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KRAFTVOLLE WORTE – ERFOLG WIRD KOMMEN

By Allgemein

Wenn wir den Mut aufbringen, das Richtige zu tun, aufzustehen und wieder zu glauben, dass wir einen Gott haben, dem nichts unmöglich ist, dann werden wir früher oder später erleben, wie sich Erfolg einstellt.

Wenn wir uns Barrieren in unserem Leben stellen, Aussagen wie »Das geht nicht, das macht man nicht, das ist zu einfach« nicht akzeptieren und Lösungen, den Segen und die Verheißungen Gottes suchen, dann wird sich schließlich zeigen, dass Gott auf unserer Seite ist. Erfolg wird kommen und am Ende werden nicht deine Feinde, sondern wirst du als Sieger dastehen. Weil wir mutig anpacken, neue Träume träumen, uns nach dem sehnen, was Gott uns versprochen hat und davon ausgehen, dass wir nicht dazu bestimmt sind, ein Leben im Mittelmaß zu führen, ein Leben geprägt von Süchten, Nöten und Armut.

Seit gut 20 Jahren darf ich nun mit meiner Frau zusammen eine Freikirche leiten. Wir starteten mit 15 Menschen und hatten große Träume. Doch Menschen um uns herum sagten zu mir: »Könu, du bist größenwahnsinnig. Wir brauchen keine neue Kirche hier im Tal. Es gibt schon genug. Das wird eh nicht klappen. Und außerdem, von Träumen kannst du nie eine Familie ernähren.« Wir träumten trotzdem weiter. Wir stellten uns mutig den bestehenden Vorstellungen und Ideologien. Obwohl uns Menschen sagten, eine moderne Kirche, eine Kirche am Puls der Zeit braucht unsere Region nicht, bauten wir trotzdem eine solche. Wir wollten einfach Jesus ehren mit dem, was wir machten, und gaben immer unser Bestes. Entgegen vieler Erwartungen und Aussagen kamen Menschen. Junge und ältere Menschen, Menschen, die die Kirche aufgegeben hatten, Menschen mit Problemen, Menschen aus toten Kirchen. Menschen mit einer Sehnsucht, wieder zu erleben, wie Gott mit ihnen Geschichte schreiben würde. Jahr für Jahr kamen Neue hinzu. Viele blieben und erlebten, wie sie durch die Kraft Gottes verändert wurden, andere gingen wieder. Und heute? Wir sind immer noch dabei, von einem guten Gott zu erzählen, dem nichts unmöglich ist, der gute Pläne für unser Leben hat und immer auf unser Bestes aus ist. Wir predigen von einem Gott der Hoffnung und erleben von Jahr zu Jahr, wie unsere Kirche mehr Segen erfährt. Gott schenkt uns in so vielen Bereichen Erfolg und wir haben erlebt, wie er immer wieder unser Denken gesprengt hat, Barrieren zerbrechen ließ, Unmögliches möglich werden ließ, wie Wunder geschahen und Menschen sich veränderten. Wie sie erlebten, wie ihr Glaube Segen für ihr Leben freisetzte.

Ich möchte dich ermutigen, dranzubleiben. Einfach mutig vorwärtszugehen, das Richtige zu tun, das zu tun, was Gott dir aufs Herz legt. Auch wenn dich Menschen nicht verstehen und dich kritisieren, bleib einfach dran. Du und ich, wir haben Gott auf unserer Seite, und solange wir tun, was Gott uns aufs Herz legt, wird der Erfolg kommen und Segen wird sich in unserem Leben ausbreiten. Und je länger wir tun, was Gott mit uns tun möchte, je länger wir mutig vorwärtsgehen, desto mehr werden wir über die Fülle an Wundern, an Segen und Möglichkeiten staunen, die wir erleben werden.

Denn jeder, der aus Gott geboren ist, siegt über die Welt. Diesen Sieg macht uns unser Glaube möglich: Er ist es, der über die Welt triumphiert hat. Wer erringt also den Sieg über die Welt? Nur der, der glaubt, dass Jesus der Sohn Gottes ist. 1. Johannes 5,4–5

Dieser Text stammt aus dem neuen Buch »Kraftvolle Worte« von Konrad Blaser. Du kannst es hier bestellen.

KRAFTVOLLE WORTE – DURCHBRICH DEINE BARRIEREN

By Allgemein

Ich behaupte, wenn er nur tief genug in sich hineinhorchte, wüsste eigentlich jeder Mensch, was er tun sollte. Denn tief in unserem Herzen ruft Gott uns zu. Doch wir neigen dazu, diese Stimme zu überhören und uns von Entschuldigungen, Enttäuschungen, erlebtem Unrecht und erlittenen Fehlschlägen davon abhalten zu lassen, das zu tun, was Gott mit uns tun möchte.

Vielleicht spürst du schon lange, dass du kündigen und dir einen anderen Job suchen solltest. Oder du hast das Gefühl, du solltest bei der Arbeit kürzertreten, um mehr Zeit mit der Familie zu verbringen. Oder vielleicht bist du unmotiviert und willst eine Beziehung, Lehre oder Stelle aufgeben, spürst aber, dass du daran festhalten bzw. es durchziehen solltest. Vielleicht willst du schon lange eine neue Beziehung wagen, eine Reise antreten, einen mutigen Schritt gehen oder ein Buch schreiben. Doch Ausreden wie »Ich bin zu beschäftigt, ich bin zu müde, ich bin zu wenig talentiert, ich bin zu wenig attraktiv, ich bin zu alt, ich bin zu verletzt, um es noch mal zu versuchen« halten uns davon ab, unseren Traum, den Gott tief in uns hineingelegt hat, zu verwirklichen. Es fällt uns leider viel zu leicht, uns mit diesen Ausreden vor unseren Träumen und Möglichkeiten zu »drücken«. Zu viele Menschen stagnieren schließlich in einem mittelmäßigen Leben.

