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STÄRKER ALS DU DENKST – ÜBERNATÜRLICHE KRAFT WIRD KOMMEN

By Allgemein

Gott erwartet nicht von uns, dass wir immer gut drauf sind und nie müde werden. Gerade wenn wir schwach sind, zeigt ER seine Stärke! Gottes übernatürliche Kraft steht uns zur Verfügung.       

Wir alle erleben Zeiten, in denen wir müde sind, keine Energie mehr haben, die Vision verloren haben und uns von Nöten und Sorgen überwältigt fühlen. Gott erwartet auch gar nicht von uns, dass wir immer voller Kraft und Freude sind und niemals zweifeln, versagen oder müde werden. Gott versteht uns, er fühlt mit uns und weiß um unsere Schwächen, unsere Kämpfe und unsere Müdigkeit. Er sieht wie wir beten, hoffen und glauben und sich trotzdem nichts verändert. Gott sieht unsere Umstände, unsere Fragen, unsere Nöte und unsere Begrenzungen und er sagt nie: »Du hast keinen Glauben mehr? Was stimmt mit dir nicht?« Im Gegenteil, wir lesen in der Bibel, dass gerade dann, wenn wir schwach sind, Gott stark in und durch uns wird. Wenn wir keine Hoffnung mehr haben, nicht mehr weitersehen und an unsere Grenzen kommen, greift Gott mit seiner übernatürlichen Kraft ein. Er lässt uns nicht im Stich.

Dies erlebte auch Elia, ein Mann aus der Bibel. Elia stellte sich 450 Priestern eines anderen Gottes in einem Zweikampf, um zu beweisen, wer der wahre Gott ist. In diesem Wettkampf ging es darum, mit Feuer aus dem Himmel einen Opferaltar in Brand zu setzen. Was den anderen Priestern trotz ihren Gebeten, ihrem Schreien und ihren Tänzen einfach nicht gelang. Elia hingegen betete ein einfaches Gebet und Gott ließ Feuer vom Himmel regnen. Zudem betete er um Regen für sein Land, in dem seit über zwei Jahren kein Regen mehr gefallen war. Nachdem Elia gesehen hatte, wie Gott auch dieses Gebet erhörte, überkam ihn die Kraft Gottes und er war so schnell zu Fuß unterwegs, dass er locker neben dem Streitwagen des Königs in die nächste Stadt laufen konnte, um sich vor dem Gewitter in Sicherheit zu bringen. Er rannte den ganzen Weg und dies waren über 32 km! Er rannte vor einem Streitwagen her, der ein unglaubliches Tempo vorlegte. Die Kraft Gottes war so stark, dass Elia locker mit diesem Tempo mithalten konnte. Elia, der alles für Gott gegeben hatte. Der betete, glaubte und Wunder mit Gott vollbracht hatte. Ich kann mir gut vorstellen, dass er in diesem Moment extrem müde war und überhaupt keine Lust hatte, jetzt noch 32 km zu laufen. Doch Gott sah seine Müdigkeit und überraschte ihn mit seiner übernatürlichen Kraft.

Vielleicht quälen dich Gedanken wie: »Ich habe keine Kraft mehr. Ich habe die Ausdauer nicht mehr, dran zu bleiben. Ich kann einfach nicht mehr. Ich bin müde. Wie soll ich bloß meine Kinder großziehen und gleichzeitig zu meinen Eltern schauen, die so viel Energie und Zeit brauchen? Wie soll ich bloß all meine To Do’s bei der Arbeit gut erledigen und zu Hause ein guter Ehepartner sein? Wie soll ich bloß diese nächste ärztliche Behandlung überstehen? Wie soll ich bloß diese Probleme überwinden? Wie soll ich bloß diese Nöte bekämpfen, es ist einfach zu viel.«

Dann möchte ich dir sagen, auch Elia hatte keine Energie und Kraft mehr. Doch Gott hat ihn gesehen, und so sieht er auch dich. Gott hat Elia nicht vergessen, so vergisst er auch dich nicht. Gott ist auf deiner Seite und seine übernatürliche Kraft wird kommen. Zur genau richtigen Zeit, im richtigen Moment deines Lebens. Halte einfach an Gott fest und Gott wird dich nicht im Stich lassen.

