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LEBE DEIN BESTES LEBEN – PRÜFE DEINE WURZELN

By Allgemein

„Ich entscheide mich, immer wieder aufzustehen, weiterzugehen und noch vorne zu schauen. Egal, was ich erlebe oder durchmachen muss, ich zweifle nicht an meinem Gott und erwarte immer wieder seinen Segen, seinen Zuspruch, seine Ideen und Weisungen für mein Leben. Ich lebe mein bestes Leben!“

Unser Leben ist mit dem eines Baumes zu vergleichen. Stelle dir doch mal einen gesunden jungen Baum vor, der eine grosse Zukunft vor sich hat. Er ist berufen, gross zu werden, Schatten zu spenden, Früchte zu bringen und Menschen Geborgenheit zu geben. Er wird vielleicht für ein junges verliebtes Paar ein Ort sein, wo sie sich zum ersten Mal küssen werden. Und wenn er dann eines Tages gefällt wird, dann wird er mit seinem Holz entweder Wärme spenden, ein Haus einkleiden oder als Möbel ein Haus verschönern. Was man auch immer mit Holz alles tun kann, so oder so, eine grossartige und vielseitige Zukunft wartet auf diesen Baum. Doch was würde jetzt passieren, wenn sich jemand entscheiden würde, dem Baum statt Wasser jeden Tag ein bisschen Gift zu geben? Dieses Gift würde seine Wurzeln nach und nach kaputt machen. Der Baum würde nicht mehr wachsen, sondern nach und nach seine Kraft verlieren. Er würde nicht mehr blühen und ganz sicher nie und nimmer seine Berufung und Bestimmung ausleben, weil man ihn früher oder später entsorgen würde.

Und genau gleich ist es mit unserem Leben. Wenn wir der Bitterkeit Raum geben in unserem Herzen, dann verlieren wir nach und nach unsere Bestimmung. Wir werden nie mehr unser volles Potenzial ausleben und zu einem Segen für andere werden. Warum? Weil wir geistlich gesehen nicht mehr wachsen können. Bitterkeit ist wie ein Gift, dass unserem Leben jegliche Energie, Freude und Kraft entzieht. Wir hören auf zu wachsen und Frucht zu bringen. Wir hören auf zu leben.

Dann eines Tages fragst du dich: „Warum habe ich keine Energie und keine Freude mehr? Warum kann ich nicht mehr lachen? Warum habe ich keine Träume und keine Leidenschaft mehr?“

Ganz einfach, das alles ist eine Konsequenz davon, weil deine Wurzeln vergiftet wurden. Du wurdest bitter und all deine Kraft brauchst du dazu, um dich zu rächen oder dir zurückzuholen, was dir genommen wurde oder du bist in deiner Trauer stehengeblieben. Doch die gute Nachricht ist, du musst nicht mit bitteren Wurzeln leben. Bitte Gott darum, dass er dir zeigt, warum du bitter bist. Vielleicht musst du jemandem vergeben, einen Traum, der sich nicht erfüllt hat oder eine Beziehung die in Brüche ging, loslassen. Vielleicht klagst du auch dich selber an und Gott wird dir helfen, dir selber zu vergeben. Sei ehrlich zu dir selber und bitte Gott um Hilfe, deine bitteren und verletzten Wurzeln loszuwerden und erlebe wieder, wie dein Leben neue Energie, Freude und Schwung bekommt. Prüfe deine Wurzeln und lass nicht zu, dass sie nach und nach absterben und du die Fülle und den Segen verpasst, den Gott noch für dich bereit hätte.

