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LEBE DEIN BESTES LEBEN – SEI GLÜCKLICH MIT DIR SELBST!

By Allgemein

»Ich weiss ja, dass in mir, das heisst in meiner eigenen Natur, nichts Gutes wohnt. Obwohl es mir nicht am Wollen fehlt, bringe ich es nicht zustande, das Richtige zu tun. Ich tue nicht das Gute, das ich tun will, sondern das Böse, das ich nicht tun will.« Römer 7,18-19 

Paulus bringt es hier treffend auf den Punkt. Das, was wir tun wollen, tun wir nicht und das, was wir nicht tun wollen, tun wir. Paulus bekennt damit, dass nicht einmal er, der für mehr als die Hälfte der Briefe im Neuen Testament verantwortlich war, perfekt war. Auch er stolperte in gewissen Bereichen in seinem Leben. Doch hätte Paulus nur auf das Negative in seinem Leben geschaut, hätte er nie so viel für Gott bewegen können. Er wäre stehengeblieben und hätte sich selbst und Gott aufgegeben. Dies sagt uns, auch wir müssen nicht alles im Griff haben. Auch wir dürfen versagen. Auch wir dürfen noch Fehler machen. Aber auch wir können trotzdem schon Geschichte für und mit unserem Gott schreiben. Warte nicht darauf, bis endlich alles so ist, wie es sein sollte. Ansonsten wirst du dein ganzes Leben lang warten. Gott lässt manche Schwächen sogar bewusst zu, damit wir abhängig bleiben von ihm und nicht denken, wir hätten alles aus eigener Leistung im Griff. Deshalb schaue nicht mehr auf all das, was nicht rund läuft, sondern schaue stattdessen auf Gott.

Der Widersacher von Gott versucht uns immer wieder zu sagen, dass wir es nicht im Griff haben, so dass wir auf uns und unsere Schwächen schauen. Ziehe heute einen Schlussstrich und sage zu dir selber:

„Jetzt ist fertig. Ich bin nicht mehr gegen mich. Ich fokussiere mich nicht mehr auf meine Schwächen. Ich bin ein Kind Gottes. Gott hat mich befreit, hat mir vergeben und mich wiederhergestellt. Ja, ich weiss, ich habe noch gewisse Herausforderungen. Aber ich bin ein Werk Gottes und ich bin in den Händen Gottes. Gott arbeitet an mir und ist stetig dran, mich vorwärts zu bringen, zu verändern und an mir zu feilen. Doch in der Zwischenzeit, freue ich mich an dem, was schon gut ist und rund läuft.“

Es ist viel wichtiger, dass wir wieder nach vorne schauen und unsere Bestimmung sehen und erreichen, anstatt dass wir uns immer an derselben Stelle drehen, nur weil wir auf unsere Schwächen schauen. Deine Zeit ist zu wertvoll, vergeude sie nicht, indem du immer wieder an dir selber verzweifelst, weil du noch Fehler machst. Das alles nimmt dir nur deine Freude, deine Energie, deine Kreativität und deinen Segen. Schau weg von all dem, was du noch falsch machst und schaue stattdessen auf Gott. Du wirst neue Freude finden, eine neue Zuversicht entdecken und nebenbei noch erleben, wie Gott dich stetig am Verändern ist. So kannst du auch wieder glücklich mit dir selber sein.

LEBE DEIN BESTES LEBEN – DU BIST AUF DER TÖPFERSCHEIBE

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»Dennoch, Herr: Du bist unser Vater! Wir sind der Ton, du bist der Töpfer; wir alle sind von deiner Hand geschaffen.« Jesaja 64,7