Doch die gute Nachricht ist: Gott hat nie aufgehört, zu träumen. Gott bricht nie einen Traum ab! Wenn er einen Traum, eine Zusage, ein Versprechen oder Hoffnung in dein Herz hineingelegt hat, wird er alle Hebel in Bewegung setzen, damit es auch zur Erfüllung kommt. Du magst mir vielleicht jetzt entgegnen: »Ich halte seit 25 Jahren an meinem Eheversprechen fest, doch unsere Ehe ist die reinste Katastrophe!« oder »Ich trage seit 15 Jahren einen Traum in meinen Herzen, doch die Umstände sind immer gegen mich, ich gebe am besten auf.« Vielleicht denkst du: »Du hast einfach nicht das durchgemacht, was ich alles erleben musste. Wenn du mein Leiden, meine Krankheit, meine Schwäche hättest, würdest du auch aufhören zu träumen.« Doch Gott sagt heute zu dir: »Es ist nie zu spät, neu zu starten!« Du kannst alles werden, wozu Gott dich erschaffen hat. Egal, was du schon alles erlebt hast. Egal, ob du Gott aus dem Weg gegangen bist oder ihn und seine Zusagen aufgegeben hast. Gott will und wird mit dir zum Ziel kommen.

Doch du musst deinen Teil dazu beitragen. Dein Teil ist, dass du dich aus der toten Zone deines Lebens hinausbewegst; der Zone des »Ich kann nicht, es geht nicht!« und dich ins Land der Zusagen hineinbewegst. Du bist dafür weder zu jung noch zu alt. Solange du lebst, besteht noch die Möglichkeit, deine Bestimmung auszuleben. Es ist noch nicht zu spät! Der Traum, die Hoffnung und die Zusagen Gottes sind tief in dir noch am Leben.

Darum stand der Herr ihm auch bei und gab ihm Erfolg in allem, was er unternahm. 2. Könige 18,7a

Dieser Text stammt aus dem neuen Buch »Kraftvolle Worte« von Konrad Blaser. Du kannst es hier bestellen.

KRAFTVOLLE WORTE – GOTT RUFT NACH DIR

By Allgemein

Gott ist dein grösster Fan.

In einer anderen Bibelgeschichte begegnet uns Zachäus. Er war der oberste Zollpächter und hatte davon gehört, dass Jesus in die Stadt käme und wollte ihn unbedingt sehen. Doch Zollpächter zu jener Zeit waren sehr unbeliebte Menschen. Sie betrogen die Leute, indem sie selbst die Zollabgaben festlegten und sich so persönlich bereicherten. Zachäus war ein solcher Betrüger, Lügner und Sünder. Da er außerdem zu klein war, um über die Menschenmenge hinweg zu sehen, die sich wegen Jesus versammelt hatte, kletterte er auf einen Baum. Von dort oben hatte er eine gute Sicht und konnte direkt auf Jesus schauen, als dieser an ihm vorbeizog. Doch aus einem unerklärlichen Grund stoppte Jesus unter dem Baum, sah hinauf und rief:

»Zachäus, komm schnell herunter! Ich muss heute in deinem Haus zu Gast sein.« Lukas 19,5

Ich kann mir gut vorstellen, dass die Menschen dachten, dass nun endlich jemand Zachäus die Leviten lesen würde. Endlich würde einer diesem Zachäus sagen, was er alles falsch gemacht hatte, indem er die eigenen Leute abgezockt, belogen und betrogen hatte. Doch statt Zachäus zurechtzuweisen, sagte Jesus: »Ich muss heute in deinem Haus zu Gast sein.« Aber Jesus muss doch nichts! Warum in aller Welt sagte Jesus dies? Ich denke, Jesus musste tatsächlich, und zwar, weil ihn die Gnade Gottes dazu drängte. Jesus konnte nicht anders, als bei diesem Sünder einzukehren. Er sah das suchende Herz von Zachäus. Ein Herz, das sich nach Liebe, Anerkennung und Annahme sehnte. Und Jesus konnte nicht anders, als bei diesem Mann einzukehren und sein Gast zu sein. Ich bin mir sicher: Zachäus verstand die Welt nicht mehr. Dieser heilige Mann, dieser berühmte und so vollmächtige Mann, wollte sein Gast sein. Ihm, dem Sünder, der andere betrog und belog, wurde das Privileg zuteil, Jesus ganz nah bei sich zu haben. Und dann erlebte Zachäus die Gnade Gottes. Er erlebte eine Liebe, wie er sie nie zuvor erlebt hatte, und diese veränderte sein Leben.

