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LEBE DEIN BESTES LEBEN – ERINNERE DICH AN DAS GUTE

By Allgemein

„Ich sammle „gute Erinnerungen“ und will mich immer wieder an die Wunder, die Gott in meinem Leben getan hat, erinnern. Nicht nur um meinen Gott zu ehren, sondern dadurch auch zukünftigen Segen zu generieren.“

Samuel, ein Mann aus der Bibel, erlebte, wie Gott ihn und sein Volk vor ihren Feinden befreite. Damit er und sein Volk nie vergassen, wie Gott ihnen geholfen hatte, stellte er sich ein Erinnerungsmal aus Steinen auf und sagte: „Bis hierher hat uns der Herr geholfen.“ Samuel entschied sich bewusst dazu, sich an das Wunder zu erinnern. Interessant ist, dass ihm dieses Statement der Dankbarkeit und der Ehre, die er Gott gab, zukünftigen Segen schenkte. Denn wir lesen in der Bibel, wie Gott dafür sorgte, dass diese Feinde nicht mehr ins Land einfielen, solange Samuel lebte. Warum? Weil Samuel Gott die Ehre für dieses Wunder gab. So wird es auch bei uns sein: Wenn wir es schaffen, Gott immer wieder jegliche Ehre für alle Erfolge in unserem Leben zu geben, wird uns dies zum Segen für unsere zukünftiges Leben. Darum entscheide dich immer wieder ganz bewusst dazu, dich an all das Gute zu erinnern, das Gott in deinem Leben getan und dir geschenkt hat.

In meinem Büro und auch bei uns Zuhause befinden sich überall kleine “Erinnerungssteine” in Form von Bildern, Gegenständen und in meinem Highlightbuch. Warum? Ich habe mich vor ein paar Jahren dazu entschieden, dass ich wie Samuel nie mehr vergessen will, was Gott mir, unserer Familie und Kirche schon alles geschenkt hat. Spannend ist, die Fülle, der Segen und all das Gute nehmen seither von Jahr zu Jahr zu, wie ich es mir nie hätte vorstellen können. Ich denke, dies hat damit zu tun, dass ich mich entschieden habe, mich an das zu erinnern, was Gott schon alles in meinem Leben getan hat. Erinnere auch du dich an all das Gute, das Gott dir schon geschenkt oder in deinem Leben getan hat. So gibst du nicht nur die Ehre Gott zurück, sondern du wirst in deiner Zukunft auch mehr Segen erleben und sehen. Feiere, was Gott dir Gutes getan hat. Schreibe es auf, damit du nie vergisst, wie gut Gott zu dir ist. Sammle gute Erinnerungen und auch du wirst erleben, wie Gott die Segensschleusen über deinem Leben mehr und mehr öffnen wird.

Wie sehen deine “Erinnerungssteine” aus? Denn solche helfen und setzen nicht nur neuen Segen frei, sondern sie helfen uns auch, wenn eine neue Herausforderung in unser Leben kommt, zu uns selbst zu sagen:

„Kein Problem. Mein Gott hat mich von meiner Krankheit geheilt, dann kann er auch in dieser Krankheit helfen. Mein Gott hat mich vor falschen Entscheidungen bewahrt, dann kann er mich auch in dieser Herausforderung leiten und mir seine Weisheit schenken. Mein Gott hat mich ohne finanzielle Einbußen durch diese Krise geführt, dann kann er mich auch durch die Corona-Krise führen.“

Egal, was auf uns zukommt, was uns den Boden unter den Füssen wegnehmen will, je mehr wir uns auf das Gute fokussieren und uns an all die Wunder, die Gott schon getan hat, erinnern, finden wir neuen Glauben und neue Zuversicht, dass es Gott auch dieses Mal wieder tun kann und wird. Deshalb erinnere auch du dich an das Gute in deinem Leben.

Samuel stellte zwischen Mizpa und Jeschana ein Steinmal auf. »Bis hierher hat uns der Herr geholfen«, sagte er. Deshalb nannte er den Stein Eben-Eser (Stein der Hilfe). Die Philister waren so gründlich geschlagen worden, dass sie es nicht mehr wagten, in das Gebiet Israels einzufallen. Der Herr ließ sie nicht wieder hochkommen, solange Samuel lebte. 1. Samuel 7,12

LEBE DEIN BESTES LEBEN – FOKUSSIERE DICH AUFS GUTE

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„Ich entscheide mich, mich auf das Gute in meinem Leben zu fokussieren. Ich will bewusst auf all die Wunder, den Segen und das Schöne, das Gott mir schenkt, schauen und nicht auf die Dinge, die nicht gut laufen.“

Wir alle erleben Rückschläge und Zeiten, die uns herausfordern, wir machen Fehler und das Leben läuft lange nicht immer so, wie wir es uns vorstellen. Genau in solchen Momenten ist es wichtig, dass wir uns bewusst entscheiden, uns auf das Gute in unserem Leben zu fokussieren. Sei vorsichtig, in welche Richtung du deine Gedanken schweifen lässt. Entscheide dich bewusst dafür, dich an das Gute zu erinnern und auf das Positive in deinem Leben zu schauen. Untersuchungen haben ergeben, dass sich unsere Gedanken automatisch auf das Negative fokussieren, wenn wir nichts dagegen unternehmen. Deshalb müssen wir lernen, unsere Gedanken zu steuern und nicht einfach so schweifen zu lassen. Ein passendes Sprichwort drückt aus, warum wir uns immer wieder entscheiden sollten, unsere Gedanken zu beeinflussen:

„Achte auf deine Gedanken, denn sie werden Worte. Achte auf deine Worte, denn sie werden Handlungen. Achte auf deine Handlungen, denn sie werden Gewohnheiten. Achte auf deine Gewohnheiten, denn sie werden dein Charakter. Achte auf deinen Charakter, denn er wird dein Schicksal.“

Man könnte dies auch mit einer Fernbedienung vergleichen. Zuhause bin ich zurzeit noch der Boss unserer Apple-TV Fernbedienung und ich liebe es. Wann immer es mir zu schnell geht in einem Film, kann ich die Szene bei Netflix zurückspulen, ich kann den Film anhalten, wenn etwas sehr Lustiges passiert und ich kann wann immer ich will den Film wechseln. Und so wie ich die Macht darüber habe, was wie lange im TV läuft, so haben wir auch die Macht darüber, was sich in unseren Gedanken abspielt. Wir können entscheiden, in welche Richtung sich unsere Gedanken bewegen. Kommen schlechte Erinnerungen in uns hoch, können wir diese entweder zulassen oder wir können den Kanal wechseln. Wir können wie mit einer Fernbedienung den Film anhalten und wechseln. Wenn Negatives, Schweres oder alte Verletzungen in dir hochkommen, sage: „Stopp! Ich gebe euch keinen Raum. Ihr habt in meinem Leben nichts zu suchen. Ich lasse mir die Freude nicht rauben!“

Wir haben die Macht zu entscheiden, in welche Richtung sich unsere Gedanken entwickeln. Ich möchte dich gerade heute ermutigen, auf das Gute zu schauen, auf das, was Gott in deinem Leben bereits getan hat und dir nicht die Lebensfreude rauben zu lassen, nur weil du negativen Gedanken Raum in deinem Leben gibst.

„Mehr als auf alles andere achte auf deine Gedanken, denn sie entscheiden über dein Leben.“ Sprüche 4,23

LEBE DEIN BESTES LEBEN – GIB NICHT AUF

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„Ich entscheide mich, immer wieder Wunder und den Segen Gottes in meinem Leben zu erleben. Ich bleibe dran und gebe meine Sehnsucht nach mehr in meinem Leben nicht auf. Auch wenn es hart wird und es scheinbar nicht vorwärts zu gehen scheint, gebe ich nicht auf. Mein Gott ist für mich und das Beste wird erst noch kommen.“

Gott will und wird immer wieder unser Denken sprengen und unsere Kreise des Einflusses vergrössern, wenn wir uns entscheiden, seinen Segen, seine Wunder und all das Gute, das er für uns bereithält, zu erwarten. Es ist eine Entscheidung, die wir jeden Tag von Neuem fällen. Erwarten wir Gutes von Gott, vom Leben und von unserer Zukunft? Oder gehen wir immer wieder vom Schlimmsten aus? Leider gehen viele Menschen mit einer negativen Einstellung durchs Leben. Sie müssen zum Arzt und gehen schon vom Schlimmsten aus. Sie starten niedergeschlagen in den Tag, weil ihnen all ihre Aufgaben und To Do’s schwer auf dem Magen liegen. Sie haben ein schwieriges Gespräch und sind überzeugt, dass es keine Lösung mehr gibt.

Ich erinnere mich noch gut an den Moment, als ich meine Blutkrankheit bekommen habe vor etwas drei Jahren. Meine Diagnose war, dass ich zu 80% würde lernen müssen, damit zu leben, weil man sie eigentlich nicht heilen konnte. Die restlichen 20% waren sogenannte Spontanheilungen. So sass ich im Wartezimmer für meinen ersten Termin beim Spezialisten und da realisierte ich, dass ich mich jetzt entscheiden musste. Gebe ich mich mit einer 20%igen Hoffnung auf eine Spontanheilung zufrieden oder arrangiere ich mit jetzt schon damit, dass ich mein ganzes Leben diese Tabletten nehmen muss? Oder erwarte ich ein Wunder? Ich sagte zu mir selber und zu Gott:

„Ich gehöre zu den 20%, aber es wird nicht einfach so eine Spontanheilung sein, sondern ein klares Wunder von meinem Gott im Himmel.“

So war es dann auch, klar und überraschend heilte Gott mich wie auf einen Schlag von dieser Krankheit. Klar, Gott tut lange nicht immer das, was wir uns wünschen und uns danach sehnen. Ich wusste auch, als ich diese Entscheidung traf, dass es gut sein könnte, dass Gott mich nicht heilen würde. Dass ich würde lernen müssen, damit zu leben und auch dies hätte zu einem Segen werden können. Doch ich möchte dir mit dieser Geschichte sagen: Wir dürfen uns, auch wenn es nicht immer so kommt, wie wir uns wünschen und vorstellen, nach einem Wunder sehnen. Wir dürfen und sollten ein Wunder erwarten. Immer wieder. Es geht gar nicht in erster Linie darum, ob das Wunder dann auch geschieht oder nicht, sondern es geht darum, dass wir ein Wunder erwarten. Denn unser Gott sucht immer wieder Herzen des Glaubens, Menschen, die nicht aufgehört haben, mehr von ihrem Gott zu erwarten. Was dann geschieht, müssen wir Gott überlassen. Aber Gott liebt es, mitten unter Menschen zu wohnen, die glauben, mehr erwarten und sich nicht mit dem Mittelmass in ihrem Leben zufrieden gegeben haben. Und  diese Präsenz von unserem Gott wird uns dann auch eine neue Perspektive und Kraft geben, wenn es nicht so herauskommt, wie wir es uns vorgestellt haben.