Jeder von uns hat etwas, wogegen er kämpft. Etwas, das man versucht zu verändern, zu verbessern oder loszuwerden. Wir alle haben in irgendeinem Bereich ein Problem, ein Mangel. Du, ich, unser Ehepartner, unser Nachbar, alle. Auch wenn es bei den anderen manchmal so aussieht als wäre alles perfekt, denk daran: Wir alle sind auf der Töpferscheibe und Gott ist unser Töpfer. Je eher wir dies begreifen, umso eher sind wir befreit, ein Ja zu uns zu finden und uns an unserem Leben zu erfreuen, auch wenn noch nicht alles so ist, wie wir uns wünschen. Doch solange du dich nur auf das fokussierst, was noch nicht gut ist in deinem Leben, raubst du dir nicht nur die Freude, sondern du bleibst in deinem Prozess auch stehen. Denn wir sind der Ton. Der Töpfer ist und bleibt Gott. Das heisst, du kannst dich selber nicht verändern. Gott wird und will dir die Gnade zur Veränderung geben. Ich motiviere dich gerade heute, finde den Frieden mit dir selbst. Es ist einfach, negativ zu sein, über sich selbst auszurufen und sich selbst zu erniedrigen, doch die Ruhe trotz unfertigem Prozess zu finden, das gelingt uns nur mit Gott. Doch wenn du dich selber annehmen kannst, trotz falscher Entscheidungen, Fehler, Sünden, Zweifel und Ängsten, ist dies die richtige Haltung, um weiterzukommen. Deshalb sage:

„Ich bin nicht perfekt. Es gibt Bereiche, wo ich noch am Kämpfen bin und Verbesserungspotenzial habe. Trotzdem danke ich dir, Gott, für den Segen, für das Schöne und Geniale, das ich im Moment erleben darf. Ich weiss, du bist der Töpfer. Ich bleibe auf dieser Töpferscheibe. Ich bleibe bei dir und lasse mich von dir formen. Du weisst, wann welcher Durchbruch dran ist, wann welches Wunder kommt und wann du welchen Prozess erfolgreich zu Ende bringen wirst. Ich vertraue dir.“

Schaue auf Jesus, statt auf deine Fehler, dein Versagen, deine Probleme und deine Nöte und du wirst dich nach und nach verändern und zu einem besseren Menschen werden. Statt dich auf deine Schwächen zu fokussieren, schaue auf Gott und du wirst seine Gnade, seine Kraft und seine Freude finden. Statt darüber nachzudenken, wo du überall noch versagst, beginne dich wieder an dem zu freuen, was gut läuft. Schaue aufs Gute, freue dich an dem, was Gott dir heute zeigen will. Sei glücklich mit dir selber, zufrieden mit dem, was du hast und wie du bist. Wir sind unterwegs und Gott arbeitet an uns. Jeden Tag verändert er uns ein bisschen mehr zu dem Menschen, den er von Anfang an mit uns geplant hat.

HOPE SPECIAL – GOTT SCHAUT HINTER DIE FASSADE

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Doch der Herr sagte zu Samuel: “Lass dich nicht davon beeindrucken, dass er groß und stattlich ist. Er ist nicht der Erwählte. Ich urteile anders als die Menschen. Ein Mensch sieht, was in die Augen fällt; ich aber sehe ins Herz.” 1. Samuel 16,7

Unser Gott sieht Dinge in uns, die andere nicht wahrnehmen. Auch wenn andere Menschen dich niedermachen oder nicht an dich glauben, vergiss nie, unser Gott sieht mehr. Er sieht Potenzial, Gaben und Möglichkeiten, die nicht einmal wir selber in uns sehen. Gott schaut hinter unsere Fehler, unser Versagen und unsere Fassade und sieht, was wirklich in uns steckt. Darum lohnt es sich, wenn wir uns immer wieder auf Gott und seine Zusagen verlassen und nicht auf die weltlichen. Egal, was alles falsch läuft in deinem Leben, Gott schaut weiter, er schaut in dein Herz und mit genau dem will er arbeiten und dich weiterbringen.