Oft stehen wir in der Gefahr, die Menschen um uns herum anzuschauen und nur zu sehen, was sie falsch gemacht haben, wo sie nicht perfekt sind und uns verletzt oder betrogen haben. Und dementsprechend gehen wir davon aus, Gott denke genauso über uns. Er schaue auch auf unsere Schwächen. Er schaue darauf, wie wir unser Leben führen. Doch er sieht uns an wie er Zachäus angeschaut hat. Auch wenn wir noch Fehler machen – und glaub mir, das werden wir unser ganzes Leben lang tun –, konzentriert sich Gott nicht auf sie, denn er hat ja bereits für jeden einzelnen bezahlt. Dank seiner Gnade schaut er auf unser Herz. Gott schaut hinter die Fassade. Er sieht das Potential. Er sieht die Möglichkeiten. Gott schaut uns als seine Kinder an, Kinder, die er über alles liebt und mit denen er neue Träume entdecken und ausleben möchte. So ruft er auch dir zu:

»Komm herunter, du guter, gerechter und liebenswürdiger Mensch. Ich möchte heute dein Gast sein.«

Dieser Text stammt aus dem neuen Buch »Kraftvolle Worte« von Konrad Blaser. Du kannst es hier bestellen.

KRAFTVOLLE WORTE – DU BIST GELIEBT

By Allgemein

Gott sagt jeden Tag von neuem zu uns: »Du bist meine geliebte Schöpfung, über die ich mich unglaubliche freue. Ich werde immer für dein Bestes sorgen. Bleib bei mir und vertraue mir, ich lasse nicht zu, dass dir irgendeine Herausforderung mehr Schaden zufügt, als dass sie Segen in dein Leben bringt.«

Ich erinnere mich noch gut an mein erstes Date, das ich mit meiner heutigen Frau Andrea hatte. Ich war so nervös und versuchte, alles richtig zu machen. Ich suchte stundenlang einen passenden Kinofilm, stand eine halbe Ewigkeit vor dem Spiegel, wechselte immer wieder das T-Shirt und meine Jeans und durchdachte alle möglichen Varianten, wie dieser Abend ausgehen könnte. Dann endlich war der Moment gekommen, wir trafen uns und gingen ins Kino. Alles war organisiert – Tickets, Geld für Eis, die Zugfahrt nach Bern und einen Drink nach dem Film. Alles geplant und bereit. Doch dann saßen wir im Kino und der Film war ein totaler Reinfall. Voll langweilig und unromantisch. Ich dachte: Jetzt habe ich es verbockt! Das war wohl mein erstes und gleichzeitig letztes Date mit Andrea. Doch zum Glück störte sich meine Angebetete nicht an der Filmauswahl, genoss den Abend mit mir und am Ende wurde ja alles gut! Mit dieser Anekdote möchte ich Folgendes sagen: Bei Menschen, deren Liebe und Anerkennung wir uns nicht sicher sind, sind wir so bemüht, sie zu beeindrucken und ihnen einen Grund zu geben, uns zu lieben. Und genauso können wir auch bei Gott Gefahr laufen, ihn mit unseren Taten beeindrucken und uns seine Liebe verdienen zu wollen. Wir haben Gedanken wie: »Ich war letzte Woche in der Kirche, Gott muss mich lieben. Oder: Ich hatte in den letzten paar Tagen persönlich einen guten Lauf. Meine Gedanken waren durchweg positiv, ich habe über niemanden gelästert, blieb immer gelassen und hatte meine Versuchungen im Griff. Heute liebt Gott mich bestimmt.«

Doch was löst es aus, wenn wir einen schlechten Lauf hatten? Wenn wir das Leben nicht wie geplant auf die Reihe bringen? Vergisst Gott uns dann? Nein! Unsere Beziehung mit Gott ist nicht mit einer Beziehung zu Menschen vergleichbar. Mit Gott sind wir nie in einer Dating-Phase. Seine Liebe zu uns ist nicht an irgendwelche Leistungen gebunden und auch nicht an richtige Entscheidungen oder an ein fehlerfreies Leben.

Gott liebt uns, Punkt.

Er sehnt sich danach, dass wir Menschen ihn kennenlernen und durch seine Liebe entdecken, was er alles für uns bereithält. Es gibt nämlich nichts auf der ganzen Welt, weder in der sichtbaren noch in der unsichtbaren, was uns von dieser Liebe trennen könnte. Gott findet immer wieder einen Weg, unser Herz zu erreichen, uns mit seiner Liebe zu begegnen und uns seine Größe zu offenbaren.

Eines aber wissen wir: Alles trägt zum Besten derer bei, die Gott lieben; sie sind ja in Übereinstimmung mit seinem Plan berufen. Römer 8,28

Dieser Text stammt aus dem neuen Buch »Kraftvolle Worte« von Konrad Blaser. Du kannst es hier bestellen.

KRAFTVOLLE WORTE – SIEGERMENTALITÄT

By Allgemein

Das Selbstbild eines Menschen wird von dem geprägt, was andere über ihn sagen und was er über sich selbst denkt.

