteilt zu werden. Lass andere von deinen Erfolgen profitieren und lebe so ein erfolgreiches Leben zur Ehre Gottes. Viel Erfolg dabei!

Sage nun im Glauben: »Danke, Gott, dass ich erfolgreich sein werde. Bitte segne mich mit deinem Erfolg in jedem Bereich meines Lebens. Lass mich mein Leben nach deinen Maßstäben leben. Ich schätze dein Wort und deine Werte höher als alles andere und will immer wieder erleben, wie ich durch mein Leben und meine Taten erfolgreich deine Größe sichtbar werden lassen kann.«

Er blieb dem HERRN in allem treu und hielt die Gebote, die der Herr Mose gegeben hatte. Deshalb war der HERR mit ihm und schenkte ihm Erfolg in allem, was er unternahm. 2. Könige 18,6–7

THE POWER OF I AM – ICH BIN GESEGNET

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»Ich bin gesegnet und Gottes Fülle, Gunst und Wunder warten in meiner Zukunft auf mich.«  

Weißt du, wer in der Bibel den ersten Segen bekommen hat? Richtig! Die Fische und Vögel. Wer hat den zweiten Segen bekommen? Ebenfalls richtig! Mann und Frau. Was sagen uns die ersten beiden Segen? Zuerst einmal, dass Gott Tiere mag. Zweitens, dass er ALLE Menschen mag, nicht nur die Gläubigen. Auf allen Menschen liegt ein göttlicher Ursegen; der Segen, uns zu vermehren und alles, was uns anvertraut wurde. Wir sollen unsere Überlegenheit, unsere Macht sinnvoll und gut einsetzen, um mit allem Anvertrauten weise und achtsam umzugehen. Dieser Segen der Vermehrung hat sich auf der ganzen Welt ausgebreitet. Die Bevölkerung wächst und wächst, technischer Fortschritt und medizinische Errungenschaften sind schier unaufhaltsam. Ein weiterer Segen von Gott ging an Abraham, den Urvater vom Volk Gottes.

»Ich will dich segnen und du sollst in der ganzen Welt bekannt sein. Ich will dich zum Segen für andere machen. Wer dich segnet, den werde ich auch segnen. Wer dich verflucht, den werde ich auch verfluchen. Alle Völker der Erde werden durch dich gesegnet werden.« 1. Mose 12,2–3

Auch dieser Segen hat sich bewahrheitet. Der Glaube an den Gott Abrahams hat sich wie kein anderer auf der ganzen Welt ausgebreitet. Gott hat diesen Segen aber nicht nur auf Abraham und seine nahen Verwandten begrenzt, sondern sobald du an Jesus glaubst und dein Leben mit und für ihn lebst, wird sich Abrahams Segen in deinem Leben ausbreiten. Du bist dazu berufen, ein Segen zu sein. Wer für dich ist, wird ebenfalls gesegnet werden.

In der griechischen Originalsprache der Bibel bedeutet das Wort »Segen«:

»Jemandem Gutes zusprechen oder wünschen«. Als Gläubige sind wir nicht nur dazu berufen, gesegnet zu sein, sondern auch ein Segen für andere zu sein. Gott möchte uns segnen, so wie liebevolle Eltern ihr Kind segnen und beschenken wollen. Gott freut sich, wenn er uns segnen kann. Er will uns segnen, damit jeder sehen kann, dass er ein liebevoller, großzügiger und allmächtiger Gott ist. Jeder Segen ist auch eine Berufung, diesen zu teilen. Je näher wir am Herzen Gottes sind, desto mehr kann er uns segnen.

Sage nun im Glauben:

»Danke, Gott, dass du mich von Anfang an gesegnet hast. Ich will jeden Morgen von Neuem mit deinem Segen rechnen. Ich will deinen Segen nicht nur erleben und sehen, sondern auch an die Menschen in meinem Umfeld weitergeben, damit alle sehen können, was für ein guter Gott du bist.«

Deshalb werden alle, die aus dem Glauben an Christus leben, an demselben Segen Anteil erhalten, den Abraham durch seinen Glauben empfangen hat. Galater 3,9