So ging es auch Gideon, einem Mann aus der Bibel, der von Gott berufen wird, die Armee des Volk Gottes anzuführen. Als Gott ihn dazu berufen wollte, glaubte Gideon ihm nicht. Warum? Weil er auf das schaute, was er sah, wie ihn die anderen wahrnahmen und wie er von sich dachte. Er hätte sich nie vorstellen können, eine Armee in den Sieg zu führen. Doch Gott sah weiter und sagte durch seinen Engel zu ihm:

Da erschien ihm der Engel des Herrn und sagte: “Gott mit dir, du tapferer Krieger!” Richter 6, 11

Obwohl Gideon sich weder tapfer noch mutig fühlte, sprach Gott ihn so an. Gott schaute hinter die Fassade, er sah ins Herz. Er sah das Potenzial in Gideon. Und so wie er es in ihm sah, sieht er es auch in dir und mir. Egal, wie wir uns fühlen, was wir zustande bringen oder nicht, Gott sieht weiter und genau dies spricht er immer wieder an, wenn wir ihn suchen. Gott will unser volles Potenzial freisetzen und mit uns zusammen die Welt zu einem besseren Ort machen. Doch dazu braucht es unseren Glauben an einen Gott, der mehr sieht. Unsere Entscheidung, uns von einem Gott gebrauchen zu lassen, der grösser und weiter von uns denkt. Wo könntest du heute mal versuchen, dich so zu sehen wie Gott dich sieht? Löse dich von deinen negativen und niederschmetternden Gedanken und lasse Gott dein Sein, deine Gedanken und dein Wesen bestimmen und steuern.

HOPE SPECIAL – GOTTES WILLE FÜR DICH

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“Freut euch, was auch immer geschieht! Lasst euch durch nichts vom Gebet abbringen! Dankt Gott in jeder Lage! Das ist es, was er von euch will und was er euch durch Jesus Christus möglich gemacht hat.” 1. Thessalonicher 5,16-18

Viele Menschen fragen sich, was der Wille Gottes für sie und ihr Leben ist. Oftmals warten sie auf großartige Zeichen, Berufungen und übernatürliche Begegnungen, welche ihnen klar und deutlich zeigen, was Gott mit ihnen vorhat. Doch eigentlich wäre es gar nicht so kompliziert, wie wir oftmals denken. Gottes Wunsch, sein Wille für uns Menschen, ist eigentlich sehr einfach: Er wünscht sich nichts mehr, als dass wir ihn anbeten, uns freuen über das, was wir haben und ein dankbares Herz behalten.

Wir können jeden Tag mit einer Haltung der Anbetung starten. Unser erster Gedanke sollte sich auf Gott, seine Möglichkeiten und seine Größe fokussieren. Sei dankbar, dass du aufstehen kannst, entscheide dich für die Freude und all das Gute, das dich am neuen Tag erwartet und entscheide dich, auch diesen Tag wiederum mit Gott zu gestalten. Dann gehe mit einer dankbaren Haltung durch den Tag. Passiert etwas Gutes, danke Gott dafür. Hast du eine geniale Idee, eine überraschende Begegnung oder erlebst ein kleines oder großes Wunder, nimm es nicht als selbstverständlich, sondern gib immer wieder Gott die Ehre dafür. Danke ihm, dass er dich führt und dir vorausgeht. Stehst du vor einer Herausforderung, bitte ihn um seine Hilfe. Gott ist da und er liebt es, wenn wir auf ihn schauen, mit ihm durch den Tag gehen, ihm danken, uns freuen über das, was wir haben und die Möglichkeiten sehen, die er uns schenkt. So laufen wir in seinem Willen für uns und leben – ganz einfach ausgedrückt – unsere Berufung.

Gerade heute ermutige ich dich, behalte die richtige Perspektive. Klar, wir sollen große Träume, Ziele und Wünsche haben, und Gott wird uns auch zur richtigen Zeit geben, was wir uns wünschen. Aber in der Zwischenzeit, bleib dankbar. Danke Gott für alles und freue dich über das, was er dir schenkt. So bewegst du dich automatisch vorwärts. Vorwärts zu neuen Möglichkeiten und an Orte des Durchbruchs und Segens, für dich und für andere.

