Skip to main content
Category

Allgemein

UNTERWEGS MIT GOTT – GLAUBE WIEDER

By Allgemein

All das, woran wir glauben, all die Zusagen, an denen wir festhalten, die Träume, die wir nicht aufgeben und all die Gebete, die wir gebetet haben, sind auf dem Weg zu uns. Heilung, Segen, die richtigen Menschen und Durchbrüche sind auf dem Weg zu uns.

Auch wenn wir es im Moment weder sehen noch wahrnehmen, im Hintergrund unseres Lebens arbeitet Gott am nächsten Durchbruch für uns. Darum möchte ich dich heute ermutigen, wieder zu glauben. Auch wenn es in deinen Umständen unmöglich auszusehen scheint, vergiss nie, du betest einen übernatürlichen Gott an, dem nichts, aber rein gar nichts unmöglich ist. Gott sagte zu dem Volk Israel – und er sagt es auch heute zu dir:

»Ich schaffe jetzt etwas Neues! Es kündigt sich schon an, merkt ihr das nicht? Ich werde eine Straße durch die Wüste legen und lasse dort Ströme fließen, damit mein erwähltes Volk unterwegs zu trinken hat.« Jesaja 43,19&20 GNB

Neues wartet auf dich und es kündigt sich schon an! In der Bibel lesen wir eine Geschichte von Jesus, in der er erfährt, wie sein geliebter Freund Lazarus gestorben ist. Doch seine Antwort auf diese Schreckensnachricht ist:

»Unser Freund Lazarus ist eingeschlafen. Aber ich gehe jetzt zu ihm, um ihn aufzuwecken.« Johannes 11,11 NGÜ

In einer anderen Situation begegnet Jesus einem Mann, dessen Tochter schwer krank ist und im Sterben liegt. Jesus geht mit diesem Mann nach Hause, und als er dort ankommt, ist das Mädchen bereits gestorben. Die Menschen trauern und beweinen den viel zu frühen Tod des jungen Mädchens. Jesus betritt den Raum, und statt auf all die Trauer einzugehen sagt er einfach:

»Geht hinaus! Das Mädchen ist nicht tot, es schläft nur.« Matthäus 9,24 NGÜ

Und genau dasselbe sagt Gott auch zu uns. Vielleicht sieht es in deiner Ehe so aus, als könntet ihr es nie mehr schaffen. Keine Leidenschaft, keine Liebe, keine Freude mehr. Alles scheint tot zu sein. Doch Gott sagt heute zu dir: »Ich schaffe jetzt etwas Neues. Ich sehe noch Hoffnung. Ich sehe noch Liebe, Möglichkeiten und Freude. Deine Ehe ist nicht tot, sie schläft nur!« Möglicherweise trägst du Träume in dir, Wünsche, unerfüllte Gebete, und nichts scheint sich in deine Richtung zu entwickeln. Dann sagt Gott heute zu dir: »Gib nicht auf. Halte an deinen Träumen fest. Auch wenn es im Moment nicht gut aussieht, denk daran, der Traum ist nicht gestorben, er schläft nur.«

Gehen wir nochmals zurück zu Lazarus. Lazarus stirbt. Vier Tage später trifft Jesus beim Grab ein. Er geht zum Grab und ruft Lazarus heraus, zurück ins Leben. Lazarus kommt aus dem Grab heraus, und was nimmt man als erstes wahr? Er stinkt! Und genau so ist es auch in unserem Leben. Jesus hat kein Problem mit unserem Gestank. Jesus geht auch in unserem Leben genau dorthin, wo wir stinken, wo wir sündigen, wo wir unser Leben nicht im Griff haben, wo wir tot sind, wo wir versagt haben, und er weckt all das Tote, Sündige und Stinkende wieder zu neuem Leben auf. Gott beginnt in unserem Leben genau dort, wo wir jegliche Hoffnung verloren haben und sagt:

»Ich werde den Stein wegrollen und deine Situation wieder mit Leben beleben. Lass mich in dein Leben, Glaube wieder an mich. Der Gestank in deinem Leben ist nur temporär. Deine Träume sind nicht tot, sie schlafen nur. Darum glaube wieder und halte an deinen Träumen fest.«

SEGEN WIRD KOMMEN, SO ODER SO!

By Allgemein

Gott hat für uns alle neuen Segen bereit. Darum hör auf, dich zu sorgen, verliere nicht die Hoffnung, halte an Gott fest, priorisiere ihn, trachte nach seinem Reich und Gott wird dir die nächste Tür öffnen.