Da rief Elia: »Lauf zu Ahab und sage ihm: Steig in deinen Streitwagen und fahre los, damit dich der Regen nicht daran hindert!« Und im nächsten Augenblick wurde der Himmel schwarz von Wolken. Ein heftiger Wind kam auf und brachte starken Regen, und Ahab bestieg seinen Wagen und fuhr nach Jesreel. In diesem Augenblick kam die Kraft des Herrn über Elia. Er gürtete seinen Mantel und lief den ganzen Weg nach Jesreel vor Ahab her. 1. Könige 18,44–46

STÄRKER ALS DU DENKST – BETE GOTT TROTZDEM AN

By Allgemein

Statt dich zu beklagen, dass der ersehnte Segen, die Heilung, der Partner, der neue Job oder sonst ein Wunsch noch nicht kommt, bete einfach Gott an.      

Paulus und Silas, zwei Helden aus der Bibel, werden unschuldig ins Gefängnis geworfen, weil sie den Menschen von Jesus erzählt haben. In der dunklen Gefängniszelle angekettet, sitzen sie nun da. Sie hätten allen Grund, Gott anzuklagen und zu ihm zu sagen: »Gott das ist nicht fair. Wir haben unser Bestes für dich gegeben und als Dank dafür sitzen wir nun in dieser Zelle?« Doch sie entschieden sich, Gott Loblieder zu singen. Während sie Gott loben, kommt plötzlich ein großes Erdbeben. Die Türen des Gefängnisses gehen auf, die Ketten an ihren Händen fallen zu Boden und sie sind wieder frei! Diese Geschichte sagt uns:

Wenn wir es schaffen, Gott zu priorisieren, Gott in unsere Kämpfe einzuladen, Gott trotz allem anzubeten und ihn nicht loszulassen, Sonntag für Sonntag eine lebendige Kirche zu besuchen oder einen inspirierenden Livestream zu schauen und auch unter der Woche Gott zu suchen und ihn zu ehren, wird das Wunder kommen.

Vielleicht bist auch du wie in einer Art Gefängnis. Du bist gefangen in Süchten, Nöten, schwierigen Umständen, kommst nicht weiter in deinem Leben und es ist dunkel um dich und in dir. Dann möchte ich dich ermutigen, bete Gott trotzdem an. Danke Gott trotzdem für das Wunder, das kommen wird. Halte trotzdem an all den Zusagen fest, die Gott in dein Herz hineingelegt hat.

Es kann sein, dass deine Gefühle dir sagen: »Jetzt ist es vorbei. Gib besser auf. Das kommt nicht mehr gut. Gott hat dich vergessen. Schau doch nur all die Herausforderungen an, die sich dir in den Weg stellen, du lässt am besten all deine Wünsche los und passt deine Erwartungen deinen Umständen an.« Doch ich möchte dir sagen, deine Gefühle haben nicht immer recht. Höre nicht immer auf sie und sage stattdessen:

»Mein Gott im Himmel, ich danke dir, dass ich meine Herausforderungen loslassen kann und das Wunder auf dem Weg zu mir ist. Auch wenn es noch dunkel und hoffnungslos aussieht, du hast die Veränderung bereits eingeleitet. Der Sieg ist auf dem Weg zu mir. Das Wunder wartet auf mich, Heilung wird kommen.«

Gegen Mitternacht beteten Paulus und Silas; sie priesen Gott mit Lobliedern, und die Mitgefangenen hörten ihnen zu. Plötzlich bebte die Erde so heftig, dass das Gebäude bis in seine Grundmauern erschüttert wurde. Im selben Augenblick sprangen sämtliche Türen auf, und die Ketten aller Gefangenen fielen zu Boden. Apostelgeschichte 16,25–26

STÄRKER ALS DU DENKST – GOTT KOMMT NICHT ZU SPÄT

By Allgemein

Gott vergisst uns nie und er kommt nie zu spät. Halte an Gottes Zusagen fest, denn er steht zu seinem Wort.

Ich erinnere mich noch gut, als wir uns im Jahr 2015 als Kirche entschieden haben, viel Zeit und Geld in eine befreundete Kirche in Albanien zu investieren. Doch zur gleichen Zeit nahmen plötzlich die Spenden an unsere Kirche ab. Ich war ratlos und fragte Gott: »Gott, wir haben auf dich gehört und so viel in diese Kirche in Albanien investiert. Warum erleben wir nun keinen Segen? Warum wird jetzt bei uns das Geld knapp?« Jedes Mal, wenn ich diese Frage bei Gott deponierte, kam dieselbe Antwort: »Könu, vertrau einfach. Ich sorge für euch. Neue Versorgung ist schon auf dem Weg zu euch.« Doch zuerst geschah einfach mal nichts. Es wurde April, die Spenden stiegen nicht. Mai, immer noch nichts. Juni, nichts. Ich wusste, wenn bis im August nicht ein Wunder geschehen würde, müssten wir Stellen abbauen und gewisse Angebote unserer Kirche streichen, denn im August würden alle Reserven aufgebraucht sein.