Auch wenn du dich nicht so fühlst – solange du lebst und atmest, bist du dazu berufen, in göttlicher Autorität zu leben. Wenn wir Menschen doch nur begreifen würden, über was für eine Kraft, was für Macht und Möglichkeiten wir in den Augen Gottes verfügen! Dann würden wir anders in den Tag starten. Wir würden uns dementsprechend kleiden, würden aufrecht durchs Leben gehen und wie Könige denken, lachen und handeln. Denn je mehr wir unser Leben nach dem ausrichten, was wir sind und nicht mehr nach dem, was wir sehen und erleben, desto mehr werden wir auch erleben, wie Jesus mit uns zusammen unser Potential freisetzen wird, um Spuren seiner Liebe durch uns zu hinterlassen. Doch so schnell vergessen wir, wer wir in den Augen Gottes sind, und fallen in eine Sklavenmentalität zurück. Weil wir eine Enttäuschung erlebt haben, geben wir unsere Träume auf. Weil wir gegen gewisse negative Eigenschaften kämpfen und scheinbar nie gewinnen, haben wir die Hoffnung auf einen Durchbruch aufgegeben. Wir sind in unseren kleinen Erwartungen und selbst auferlegten Begrenzungen gefangen, werden durch Krankheiten, Versuchungen und Nöte ausgebremst, und dann hören wir auf, mehr von Gott und dem Leben zu erhoffen. Wir arrangieren uns mit Mittelmaß. Wir sind wieder Sklaven: Sklaven unserer unerfüllten Wünsche, Sklaven der Erwartungen anderer an uns, Sklaven der Gesellschaft, Sklaven unserer Not, unserer Süchte, Anforderungen und der Zeit, die gegen uns zu sein scheint. Wir überwinden eine negative Eigenschaft, wir erleben einen Durchbruch, ein Wunder geschieht, wir werden geheilt oder erreichen ein neues Level in unserem Leben. Und dann melden sie sich, diese Stimmen in uns, die uns sagen: »Das bildest du dir nur ein. Du bist und bleibst ein Verlierer. Du bist ein Versager. Du bist nicht schön genug, dich wird nie jemand lieben und heiraten. Gib besser auf. Looooooooser!!!!« Wenn sie kommen und an dein Herz klopfen, gib diesen negativen Stimmen keinen Raum, denn das sind alles Lügen.

Gott will und wird für dich kämpfen. Schau auf ihn. Halte an ihm fest und falle nicht zurück in dein altes Denken, das von Minderwert geprägt ist. Halte dich an den Zusagen Gottes fest. Du bist sein Kind. Du bist ein Gewinner. Du bist dazu berufen, deinen Lauf zu vollenden und dabei das Beste aus deinem Leben herauszuholen. In den Augen Gottes bist du frei. Auch wenn du noch versagst und dein Leben nicht immer auf die Reihe bringst, lass dir von den negativen Stimmen nicht einreden, dass du es nicht wert seist, geliebt zu werden. Verliere nicht den Mut. Gott hat für sein Volk das Wasser geteilt und sie auf trockenem Boden ans andere Ufer geführt. Er wird auch für dich das Wasser teilen. Gott wird dir immer wieder einen Weg aus der Not zeigen, dir neue Hoffnung schenken und dich zu neuen Durchbrüchen führen.

Mose antwortete ihnen: »Habt keine Angst! Wartet ab und seht zu, wie der Herr euch heute retten wird. Ihr werdet Zeugen sein, wie die Ägypter ihre größte Niederlage erleben. Der Herr wird für euch kämpfen, ihr selbst braucht gar nichts zu tun.« 2. Mose 14,13–14

Dieser Text stammt aus dem neuen Buch »Kraftvolle Worte« von Konrad Blaser. Du kannst es hier bestellen.

KRAFTVOLLE WORTE – ERKENNE DEINEN WERT

By Allgemein

Das Selbstbild eines Menschen wird von dem geprägt, was andere über ihn sagen und was er über sich selbst denkt.

Bei Kindern sind die Eltern die Menschen mit dem größten Einfluss auf sie, bei Erwachsenen können es der Partner, die Eltern, Freunde, Vorbilder oder der Chef sein. Doch das Ganze hat einen Haken: Menschen können uns enttäuschen und verletzen. Menschen können uns Lügen einflüstern. Menschen können gemein sein, verletzende Sachen über uns sagen, sodass unsere Selbstwahrnehmung in Schieflage gerät. Deshalb sollten wir lernen, dass das, was uns ausmacht, nicht von Menschen, sondern von unserem himmlischen Vater bestimmt wird. Entscheide dich immer wieder dafür, dass Gott deinen Wert und deine Identität bestimmen darf. Als Folge davon wirst du erkennen und sehen, was Gott noch alles an Segen und Verheißungen für dich vorbereitet hat. Gründe deine Sicht von dir selbst und dem Leben auf dem, was Gott über dich sagt. Fühlst du dich schuldig, ängstlich, unsicher oder minderwertig, dann erinnere dich daran, dass er zu dir sagt: »Ich habe genug Erbarmen, Gnade und Güte für jeden! Ich vergebe dir jeden Fehler. Steh wieder auf und geh wieder vorwärts. Das Leben hat mehr zu bieten. Mehr Segen wartet auf dich. Deine Zukunft wird besser als deine Vergangenheit. Das Beste kommt erst noch! Vergiss nicht, du bist mein Meisterwerk!«

Wenn wir unseren Wert in Gott und seinen Zusagen für uns entdecken, spielt es langfristig keine Rolle mehr, was andere Menschen von uns denken und über uns sagen. Sie haben keine Macht mehr über unser Leben. Gott definiert, wer und was wir sind. Er schenkt uns unsere Gaben und Möglichkeiten. Das Erkennen unserer wahren Identität gibt uns die Kraft, vorwärtszugehen und unsere Träume zu ergreifen und auszuleben. Es öffnet uns die Tür zum Segen Gottes. Wir werden erleben, wie die Gunst Gottes vor uns hergeht und uns den Weg bereitet. Wir werden erleben, wie Gott uns von Segen zu Segen führt und wir das Beste aus unserem Leben hier auf der Erde herausholen können. Gott ruft uns zu:

»Du bist meine geliebte Tochter, mein geliebter Sohn. Du bist mein Meisterwerk, an dem ich unglaublich viel Freude habe. Ich bin so begeistert von dir. So viele Abenteuer erwarten dich. So viel Segen wartet darauf, von dir entdeckt und ausgelebt zu werden. So viele schöne Momente habe ich für dich kreiert! So viele Wunder wollen dich überraschen. Ich bin da, ich liebe dich. Ich bin dein Vater und du bist mein Kind. Meine Tochter, mein Sohn.«

Gott hat Freude an uns, noch bevor wir etwas geleistet haben. Bevor wir etwas für ihn bewegt haben. Bevor wir etwas tun. Er hat uns geschaffen und hat uns als seine Kinder angenommen. Wir sind nicht seine Söhne und Töchter, weil wir etwas dazu beigetragen hätten, sondern einfach, weil wir an ihn und seinen Sohn Jesus glauben. Warum ist es so wichtig, dass wir dies nie vergessen? Dass wir Kinder Gottes sind, leistungsunabhängig geliebt, weil Gott uns zuerst geliebt hat? Weil uns immer wieder Fehler passieren. Weil wir wieder zweifeln, versagen, von Menschen enttäuscht werden, keine Kraft mehr haben. Und dann kommen sie, diese Stimmen, tief in uns, die uns einzureden versuchen, dass wir es nicht mehr wert seien, geliebt zu werden. Dass wir unsere Kindschaft verspielt hätten. Dass Gott sich zurückgezogen habe. Dass Gott enttäuscht von uns sei. Dass Gott uns nicht mehr lieben könne, weil wir solch ein Zweifler, Sünder und Versager seien. Doch genau in den Momenten, in denen wir in Gefahr sind, aufzugeben, wir Jesus nicht mehr im Blick haben, hat der Widersacher Gottes, der Teufel, gewonnen. Er hat uns blind für unseren Wert gemacht und uns von dem Segen, den Träumen und all dem Guten, das auf uns wartet, weggezogen. Wir drehen uns wieder um uns selbst. Wir baden im Selbstmitleid und nach und nach verlieren wir den Glauben, die Freude, die Leidenschaft und das Funkeln in unseren Augen. Darum halte an deinem Wert, den Gott dir gegeben hat, fest und mache ihn dir immer wieder bewusst.

In dem Augenblick, als Jesus nach seiner Taufe aus dem Wasser stieg, öffnete sich über ihm der Himmel, und er sah den Geist Gottes wie eine Taube auf sich herabkommen. Und aus dem Himmel sprach eine Stimme: »Dies ist mein geliebter Sohn, an ihm habe ich Freude.« Matthäus 3,16–17

Dieser Text stammt aus dem neuen Buch »Kraftvolle Worte« von Konrad Blaser. Du kannst es hier bestellen.

KRAFTVOLLE WORTE – SPRICH KRAFTVOLLE WORTE ÜBER DICH AUS

By Allgemein

Die Schwachen können also sagen: «Ich bin stark!» die Kranken rufen: «Ich bin gesund!», und die Traurigen bekennen: «Ich bin glücklich!» Denn wir, du und ich, wir steuern unser Lebensschiff. Unserer Worte geben die Richtung an. Entweder Richtung Hafen, wo der nächste Segen wartet, oder Richtung Sturm, wo es tobt und wir keine Hoffnung mehr finden.

Jakobus schreibt in seinem Brief in der Bibel sehr viel über die Kraft der Worte und gibt uns hilfreiche Tipps, wie wir mit unseren Worten umgehen und Segen für unser Leben freisetzen können. Wir lesen zum Beispiel im dritten Kapitel seines Briefes:

Oder denkt an ein Schiff: So groß es auch sein mag und so heftig die Winde sind, denen es ausgesetzt ist, wird es doch von einem winzigen Ruder auf dem Kurs gehalten, den der Steuermann bestimmt. Genauso ist es mit der Zunge: Sie ist nur ein kleines Organ unseres Körpers und kann sich doch damit rühmen, große Dinge zu vollbringen. Jakobus 3,4–5a

Unsere Zunge vermag große Dinge zu vollbringen. Sie steuert unser Leben wie ein Ruder das Schiff. Sie bestimmt, in welche Richtung wir gehen. Ich möchte dir dies anhand eines Containerschiffes erklären. Die ganzen Container, die das Schiff geladen hat, stehen für Segen in unserem Leben. Die Container könnten Träume sein, die wahr werden wollen, Möglichkeiten, die Gott uns geben möchte, Wunder, die uns vielleicht erwarten, und Durchbrüche, die wir erleben könnten. Doch damit wir an den Ort kommen, wo wir beschenkt und weitergeführt werden, muss das Schiff den Hafen erreichen. Kommt ein Sturm, lässt sich ein Schiff nicht einfach treiben. Es versucht, den Sturm zu umfahren oder eine andere Route zum Ziel zu wählen. Doch wie machen wir es leider oftmals in unserem Leben? Zieht ein Sturm auf – ziehen am Horizont Nöte auf, drohen Fragen und Ängste uns einzunehmen –, lassen sich viele einfach in den Sturm hineintreiben. Statt mit unseren Worten – unserer Zunge – dem Lebensschiff eine neue Richtung zu geben, lassen wir uns vom Sturm einfach überwältigen. Wir lassen uns von den Problemen, Nöten und Ängsten einfach so hin und her reißen und die Container laufen Gefahr, über Bord zu gehen. Dabei könnten wir mit unseren Worten die Richtung neu definieren. Statt uns von den Sorgen, Nöten und Ängsten einfach so einnehmen zu lassen, können wir vom Sieg sprechen. Wir können davon sprechen, wie wir aus unseren Kämpfen siegreich hervorgehen und die Krise überwinden.