Dass Gott uns immer wieder die richtigen Türen öffnen wird, lernte ich, als ich von einer Blutkrankheit überrascht wurde. Wie aus dem Nichts hatte ich eine Krankheit mir einer nur 20%igen Heilungschance und musste viele Tabletten schlucken. Die Folgen dieser Tabletten waren schlaflose Nächte, Hunger-Attacken, sehr begrenzte Kräfte und Müdigkeit und ich hatte eine ungewisse Zukunft vor mir.

In dieser Zeit las ich über einen Prediger, welcher ebenfalls unter einer Blutkrankheit litt. Immer wieder musste er zum Arzt und war durch diese Krankheit sehr limitiert in seinem Dienst, so wie ich. Doch trotzdem hatte er sich entschieden, Gott weiterhin zu ehren, sein Bestes zu geben, Sonntag für Sonntag zu predigen, den Menschen zu dienen und positiv zu bleiben. Ein paar Jahre später erlag der Prediger seiner Krankheit. Doch seine Entscheidung, sein Bestes zu geben und positiv zu bleiben, hinterließ große Segensspuren. Nicht nur, dass viele Menschen zum Glauben an Gott fanden, sondern auch Segensspuren bei seinen Kindern. Alle seine Kinder sind heute mit Gott unterwegs, einige sind sogar wie er im vollzeitlichen Dienst tätig. Sie dienen mit einer unglaublich positiven Ausstrahlung und einem demütigen Herzen unserem Gott. Die Entscheidung des Predigers, Gott zu ehren und weiterhin sein Bestes zu geben, hat zwar sein Leben hier auf Erden nicht verlängert, aber sie hat einen Segen über sein Leben hinaus hinterlassen.

Diese Geschichte inspirierte und ermutigte mich unglaublich. Als ich die Diagnose meiner Blutkrankheit bekam und nicht wusste, wie es weitergehen würde, sagte ich zu Gott:

»Du hast mein Leben in deiner Hand. Du weißt, wann meine Zeit abgelaufen ist. Ich habe das Gefühl, es könnte noch ein bisschen zu früh sein – meine Familie und ich denke, auch die Kirche brauchen mich noch. Aber ich möchte dir sagen: Egal, wie es weitergeht, ich bleibe dran mit dir. Ich werde dich weiterhin priorisieren, ehren und solange es geht mit meinen Predigten den Menschen dienen, weil ich dann davon ausgehen kann, dass du für alles andere sorgen wirst.«

Das tat ich dann auch – ich blieb einfach dran und gab mein Bestes. Ein paar Monate später durfte ich erleben, wie Gott mich heilte und wiederherstellte.

Was möchte ich dir mit dieser Geschichte sagen? Wenn wir es schaffen, trotz allem Gott zu ehren, nach seinem Reich und seinen Gedanken zu trachten, dann werden wir immer wieder erleben, wie Gott uns beschenkt mit einem Segen, der uns allen zusteht. Dies bedeutet, Gott wird uns nicht immer so segnen wie wir es uns vorstellen. Nicht immer werden wir geheilt und von allen Herausforderungen einfach so befreit werden. Aber wir werden den Segen Gottes durch unsere Haltung freisetzen. Sein Segen für unser Leben, aber auch über unser Leben hinaus. Der Segen Gottes wird kommen, so oder so.

»Denn ich weiß genau, welche Pläne ich für euch gefasst habe«, spricht der Herr. »Mein Plan ist, euch Heil zu geben und kein Leid. Ich gebe euch Zukunft und Hoffnung. Wenn ihr dann zu mir rufen werdet, will ich euch antworten; wenn ihr zu mir betet, will ich euch erhören. Wenn ihr mich sucht, werdet ihr mich finden; ja, wenn ihr ernsthaft, mit ganzem Herzen nach mir verlangt, werde ich mich von euch finden lassen«, spricht der Herr. Jeremia 29,11–14

GEWALTIGER SEGEN WARTET AUF UNS

By Allgemein

Wenn wir Gott ehren und ihn an die erste Stelle setzen in unserem Leben, werden wir zu einem Magneten für den Segen Gottes. Wie von selbst werden wir Segen anziehen, der unser Leben verändert.

Moses beschreibt in der Bibel so schön, was alles für Segen auf uns wartet, wenn wir Gott ehren und ihn priorisieren:

»Wenn ihr dem Herrn, eurem Gott, gehorcht und alle Gebote haltet, die ich euch heute gebe, wird euch der Herr, euer Gott, über alle Völker der Welt setzen. Wenn ihr dem Herrn, eurem Gott, gehorcht, werdet ihr folgendermaßen gesegnet werden: Ihr werdet gesegnet werden in euren Städten und ihr werdet gesegnet werden auf dem Land. Ihr werdet gesegnet werden mit vielen Kindern, reichen Ernten und zahlreichen Jungtieren bei euren Schaf-, Ziegen- und Rinderherden. Ihr werdet gesegnet sein mit Erntekörben, die von Früchten überquellen, und mit Backtrögen, die bis oben mit Brot gefüllt sind. Ihr werdet gesegnet sein, wenn ihr nach Hause kommt, und ihr werdet gesegnet sein, wenn ihr fortgeht. Der Herr wird euch den Sieg über eure Feinde schenken, wenn sie euch angreifen. Sie werden euch aus einer Richtung angreifen, aber in sieben Richtungen vor euch fliehen! Der Herr wird euch bei allem, was ihr tut, segnen. Er wird euch große Vorräte geben. Der Herr, euer Gott, wird euch in dem Land, das er euch gibt, segnen.« 5. Mose 28,1–8

Gott wird uns über alle Völker der Erde setzen. Das heißt, auf uns wartet Autorität und wir werden erleben, wie wir Positionen erhalten, die wir uns selber nie hätten erarbeiten können. Und schon als zweites Versprechen kommt der Reichtum. Viele Kinder, reiche Ernten, zahlreiche Jungtiere und überquellende Erntekörbe warten auf uns. Gott wird uns segnen und anhand seines überfließenden Segens werden die Menschen um uns herum die Größe Gottes sehen. In unseren Familien wird Friede herrschen, unsere Kinder werden aufblühen, unsere Ehepartner auch, es wird uns gut ergehen und unsere Nachkommen werden den Segen weitertragen. Auch wenn wir außerhalb unseres Zuhauses werden wir den Segen Gottes anziehen. Alles, was wir in die Hände nehmen, wird von Erfolg gekennzeichnet sein und wir werden zu einem sichtbaren Magneten für den Segen Gottes. Sogar unsere Feinde wird Gott gebrauchen, um uns zu segnen und Gott wird uns den Sieg über sie geben.

Ist das nicht gewaltig? Das alles ist versprochener Segen, der uns zusteht, weil wir Gott ehren und in unserem Leben priorisieren. Auch wenn es in unserem Leben momentan nicht nach Segen aussieht, wir von Problemen eingenommen sind, gegen Krankheiten kämpfen, die nicht geheilt werden, Nöte haben, die uns gefangen nehmen, Süchte, die uns nicht loslassen wollen, uns mit Einsamkeit, Depressionen und Dunkelheit in unserem Leben herumschlagen, dürfen wir wissen: Gott hat für jeden von uns neuen Segen, neue Möglichkeiten, Heilung und seinen Frieden bereit, wenn wir nicht aufhören, trotz allem an Gott festzuhalten.

DIE FISCHE WERDEN KOMMEN

By Allgemein

Gott ist nicht limitiert durch weltliche Umstände. Wenn wir es schaffen, ihm in all unseren Situationen zu vertrauen und ihn zu ehren, werden die »Fische« kommen.  

In einer Geschichte in der Bibel begegnet Jesus ein paar Fischern. Sie kommen nach einem erfolglosen Fischgang am Ufer an. Jesus spricht sie an und bittet sie, dass sie ihn doch mit ihrem Boot ein bisschen herausfahren mögen, damit er besser zu der Menschenmenge sprechen kann. Sie haben ja nichts Besseres zu tun, keine Fische, die man weiterverarbeiten müsste – und so nimmt Simon, einer der Fischer, Jesus in sein Boot. Von dort aus predigt Jesus zu der Menschenmenge. Nach der Predigt fordert Jesus Simon auf, doch nochmals auf den See hinauszufahren und fischen zu gehen. Simon schaut Jesus an und sagt: »Meister, das geht nicht. Wir haben uns die ganze Nacht abgemüht und nichts gefangen, dann werden wir auch jetzt nichts fangen.« Trotzdem vertraut der Fischer Jesus und fährt nochmals hinaus. Dieses Vertrauen wird belohnt und er macht den Fang seines Lebens.

Diese Geschichte sagt uns, dass wenn wir Gott ehren und ihm vertrauen, dann wird er uns immer wieder versorgen und uns geben, was wir zum Leben benötigen – und zwar mehr als genug. Dies sehen wir anhand der Reihenfolge der Geschichte: Jesus begegnet diesen erfolglosen Fischern. Doch statt ihnen den Segen zuzusagen, ihnen in ihrer Not zu begegnen und ihnen zu helfen, verlangt Jesus, dass sie ihm doch dienen mögen. Dies sagt uns, zuerst kommt immer Gott. Zuerst kommt immer sein Reich. Zuerst kommen seine Wünsche und wenn wir es schaffen, Gottes Wünsche zu unseren zu machen, ihn zu priorisieren, ihm zu dienen und mit unserem Leben alles daran zu setzen, dass sein Reich gebaut werden kann, dann wird Gott danach auch uns dienen. Die Fischer dienten Jesus. Nach der Predigt diente Jesus den Fischern und sie erlebten einen Segen, wie sie ihn vorher noch nie erlebt hatten.