In dieser Zeit begegnete mir in der Bibel die Geschichte von Josua, der den Befehl bekam, mit dem Volk Gottes den Fluss Jordan zu überqueren. Da dieser viel Wasser hatte und es keine Brücken gab, musste Gott ein Wunder tun. Ein solches Wunder hatten sie ja schon zuvor erlebt: Gott hatte das Meer für sie geteilt, dann würde es beim Jordan sicher ähnlich gehen, so dachten sie. Doch Gott wählte eine andere Strategie und errichtete eine riesige Staumauer weit oberhalb der Stelle, an der sein Volk den Fluss überqueren sollte. Die Israeliten konnten die Mauer nicht sehen, da sie über 800 km entfernt von ihnen war. Wie befohlen setzten die Priester ihre Füße ins Wasser und sie hofften, es würde sich teilen wie damals das Meer bei Mose. Doch es geschah nichts. Jedenfalls nichts, dass für sie sichtbar war. Sie warteten und warteten. Obwohl Gott eine Staumauer hingestellt hatte, verging einige Zeit bis das Wasser über eine solch lange Distanz abgeflossen war.

Als ich mich mit dieser Geschichte auseinandersetzte, sagte Gott zu mir: »Könu, ich habe eure Staumauer – eure Lösung – schon lange aufgebaut. Das Wunder wird kommen. Halte in der Zwischenzeit einfach an mir fest und gib deinen Glauben nicht auf.« Und genau so war es. Im August stiegen die Spendeneinnahmen wieder an und wir konnten all unseren finanziellen Verpflichtungen nachkommen.

Halte auch du an den Zusagen Gottes fest, auch wenn du das Wunder noch nicht siehst, den Durchbruch noch nicht erlebst, die Heilung sich noch nicht zeigt und keine Veränderung zu kommen scheint. Das Wunder ist auf dem Weg zu dir. Auch wenn du noch nichts siehst und wahrnimmst, Gott hat dein Gebet erhört, er hat dein Glaube gesehen, deine Feinde haben sich aus dem Staub gemacht, die Staumauer ist gebaut. Gott hat dich nicht vergessen. Das Wunder wird genau zur richtigen Zeit kommen. Es ist auf dem Weg zu dir!

Es war gerade Erntezeit, und der Fluss war über die Ufer getreten. Doch als die Priester, die die Lade trugen, an den Jordan kamen und vom Ufer ins Wasser traten, begann sich der Fluss bei der Stadt namens Adam, gegenüber von Zaretan, stromaufwärts zu stauen. Das Wasser blieb wie ein Damm stehen. Unterhalb der Staustelle floss es weiter ins Tote Meer, bis das Flussbett schließlich trocken war. In der Nähe von Jericho überquerte das Volk nun den Fluss. Josua 3,15–16

STÄRKER ALS DU DENKST – DER SIEG BEGINNT IN DER DUNKELHEIT

By Allgemein

Die Schöpfung startete mit Dunkelheit. So starten auch in unserem Leben Siege, Durchbrüche, Wunder, Heilungen und neuer Segen oftmals in der Dunkelheit.  

Im 1. Mose lesen wir, wie Gott die Erde, die Natur, die Pflanzen, die Tiere und den Menschen schuf. Zum Start von allem, am ersten Tag, schuf Gott zuerst die Nacht und dann den Tag. Zuerst kam die Dunkelheit und dann das Licht. Anders gesagt, Gott startete den Tag in der Nacht. So ist es ja auch heute noch: Jeder neue Tag startet um Mitternacht. Dann geht es weiter mit 1 Uhr, 2 Uhr usw. Der neue Tag startet und draußen ist es noch dunkel. Wir sehen kein sichtbares Zeichen, dass sich etwas geändert hätte. Doch wenn der Zeiger die 12 um Mitternacht hinter sich lässt, beginnt von einer Sekunde auf die andere ein neuer Tag. Dies ist ein gutes Bild für unser Leben. Wir erleben, wie Gott uns ein Versprechen, eine Zusage oder den Glauben für eine Heilung in unser Herz legt und trotzdem scheint sich nichts zu verändern. Wir glauben, wir beten und wir halten an den Zusagen fest, doch nichts scheint zu passieren. Nichts sieht anders aus in unserem Leben. Es ist immer noch dunkel. Wir befinden uns quasi zwischen Mitternacht und dem Sonnenaufgang. Das Wunder hat schon begonnen, das Gebet wurde schon erhört, der Durchbruch ist schon auf dem Weg zu uns, aber trotzdem sieht es noch dunkel aus, weil eben viele Siege in der Dunkelheit beginnen.