Gott ist da, er will mitten unter uns sein, darum erwarte Wunder und gib all das, was Gott in dein Herz hineingelegt hat, nicht auf. Bleib dran, auch wenn es anders herauskommt als du dir gewünscht hast. Gott hat neue Wunder und neue Möglichkeiten für dich bereit. Warum? Weil du an ihm und seiner Kraft festgehalten und ihn nicht aufgegeben hast.

„Nur Güte und Gnade werden mich umgeben alle Tage meines Lebens, und ich werde wohnen im Haus des Herrn für alle Zeit.“ Psalm 23,6

LEBE DEIN BESTES LEBEN – ERWARTE WUNDER

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„Und noch etwas sage ich euch: Wenn zwei von euch hier auf der Erde darin eins werden, um etwas zu bitten – was immer es auch sei – , dann wird es ihnen von meinem Vater im Himmel gegeben werden. Denn wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind, da bin ich in ihrer Mitte.“ Matthäus 18,19-20

Ich liebe es, wie Jesus hier sagt, dass wenn zwei, drei oder mehrere in seinem Namen zusammenkommen, dann sei er mitten unter ihnen. In dieser Einheit, so sagt er, dürfen wir bitten, um was auch immer wir wollen, und Gott wird es uns geben. Eine sehr kraftvolle Zusage, gerade auch für all die Kirchen, die im Namen Jesus zusammenkommen, ihn anbeten und ehren und in dieser Einheit zusammen vorwärts gehen. Wir dürfen und sollten wieder Wunder erwarten. Denn Gott will Wunder tun. Und er wünscht sich, dass wir Wunder erwarten und uns nach mehr im Leben sehnen.

Dies sehen wir auch so schön anhand vom Leben von Abraham. Abraham war schon im hohen Alter, als Gott ihm begegnete und ihm und seiner Frau den langersehnten Sohn versprach. Und Abraham glaubte dem Herrn und Gott erklärte ihn wegen seines Glaubens für gerecht. Nicht wegen seiner Leistung, wegen seines guten Lebens oder seiner Heiligkeit. Nein, wegen seines Glaubens. Obwohl Abraham nichts dazu beitragen konnte, damit dieses Versprechen wahr werden würde, glaubte er dem Herrn. Und dieser Glaube öffnete ihm die Tür zum Herzen Gottes. Bei uns ist es genau gleich: Wenn wir es schaffen, Gott unseren Glauben zu schenken, ihm zu vertrauen und mehr von ihm zu erwarten, berührt dies das Herz Gottes. Er liebt es, sich Menschen zu offenbaren und Menschen zu helfen, die einen grossen Glauben haben. Menschen, die mehr vom Leben erwarten. Die sich nach Wunder sehnen und sich nicht mit dem Mittelmass in ihrem Leben zufrieden geben. Denn Gott hat mehr bereit. Mehr von seinem Segen, seiner Liebe, seiner Gunst wartet auf dich. Deshalb erwarte wieder Wunder.

Vor Kurzem begegnete mir in einem Buch das Bild eines Predigers, an dessen Kanzel ein Schild angebracht war, auf dem stand: „Erwarte Wunder.“ Ein langjähriger Besucher dieser Kirche schrieb Folgendes:

„Als ich das erste Mal diese Kirche besuchte, fiel mir sofort die Leichtigkeit, der Friede und die Freude der Besucher auf. Dann entdeckte ich auf der Kanzel ein Schild mit der Aufschrift: „Erwarte Wunder“ und jedes weitere Mal als ich dann diese Kirche besuchte, las ich diese zwei Worte immer und immer wieder. Ich denke diese Erwartungshaltung der Besucher war das Geheimnis für die starke Präsenz Gottes in diesem Raum.“

Wann immer wir es schaffen, grösser zu glauben, mehr zu erwarten und uns nach Wunder zu sehnen, berühren wir das Herz Gottes und Gott wird mitten unter uns sein. Deshalb gib die Hoffnung auf ein Wunder nicht auf, auch wenn es länger dauert, als du gehofft hast. Dein Glaube, dein Hunger nach mehr, ehrt unseren Gott und er wird sich mitten in deinem Leben niederlassen und Gutes und sein Segen werden dir folgen, jeden Tag von Neuem.

 Der Herr führte Abram nach draußen und sprach zu ihm: „Schau hinauf zum Himmel. Kannst du etwa die Sterne zählen?“ Dann versprach er ihm: „So zahlreich werden deine Nachkommen sein!“ Und Abram glaubte dem Herrn und der Herr erklärte ihn wegen seines Glaubens für gerecht. 1. Mose 15,5-6

LEBE DEIN BESTES LEBEN – PROGRAMMIERE DEIN DENKEN NEU

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„Doch die Gnade des Herrn ist immer und ewig über denen, die ihm in Ehrfurcht dienen. Und noch an ihren Kindern und Enkeln erweist er seine Treue. So handelt er an denen, die sich an seinen Bund halten, die an seine Weisungen denken und danach leben.“ Psalm 103, 17-18