Der Segen Gottes wartet auch auf dich. Die »Fische« werden kommen. Gott ist nicht durch weltliche Umstände limitiert und wie bei den Fischern, die eigentlich am Tag nichts mehr hätten fangen sollen, kann Gott auch unsere Unmöglichkeiten zu Möglichkeiten verändern. Darum, ehre Gott, diene ihm, priorisiere ihn und auch du wirst erleben, wie der Segen Gottes wie von selbst einfach so, zur richtigen Zeit, in dein Leben kommen wird.

Da sah er zwei Boote am Ufer liegen. Die Fischer waren ausgestiegen und reinigten ihre Netze. Jesus stieg in das Boot, das Simon gehörte, und bat ihn, ein Stück weit auf den See hinauszufahren. So konnte er im Boot sitzen und von dort aus zu den Menschen sprechen. Als er aufgehört hatte zu reden, wandte er sich an Simon und sagte: »Fahr jetzt weiter hinaus auf den See; werft dort eure Netze zum Fang aus!« Simon antwortete: »Meister, wir haben uns die ganze Nacht abgemüht und haben nichts gefangen. Aber weil du es sagst, will ich die Netze auswerfen.« Das taten sie dann auch, und sie fingen eine solche Menge Fische, dass ihre Netze zu reißen begannen. Lukas 5,2–6

MAN KANN NICHT VERFLUCHEN, WAS BEREITS GESEGNET IST

By Allgemein

Auch wenn du Enttäuschungen erlebst, ungerecht behandelt wirst oder es nicht so läuft, wie du es dir vorstellst – gib nicht auf. Entwickle eine neue Perspektive und setze mit deiner Erwartungshaltung den Segen über deinem Leben frei.

Bileam, ein Mann Gottes aus der Bibel, erhielt eines Tages Besuch von den Dienern des Königs, welcher im Krieg mit den Israeliten war. Sie baten Bileam darum, dass Volk Gottes zu verfluchen. Als Gegenleistung bot ihm der König eine große Menge Geld an. Bileam zog sich zurück und wollte Gott um Rat fragen in dieser verzwickten Situation. Gott gab ihm ganz klar zur Antwort:

Gott aber sagte zu Bileam: »Geh nicht mit ihnen! Du darfst dieses Volk nicht verfluchen, denn ich habe es gesegnet.« 4. Mose 22,12

Doch die Diener und der König ließen nicht locker und versuchten, Bileam davon zu überzeugen, sich doch selbst mal ein Bild der Situation zu machen. Bileam befragte Gott wieder und dieser gab ihm das Okay, mal das Lager der Israeliten aus der Ferne anzuschauen. Bileam ging mit den Dienern des Königs mit, schaute das Lager der Israeliten an, betete zu Gott und dann sprach er Folgendes aus:

»Kein Mensch kann diese Jakobsleute zählen, wie Staub bedecken sie die Erde, die Scharen Israels, die vielen Tausend. Sie sind ein Volk, das stets das Rechte tut. Ich möchte, dass ich einmal so wie sie in Gottes Frieden sterben könnte!« Empört rief Balak (der König): »Warum hast du mir das angetan? Ich habe dich holen lassen, damit du meine Feinde verfluchst, und nun segnest du sie!« Aber Bileam erwiderte: »Ich kann nichts anderes sagen, als was der Herr mir in den Mund legt.« 4. Mose 23,10–12

Statt sie zu verfluchen, segnete Bileam die Israeliten und sagt damit: »Ich kann nichts verfluchen, was der Herr gesegnet hat!«

Wäre Bileam heute unter uns, würde er dasselbe zu uns sagen: »Du kannst nicht verflucht werden. Segen, der dir zusteht, ist über deinem Leben und wartet auf dich!«

Und hier ist der Schlüssel, um diesen Segen auch freizusetzen: Priorisiere Gott und sein Reich und jage ja nicht hinter dem Segen her. Ehre Gott, suche ihn und sein Segen wird dir automatisch in dein Leben folgen. Der Durchbruch wird wie von selbst kommen. Die Heilung wartet auf dich. Die Tür wird sich öffnen und die richtigen Menschen werden dir begegnen. Denn niemand kann dich verfluchen oder davon abbringen, dein Ziel mit Gott zu erreichen. Weil du Gott priorisierst, ihn ehrst und ihn suchst, bist du schon gesegnet. Auch wenn du diesen Segen noch nicht siehst, ist er da, wartet auf dich und wird dich zur richtigen Zeit überraschen und weiterführen.