Es ist wichtig, zu verstehen und zu begreifen, dass wenn es trotz Gebeten, Glauben und Treue noch dunkel ist in unserem Leben, dies nicht bedeutet, dass sich nichts verändert hat. Die Dunkelheit ist nicht ein Zeichen dafür, dass Gott nicht am Arbeiten ist. Vielleicht sagen Gedanken zu dir: »Du solltest doch langsam etwas sehen, du solltest langsam Licht am Horizont in deinem Leben entdecken, du solltest dich besser fühlen oder du solltest jetzt doch erleben, wie sich etwas verändert. Gib auf, Gott hat dich vergessen!« Doch gib diesen Stimmen keinen Raum. Es ist schon lange Tag geworden in deinem Leben. Auch wenn es noch dunkel ist. Vielleicht ist es einfach erst 1 Uhr morgens, vielleicht auch 2 Uhr, 3 Uhr oder vielleicht bist du kurz vor dem Sonnenaufgang.

Dies lesen wir auch im Psalm 56. Der Schreiber weiß, sobald er betet, ziehen sich seine Feinde zurück. Genau an dem Tag, an dem wir zu Gott rufen, an dem wir Gott um seine Hilfe bitten, an dem wir unser Vertrauen auf Gott setzen, werden sich unsere Feinde zurückziehen und die Hilfe ist auf dem Weg zu uns. Das Wunder beginnt und Gott sendet uns seine Hilfe. Das Wunder startet in der Dunkelheit, genau wie der neue Tag. Um 00:01 Uhr. Wir sehen noch nichts, wir fühlen noch keine Veränderung. Doch unsere Gebete und unser Glauben verändern unsere Umstände. Der Sekundenzeiger springt weiter und ein neuer Tag beginnt. Darum, statt zu zweifeln, glaube wieder. Statt zu wanken, halte an den Wundern und Zusagen Gottes fest. Statt aufzugeben, sage: »Es ist noch dunkel, man sieht noch nichts, doch der neue Tag hat begonnen. Denn mein Sieg beginnt in der Dunkelheit.«

An dem Tag, an dem ich dich zu Hilfe rufe, werden meine Feinde sich zurückziehen. Denn eines weiß ich: dass du, Gott, auf meiner Seite stehst. Psalm 56,10

STÄRKER ALS DU DENKST – GOTT NUTZT DAS FEUER FÜR DEINEN SIEG

By Allgemein

Gott will in deinen Kämpfen und Herausforderungen anwesend sein. Er will dir immer wieder neue Freude, neue Hoffnung und Zuversicht schenken, gerade wenn du versagst, wenn du nicht weitersiehst und drauf und dran bist, die Hoffnung zu verlieren.    

In der Bibel lesen wir die Geschichte von drei hebräischen Jungs, welchen befohlen wird, sich vor der Statue des Königs zu verneigen. Doch sie weigern sich, denn sie wollen einzig und allein Gott anbeten. Dies gefällt dem König natürlich nicht. Als Konsequenz ihrer Befehlsverweigerung droht ihnen der König mit dem Tod im Feuerofen. Doch die drei Jungs bleiben in ihrem Glauben standhaft und sagen: »Auch wenn wir in den feurigen Ofen geworfen werden, kann Gott uns retten. Und wenn er dies nicht tut, auch dann werden wir deine Statue nicht anbeten.« Gott greift in diesem spannungsgeladenen Moment nicht ein. Er ändert weder die Meinung des Königs, noch überrascht er die Anwesenden mit einem Erdbeben oder beamt die drei jungen Männer weg, um sie zu retten. Stattdessen lässt der König den Ofen anheizen und befiehlt, noch siebenmal stärker anzufeuern als normal. Das Feuer ist so groß, dass die Männer, die die drei Jungs in den Ofen werfen, von den herausschlagenden Flamen getötet werden.