Vor Kurzem las ich die Geschichte einer jungen Frau, welche lange Zeit mit ihrem Selbstwert zu kämpfen hatte. Jahrelang hatte sie das Gefühl, dass sie nicht gut genug sei, dass sie nichts wert sei und nicht gewollt auf dieser Welt lebe. All diese Gedanken wurden dadurch ausgelöst, als sie eines Tages ihre Geburtsurkunde sah, auf der stand: Uneheliches Kind. Dies hatte tief in ihr eine Verletzung ausgelöst. Der Teufel, der Ankläger, begann ihr von da an zu sagen, dass sie nichts wert sei und dadurch trug sie einen grossen Minderwert mit sich herum. Eines Tages aber besuchte sie einen Gottesdienst und hörte in der Predigt, dass unser Wert und unsere Bestimmung nicht von Menschen, sondern von unserem Gott im Himmel kommt. Als sie dies hörte, war es, als würde eine Bombe in ihrem Herz explodieren und wie auf einen Schlag löste sich ein Schleier vor ihrem inneren Auge. Von diesem Tag an begann sie ihr Denken neu zu programmieren und nach dem auszurichten, was Gott über ihr sagt. Sie begann, jeden Tag Folgendes auszusprechen:

„Ich bin kein Unfall. Ich bin auch kein Fehler. Ich bin auserwählt vom höchsten Gott im Himmel. Gott hat mich wunderschön und einzigartig geschaffen. Ich bin sein Meisterwerk. Gott will mich. Gott hat einen Plan für mein Leben. Egal, was meine Geburtsurkunde sagt, ich bin gewollt, geplant und ganz bestimmt kein Kind des Zufalls.“

Trägst du noch Schuld mit dir herum? Trägst du Scham mit dir herum? Klagst du dich selber an? Oder wurdest du ungerecht behandelt und hast die Kraft zu vergeben noch nicht gefunden? Dann möchte ich dir heute sagen: Gott hat dir vergeben. Gott hat jegliche Scham von dir genommen. Gott möchte dich wiederherstellen und deine Verletzungen heilen. Gott sieht dein Potenzial. Gott sieht Träume und neue Abenteuer für dich. Darum vergib dir selber. Sprich aus, wie Gott dich sieht. Löse dich von deiner Selbstanklage und sage zu dir selber:

„Mir ist vergeben. So will auch ich denen vergeben, die mir Leid zugefügt haben. Ich bin einzigartig, wertvoll, eine Schöpfung unseres Gottes im Himmel und er hat noch viel Gutes für mich bereit.“

 Sprich immer wieder aus, wie Gott dich sieht. Programmiere dein Denken neu. Schaue auf Gott und auch du wirst neue Kraft, neue Liebe, neue Freude und seinen Segen finden und beginnen, dein bestes Leben zu erleben!

„Doch ich will mir die Taten des Herrn in Erinnerung rufen. Ja, ich will an deine Wunder aus längst vergangener Zeit denken. Ich sinne über all dein Wirken nach, dein Handeln erfüllt meine Gedanken.“ Psalm 77,12-13

 

 

 

LEBE DEIN BESTES LEBEN – ES IST NICHT DEINE SCHULD

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„Ich bin trotzdem ein Meisterwerk Gottes. Ich bin trotzdem gekrönt mit seiner Gunst. Ich bin trotzdem berufen, Spuren der Liebe Gottes mit meinem Leben zu hinterlassen. Ich bin trotzdem geliebt, auserwählt, wunderschön und einzigartig geschaffen.“  

Manche Menschen gehen durchs Leben und klagen sich selber an und tragen Schuld und Scham mit sich herum, können aber gar nichts dafür. Andere Menschen haben sie missbraucht, ungerecht behandelt, ihnen Böses angetan. Und trotzdem sagen sie zu sich selber, dass sie nicht würdig seien, geliebt zu werden.

Ich möchte dir heute sagen, falls du dich selber anklagst und den Lügen des Teufels Raum gegeben hast: Es ist nicht deine Schuld. Hör auf, dich selber anzuklagen für etwas, was andere dir angetan haben. Gott hat gesehen, was dir widerfahren ist. Er hat die Ungerechtigkeit gesehen. Du magst vielleicht denken: „Niemand kennt mein Leid. Niemand kennt meinen Schmerz. Niemand kennt meine Angst, meine Scham, meine Not.“ Doch Gott weiss es. Er sieht jede Person, die den Finger gegen dich erhoben hat. Er sieht jede einsame Nacht, in der du dich in den Schlaf geweint hast. Er sieht jeden Schmerz, jede Verletzung, jeden Missbrauch, den du mit dir rumträgst.

Gott sagt in der Bibel:

„Hab keine Angst! Du wirst nicht wieder enttäuscht, du brauchst dich nicht mehr zu schämen. An die Schande deiner Jugendzeit und die Schmach deiner Witwenschaft wirst du bald nicht mehr denken.“ Jesaja 54,4

Gott wird dir jeglichen Schmerz, jegliche Ungerechtigkeit mit Segen und Liebe zurückzahlen. Er wird deine Wunden heilen. Er wird dir neuen Mut und neue Stärke schenken. Gott wird die Schmach von dir nehmen, so dass du nicht mehr an all das Schlimme denken wirst. Er wird dein Leben so reich segnen, dich mit seiner Güte so krass überraschen und beschenken, dass du dich nicht mehr an deine Widersacher erinnern musst. Ich weiss, auch wenn es schwierig und fast unmöglich scheint, möchte ich dich ermutigen, vergib den Menschen, die dich verletzt haben und erlebe mit der Kraft und Gegenwart Gottes, wie Gott dein Herz heilen und wiederherstellen wird. Egal, was dir die Stimmen in deinen Gedanken versuchen zu sagen, gib ihnen zur Antwort: „Ich bin immer noch ein Meisterwerk Gottes. Ich bin wertvoll, ich bin wunderschön, ich bin würdig, geliebt und geehrt zu werden. Ich bin rein und aus mir strahlt die Freude Gottes. Ich bin berufen, Grosses zu tun und Spuren der Liebe Gottes mit meinem Leben zu hinterlassen.“

Tausche alte Lables über deinem Leben wie „misshandelt, unrein, missbraucht“ aus mit neuen wie „angenommen, geliebt, wunderschön, rein, wertvoll“. Wenn du es schaffst, zu vergeben und dein Leben wieder auf Gott, seinen Wert für dich und seinen Zuspruch auszurichten, wirst auch du erleben, wie Gott dich heilt, dir deine Schande wegnimmt und dich an Orte seiner Liebe und seines Segens trägt, die du dir heute noch gar nicht vorstellen kannst.