SEGEN , DER DIR ZUSTEHT

By Allgemein

Gott verspricht uns in der Bibel, dass er immer unser Bestes sucht und uns mit allem versorgt, wenn wir ihn an die erste Stelle in unserem Leben setzen. Wenn wir Gott priorisieren, ihn ehren, auf ihn schauen und an ihm festhalten, ist über unserem Leben Segen, der uns zusteht.

In meinen jungen Jahren hatte ich einmal ein großes Problem, wo ich weder Ein noch Aus wusste. Ich suchte Rat bei einem Freund. Doch statt dass er mir half, eine Lösung zu finden, sagte er: »Könu, trachte einfach nach dem Reich Gottes, dann wird ER dir schon irgendwie eine Lösung schenken.« So begann ich, so gut ich konnte, Gott zu priorisieren. Ich half in einer christlichen Jugendarbeit mit, leitete ehrenamtlich verschiedene Lager und verbrachte jeden Samstag statt im Ausgang mit jungen Leuten, die an die Treffen unserer Jugendarbeit kamen und investierte mich in sie. Ich begann zudem, den Zehnten zu bezahlen und zeigte damit, dass ich Gott auch mit meinen Finanzen ehren und priorisieren wollte. Ich suchte immer wieder Gelegenheiten, wie ich Gott mein Leben noch mehr zur Verfügung stellen konnte. Wenn ich zurückschaue, kann ich sagen, dass Gott mich wirklich immer mit allem versorgte, was ich benötigte. Mein Problem, wo ich nicht mehr weiter wusste, löste sich auf und auch so viel anderes fiel mir einfach so zu. Ich schloss erfolgreich meine Lehre ab, ich lernte meine Traumfrau kennen und konnte ihr Herz erobern und ich durfte wegen einer Mehlallergie eine von der IV bezahlte Umschulung vom Bäcker zum Prediger machen. Ich erlebte, wie mir Gott immer wieder Türen öffnete und mich mit Segen überraschte.

Auch dir steht Segen zu. Wenn wir beginnen, mit unserem Leben, unserer Zeit und unseren Finanzen Gott zu priorisieren und nach seinem Reich zu trachten, dann wird Gott uns segnen. Das ist sein Versprechen an uns. Halte an diesem Versprechen fest. Sprich den Segen über deinem Leben aus. Erwarte den Segen Gottes, der dir zusteht. Es wird immer wieder Menschen in deinem Leben geben, die dir diesen Segen absprechen wollen. Menschen, die sagen, dass du es nicht verdient hast oder aus der falschen Familie kommst, um gesegnet zu werden. Aber lass sie ruhig reden – niemand kann dir den Segen absprechen oder rauben. Denn der Segen kommt nicht von Menschen, sondern von Gott. Und was Gott verspricht, das wird er auch halten.

Es soll euch zuerst um Gottes Reich und Gottes Gerechtigkeit gehen, dann wird euch das Übrige alles dazugegeben. Matthäus 6,33

 

GOTT ÖFFNET TÜREN

By Allgemein

Wenn Gott uns eine Tür öffnen und mit uns vorwärts gehen will, dann wird er es tun, und zwar zum richtigen Zeitpunkt.

Die richtigen Durchbrüche und Wunder warten auf uns. Gottes Möglichkeiten könnten dich heute, morgen, übermorgen oder schon sehr bald einfach so überraschen. Ich möchte dir dies anhand einer einfachen Tür erklären. Diese Tür steht für das nächsten Wunder, die Heilung oder den langersehnten Durchbruch in unserem Leben. Doch oftmals versuchen wir, diese Tür selber zu öffnen. Wir rütteln an der Tür und schreien zu Gott, dass er doch bitte diese Tür öffnen soll. Wir versuchen Wege zu finden, diese Tür zu öffnen. Wir beten lange Gebete, fasten oder was auch immer und versuchen damit, Gott zu beeindrucken. Wie ein Zauberer versuchen wir, die richtige Formel zu finden. Dabei vergessen wir, dass nicht wir diese Tür öffnen sollen, sondern dass Gott sie für uns öffnen möchte und zwar zum genau richtigen Zeitpunkt. Nicht zu früh und nicht zu spät. Doch was können wir in der Zwischenzeit tun? Warten. Und zwar vor der Tür. Das heißt, wir geben das Wunder nicht auf, wir halten an unseren Träumen und an der Hoffnung. Und wir geben einfach unser Bestes. Wir dienen Gott, wir sind gut zu unseren Mitmenschen und freuen uns an jedem neuen Tag, weil wir wissen: Gott wird diese Tür zum richtigen Zeitpunkt für uns öffnen. In der Zwischenzeit freuen wir uns an dem, was Gott uns schon gegeben hat und halten an ihm und unserem Glauben fest.