Gott greift nicht ein und lässt die Männer in den Ofen werfen. Obwohl sie alles richtig machen, den Glauben nicht verlieren und sich an Gott festhalten. Man könnte meinen, Gott habe sie im Stich gelassen. Ist es uns nicht auch schon so ergangen? Wir gaben unser Bestes, gaben den Glauben nicht auf, priorisierten Gott und hielten an ihm fest und doch sah es so aus, als hätte Gott uns vergessen. Doch wenn wir die Geschichte weiterlesen, sehen wir, dass die drei Freunde den Ofen überleben. Der König sieht eine vierte Gestalt, die ihnen im Feuer beisteht und staunt so sehr über die Größe Gottes, dass er die Männer wieder herausholen lässt. Zudem gibt er einen neuen Befehl heraus: Jeder, der sich gegen Gott auflehnt, über ihn lacht oder spottet, soll bestraft werden. Gott gebrauchte dieses Feuer, nicht nur um den Jungs zu zeigen, dass er sie nie im Stich lassen würde, sondern auch um seine Größe zu offenbaren.

In der Geschichte lesen wir ein spannendes Detail. Als die jungen Männer aus dem Ofen kamen, war nichts an ihnen verbrannt. Weder ihre Haare, noch ihre Kleidung und auch kein Brandgeruch war an ihnen zu finden. Nur die Fesseln, mit denen sie in den Ofen geworfen wurden, waren verbrannt. Dies sagt uns, wenn wir harte Zeiten erleben, Situationen, vor denen Gott uns nicht bewahrt und wir dem „Feuer“, der Herausforderung einfach so ausgeliefert sind, dann hat Gott einen Plan. Er lässt das „Feuer“ nicht nur zu, um seine Größe und Kraft zu demonstrieren und allen Menschen zu zeigen, wie groß er ist. Er lässt das Feuer auch nicht nur zu, um uns seine Nähe in einer neuen Tiefe zu offenbaren und unseren Glauben zu vergrößern. Sondern auch, um Dinge, die uns belasten – Ängste, Zweifel, Nöte und Süchte – zu verbrennen. Er wird uns nicht nur durchs Feuer begleiten und hindurchtragen, sondern uns durch diese schwere Zeit auch von Dingen befreien, die uns belasten und uns im Weg sind. Wenn wir mit Gott ins Feuer geworfen werden, wird immer nur das verbrennen, was wir nicht mehr brauchen. Darum, egal was du erlebst und wogegen du kämpfst, denk dran, Gott ist da. Gott ist mitten unter uns und er wird das Feuer für deinen Sieg nutzen!

»Aber ich sehe doch vier im Feuer umhergehen!«, rief der König. »Sie sind frei von Fesseln und die Flammen können ihnen nichts anhaben. Der vierte sieht aus wie ein Engel! …« Da kamen die drei aus dem Ofen. Die Provinzstatthalter, die Militärbefehlshaber, die Unterstatthalter und die Ratgeber des Königs liefen herbei und überzeugten sich davon, dass die Flammen ihnen nicht den geringsten Schaden zugefügt hatten. Das Haar auf ihrem Kopf war nicht versengt, ihre Kleidung war unversehrt, nicht einmal Brandgeruch war an ihnen wahrzunehmen. Daniel 3,25.27

STÄRKER ALS DU DENKST – GOTT LÄSST DICH NIE IM STICH

By Allgemein

Egal was für Herausforderungen du erlebst, was für Kämpfe du am Ausfechten bist und was für reißende Fluten dich zu ertränken drohen, denk dran, Gott ist da. Er ist mit dir, er ist bei dir und er wird dich nie im Stich lassen.    

Kämpfst du mit Herausforderungen, Nöten oder Süchten? Schlägst du dich mit Ängsten oder Krankheiten herum? Dann möchte ich dich heute ermutigen, bitte Gott nicht mehr darum, dich davon zu befreien, sondern lade Gott in all dies hinein ein. Sage zu Gott:

»Lieber Gott, ich glaube daran, dass du mich aus all den Kämpfen erfolgreich herausführen wirst. Aber in der Zwischenzeit lade ich dich in meine Herausforderungen ein. Komm in meine Krankheit, komm in mein Versagen, komm in meine Ängste, komm mitten in all meine Kämpfe hinein und hilf mir, dich und deine Größe, deine Macht, deine Kraft, deine Zuversicht und deine Ruhe zu sehen und zu erleben.«

Auch David schrieb in seinen Psalmen, dass Gott immer an unserer Seite sein wird und auch wenn wir durch ein dunkles Tal gehen müssen, er nie von unserer Seite weichen wird. Gerade in solchen Zeiten dürfen wir erleben, wie neue Kraft, neue Hoffnung und neue Freude kommen werden, wenn wir auf Gott schauen und trotz Versagen, Sünde, Angst, Not und Zweifeln an ihm festhalten.