„Achtet darauf, dass niemand sich selbst von Gottes Gnade ausschließt! Lasst nicht zu, dass aus einer bitteren Wurzel eine Giftpflanze hervorwächst, die Unheil anrichtet; sonst wird am Ende noch die ganze Gemeinde in Mitleidenschaft gezogen.“ Hebräer 12,15

LEBE DEIN BESTES LEBEN – SCHÜTZE DEIN HERZ

By Allgemein

„Ich schütze mein Herz, indem ich mich entscheide, jeglichen Rachegedanken, Verletzungen und Verlusten keinen Raum in meinem Herzen zu geben.“

Die Bitterkeit klopft immer wieder an unsere Herzenstüren und versucht so, Teil unseres Lebens zu werden. Doch wie kommt Bitterkeit in unser Leben? Es sind die Momente unseres Lebens, in denen wir eine Beförderung verpassen, ungerecht behandelt werden, Menschen uns verletzen, eine Beziehung kaputt geht, ein Krankenbericht negativ ist oder das Leben nicht so läuft, wie wir es uns vorstellen. Die Bitterkeit sitzt dann wie ein kleiner Affe auf unserer Schulter und sagt zu uns: „Jetzt hast du so viel gebetet, du warst so treu in deinem Glauben und hast immer dein Bestes gegeben, warum hat Gott dich vergessen? Das ist nicht fair!“ Bitterkeit kommt nicht wie eine grosse Welle an unsere Herzenstür. Nein, die Bitterkeit kommt schleichend, fast unscheinbar und versucht langsam, unser Herz und unser Leben zu übernehmen. Und wenn wir nicht vorsichtig sind, fühlen wir uns, ehe wir es bemerken, leer, müde und antriebslos. Darum möchte ich dich heute ermutigen: Sei vorsichtig, welchen Gedanken du in deinem Leben Raum gibst. Je mehr dein Leben von Gedanken der Rache, Gedanken der Niederlage und Gedanken geprägt von Verlusten und Schmerzen erfüllt ist, umso mehr findet Bitterkeit einen Weg in dein Herz hinein.

Deshalb, mach es wie Paulus. Paulus war verantwortlich für die meisten Briefe im Neuen Testament, dem zweiten Teil der Bibel. Doch auch er hatte viele Gelegenheiten, bitter zu werden. Er wurde verraten, verfolgt, verleumdet, unschuldig ins Gefängnis gesteckt und man versuchte ihn zudem mehrere Male umzubringen. Hätte er sein Herz nicht geschützt , so hätte er nie all dies erreicht und erlebt, wie Gott mit ihm die Welt bis heute prägt und verändert. Er wäre, hätte er der Bitterkeit Einlass in sein Herz gewährt, irgendwo auf seiner Reise mit Gott stehengeblieben und ein trauriges und niedergeschlagenes Leben geführt.

Anhand eines Beispiels möchte ich dir zeigen, wie Paulus so schön mit einer negativen Situation umging, wo er auch bitter hätte reagieren können. Er schreibt an Timotheus, einen guten Freund:

„Alexander, der Schmied, hat mir viel Böses zugefügt. Der Herr wird so an ihm handeln, wie er es verdient hat.“ 2. Timotheus 4,14   

So genial wie wir hier lesen, dass Gott sich um sein Recht kümmern soll. Er werde sich nicht wehren, so schreibt Paulus. Dadurch hat er sein Herz geschützt und der Bitterkeit keinen Raum gegeben.

Wie gehen wir mit solchen Situationen um? Wir werden ungerecht behandelt, Menschen reden schlecht über uns, hintergehen uns, verlassen uns und eine Stimme schreit in uns und sagt: „Kämpfe für dein Recht! Das ist nicht fair!“ Doch ich möchte dich gerade heute ermutigen, lass Gott für dein Recht kämpfen. Wenn Gott für dich ist, wer könnte da noch gegen dich sein? Wenn Gott für dich kämpft, wird er dir alles 10, 100 oder 1000fach zurückgeben, was dir genommen worden ist. Deshalb, schütze dein Herz. Verliere nicht den Glauben an Gott, überlasse ihm jegliche Ungerechtigkeiten in deinem Leben und schaue wieder nach vorne. Unser Gott wird uns nie im Stich lassen und wird immer unser Bestes suchen, wenn wir loslassen, weitergehen, weiter an ihm festhalten, ihn anbeten und auf ihn schauen. Schütze dein Herz und sei vorsichtig, was für Gedanken Wurzeln in deinem Herzen schlagen dürfen.