HOPE SPECIAL – GOTT BESTÄTIGT DICH

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Auch Goliat rückte vor; sein Schildträger ging vor ihm her. Als er nahe genug war, sah er, wer ihm da entgegenkam: ein Halbwüchsiger, kräftig und schön. Er war voll Verachtung für ihn und rief ihm zu: »Was willst du denn mit deinem Stock? Bin ich vielleicht ein Hund?« Dann rief er den Zorn seiner Götter auf David herab. »Komm nur her«, spottete er, »dein Fleisch will ich den Geiern und Raubtieren zu fressen geben!« 1. Samuel 17,41-44

David war ein Teenager, als Gott ihn zum König salben liess. Auf dem Feld bei den Schafen suchte ihn ein Prophet auf und salbte ihn auf der Stelle und ohne jegliche Zeugen. Niemand war bei diesem bedeutenden Moment dabei und auch danach interessierte sich kein Mensch für ihn. Wäre David umhergewandert und hätte jedem erzählt, dass ein Prophet gekommen sei und ihn zum zukünftigen König gesalbt habe, hätte ihm wohl niemand geglaubt. David war also ohne Zeugen zum König gesalbt worden und war ein unbekannter einfacher Hirtenjunge. Wie sollte nun aus diesem gewöhnlichen Jungen ein zukünftiger König werden? Ganz einfach: Indem Gott ihn in seiner Berufung bestätigte.

Die erste Station auf seiner Reise war der berühmte Kampf gegen den Riesen Goliat. Goliat, ein Kämpfer aus der gegnerischen Armee, forderte einen Zweikampf. Kein israelitischer Soldat wollte sich auf einen solchen einlassen. David kam per Zufall auf das Schlachtfeld, als Goliat wieder einmal die israelitische Armee und deren Gott verhöhnte. »Mein Gott wird nicht ausgelacht«, sagte David, stellte sich als einfacher Hirtenjunge dem Zweikampf und besiegte Goliat mit einer Steinschleuder.

Was sagt uns diese Geschichte? Gott gebrauchte den Feind von David – Goliat – um Davids Salbung zum zukünftigen König zu bestätigen. Durch diesen Sieg, den Gott ihm schenkte, kam er an den Königshof und fiel positiv auf. Es war der erste Schritt Richtung Ziel. So ist es auch bei uns: Gott braucht unsere Feinde, unsere Herausforderungen und Widerstände, um unsere Berufung, die er schon von Anfang an in uns hineingelegt hat, zu bestätigen. Jegliche Widerstände in unserem Leben dienen eigentlich nur als Sprungbrett zum nächsten Level mit weiterem Segen in unserem Leben. Goliat als Feind im Leben von David hatte einen Grund, und zwar wurde durch diesen Davids Berufung bestätigt. So will Gott auch durch unsere »Goliats« in unserem Leben bestätigen, was er für uns bereit hält. Stelle dich deinen Herausforderungen und finde mit Gott zusammen einen Weg, dann werden sich deine Widerstände zu einem Sieg für dein Leben herausstellen.

HOPE SPECIAL – GOTT VERSCHWENDET NICHT

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Als die Leute satt waren, sagte er zu seinen Jüngern: “Sammelt auf, was übrig geblieben ist, damit nichts verdirbt.” Johannes 6,12

Jesus verpflegte 5’000 Menschen mit fünf Broten und zwei Fischen. Als alle satt waren, wies Jesus seine Jünger an, die Resten einzusammeln. Sie füllten zwölf Körbe mit Brot und Fischen. Statt die Reste liegen zu lassen und den wilden Tieren als Nahrung zu hinterlassen, sammelten sie alles Übriggebliebene ein. Das ist ein Bild für unser Leben: Mit Gott an unserer Seite dürfen wir nicht nur erleben, wie wir immer wieder gesegnet werden, wie Gott neue Türen öffnet und unser Bestes sucht, sondern auch, wie er nichts verschwendet. Kein Talent, kein Menschenleben, keine Träume werden einfach so liegen gelassen und nicht gebraucht. Wenn wir uns Gott zur Verfügung stellen, dürfen wir immer wieder erleben, wie Gott nichts in unserem Leben einfach so ungebraucht liegen lässt.