Ich persönlich durfte schon so oft erleben, dass Gott gerade die herausforderndsten Zeiten gebraucht, um mich näher an sein Herz zu ziehen, meinen Charakter zu verändern, meinen Glauben zu vergrößern und seine Größe zu offenbaren. Ich erinnere mich noch gut an die Blutkrankheit, die völlig unerwartet in mein Leben kam und ab sofort meinen Alltag mitbestimmte. Klar betete und glaubte ich für eine Heilung. Doch interessant war, wie Gott die Zeit vor der Heilung brauchte. Ich hatte mich entschieden, Gott mitten in diese Krankheit und all die Herausforderungen, die sie mit sich brachte, einzuladen. Und ich erlebte, wie ich durch diese Zeit eine neue Sicht auf meine Arbeit bekam. Weil ich nicht mehr 100% arbeiten konnte, hatte ich Zeit, alles mal aus der Distanz anzuschauen und dies wurde sehr heilsam und wegweisend für mich. Zudem gebrauchte Gott diese Zeit, um mich mit spannenden Menschen in Kontakt zu bringen, denen ich zum Teil auch von meinem Glauben erzählen konnte.

Was will ich damit sagen? Gott ist da und will unsere Herausforderungen gebrauchen, um dadurch etwas mit uns zu bewegen. Darum, lade Gott immer wieder in deine Kämpfe ein, denn dadurch können neue Freude, neue Hoffnung und neuer Frieden freigesetzt werden. Wir dürfen Gott immer wieder einladen und auf ihn schauen, denn er lässt uns nie im Stich. Gott ist da, inmitten unserer Nöte, Zweifel und Ängste und will nicht nur, dass wir diese Zeit überleben, sondern mit ihm zusammen den vollen Segen und die volle Fülle, die er für diese Zeit bereit hat, entdecken und freisetzen. So wird jedes dunkle Tal zu einem Wunder für uns.

Selbst wenn ich durch ein finsteres Tal gehen muss, wo Todesschatten mich umgeben, fürchte ich mich vor keinem Unglück, denn du, HERR, bist bei mir! Psalm 23,4

STÄRKER ALS DU DENKST – LADE GOTT IN DEINE KÄMPFE EIN

By Allgemein

Lade Gott in deine Herausforderungen, Kämpfe und Nöte ein und du wirst erleben, wie er dich immer wieder ermutigt, stärkt und aufbaut.   

Oftmals wenn wir Herausforderungen erleben, krank werden, unfair behandelt werden oder die Hoffnung verlieren, beten wir: »Lieber Gott, bitte nimm diese Herausforderung weg von mir, heile meine Krankheit, befreie mich von dieser Sucht, löse dieses finanzielle Problem …« Dabei vergessen wir, Gott zuerst einmal in unsere Kämpfe einzuladen. Die größten Wunder sind nämlich nicht die Heilung, der Durchbruch und die neue Tür, die sich öffnet, sondern was Gott mit und durch uns in der Herausforderung drin, in der Krankheit, in der Zeit bis zum Wunder tun möchte. Darum möchte ich dich heute ermutigen, beginne neu und anders zu denken und zu beten. Bete folgendermaßen:

»Lieber Gott, danke kommst du mit ins Krankenhaus und brauchst du diese Zeit, um mir zu begegnen. Danke kommst du mit in diese Herausforderung auf meiner Arbeit und kannst du diese Zeit gebrauchen, um meinen Charakter zu stärken. Danke dass ich trotz allem ein Zeugnis deiner Liebe und Geduld sein kann. Gott, danke siehst du meine Kämpfe, meine Nöte, meine Sehnsüchte, meine Zweifel… Ich lade dich ein in all diese Situationen. Danke wirst du mir gerade in meinen dunkelsten Momenten begegnen und mir deine Nähe und Gnade schenken.«

Und Gott wird kommen, mitten in all das hinein. Er wird dich ermutigen. Er wird dir seine Gunst schenken, um diesen Kämpfen erfolgreich umgehen zu können und einen Weg hinaus zu finden. Er wird dir eine Kraft geben, die du dir nie hättest vorstellen können und seine Gnade, um alles, was dich stoppen und ausbremsen will, erfolgreich zu überwinden.

Musst du durchs Wasser gehen, so bin ich bei dir; auch in reißenden Strömen wirst du nicht ertrinken. Musst du durchs Feuer gehen, so bleibst du unversehrt; keine Flamme wird dir etwas anhaben können. Jesaja 43,2

STÄRKER ALS DU DENKST – STÄRKER ALS DEINE FEINDE

By Allgemein

Wir alle haben unsere Kämpfe und Herausforderungen und müssen lernen, mit unseren Emotionen umzugehen. Stell dich deinen Kämpfen, die Kraft dazu ist in dir und du wirst siegreich sein.