„Und Gott, der alles durchforscht, was im Herzen des Menschen vorgeht, weiß, was der Geist mit seinem Flehen und Seufzen sagen will; denn der Geist tritt für die, die zu Gott gehören, so ein, wie es vor Gott richtig ist. Eines aber wissen wir: Alles trägt zum Besten derer bei, die Gott lieben; sie sind ja in Übereinstimmung mit seinem Plan berufen.“ Römer 8,27-28

LEBE DEIN BESTES LEBEN – VERGIB SCHNELL!

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„Ich entscheide mich dazu, schnell zu vergeben. Ich lasse es nicht zu, dass sich Wut, Bitterkeit oder Schmerz in meinem Herzen niederlassen können. Ich entscheide mich, immer wieder meinen Mitmenschen, Umständen und Situationen zu vergeben und bin dadurch wieder frei und offen, um neuen Segen, Freude und Ideen in meinem Leben zu empfangen.“

Wir alle erleben immer wieder Momente, in denen Bitterkeit an unser Herz klopft. Menschen behandeln uns falsch, wir verpassen die langersehnte Beförderung oder Auszeichnung, eine Ungerechtigkeit widerfährt uns oder das Leben macht nicht so mit, wie wir uns vorgestellt haben. Niemand von uns kann sich gegen solche Situationen wehren. Wir alle erleben Zeiten, in denen Menschen oder das Leben gegen uns zu sein scheinen. Was wir aber können, ist uns zu entscheiden, wie wir darauf reagieren. Reagiere mit Vergebung statt mit Rachegedanken, Minderwert, Zorn oder Anklage. Wenn nicht, öffnest du der Bitterkeit dein Herz. Und wenn Bitterkeit einmal Platz in deinem Leben gefunden hat, vergiftet sie es nach und nach. Du verlierst nach und nach deine Freude, deine Energie und weil du das Gefühl hast, alles und alle seien gegen dich, verpasst du das Leben. Wenn du dein bestes Leben leben willst, musst du lernen zu vergeben. Je schneller, desto besser, denn so kann sich die Bitterkeit nicht wie ein Geschwür in dir ausbreiten und so dein Leben vergiften.

Ich kenne Menschen, die bitter und verletzt sind aufgrund von Situationen, die sich vor mehr als 30 Jahren ereignet haben. Sie sind bitter, weil ihnen jemand etwas vor ihrer Nase weggenommen hat, sie nicht die langersehnte Belohnung erhalten haben, eine Beziehung kaputt ging oder sie unfair behandelt wurden. Halte nicht an alten Verletzungen fest. Lerne, sie loszulassen, egal wie lang es her ist. Gott weiss, was dir widerfahren ist. Gott kennt deine missliche Lage. Gott sieht deine Verletzung, dein Versagen. Lass es los. Vergib und beginne wieder, Gott zu vertrauen. Gott als dein Verteidiger wird zu deinem Recht schauen. Er wird dir jegliches Leid doppelt mit seinem Segen zurückgeben. Doch je mehr und länger du dich auf deine Verletzungen fokussierst, umso schwieriger wird es, loszulassen und frei zu werden. Frei zu werden von niedergeschlagenen Gedanken, Traurigkeit, Hoffnungslosigkeit, Trägheit, Zorn, Rachegedanken, Wut, Jähzorn und all den anderen negativen Eigenschaften, die dir zu schaffen machen, ausgelöst durch Bitterkeit, die Platz in deinem Herz bekommen hat. Je länger du mit dem Loslassen und Vergeben wartest und Gott nicht den Richter sein lässt, umso tiefer wird sich die Bitterkeit in deinem Herzen vergraben und ihre Wurzeln in deinem Leben vertiefen. Darum lerne, schnell zu vergeben. Der Schlüssel ist, dass du der Bitterkeit gar keinen Raum in deinem Leben gibst. Passiert dir ein Missgeschick, wirst du ungerecht behandelt oder will sich die Frage „Warum muss mir dies geschehen?“ in dir ausbreiten, steh innerlich auf und sage zu dir selbst:

„Stopp! Ich gebe all diesen Gedanken keinen Raum in mir. Ich vergebe mir, dem Leben, den Umständen und anderen Menschen. Jetzt, sofort. Gott wird zu mir schauen. Gott wird für mich kämpfen. Gott ist mein Verteidiger. Er verspricht, dass er aus jeder Asche, jedem Dreck, jeder noch so hoffnungslosen Situation etwas Gutes entstehen lassen kann, wenn wir ihn machen lassen. Amen!“   

„Sie sollen sich nicht mehr Erde auf den Kopf streuen und im Sack umhergehen, sondern sich für das Freudenfest schmücken und mit duftendem Öl salben; sie sollen nicht mehr verzweifeln, sondern Jubellieder singen. Die Leute werden sie mit prächtigen Bäumen vergleichen, mit einem Garten, den der Herr gepflanzt hat, um seine Herrlichkeit zu zeigen.“ Jesaja 61,3

LEBE DEIN BESTES LEBEN – DU HAST DIE ZUSTIMMUNG GOTTES!

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»Stellt euch also entschlossen zum Kampf auf! Bindet den Gürtel der Wahrheit um eure Hüften, legt den Brustpanzer der Gerechtigkeit an.« Epheser 6,14

Zieh den Brustpanzer der Gerechtigkeit an. – Wichtig zu verstehen ist, dass wir nicht gerecht sind, weil wir es uns durch unsere Leistung verdient hätten, nein, wir sind gerecht gesprochen, weil Gott uns als Gerechte sieht. Durch unseren Glauben an Jesus und seine Gnade sind wir befreit von unseren Fehlern, Sünden, Krankheiten, Nöten und Ängsten. Die Gnade Gottes macht uns gerecht und in diesem Vers schreibt Paulus, dass wir diesen Brustpanzer anziehen sollten. Jeden Tag von Neuem sollten wir uns daran erinnern, dass wir die Zustimmung Gottes auf unserer Seite haben und Gott für uns ist. Unsere Gedanken wollen uns immer wieder sagen, dass wir den Segen Gottes nicht verdient haben, weil wir noch Dinge falsch machen, noch zweifeln, noch nicht alles verstehen, nicht genug in der Bibel lesen oder noch sündigen. Doch statt diesen Stimmen Raum zu geben, steh auf, zieh den Panzer an und sage zu diesen Stimmen:

»Mir ist egal, was ihr sagt. Ich brauche nicht eure Zustimmung. Ich habe die Zustimmung Gottes. Durch seine Taten bin ich befreit, bin ich gerecht und ist mir vergeben. Ich werde auch heute den vollen Segen Gottes in meinem Leben sehen und ausleben!«

Spannend ist, dass Paulus hier das Bild eines Brustpanzers nimmt. Ein Brustpanzer schützt den absolut wichtigsten Teil eines Menschen, unser Herz. Du hast bestimmt noch Bereiche, wo du stolperst, wo du Fragen hast, wo du es nicht auf die Reihe bringst, doch solange du gegen dich selbst bist, wirst du nicht weiterkommen. Wenn wir diesen Panzer der Gerechtigkeit anziehen, sagen wir zu uns selber: »Gott ist auf meiner Seite. Gott ist zufrieden mit mir. Gott arbeitet an mir. Ich bin nicht perfekt, aber mir ist vergeben. Ich habe noch diese oder jene Schwäche, aber Gott formt mich auch in diesen Bereichen. Ich schaue nach vorne. Ich schaue auf Gott und seine Gerechtigkeit für mich und alles andere wird mir folgen.« Wir haben die Zustimmung Gottes nicht bekommen, weil wir gute Menschen sind. Sondern Gott hat sich schon für uns entschieden, bevor wir überhaupt auf diese Welt gekommen sind. Schon im Bauch unserer Mutter, sogar noch viel früher, so lesen wir in der Bibel, hat Gott uns designt, geplant und geschaffen. Und wenn wir beginnen, an Gott zu glauben und uns nach ihm ausrichten, werden wir mehr und mehr zu dem Menschen, den Gott schon von Anfang an in uns gesehen hat. Deshalb, kein noch so grosses Versagen ist eine Überraschung für unseren Gott. Statt dich selbst anzuklagen, bedanke dich bei Gott, dass er eine Antwort auf deine Fehler hat, dass er trotzdem einen guten Plan hat, dass er dich trotzdem akzeptiert, liebt und du in seinen Augen seine Zustimmung hast. Wir sind in den Augen Gottes von dem Moment an, in dem wir beginnen an Gott zu glauben, gerecht gesprochen und dazu bestimmt, unser bestes Leben zu erleben. Gott schaut auf das, was wir gut machen. Gott sieht unser Potenzial. Gott sieht den Prozess. Gott sieht uns nicht durch die Brille der Sünde, sondern durch die Brille seiner Gnade. Deshalb zieh immer wieder deinen Brustpanzer an und sei dir der Zustimmung Gottes jeden Tag bewusst. 