Noch einmal: Wenn dir Ungerechtigkeiten widerfahren sind, möchte ich dir heute sagen: „Du bist nicht schuld!“ Trage diese Scham, diese Schuld, dieses Versagen nicht länger mit dir herum. Gott hat gesehen, wie du verlassen wurdest und dein Herz gebrochen wurde. Gott hat die Situation gesehen, wo du Schlimmes erlebt und durchmachen musstest und Scham und Schuld auf dich geladen hast, wo du gar nichts dafür konntest. Es liess ihn nicht einfach kalt. Er weinte mit, er litt mit, er kämpfte mit und er wird alles tun, um dir diese Ungerechtigkeit nicht nur mit seiner Liebe und seinem Segen zurückzuzahlen, sondern dir mehr zurückzugeben, als dir genommen worden ist. Dein Leben wird reicher werden, deine Liebe grösser und deine Reinheit klarer, weil dies ein Versprechen Gottes an die Menschen ist, die sich trotz jeglichen Schuld- und Schamgefühlen wieder an Gott wenden, erleben, wie er sie heilt und ihnen jegliche Schmerzen tilgt. Gott ist da. Er sieht dein Leid. Er klagt dich nicht an. Seine offenen Arme warten auf dich. Er möchte dir mit seiner Liebe begegnen und dich heilen. Geh auf ihn zu und erlebe, wie auch du wieder geheilt wirst und einer Kraft begegnest, die all deine Erwartungen übertreffen wird.

„Er heilt alle, deren Herz zerrissen ist, und verbindet ihre Wunden.“ Psalm 147,3

 

LEBE DEIN BESTES LEBEN – ES IST ZEIT FÜR EINE VERÄNDERUNG

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„Wie heißt du?“ fragte der andere, und als Jakob seinen Namen nannte, sagte er: „Du sollst von nun an nicht mehr Jakob heißen, du sollst Israel heißen! Denn du hast mit Gott und mit Menschen gekämpft und hast gesiegt.“ 1. Mose 32,28-29

Jakob begegnet einem Engel des Herrn, kurz bevor er sich mit seinem Bruder versöhnen möchte. Jakob hat seinen Bruder zwei Mal betrogen und nun, viele Jahre später, möchte er seinen Bruder um Vergebung bitten. Doch bevor er sich seinem Bruder stellen kann, fordert ihn ein Engel zum Zweikampf heraus und fragt ihn, wie sein Name sei. Eine wichtige Frage, denn sein Name ist “Jakob”, was unter anderem “Betrüger” bedeutet. So sagt Jakob quasi zum Engel: „Ein Betrüger bin ich. Ein Schwindler, das ist meine Identität.“ Spannend zu lesen ist, wie der Engel des Herrn antwortet. Er sagt nicht: „Ganz genau, ein Schwindler bist du. Deinen Bruder hast du betrogen. Du hast es nicht verdient, dass ich dich segne. Schäme dich!“ Nein, statt ihn zu verurteilen, segnet er Jakob und gibt ihm einen neuen Namen. Und dieser Name ist Israel. “Israel” hat zwei Bedeutungen:

  1. “Gott kämpft für dich”. So sagt Gott zu Jakob: „Jetzt musst du nicht mehr für dein Recht kämpfen. Ich sorge ab jetzt für dich. Ich werde dich segnen und die Geschichte deines Vaters und Grossvaters mit dir weiterschreiben. Aus dir wird ein Volk entstehen, das so zahlreich sein wird wie die Sterne am Himmel.“
  2. “Aufrecht, rechtschaffen sein.” So sagt Gott zu Jakob: „Durch die Begegnung mit mir wirst du von einem Betrüger zu einem rechtschaffenen und aufrichtigen Menschen.“ Gott vergibt Jakob seine Fehler. Er nimmt ihm seine Schande weg und stellt ihn durch diese Begegnung wieder her.

Wie Jakob dürfen auch wir uns an Gott festhalten und ihn nicht mehr loslassen bis er uns segnet und wir erleben, wie er uns wiederherstellt, uns unseren Wert zurückgibt und uns unsere Fehler vergibt. Veränderung und Heilung beginnt damit, dass wir beginnen, ehrlich zu sein. Ehrlich zu uns selbst. Ehrlich zu unseren Mitmenschen und ehrlich gegenüber unserem Gott. Jakob hat keine Show abgezogen, als ihn der Engel nach seinem Namen fragte. Er stand zu seinen Fehlern. Auch wir müssen Gott nichts vormachen. Er hat es eh schon gesehen. Er sieht unsere Schwäche. Er sieht unsere Ungeduld. Er sieht unser Versagen. Er sieht unsere Sehnsüchte, die manchmal in Süchte ausufern. Er sieht unsere Lügen und unsere Kämpfe nach Lob und Anerkennung. Er sieht all das Hässliche und Wüste in unserem Herzen. Gott sieht das alles und er ist nicht überrascht oder schockiert. Doch wie bei Jakob fragt Gott auch nach unserem Namen. Nicht weil er etwas wissen möchte, dass er eh schon weiss, sondern weil er unsere Ehrlichkeit sucht. Und je ehrlicher und aufrichtiger wir gegenüber Gott sind, umso mehr kann Gott uns weiterführen, befreien, segnen und wiederherstellen.