Wir sind unterwegs zum nächsten Ziel, zum nächsten Hafen in unserem Leben. Der Ort, wo neuer Segen, neue Freude, ein neues Leuchten für unsere Augen auf uns wartet. Wann sollten wir beginnen, vom Segen zu sprechen? Darüber zu reden, wie wir gewinnen und als Sieger aus dieser Herausforderung hervorgehen werden? Genau jetzt, während wir noch unterwegs sind, unterwegs zum Ziel. Obwohl wir noch nicht erreicht haben, wonach wir uns sehnen, geben wir mit unseren Worten dem Leben die Richtung an. Wir steuern unser Schiff Richtung Hafen, wo die nächste Erfüllung unserer Träume auf uns wartet.

Was ist denn der Glaube? Er ist ein Rechnen mit der Erfüllung dessen, worauf man hofft, ein Überzeugt sein von der Wirklichkeit unsichtbarer Dinge. Hebräer 11,1

Dieser Text stammt aus dem neuen Buch »Kraftvolle Worte« von Konrad Blaser. Du kannst es hier bestellen.

KRAFTVOLLE WORTE – KRAFTVOLLE WORTE

By Allgemein

Wenn wir erleben wollen, wie sich unsere Träume erfüllen, wie wir das Beste aus unserem Leben herausholen und wie sich Gottes Gunst in unserem Leben ausbreitet, sollten wir uns Gedanken über den Inhalt unserer Worte machen.

Denn die Worte, die wir über uns, unsere Nächsten, unsere Kinder und unser Umfeld aussprechen, definieren schließlich die Richtung, die wir in unserem Leben einschlagen. Wenn du also wissen möchtest, wo du in fünf Jahren stehen wirst, dann achte mal auf den Inhalt deiner Worte. Wenn du immer sagst: »Ich werde nie gesund, ich werde diese Herausforderung nicht meistern, ich werde eh nie heiraten, ich bin nicht liebenswert, ich werde den Segen Gottes nicht erleben …«, dann hat dies Kraft und wird deinem Leben die Richtung weisen. Denn du und ich, wir definieren mit unseren Worten unsere Zukunft. Wir können nicht negativ von uns, von unserem Geschäft, unserem Umfeld, unserem Partner reden und meinen, wir erfahren trotzdem noch Segen. Denn schlussendlich werden wir immer die Früchte unserer Worte ernten. Jedes Wort, das wir laut aussprechen, ist wie ein Gebet, das wir aussenden. Es hat Macht. Es entwickelt Kraft und kreiert unsere Zukunft. Wir werden den Segen Gottes nicht freisetzen, wenn wir immer nur negativ über uns, unsere Zukunft und unsere Möglichkeiten reden. Darum möchte ich dich ermutigen, positive Worte über dich und dein Leben auszusprechen. Wollen wir, dass Träume wahr werden, sich Türen öffnen und wir Durchbrüche erleben, müssen wir lernen, vom Sieg, von Gottes Größe und dem, was Gott über uns denkt, zu sprechen. Unsere kraftvollen und lebensbejahenden Worte werden zu einem Samen für unsere Zukunft. Sie bringen unser Leben zum Aufblühen. Sie tragen neue Möglichkeiten in unseren Alltag. Sie führen uns zu neuen Quellen der Freude, des Segens und der Liebe Gottes zu uns.

Du magst vielleicht von dir denken, dass du ein Versager, ein hoffnungsloser Fall, nicht liebenswert, zu alt oder zu jung bist, um zu erleben, wie Gott dich weiterführen kann. Doch er sieht dich mit anderen Augen an. Er sieht, was in deiner Zukunft auf dich wartet. Wenn Gott von dir spricht, dann spricht er von einem Sieger, einem Überwinder, einem Mann oder einer Frau, dem oder der nichts unmöglich ist. Einem Menschen, der seine Träume entdecken, sehen und ausleben wird. Warum also sollten wir immer noch schlecht über uns reden, wenn Gott es schon lange nicht mehr tut? Statt von der Situation zu reden und mit deinen Worten das Problem zu beschreiben, nutze deine Worte und prophezeie den Sieg, Gottes Gedanken und seine Kraft über dein Leben. Keine negativen Worte sollten aus unserem Mund kommen. Was unsere Lippen verlassen sollte, sind Worte, die andere er- bauen und zur Größe und dem Segen Gottes für ihr Leben führen. Es sollten kraftvolle Worte sein. Darum möchte ich dich ermutigen, dir gut zu überlegen, was du über dich und andere aussprichst, weil mindestens eine Person immer zuhört. Und das bist du! Jedes Wort, das über unsere Lippen kommt, ist wie ein Samen, den wir säen. Wir säen mit unseren Worten in unsere Zukunft. Darum benutze kraftvolle Worte!