Wenn du denkst, du hättest die besten Jahre deines Lebens mit einem langweiligen Job verbracht oder deine Talente und Träume seien liegengeblieben und würden nicht gebraucht werden, dann denk dran: Gott verschwendet nichts. Auch wenn du einen Umweg am Gehen bist, mit den falschen Leuten abhängst oder sogar total in die falsche Richtung läufst, wird Gott alles wiederherstellen und dir zurückgeben, was du dadurch verloren hast. Gott verschwendet nichts. Er kann unsere grössten Schwächen nehmen und sie gebrauchen, um etwas Gutes daraus entstehen zu lassen, wenn wir ihn suchen und trotz Fehlern, Versagen und Charakterschwächen an ihm festhalten. Er macht uns dadurch sogar noch stärker, weiser und besonnener als zuvor.

Gott lässt deine Träume, deine Gaben und dein Potenzial nicht ungenutzt, auch wenn es im Moment womöglich danach aussieht. Bleib bei Gott und er wird dich dadurch noch mehr stärken und noch mächtiger segnen, denn er verschwendet nichts. Denk daran: Mit Gott an unserer Seite ist alles möglich und nichts ist überflüssig, verschwendet oder sinnlos. Mit Gott machen auch die unlogischsten Dinge früher oder später Sinn und erklären sich plötzlich wie von selbst.

HOPE SPECIAL – KÄMPFE NICHT FÜR DEIN RECHT

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“So verließ Isaak das Stadtgebiet und schlug sein Lager im Tal von Gerar auf.  Er legte die Brunnen wieder frei, die von den Leuten Abrahams gegraben und nach dessen Tod von den Philistern zugeschüttet worden waren, und er gab ihnen wieder die alten Namen, die sein Vater ihnen gegeben hatte.” 1. Mose 26,17-18

Isaak wurde so sehr von Gott gesegnet, dass er den Neid seiner Mitmenschen auf sich zog. Es ging so weit, dass der König ihn ungerechterweise einfach wegjagte. Doch Isaak wehrte sich nicht und zog einfach weiter. Er kämpfte diesen Kampf nicht und fokussierte sich stattdessen auf das, was Gott mit ihm vorhatte. Er wusste, Gott hatte ihn bis hierher gesegnet, dann würde er es auch weiterhin tun. Wenn wir in diesem Selbstbewusstsein durchs Leben gehen, werden wir unseren neuen Ort des Segens finden. Auch wenn du unfair behandelt wirst, nicht erhältst, was dir zusteht und die Menschen gegen dich sind, denke daran: Deine Zeit wird noch kommen!

Wie Isaak zu sein, lohnt sich! Es lohnt sich, ein Mensch zu sein, der nicht auf jegliches Recht beharren muss, der weiterziehen kann und Kämpfe einfach stehen lassen kann. Ein Mensch, der auf sein Recht verzichtet, im Glauben daran, dass Gott schon einen neuen Ort des Segens am Vorbereiten ist. Wenn wir uns jedoch entscheiden, jeden Kampf zu kämpfen, für unser Recht zu schauen, das versprochene Geld zurückzuerhalten, den verdienten Deal abzuschliessen und die uns zustehende Beförderung zu holen, dann wird sich Gott zurückziehen und sagen: „Ich hätte für dein Recht geschaut, ich hätte den Kampf für dich gekämpft, doch wenn du es selber tun willst, dann ziehe ich mich zurück.“