Veränderung beginnt damit, dass wir echt sind vor Gott. Dass wir aufhören, Gott eine Show vorzuspielen. Dass wir aufhören, jemand zu sein, der wir nicht sind. Sondern dass wir ihm unser Tiefstes offenbaren, damit er uns segnen kann. Damit er uns einen neuen Namen geben und uns wiederherstellen kann. Sei dich selbst. Steh zu deinen Fehlern, Schwächen und Süchten und erlebe, wie Gott dir nach und nach durch seine Gnade begegnen und dich weiterführen wird. An neue Orte seines Segens. An neue Orte seiner Liebe. An neue Orte seiner Bestimmung für dich.

 Dann sagte er zu Jakob: „Lass mich los; es wird schon Tag!“ Aber Jakob erwiderte: „Ich lasse dich nicht los, bevor du mich segnest!“ 1. Mose 32,27

LEBE DEIN BESTES LEBEN – VERGIB DIR SELBST!

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Als Jesus ihren Glauben sah, sagte er zu dem Mann: „Mein Freund, deine Sünden sind dir vergeben!“ Lukas 5,20

In der Bibel lesen wir die spannende Geschichte eines Mannes, der seit vielen Jahren gelähmt ist und hört, dass Jesus in seiner Gegend ist. Er bittet seine Freunde, ihn zu diesem Jesus zu bringen. Dies tun sie und das Haus, in dem Jesus predigt, voll mit Menschen ist, decken seine Freunde das Dach ab und lassen den Gelähmten zu den Füssen von Jesus hinunter. Jesus sieht den Kranken, doch bevor er ihn heilt, vergibt er ihm seine Sünden. Bevor er dem Mann seine Gehkraft zurückgibt, nimmt er ihm seine Scham weg. Er vergibt ihm seine Sünden. Denn Jesus weiss, diesen Mann „nur“ zu heilen, wird ihn nicht weiterbringen. Denn ein Mann, der während langer Zeit nicht gehen konnte, kämpft mit viel Scham, Anklage, Minderwert und Selbstanklage. Ich kann mir gut vorstellen, wie während all der Zeit, in der er auf dem Boden herumlag, lahm, nicht fähig, zu gehen, nicht fähig, etwas anzupacken, nicht fähig, seinen Lebensunterhalt zu verdienen, Stimmen zu ihm sagten: „Du bist ein Versager! Schau, wie du hier als Kranker auf dem Boden herumliegst. Du bist ein Nichts. Du kannst nichts und wirst es nie zu etwas bringen. Du bist selber schuld, du bist krank, weil du ein Sünder bist!“

All diese Lügen, all diese Scham, all diese Anklagen setzten sich in seinem Herzen fest und als Jesus ihm seine Sünden vergibt, sagt er zu ihm quasi:

„Von jetzt an musst du aufhören, dich selber anzuklagen. Ich habe dir alles vergeben. Jegliche Fehler, Sünden, Scham und jeglichen Minderwert. Du bist frei. Und wenn ich dich jetzt dann heile, dann mach etwas aus deinem Leben und gib den anklagenden Stimmen keinen Raum mehr in deinem Herzen und deinen Gedanken.“

Jeden Tag von Neuem sagt Jesus dasselbe auch zu dir und zu mir. Er möchte, dass wir erkennen, dass uns unsere Sünden vergeben sind, dass er für all unsere Fehler bezahlt hat. Jesus vergibt uns all unsere vergangenen, gegenwärtigen und sogar zukünftigen Fehler. Seine Gnade und seine Liebe zu uns sind grösser und stärker als unsere Scham, unser Versagen, unsere Sünde und unser Fehlverhalten. Und weil Jesus uns vergeben hat, dürfen und sollten wir lernen, uns selbst auch immer wieder zu vergeben.

Vor Jahren hatte ich die Gelegenheit, einen geschiedenen Mann zu begleiten. Er hatte seine Ehe in den Sand gesetzt und dann, ein paar Jahre später, verliebte er sich wieder. Er war kurz davor, wieder zu heiraten. Doch er schaffte es einfach nicht, diesen Schritt auf die Frau zuzumachen. Er hatte Angst vor dem Versagen. Er hatte Angst, es wieder nicht zu schaffen. Er hatte so gesehen auch Angst vor dem neuen Segen, den Gott für ihn bereit hielt. Wir besuchten zusammen einen Gottesdienst und nach der Predigt sagte er mir unter Tränen: „Könu, Gott hat zu mir gesprochen. Ich muss vergeben!“ Ich antwortete: „Super, wenn dich deine ehemalige Frau verletzt hat, dann musst du ihr unbedingt vergeben.“ Doch er sagte: „Nein, nicht meiner ehemaligen Frau, das habe ich schon lange getan, sondern mir selber. Ich habe so viel falsch gemacht und habe jetzt realisiert, dass ich mir vergeben muss. Es war, wie Gott sagte: Dir ist vergeben, jetzt vergib dir selber auch.“

Schau, ich sage nicht, dass wir einfach leichtsinnig durchs Leben gehen sollen, Menschen verletzen, Menschen nicht achten, Menschen missbrauchen und dann einfach sagen: „Easy, ist ja keine grosse Sache, Gott hat mir vergeben.“ Wenn wir einen Fehler machen, sollen wir dafür gerade stehen, die Person um Vergebung bitten, die Sache ins Reine bringen und es ein nächstes Mal versuchen besser zu machen. Aber wir müssen auch lernen, nicht in der Selbstanklage stehen zu bleiben. Sondern wie der gelähmte Mann aufzustehen und etwas aus unserem Leben zu machen. Wir sollen uns selber vergeben, weil uns vergeben ist.