Gott hat meiner Familie vor Kurzem eine unglaubliche Tür geöffnet. Wir konnten dank einem Vorerbe, das genau zum richtigen Zeitpunkt in unser Leben kam, ein Haus kaufen. Lustigerweise war es genau das Haus, welches wir viele Jahre zuvor schon mal gesehen hatten und zueinander gesagt hatten: »Das wäre unser Traumhaus!« Und nun, viele Jahre später, öffnete Gott uns die Tür dazu. Genau zum richtigen Zeitpunkt. Unsere Kinder sind im Teenageralter und die Wohnung, die vorher ein wahrer Segen war, wurde langsam, aber sicher zu klein. Auch vom Zustand des Hauses her war es der perfekte Zeitpunkt. Denn seit wir das Haus zum ersten Mal gesehen hatten, hatte der vorherige Besitzer des Hauses so viel umgebaut und ich bin dankbar, dass ich dies nun nicht mehr tun muss. Oft stehe ich jetzt Zuhause und danke Gott dafür, dass er uns die Tür zu diesem genialen Haus nicht früher geöffnet hat, denn ich hätte mit all meinen Aktivitäten in der Kirche und meiner fehlenden handwerklichen Begabung wohl ein Burnout, wenn ich diesen Umbau auch noch hätte managen müssen.

Was will ich damit sagen? Erwarte weiterhin das Wunder, gib deine Träume nicht auf, und bleib dabei gelassen, denn Gott wird dir zur richtigen Zeit das Wunder schenken, eine Tür öffnen und dir den Durchbruch schenken. Hör auf, an der Tür zu rütteln, bete stattdessen einfach Gott an, ehre ihn, diene ihm, gib dein Bestes und verliere die Hoffnung nicht, denn du bist nur einen Schritt vom nächsten Wunder entfernt.

Der Herr wird alles für mich zu einem guten Ende bringen! Herr, deine Güte währt ewig; und was du zu tun begonnen hast, davon wirst du nicht ablassen. Psalm 138,8

NUR EINEN SCHRITT ENTFERNT

By Allgemein

Auch wenn du die Hoffnung verloren hast und es so aussieht, als wärst du am Ende, denk daran: Gott hat immer noch ein As im Ärmel.

Manchmal kommen wir an einen Punkt in unserem Leben, wo wir keine Ahnung mehr haben, wie es bloß weitergehen soll. Auch wenn es danach aussieht, als wäre alles verloren und du nicht mehr vorwärts zu kommen scheinst – Gott kann dir genau im richtigen Moment die richtige Person über den Weg führen, eine Tür öffnen oder den langersehnten Anruf schenken.

Dies erlebte auch ein Mann aus der Bibel. Er war von Geburt an gelähmt und wurde jeden Tag zu den Toren des Tempels gebracht, um zu betteln. Er erlebte, wie durch einen einzigen Menschen sein ganzes Leben auf den Kopf gestellt wurde. Der Gelähmte begegnete einem Jünger von Jesus, Petrus, und bat ihn um Almosen. Doch statt ihm Geld zu geben, heilte ihn Petrus mit Gottes Hilfe. Der Gelähmte hätte nie erwartet, dass er an diesem Tag geheilt würde. Er hatte sich mit seinem Schicksal abgefunden und hatte keine großen Erwartungen mehr ans Leben.

Leider haben viele Menschen, auch solche, die an Gott glauben, aufgegeben. Sie haben sich mit der Not abgefunden, die Krankheit als unheilbar abgestempelt und ihre Erwartungen ans Leben ihren Umständen angepasst. Doch Gott möchte uns immer wieder überraschen und weiterführen. Wir sind noch lange nicht am Ziel. Solange wir leben und atmen, kann und wird Gott noch weitere Wunder tun. Gib deine Sehnsüchte, Träume und Erwartungen nicht auf. Ob sie sich dann erfüllen, liegt nicht in unseren Händen, aber ob wir durch unseren Glauben Gott die Möglichkeit dazu geben, liegt bei uns. Darum gib die Hoffnung nicht auf. Es könnte heute sein, morgen oder schon sehr bald, dass Gott dir begegnen möchte. Wir alle sind immer nur einen Schritt vom nächsten Wunder entfernt. Darum mache dich ready für den Durchbruch, für die Freiheit, die kommen wird, für die Heilung und all den Segen, der auf dich wartet. Rechne damit, sehne dich danach und Gott wird dir zur richtigen Zeit eine Tür öffnen.