Stelle dich deinen Herausforderungen. Geh auf deine nächste Verheißung zu und stelle dich den Hindernissen. Gott wird in dir eine Kraft aktivieren, die dein Denken und deine Erwartungen übersteigt. Du und ich, wir haben alles, was wir brauchen, um jegliche Herausforderungen zu überwinden.

Dies sehen wir auch am Beispiel von David. David, ein junger Hirte, der die Schafe seines Vaters hütete, erhielt eines Tages von seinem Vater den Auftrag, seinen Brüdern Essen auf das Schlachtfeld zu bringen. Auf dem Schlachtfeld angekommen, sah er einen mächtigen Mann, der auf der Gegnerseite stand und Gott und das Volk Gottes verhöhnte. Alle hatten Angst vor diesem Riesen, der Goliat hieß. Außer David – er beschloss, sich ihm im Zweikampf zu stellen. Und so reagierte Goliat:

Auch Goliat rückte vor; sein Schildträger ging vor ihm her. Als er nahe genug war, sah er, wer ihm da entgegenkam: ein Halbwüchsiger, kräftig und schön. Er war voll Verachtung für ihn und rief ihm zu: »Was willst du denn mit deinem Stock? Bin ich vielleicht ein Hund?« Dann rief er den Zorn seiner Götter auf David herab. »Komm nur her«, spottete er, »dein Fleisch will ich den Geiern und Raubtieren zu fressen geben!« 1. Samuel 17,41–44

Auch wir haben Goliats in unserem Leben, denen wir uns stellen müssen. Menschen, die über uns lachen. Menschen, die uns sagen, was wir alles nicht schaffen. Menschen, die über uns herziehen und uns vielleicht sogar beschimpfen, beleidigen und uns Hindernisse in den Weg legen. Wir haben Stimmen in uns, die uns sagen, wir sollen besser aufgeben und Emotionen, die uns ermutigen, stehen zu bleiben und jegliche Hoffnung in den Wind zu werfen. Doch wir müssen lernen, all dem kein Gewicht zu geben und uns den Herausforderungen zu stellen. David stellte sich Goliat und gab dessen Beschimpfungen kein Gewicht. Er sagte nur, dass er mit der Hilfe Gottes komme, nahm seine Steine und lief auf Goliat zu. Du hast richtig gelesen, David lief. Er näherte sich nicht zögerlich, er zweifelte nicht, nein, er ging mit schnellen Schritten auf Goliat zu, überzeugt, dass er gewinnen würde. Ich habe mich gefragt: Warum wird dies in der Bibel erwähnt? Vielleicht will uns der Schreiber damit sagen:

»Wenn auch du, lieber Leser, Goliats in deinem Leben hast, renn auf sie zu. Warte nicht zu lange, stelle dich den Herausforderungen und gehe geradewegs auf sie zu. Denn je länger du wartest, umso mehr bekommen deine Ängste und Zweifel Raum in deinem Leben und du wirst mehr und mehr den Glauben auf ein gutes Ende verlieren. Du wirst langsamer und vielleicht wieder umkehren, dich dem Kampf nicht stellen und so das nächste Level in deinem Leben verpassen.«

Stelle dich mit Gott zusammen deinen Feinden und auch du wirst erleben, wie eine Kraft in dir aktiviert wird, mit der du dich jeglichen Herausforderungen siegreich stellen kannst.

STÄRKER ALS DU DENKST – DEINE BESTIMMUNG IST GRÖSSER ALS DU DENKST

By Allgemein

Gott hat für jeden von uns viel mehr bereit, als wir uns im Moment vorstellen können.  

Es ist so wichtig, dass wir nie vergessen, dass Gott mehr für uns bereithält und mehr mit uns bewegen möchte, als wir im Moment sehen und erleben. Denn auf dem Weg zum Ziel begegnen uns immer wieder Hürden, neue Herausforderungen, Druck und Gegenwehr. Wenn wir vergessen, dass Gott mehr mit uns bewegen möchte, geben wir in diesen herausfordernden Momenten auf. Niemand von uns wird sein volles Potential ausschöpfen und all den Segen Gottes erleben können ohne Hürden. Man sagt ja so schön: „New levels – new devils.“ Neuer Segen bringt neue Herausforderungen. Neue Möglichkeiten bringen neue Hürden, welchen wir uns stellen müssen. Neue Siege rufen neue Feinde hervor. Niemand spaziert einfach so in sein nächstes Level hinein. Doch was wir nie vergessen dürfen, ist: Gott hält mehr für uns bereit und in jedem von uns stecken die Kraft, der Mut, die Ideen und die Weisheit, um den nächsten Schritt gehen zu können. Dies kommt so schön zum Vorschein im folgenden Bibelvers:

Gott kann unendlich viel mehr an uns tun, als wir jemals von ihm erbitten oder uns ausdenken können. So mächtig ist die Kraft, mit der er in uns wirkt. Epheser 3,20

Gott kann viel mehr an und durch dich tun, als du erbitten oder dir ausdenken kannst. Gott hält noch so viel mehr für dich bereit, als du im Moment wahrnehmen kannst. Mehr Freundschaften, mehr Freude, mehr Abenteuer, mehr Segen, neue Orte und neue Möglichkeiten warten in deiner Zukunft auf dich. Neue Türen, die Gott öffnen möchte, neue Jobangebote, die er dir schenken möchte, neue Ideen, die dich weiterbringen, unvergessliche Momente, die du mit deiner Familie erleben kannst, unzählige Highlights in deinem Alltag und neue Beziehungen.

Doch umso grösser der Segen ist, umso grösser ist auch die Gegenwehr. Aber vergiss nie, genau dafür hat Gott eine Kraft in dich hineingelegt, die so mächtig ist, dass sie alle Herausforderungen und jeglichen in den Schatten stellen wird. Deshalb, auch wenn dir Herausforderungen begegnen – gib nicht auf, sondern denk daran, Segen wartet auf dich. Stelle dich dem Druck und Gott wird dir helfen, er wird sich an deine Seite stellen und je grösser der Kampf ist, umso grösser wird der Segen sein, der am Ende auf dich wartet. Vergiss nie, deine Bestimmung ist grösser, als du dir im Moment vorstellen kannst.

STÄRKER ALS DU DENKST – ES GIBT IMMER EINEN WEG

By Allgemein

Mit Gott zusammen ist dir alles möglich. Du wirst neue Wege sehen, neue Kraft entdecken, Lösungen finden und dich all den Problemen, Herausforderungen und finanziellen Nöten in deinem Leben erfolgreich stellen können.  

Kürzlich hatten wir bei uns im Kalchofen ein Treffen mit verschiedenen Geschäftsführern aus der Gegend. Wir tauschten aus, führten inspirierende Gespräche und genossen gute Gemeinschaft. Bei einem Austausch fragte mich ein Geschäftsführer, was denn unser Geheimnis als Kalchofen Firmen (Restaurant, Hotel, Eventhouse, Treuhand, Media, Kita) und Kirche sei. Er wollte wissen, wie es möglich sei, ein solch spannendes Konstrukt mit Kirche und Business aufzubauen. Spontan kam mir folgende Antwort in den Sinn:

»Ich denke es hat damit zu tun, dass es für uns die Aussage: »Es geht nicht« nicht gibt. Wir suchen stets für alles eine Lösung, einen Weg oder eine andere Idee, wenn wir irgendwo steckengeblieben sind und es nicht mehr weiter geht.«

Warum konnte ich das sagen? Wir haben schon so oft erlebt, wie wir vor einer Mauer standen, nicht weitersahen und das Problem unlösbar schien und wir standen immer wieder in Gefahr, einfach aufzugeben. Doch dann sagten wir jeweils zueinander:

»Gott hat uns nicht so weit gebracht, damit wir jetzt aufgeben. Es muss einen Weg geben. Gott muss ihn nur zeigen.«

Und genauso darfst auch du sagen: »Es gibt immer einen Weg, eine Lösung oder neue Kraft, die ich noch entdecken kann!« Statt dich von der Herausforderung, dem Schmerz, der Not herunterreißen zu lassen, steh wieder auf, entscheide dich für eine neue Perspektive und sage: »Gott hat mich nicht vergessen. Ich werde mit ihm zusammen einen neuen Weg finden, eine Lösung sehen und diese Herausforderung überwinden. Meine Probleme werden mich nicht besiegen, sondern nur stärker und meinen Glauben grösser machen. Ich werde siegreich aus dieser Herausforderung herausgehen!«

»Bittet, und es wird euch gegeben; sucht, und ihr werdet finden; klopft an, und es wird euch geöffnet. Denn jeder, der bittet, empfängt, und wer sucht, findet, und wer anklopft, dem wird geöffnet.« Matthäus 7,7–8