Eine heilsame Zunge ist ein Baum des Lebens; aber eine lügenhafte bringt Herzeleid. Sprüche 15,4

Dieser Text stammt aus dem neuen Buch »Kraftvolle Worte« von Konrad Blaser. Du kannst es hier bestellen.

 

KRAFTVOLLE WORTE – JEDEN TAG VON NEUEM

By Allgemein

Dies ist der Tag, den der Herr gemacht hat; heute wollen wir fröhlich jubeln und unsere Freude haben. Psalm 118,24                                                

Heute, jeden Tag von neuem, ist der Tag, den der Herr gemacht hat! Gott hat jeden Tag in seiner Hand und jeden Tag wartet er mit seiner Gunst auf uns. Er will vor uns hergehen, uns segnen, uns beschenken und er möchte, dass wir jeden Tag neue Dinge finden, über die wir uns freuen können. Egal, was dich umgibt, gegen was du ankämpfst, vergiss nie: Gott ist da. Seine Gunst geht vor dir her und will dir deine Wege ebnen! Ich weiß, dies zu glauben, ist nicht unbedingt einfach, wenn du in keine wohlhabende und einflussreiche Familie hineingeboren wurdest. Doch die gute Nachricht ist: Egal, wie unsere Familie auf dieser Welt aussieht, durch unseren Glauben an Jesus gehören wir zur Familie Gottes, womit königliches Blut durch unsere Adern fließt. Unserem himmlischen Vater gehört alles. Er kann mit nur einem Wort neue Welten entstehen lassen, Meere teilen, Königreiche zerbrechen lassen, Positionen nehmen und geben, und Neues aus dem Nichts entstehen lassen. Wir haben eine Gunst an unserer Seite, die nichts im ganzen Universum ausbremsen kann. Gottes Gunst wird alles erfüllen und erreichen, was Gott uns versprochen hat. Nichts kann dich also davon abhalten, dein volles Potential zu entdecken und deine Träume auszuleben.

Wir haben Gottes reichen Segen, aus dem er uns beschenken will. Er hat wirklich immer unser Bestes im Sinn. Warum? Weil er uns seine Kinder nennt. Ich weiß, das ist nicht immer einfach zu verstehen. Ich möchte versuchen, dir dies anhand unserer Kinder besser zu erklären. Meine Frau Andrea und ich, wir haben zwei wundervolle Kinder. Als Vater überlege ich mir oft, wie ich meinen Kindern helfen, wie ich sie weiterbringen und sie fördern kann. Ich überlege mir, welche Freude ich ihnen machen und wie ich ihnen ein Lachen auf ihr Gesicht zaubern könnte. Und wenn mich meine Kinder um einen Gefallen bitten oder sie meine Hilfe brauchen, dann versuche ich zu helfen und gebe mein Bestes. Meine größte Freude ist es, zu sehen, wie meine Kinder aufblühen, ihr Potential entdecken, wie ich ihnen ein Lächeln entlocken kann. Ich tue ihnen gerne etwas Gutes oder begünstige sie, einfach weil sie meine Kinder sind. Und obwohl ich mein Bestes gebe, bin ich doch begrenzt. Ich bin ein Mensch und kann meinen Kindern nie alles geben. Aber ich gebe, was ich kann.

Und jetzt stell dir mal vor, Gott nennt uns seine Kinder! Wird er dann nicht mindestens in gleichem Maß unser Bestes suchen wie wir Väter und Mütter für unsere leiblichen Kinder? Mehr noch, Gott ist nicht limitiert. Er ist nicht durch weltliche Möglichkeiten oder fehlende Talente eingeschränkt. Nein, unserem himmlischen Vater ist rein gar nichts unmöglich. Und er möchte uns beschenken. Er möchte uns ein Lächeln auf das Gesicht zaubern. Er möchte uns segnen. Er möchte uns begünstigen. Er möchte uns geben, was wir brauchen und noch viel mehr. Gott möchte uns mit seinem Überfluss begegnen. Nicht weil wir es verdient hätten, nein, weil er uns seine Kinder nennt! Darum dürfen und sollten wir jeden Tag von neuem mit seiner Gunst und seinen Begünstigungen rechnen. Die Gunst Gottes ist da. Sie wartet auf dich. Sie möchte dir begegnen und dich beschenken. Rechne mit ihr. Erwarte sie, jeden Tag neu.

»Bittet, und es wird euch gegeben; sucht, und ihr werdet finden; klopft an, und es wird euch geöffnet. Denn jeder, der bittet, empfängt, und wer sucht, findet, und wer anklopft, dem wird geöffnet. Oder würde jemand unter euch seinem Kind einen Stein geben, wenn es ihn um Brot bittet? Würde er ihm eine Schlange geben, wenn es ihn um einen Fisch bittet? Wenn also ihr, die ihr doch böse seid, das nötige Verständnis habt, um euren Kindern gute Dinge zu geben, wie viel mehr wird dann euer Vater im Himmel denen Gutes geben, die ihn darum bitten.« Matthäus 7,7–11

Dieser Text stammt aus dem neuen Buch »Kraftvolle Worte« von Konrad Blaser. Du kannst es hier vorbestellen.  