Statt immer auf jeden Kampf im Alltag, in Beziehungen und an unserem Arbeitsplatz einzusteigen, stelle dir zuerst die folgende Frage: Dient der Sieg dieses Kampfes dazu, dass ich mich auf dem Weg mit Gott weiterbewege, oder ist er nur dazu da, dass ich mich besser fühle? Gewinnen ist nicht immer alles! Auch wenn wir dies immer wieder hören. All die Energie, all die Zeit und der ganze Aufwand, den wir investieren, um einen Kampf zu gewinnen: Lohnt sich das wirklich? Nicht jeder Kampf ist es wert, gekämpft zu werden. Ich denke sogar, die meisten davon würden wir lieber dem Frieden und der Einheit zuliebe stehen lassen und uns stattdessen mehr um Gott und seine Pläne für uns kümmern. Gott hat mehr bereit für uns, doch wenn wir uns von dem Wunsch ablenken lassen, überall zu unserem Recht zu kommen, kann es sehr schnell gehen und wir verpassen all das Gute, das Gott vorbereitet hätte! Hör auf zu kämpfen, ziehe weiter wie Isaak es getan hat und erlebe, wie Gott dich weiterführt, an einen neuen Ort des Segens.

Manchmal ist es heilsamer, Dinge stehen zu lassen, statt immer Recht haben zu müssen. Vielleicht verlieren wir dadurch auf den ersten Blick oder bekommen nicht jeden Franken, der uns zustehen würde. Doch wir haben dafür umso mehr Energie, uns auf Gott und seine Gedanken für uns zu fokussieren.

HOPE SPECIAL – MEHR ALS GENUG

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“Dann zog er von dort weg und grub an anderer Stelle einen Brunnen. Diesmal gab es keinen Streit. Da sagte Isaak: ‘Jetzt hat der Herr uns freien Raum gegeben; hier werden wir uns ausbreiten können.« Deshalb nannte er den Brunnen Rehobot (Weite).'” 1. Mose 26,22

Wir alle erleben Situationen, in denen das Leben gegen uns zu sein scheint. Situationen, in denen wir nicht weitersehen und uns fragen, was das eigentlich soll. Obwohl wir Gott ehren und immer wieder unser Bestes geben, bleiben wir manchmal stehen und es scheint keinen Sinn zu machen. Doch ich möchte dir sagen, bleib dran und ehre Gott weiterhin, denn er braucht diese Situation nur, um dich in ein neues Level deines Lebens zu katapultieren.

Dies sehen wir zum Beispiel auch bei Isaak, einem Mann aus der Bibel. Isaak war ein sehr erfolgreicher Mann, Gott segnete ihn und ließ ihm alles gelingen. Doch als die Menschen um Isaak herum sahen, wie erfolgreich Isaak war, wurden sie eifersüchtig auf ihn. So kann es uns übrigens auch ergehen. Wir erleben, wie sich der Segen Gottes über unserem Leben ausgießt und wie wir einen Durchbruch nach dem anderen erleben. Dann sei nicht überrascht, wenn die Menschen um dich herum dies nicht gut finden, neidisch sind und dir den Erfolg nicht gönnen. Solche Menschen wird es immer geben. Diese können schlichtweg mit dem Erfolg anderer nicht umgehen. Solange du auf ihrem Level bist, haben sie kein Problem, doch sobald du sie überholst, werden sie unzufrieden. Hör auf, solchen Menschen gefallen zu wollen, denn wir sind dazu geschaffen, den Lauf, den Gott mit uns gehen will, zu vollenden.

Gehen wir zurück zu Isaak: Der König bat ihn, wegzuziehen, was Isaak einfach tat. Er zog in ein neues Tal, wo er einen verschütteten Brunnen aushob, doch als dieser wieder Wasser gab, kamen die Hirten und wollten ihm erklären, dass dies eigentlich ihrer sei und er besser wieder gehe. Was Isaak wieder einfach tat ohne sich zu wehren. Ein weiterer Brunnen, dieselbe Situation. Und wieder: Isaak zog weiter. Dann endlich fand er einen Ort, wo er zum dritten Mal einen Brunnen aushob und nicht verjagt wurde. Er nannte diesen Ort „Weite“. Er sagte zu sich selber: „Jetzt habe ich mehr als genug Platz, dies ist der Ort, an dem Gott mich segnen wird.“ Und so war es!