„Herr, wo sonst gibt es einen Gott wie dich? Allen, die von deinem Volk übrig geblieben sind, vergibst du ihre Schuld und gehst über ihre Verfehlungen hinweg. Du hältst nicht für immer an deinem Zorn fest; denn Güte und Liebe zu erweisen macht dir Freude. Du wirst mit uns Erbarmen haben und alle unsere Schuld wegschaffen; du wirst sie in das Meer werfen, dort, wo es am tiefsten ist.“ Micha 7,18-19

 

LEBE DEIN BESTES LEBEN – SCHÄME DICH NICHT!

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„Die Worte ‘Schäme dich!’ gehören nicht mehr länger zu meinem Leben. Ich gebe diesen anklagenden Worten keine Macht mehr, denn mein Gott hat mir vergeben und mich von jeglicher Schuld befreit.“

Eine Aussage, die uns schon als Kinder begegnet, ist: „Schäme dich!“ Wir verschütten ein Glas Milch, räumen unser Zimmer trotz Versprechen nicht auf, vermasseln unsere Aufgaben oder duzen jemanden, den wir eigentlich siezen sollten. Dann sagen Eltern, Lehrer und andere Erwachsene zu uns: „Also nein, das geht nicht, schäme dich!“ Dann werden wir älter und obwohl uns dies niemand mehr direkt sagt, sitzen diese zwei Worte in unserem Herzen fest und wenn uns ein Fehler passiert, hören wir innerlich: „Schäme dich!“ Du gehst durch eine Scheidung und deine Gedanken sagen dir: „Schäme dich!“ Du versagst, tust Dinge, die du eigentlich nicht tun wolltest und Scham breitet sich aus. Und je mehr wir diese zwei Wörter hören und uns in unseren Gedanken anklagen, umso mehr fühlen wir uns schuldig, unwürdig. Und wir sagen zu uns selbst: „Ich habe es nicht verdient, dass Gott mich segnet. Ich habe so viel falsch gemacht, ich werde nie mehr ein glückliches und erfülltes Leben haben.“

Doch jetzt ist es wichtig zu verstehen, dass der Ausdruck „Schäme dich!“ die Lieblingswaffe des Teufels repräsentieren. Wenn wir etwas falsch machen, flüstert er uns diese anklagenden Worte in unsere Ohren und wir fühlen uns wie die grössten Versager. Der Name des Teufels wird in der Bibel unter anderem mit „der Ankläger“ übersetzt. Doch Jesus hingegen ist gekommen, um uns nicht anzuklagen, sondern freizusprechen. Um uns von jeglichen Schuldgefühlen, jeglicher Scham und jeglichem Minderwert zu befreien. Und wenn wir es schaffen, wieder auf Jesus zu schauen und uns selber zu vergeben, werden auch wir erleben, wie Jesus uns weiterführen wird. Trotz der Fehler, die wir machen, dürfen wir wissen, dass uns vergeben ist. Wir sind befreit, das Leben eines Kind Gottes zu leben, befreit, unser bestes Leben zu haben. Darum, kommen diese anklagenden Worte in dein Leben, steh auf und gib dem Ankläger keinen Raum, indem du seinen Worten keinen Glauben schenkst.

Dass es matchentscheidend ist, nicht auf diese falsche Anklage hereinzufallen, sehen wir so schön an der Geschichte des Volk Gottes. Das Volk Israel ist während 400 Jahren in der Gefangenschaft. Sie werden von den Ägyptern unterdrückt und hören immer  wieder von ihren Sklaventreibern, dass sie nichts wert sind. Sie fühlen sich wie Dreck und Abschaum. In diese Situation hinein führt Gott Mose und befiehlt ihm, sein Volk in die Freiheit zu führen. Und Mose führt das Volk Gottes direkt vor das verheissene Land. Dort vor den Stadtmauern der ersten Stadt ihres Landes, welche sie erobern müssen, verlieren sie den Mut. Sie können es nicht glauben, dass Gott es wirklich gut mit ihnen meint und ihre Scham und ihre Selbstanklage sind stärker als das Wirken Gottes, welches sie zuvor ja so spektakulär erlebt haben. So verbauen sie sich den Eintritt ins gelobte Land und müssen 40 Jahre warten bis eine neue Generation herangewachsen ist. Warum verpassen sie ihr verheissenes Land? Ich denke, es hat viel mit ihren Prägungen zu tun. Wenn du während 400 Jahren, über Generationen hinweg, immer wieder hören musst, dass du ein Nichts bist, Abschaum, Dreck, ein Sklave, dann kann es schnell passieren, dass du den Glauben verlierst und dir nicht vorstellen kannst, dass Gott dir dieses Land geben möchte.

Was will ich dir damit sagen? Wenn wir geplagt von Schuldgefühlen, von Scham und Selbstanklage durchs Leben gehen, kann es sehr schnell passieren, dass wir uns vom Ziel, welches Gott für uns bereithält, entfernen. Darum, statt auf die Stimme des Anklägers zu hören, schaue wieder auf Gott. Gib den Worten „Schäme dich!“ keinen Raum mehr in deinem Leben und du wirst erleben, wie Gott dich in dein verheissenes Land führen wird, weil du es dir nicht durch deinen Unglauben, ausgelöst durch Schuldgefühle und Scham, verbaut hast.