KRAFTVOLLE WORTE – RECHNE MIT DER GUNST GOTTES

By Allgemein

Die Gunst Gottes wartet auf dich, um dich zu segnen, weiterzubringen, deine Träume wahr werden zu lassen, dich zum Staunen zu bringen und dir die Grösse Gottes in deinem Leben und über dein Leben hinaus zu offenbaren.                                                

Du und ich, wir brauchen die Gunst Gottes. Eine Kraft, die uns Gott zur Verfügung stellen möchte. Eine Kraft, die krumme Wege wieder geradebiegt, Hindernisse aus dem Weg räumt, verschlossene Türen öffnet und uns die richtigen Menschen zur richtigen Zeit über den Weg führt. Die Gunst Gottes wird dich aus dem Verborgenen holen, dich an Orte führen, die du selber nie gefunden hättest, und dir Positionen schenken, die du nie aus eigener Kraft hättest erarbeiten können. Klar, wir alle sollen stets unser Bestes geben. Wir sollen lernbereit bleiben und nie stehenbleiben. Doch auch die beste Ausbildung auf dieser Welt kann dir nicht geben, was Gott dir durch seine Gunst schenken möchte. Wir alle brauchen die Gunst Gottes, wenn wir in unserem Leben weiterkommen möchten, wenn wir unsere Träume entdecken und ausleben und das Beste aus unserem Leben herausholen wollen.

Darum, egal, wo du stehst, auch wenn du nicht über die nötigen Beziehungen verfügst, nicht die beste Ausbildung hast, nicht alles kannst, was von dir verlangt wird, und eigentlich an einem Ort bist, wo es scheinbar nicht mehr weitergeht: Gib nicht auf! Halte einfach an Gott fest. Verliere ja nicht deinen Glauben. Träume weiter und du wirst erleben, wie Gott dich mit seiner Gunst überraschen wird. Mit einer Kraft, die dich wie aus dem Nichts mit den richtigen Menschen zusammenbringen und dir die richtigen Türen öffnen wird. Ich möchte dich ermutigen, gunstorientiert zu leben. Rechne mit der Gunst und den Wundern Gottes. Denn Gott ist da, er hat dich nicht vergessen und er wartet schon mit dem nächsten Wunder auf dich!

In dem Zusammenhang erinnere ich mich noch gut an ein Wunder, das wir als Hope & Life Church erleben durften. Wir hatten seit Längerem den Wunsch, den Saal, in dem wir unsere Celebrations (Gottesdienste) feiern, zu renovieren. Ihn zeitgemäßer zu gestalten und mit einer neuen Decke, einer neuen Lüftung und somit auch einer neuen Heizung auszustatten. Wir träumten davon, den Boden in neuem Glanz erstrahlen zu lassen, einen Backstage-Raum für unseren Livestream einzurichten und, wenn das Geld noch reichte, den Raum mit einer Klimaanlage inklusive Raumbeduftung auszustatten. Doch uns fehlten die finanziellen Mittel, und zwar eine ganze Menge davon. Wir hatten jedoch eine Idee, zu deren Umsetzung wir aber die unglaubliche Gunst Gottes benötigten. Wir führen neben der Kirche auch noch ein Restaurant, das zu diesem Zeitpunkt stark verschuldet war. Anders gesagt,
das Restaurant schuldete unserer Kirche viel Geld. Wenn wir nun das Restaurant aus den Schulden bringen würden, dann könnten wir das Geld, das wir der Kirche zurückzahlen, dazu verwenden, den Saal zu renovieren. Das war die Idee. So machten wir uns auf und entwarfen einen Plan. Wir motivierten die Mitarbeiter, Extraschichten zu leisten, und gewannen viele Menschen, die den Traum mittrugen und bei dessen Verwirklichung mithalfen. Doch wir brauchten auch die Gunst Gottes, damit Gäste in unser Restaurant kämen – sonst würde alles nichts bringen. Gottes Gunst zog mit, besser gesagt, sie ging voraus und wir kamen aus dem Staunen kaum mehr heraus. Wir hatten ausgerechnet, dass es mindestens fünf Jahre dauern würde, aus den Schulden herauszukommen, wenn alles gut läuft. Statt der fünf Jahre benötigten wir nun aber nur dreieinhalb Jahre! Gleichzeitig lernten wir noch einen Geschäftsmann kennen, der von unseren Räumen und unseren Ideen so begeistert war, dass er den fehlenden Betrag – und das war immer noch eine sechsstellige Zahl – spendete. So konnten wir früher als geplant mehr umbauen als erwartet.

Solche Dinge geschehen, wenn die Gunst Gottes in Aktion tritt! Darum möchte ich dich ermutigen: Rechne auch du mit dieser Kraft. Denn auch dir steht diese Kraft zur Seite und möchte dir Türen öffnen, dir helfen und dich mit Wundern überraschen. Erwarte jeden Morgen neu, dass Gott mit dir ist. Dass er Wunder tun möchte, dir mit seiner Gunst vorausgeht, dir deinen Weg ebnet und dich an die nächsten Orte des Segens tragen möchte.

Da sagte der Herr zu Abram: »Verlass deine Heimat, deine Sippe und die Familie deines Vaters und zieh in das Land, das ich dir zeigen werde! Ich will dich segnen und dich zum Stammvater eines mächtigen Volkes machen. Dein Name soll in aller Welt berühmt sein. An dir soll sichtbar werden, was es bedeutet, wenn ich jemand segne.« 1. Mose 12,1–2

Dieser Text stammt aus dem neuen Buch »Kraftvolle Worte« von Konrad Blaser. Du kannst es hier vorbestellen.