Was können wir von Isaak lernen? Isaak wehrte sich nie, weil er wusste, Gott würde sich schon um sein Recht kümmern. Er ließ sich nicht davon abbringen, weiterzugehen und einen neuen Ort zu suchen, an dem Gott ihn segnen konnte. Wann immer wir es schaffen, Gott für uns kämpfen zu lassen und statt selber zu kämpfen einfach weitergehen, kann Gott auch uns den Ort des Segens zeigen, den Ort des „Mehr als genug“, wo wir genug Platz haben, unser Potenzial auszuleben. Halte an Gott fest, lass dich nicht von belanglosen Kämpfen ablenken und finde stattdessen den Ort, an dem Gott dich segnen will. Ziehe weiter, dein Ort des „Mehr als genug“ wartet auf dich.

HOPE SPECIAL – DIE RICHTIGE EINSTELLUNG

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“Nur meinen Diener Kaleb will ich in das Land bringen, das er erkundet hat; seine Nachkommen sollen dort leben. Denn in ihm war ein anderer Geist, er ließ sich nicht beirren und hat mir vertraut.” 4. Mose 14,24

In der Bibel lesen wir eine Geschichte, in der Moses zwölf Kundschafter aussendet, um ein Land, welches Gott ihnen geben will, auszuspionieren. Als diese zwölf von ihrer Erkundungstour zurückkehren, finden zehn von ihnen keine guten Worte für ihr versprochenes Land. Es sei unmöglich, es zu erobern, zu gut befestigt und die gegnerischen Soldaten viel zu stark. Moses, komm wir lassen es sein. Die anderen zwei Kundschafter – Josua und Kaleb – erheben ihre Stimme für Gott, sein Versprechen und das Land, doch sie werden übertönt von den Klagerufen des Volkes. Das Volk schenkt den zehn negativen Kundschaftern Glauben und gibt Gott und sein Versprechen auf. Sie zweifelten Gott, Mose sowie Josua und Kaleb an. Dank ihrem Unglauben wurde Gott so zornig auf sein Volk, dass er es am liebsten vernichtet hätte. Wäre da nicht noch Mose gewesen, der seine Stimme für das Volk erhob, gäbe es heute das Volk Israel, so wie wir es kennen, nicht mehr. Nach einem intensiven Dialog mit Mose entschied sich Gott doch noch, Gnade walten zu lassen und seinem Volk eine neue Chance zu geben. Jedoch unter einer Bedingung: Die klagende Generation muss zuerst aussterben, dann würde Gott mit ihren Nachkommen in das Land ziehen. Die einzigen Ausnahmen: Josua und Kaleb. Diese zwei sind die Einzigen, die das Land auch sehen würden. Warum? Weil sie Gott vertrauten und an dem festhielten, was er ihnen zugesagt hatte, obwohl das ganze Volk dagegen war und die Aussichten alles andere als vielversprechend waren.

Die Bibel beschreibt es so: „Kaleb hatte einen anderen Geist.“ Dies wünsche ich mir auch für mich immer wieder: Einen anderen Geist. Nicht den Geist der Welt, unserer Umstände oder Probleme, der uns immer wieder versucht zu sagen: „Es geht nicht, da gibt es keine Lösung mehr, die Zukunft unserer Erde ist hoffnungslos und für dein Leben scheint es auch keine mehr zu geben.“ Unsere Umstände versuchen uns immer wieder zu sagen, dass es keinen Gott, keine Hoffnung und vor allem auch keine Wunder mehr gibt. Doch ich warne dich, gib diesem Geist keinen Raum. Egal, wie oft er versucht, dich vom Gegenteil zu überzeugen, halte an Gott und seinen Versprechen fest. Denn wir werden ernten, was wir glauben und bekommen, woran wir festhalten. Willst du ein negatives, hoffnungsloses und schlussendlich egoistisch geprägtes Leben, dann ja, gib der negativen Stimme Raum. Doch willst du erleben, wie dein Leben gesegnet wird, du immer wieder siehst, wie Gott dich führt, du neue Hoffnung findest und neues Land einnehmen wirst, dann entscheide dich für den richtigen Geist, die richtige Einstellung. Gib Gott und seine Möglichkeiten nicht auf. Beklage dich nicht und gehe stets vom Besten aus. Erwarte Gottes Eingreifen und seine Wunder und du wirst wie Kaleb bevorzugt behandelt und das Land, den Segen und Gottes Möglichkeiten sehen und erleben!