Ich wünsche dir gerade heute, dass Gott dir eine Tür öffnet. Dass er dich mit seiner Gunst und seinen Wundern überrascht und du erleben darfst, wie du nur einen Schritt vom nächsten Wunder entfernt bist. Und wer weiß, vielleicht geschieht heute ein Wunder, die richtige Person begegnet dir oder ein entscheidender Anruf erreicht dich. Erwarte Wunder und gib die Hoffnung nie auf. Gott sieht dich und wird dich zur richtigen Zeit mit seiner Gunst und seinem Segen beschenken und weiterführen.

Um dieselbe Zeit brachte man einen Mann, der von Geburt an gelähmt war, zu dem Tor des Tempels, das die »Schöne Pforte« genannt wurde. Wie jeden Tag ließ der Gelähmte sich dort hinsetzen, um von den Tempelbesuchern eine Gabe zu erbitten. Als er nun Petrus und Johannes sah, die eben durch das Tor gehen wollten, bat er sie, ihm etwas zu geben. Die beiden blickten ihn aufmerksam an, und Petrus sagte: »Sieh uns an!« Der Mann sah erwartungsvoll zu ihnen auf; er hoffte, etwas von ihnen zu bekommen. Da sagte Petrus zu ihm: »Silber habe ich nicht, und Gold habe ich nicht; doch was ich habe, das gebe ich dir: Im Namen von Jesus Christus aus Nazaret – steh auf und geh umher!« Apostelgeschichte 3,2–6

 

GOTT KREUZT SEINE HÄNDE FÜR DICH

By Allgemein

Gott kann dich von ganz hinten nach vorne holen. Wenn Gott will, kann er dich innerhalb von Sekunden an Positionen bringen, obwohl der Weg dorthin eigentlich Jahre gedauert hätte.

In der Geschichte von Jakob, in dem er sich entscheidet, auch seine Enkel zu segnen, fällt noch etwas auf: Statt den Älteren mit der rechten und den Jüngeren mit der linken Hand zu segnen, kreuzt er seine Hände. Das war sehr unüblich. Der Ältere hatte immer den besseren Segen verdient, was man mit der rechten Hand ausdrückte. Doch Jakob stellte mit seiner Handlung die damals gängige Regel einfach so auf den Kopf. Und so macht es Gott auch in unserem Leben. Er stellt durch sein Wirken und seine Gunst immer wieder gängige Regeln einfach so auf den Kopf. Gott zeigt uns damit, dass er nicht immer so segnet und Menschen begünstigt, wie wir es uns vorstellen. Und so sagt er zu uns:

»Wenn ich will, kann ich Menschen von ganz hinten nach vorne bringen. Ich kann Menschen an Positionen setzen, die sie sich selber nie zugetraut und die sie menschlich gesehen auch nicht verdient hätten. Ich werde die Letzten an die erste Stelle setzen. Ich werde die Unscheinbaren leuchten lassen und ich werde mit Sündern zusammen die Welt verändern.«

Gott liebt es, uns Menschen mit einem unverdienten Segen zu überraschen. Menschen, die es nicht verdient haben. Menschen, an die man nicht geglaubt hat. Menschen, die versagt haben. Menschen, die nicht die nötige Ausbildung oder Voraussetzungen mitbringen, um etwas Grossartiges zu bewegen. Er sagt zu diesen Menschen wie auch zu dir und mir:

»Hör auf, den Lügen zu glauben, dass du in deinem Leben nichts bewegen kannst. Ich werde meine Arme für dich kreuzen und dich mit einem Segen überraschen, den du nicht verdient hast. Weil du an mich glaubst, mich priorisierst und mich anbetest, werde ich mich zu dir stellen.«

Wenn ich so auf mein Leben zurückschaue, sehe ich, wie Gott immer wieder seine Arme gekreuzt hat und mich mit einem Segen überrascht oder beschenkt hat, den ich nicht verdient hätte. Ich konnte dank der Gunst Gottes das Herz meiner Traumfrau erobern und sie heiraten, obwohl ich mir das eigentlich selber nie zugetraut hätte. Ich durfte erleben, wie Gott mir als schüchterner junger Mann Menschen zur Seite stellte und wie wir zusammen eine neue Kirche in einem unscheinbaren Tal gründen konnten. Eine Kirche, die heute Menschen im ganzen deutschsprachigen Raum mit der Botschaft der Hoffnung erreicht. Wir als Kirche aus einem kleinen und unbedeutenden Tal erleben, wie Gott uns Türen auf der ganzen Welt zu vielen verschiedenen Leuten öffnet und sie zu einem Segen für uns werden. Und wenn Gott das für mich und uns als Kirche tun kann, dann kann er es auch für dich tun. Du magst tausend Gründe in deinem Leben haben, die dir sagen, dass du dein Ziel nie erreichen wirst. Gründe, die dir sagen, dass du den Segen Gottes nicht verdient hast, dass es vorbei ist mit dir und dass es keine Hoffnung mehr gibt. Doch Gott sagt auch gerade heute zu dir:

»Mach dir keine Sorgen mehr! Ich werde meine Arme kreuzen und dich mit Segen beschenken, mit meiner Gunst begegnen, Türen öffnen und dir Heilung schenken, obwohl du es nicht verdient hast. Aber ich werde es machen, weil ich dich liebe und dich adoptiert habe. Du bist meine Tochter, mein Sohn, darum will ich dir meinen Segen schenken.«

Dann nahm er Efraïm an die rechte Hand, sodass er von Jakob aus gesehen links stand, und an seine linke Hand nahm er Manasse. So brachte er sie zu seinem Vater. Jakob aber kreuzte seine Hände und legte die rechte auf den Kopf des jüngeren Bruders Efraïm und die linke auf den Kopf Manasses, obwohl Manasse der Erstgeborene war. Dann segnete er die Söhne Josefs. 1. Mose 48,13–15

ES WIRD IMMER NEIDER GEBEN

By Allgemein

Segen ist nicht immer fair und es wird immer Menschen geben, die dich um den Segen, den Gott dir schenkt, beneiden.

Gottes Segen ist nicht immer fair. Das ist für Menschen, die Gerechtigkeit lieben und davon ausgehen, dass Leistung immer den verdienten Lohn bringen wird, manchmal schwer nachzuvollziehen und zu verstehen. Doch so funktioniert der Segen und die Gunst unseres Gottes. Der Wind Gottes weht, wo er will – so stellt Gott sicher, dass er Gott bleibt und nicht durch unsere Logik ersetzt wird. Darum, wenn Gott dich segnet, sei nicht erstaunt, wenn Menschen um dich herum eifersüchtig reagieren. Es wird immer Menschen geben, die nicht verstehen, warum Gott Dinge in deinem Leben plötzlich beschleunigt. Es wird immer Menschen geben, die nicht verstehen, warum Gott dir Durchbrüche schenkt und ihnen nicht, warum Gott dir Hindernisse aus dem Weg räumt, dir einfach so eine Türe öffnet und dich wie aus dem Nichts hervorholt und dir eine Beförderung schenkt. Es kann sein, dass sie sagen, dass du es nicht verdient hast, dass dieses Glück dir nicht zusteht. Doch sie vergessen etwas sehr Entscheidendes: Es war nicht das Glück, das dich segnete. Es war unser Gott im Himmel, der dich angenommen hat und dich mit einem Segen überrascht, den du nicht verdient hast.

Lass dir den Segen Gottes in deinem Leben nicht zerstören von Menschen, die eifersüchtig sind und dich nicht verstehen. Vielleicht gehen Freundschaften in Brüche, weil du in deinem Leben erlebst, wie Gott dich vorwärtsbringt und andere nicht. Dein Leben wird sich verändern, weil du erlebst, wie Gott auf deiner Seite ist. Geh einfach weiter und lasse dich nicht von Menschen ausbremsen, die nicht verstehen, was Gott in deinem Leben tut. Lass dich nicht von Menschen aufhalten, die dir den Segen und deine Träume ausreden wollen, nur weil sie selber von Gott und dem Leben enttäuscht wurden. Entschuldige dich nie für den Segen, den Gott dir gibt. Ehre stattdessen Gott und seine Kraft, indem du weitergehst und dich nach mehr und neuem Segen sehnst! Geh weiter, bleib dran und du wirst von Segen zu Segen gehen. Gott wird dir neue Freunde schenken, die mit dir zusammen feiern können, was Gott in deinem Leben tut. Warum? Weil auch sie erleben, wie Gott sie immer wieder mit Segen überrascht, den auch sie nicht verdient haben.

Geh weiter und lasse dich nicht von Menschen entmutigen, die nicht verstehen, was Gott in deinem Leben am Tun ist. Ehre und priorisiere Gott weiterhin. Schau auf ihn und rechne weiterhin mit seiner Gunst und er wird dir neue Menschen ins Leben stellen. Menschen, die dich ermutigen mehr von ihm zu erwarten. Menschen, die mit dir glauben. Menschen, die dich unterstützen. Menschen, die auch unterwegs sind mit Gott. Aber bevor diese Menschen kommen können, müssen wir manchmal auch lernen, uns von Menschen, die mit dem Segen in unserem Leben nicht umgehen können, eifersüchtig sind und uns den Segen ausreden wollen, zu lösen.

Ihm (GOTT), der mit seiner unerschöpflichen Kraft in uns am Werk ist und unendlich viel mehr zu tun vermag, als wir erbitten oder begreifen können, ihm gebührt durch Jesus Christus die Ehre in der Gemeinde von Generation zu Generation und für immer und ewig. Amen. Epheser 3,20–21