Das Volk war aufgebracht gegen Mose, aber Kaleb beruhigte die Leute und rief: »Wir können das Land sehr wohl erobern! Wir sind stark genug!« Doch die anderen Kundschafter sagten: »Wir können es nicht! Das Volk im Land ist viel stärker als wir!« Sie erzählten den Israeliten schreckliche Dinge über das Land, das sie erkundet hatten. »In diesem Land kann man nicht leben, es verschlingt seine Bewohner«, sagten sie. »Alle Männer, die wir gesehen haben, sind riesengroß, besonders die Nachkommen Anaks! Wir kamen uns ihnen gegenüber wie Heuschrecken vor und genauso winzig müssen wir ihnen vorgekommen sein!« 4. Mose 13,31-33

LEBE DEIN BESTES LEBEN – DIE PARTY FINDET TROTZDEM STATT!

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„Ich entscheide mich, immer wieder zu vergeben. Ich lasse meine Verletzungen los, ich lasse meinen Zorn gehen, ich lasse Gott für mein Recht kämpfen und bleibe nicht bei den unbeantworteten „Warums“ meines Lebens stehen. Das Leben geht weiter und ich will ein Teil davon sein.“

Jesus erzählt uns in der Bibel die Geschichte eines Vaters, der zwei Söhne hatte. Der Eine verlangte vom Vater sein Erbe und verprasste es in der Welt. Als ihm das Geld ausgegangen war, entschloss er sich, zu seinem Vater zurückzugehen und ihn zu bitten, als sein Diener bei ihm leben zu dürfen. Doch der Vater freute sich so sehr darüber, dass sein Sohn wieder nach Hause kam, dass er ihn als Sohn wieder aufnahm und sogar ein grosses Fest für ihn feierte. Dies fand der andere Sohn, der Zuhause geblieben war, gar nicht lustig – wir lesen:

»Der ältere Sohn war auf dem Feld gewesen. Als er jetzt zurückkam, hörte er schon von weitem den Lärm von Musik und Tanz. Er rief einen Knecht und erkundigte sich, was das zu bedeuten habe. ›Dein Bruder ist zurückgekommen‹, lautete die Antwort, ›und dein Vater hat das Mastkalb schlachten lassen, weil er ihn wohlbehalten wiederhat.‹ Der ältere Bruder wurde zornig und wollte nicht ins Haus hineingehen.« Lukas 15,25-28

Der ältere Bruder war zornig. Und dies ist ja irgendwie auch verständlich. Er war immer beim Vater, dieser hatte nie ein Fest für ihn gemacht und jetzt kommt der Jüngere nach Hause, der Betrüger und jetzt gibt es sogar noch ein Fest. Auch wir erleben solche Situationen, Situationen wo wir ungerecht und unfair behandelt werden. Dann kann es gut sein, dass auch wir sagen:

„Gott, das ist nicht fair! Warum nur kann derjenige schon heiraten und ich nicht? Warum bekommt diejenige die Beförderung, die eigentlich mir zugestanden hätte? Warum wird der oder die besser behandelt von dir, obwohl ich mehr gebetet habe? Warum nur musste ein geliebter Mensch so früh sterben? WARUM?“

Warum, Gott? – das ist eine der Nr. 1-Fragen der Menschheit. Doch wenn wir die Geschichte anschauen, finden wir einen tiefen Schlüssel, um für unsere Warum-Fragen eine Antwort zu finden: In der Geschichte findet die Party trotzdem statt. Ob der ältere Bruder hingeht oder nicht, das Fest steigt. Anders gesagt, das Leben geht weiter. So oder so. Doch oftmals denken wir, wenn ich noch ein bisschen bitter bleibe, noch ein bisschen länger im Leid stehen bleibe, nicht vergebe und loslasse, dann strafe ich die anderen oder zumindest Gott. Doch so ist es nicht. Der junge Sohn feiert, ob der ältere kommt oder nicht. Die Frage, die bleibt, ist: Bin ich dabei oder nicht? Anders gesagt, bleibe ich bitter und zornig oder nehme ich wieder am Leben teil?

Das Leben findet statt. Mit oder ohne uns. Darum möchte ich dich heute ermutigen, bleib nicht in deinem Zorn, deinen Verletzungen, deiner Trauer stehen. Steh wieder auf und lass nicht zu, dass deine schlechte Kindheit, deine Fragen, Schicksalsschläge, die du erlebt hast oder Beziehungen, die zerbrochen sind, dir die Freude am Leben rauben und dich von dem abhalten, was Gott noch alles für dich bereit hat. Lass nicht zu, dass die Scheidung, die du erlebt hast oder die verpasste Chance dich sauer macht und dich an den Seitenrand des Lebens stellt und du den Segen, den Gott dir geben möchte, verpasst.

Beginne wieder zu träumen, beginne wieder zu hoffen, beginne wieder zu lieben, beginne wieder zu erleben, wie Jesus dich segnet, heilt und verändert. Beginne wieder Jesus nachzufolgen und erlebe, wie Gott dir alles zurückgibt, was dir genommen wurde. Das Leben ist zu kurz, um es geprägt von Bitterkeit, Trauer und Zorn zu leben. Lebe wieder, lebe dein bestes Leben, jetzt! 

»›Kind‹, sagte der Vater zu ihm, ›du bist immer bei mir, und alles, was mir gehört, gehört auch dir. Aber jetzt mussten wir doch feiern und uns freuen; denn dieser hier, dein Bruder, war tot, und nun lebt er wieder; er war verloren, und nun ist er wiedergefunden.‹« Lukas 15,31