HOPE SPECIAL – MIT GANZEM HERZEN

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“Wenn sich dir die Gelegenheit bietet, etwas zu tun, dann tu es mit vollem Einsatz. Denn du bist unterwegs zu dem Ort, von dem kein Mensch wiederkehrt. Wenn du tot bist, ist es zu Ende mit allem Tun und Planen, mit aller Einsicht und Weisheit.” Prediger 9,10

Tagtäglich sind wir mit unseren Händen etwas am Schaffen, Kreieren und Verändern. Mit unseren Händen arbeiten wir, wir machen zu Hause den Abwasch, wir legen anderen Menschen unsere Hände auf die Schultern und ermutigen sie somit, wir sprechen und untermalen das Gesagte mit unseren Händen. Es gibt keinen Tag, an dem wir nicht in irgendeiner Art und Weise unsere Hände gebrauchen. Doch wir können uns immer wieder entscheiden, wie wir sie gebrauchen. Gebrauchen wir unsere Hände, um Gott zu ehren, Liebe weiterzugeben und Gutes zu entwickeln oder setzen wir sie ein, um Hass zu schüren, auf andere Menschen zu zeigen, sie zu schlagen oder unsere Herzen gegenüber anderen zu verschliessen, weil wir quasi die „Faust im Sack“ machen? Es ist immer wieder eine Entscheidung, die wir fällen müssen: Wozu und wie gebrauchen wir unsere Hände?

Der Schreiber des obengenannten Verses aus der Bibel ermutigt uns, alles, was wir machen, mit vollem Einsatz zu tun. Wenn wir unser Bestes geben mit den Möglichkeiten, die wir haben, ehren wir Gott, sei es bei der täglichen Arbeit, beim Tippen am Computer, beim Staubsaugen usw. Geben wir stets unser Bestes, egal wie unscheinbar und klein eine Arbeit auch immer ist, ehren wir Gott damit. Gott liebt diese Haltung und wird sie früher oder später reich belohnen. Er wird uns neue Türen öffnen, er wird unsere Treue im Kleinen mit neuen und grösseren Möglichkeiten honorieren, und unser Leben wird einfacher.

Schaffen wir es, im Kleinen unser Bestes zu geben, ehren wir das, was wir heute in unseren Händen haben? Dadurch kann Gott uns wieder Neues anvertrauen. Wenn wir hingegen immer auf die grossen und göttlichen Momente in unserem Leben warten und zu uns selber sagen: „Wenn ich etwas Wichtiges erledige, dann werde ich schon mein Bestes geben, aber heute? Diese unspektakulären Aufgaben wie das Bett machen, Staub wischen, Kinder zur Schule bringen, die To Do’s abarbeiten oder die immer gleiche langweilige Arbeit tun – all das ist nicht so wichtig, das bringe ich einfach hinter mich.“, dann werden wir lange auf neue Möglichkeiten warten. Wenn wir es nämlich nicht schaffen, mit unseren Händen treu unser Bestes im Hier und Jetzt zu geben, werden wir unter Umständen noch lange auf eine neue Tür, eine neue Möglichkeit oder auf Gottes Segen warten. Darum ermutige ich dich, egal was dir heute in deine Hände kommt: Gib dein Bestes! Tue es mit vollem Einsatz und ganzem Herzen. Sieh darin eine weitere Möglichkeit, Gott zu ehren und ihn durch deinen Einsatz anzubeten. Wenn wir Gott ehren, wird Gott uns ehren. Er wird neue Türen in neuen Bereichen öffnen und dich in jeglichen Bereichen deines Lebens weiterbringen.