LEBE DEIN BESTES LEBEN – SEI GLÜCKLICH MIT DIR SELBST!

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»Ich weiss ja, dass in mir, das heisst in meiner eigenen Natur, nichts Gutes wohnt. Obwohl es mir nicht am Wollen fehlt, bringe ich es nicht zustande, das Richtige zu tun. Ich tue nicht das Gute, das ich tun will, sondern das Böse, das ich nicht tun will.« Römer 7,18-19 

Paulus bringt es hier treffend auf den Punkt. Das, was wir tun wollen, tun wir nicht und das, was wir nicht tun wollen, tun wir. Paulus bekennt damit, dass nicht einmal er, der für mehr als die Hälfte der Briefe im Neuen Testament verantwortlich war, perfekt war. Auch er stolperte in gewissen Bereichen in seinem Leben. Doch hätte Paulus nur auf das Negative in seinem Leben geschaut, hätte er nie so viel für Gott bewegen können. Er wäre stehengeblieben und hätte sich selbst und Gott aufgegeben. Dies sagt uns, auch wir müssen nicht alles im Griff haben. Auch wir dürfen versagen. Auch wir dürfen noch Fehler machen. Aber auch wir können trotzdem schon Geschichte für und mit unserem Gott schreiben. Warte nicht darauf, bis endlich alles so ist, wie es sein sollte. Ansonsten wirst du dein ganzes Leben lang warten. Gott lässt manche Schwächen sogar bewusst zu, damit wir abhängig bleiben von ihm und nicht denken, wir hätten alles aus eigener Leistung im Griff. Deshalb schaue nicht mehr auf all das, was nicht rund läuft, sondern schaue stattdessen auf Gott.

Der Widersacher von Gott versucht uns immer wieder zu sagen, dass wir es nicht im Griff haben, so dass wir auf uns und unsere Schwächen schauen. Ziehe heute einen Schlussstrich und sage zu dir selber:

„Jetzt ist fertig. Ich bin nicht mehr gegen mich. Ich fokussiere mich nicht mehr auf meine Schwächen. Ich bin ein Kind Gottes. Gott hat mich befreit, hat mir vergeben und mich wiederhergestellt. Ja, ich weiss, ich habe noch gewisse Herausforderungen. Aber ich bin ein Werk Gottes und ich bin in den Händen Gottes. Gott arbeitet an mir und ist stetig dran, mich vorwärts zu bringen, zu verändern und an mir zu feilen. Doch in der Zwischenzeit, freue ich mich an dem, was schon gut ist und rund läuft.“

Es ist viel wichtiger, dass wir wieder nach vorne schauen und unsere Bestimmung sehen und erreichen, anstatt dass wir uns immer an derselben Stelle drehen, nur weil wir auf unsere Schwächen schauen. Deine Zeit ist zu wertvoll, vergeude sie nicht, indem du immer wieder an dir selber verzweifelst, weil du noch Fehler machst. Das alles nimmt dir nur deine Freude, deine Energie, deine Kreativität und deinen Segen. Schau weg von all dem, was du noch falsch machst und schaue stattdessen auf Gott. Du wirst neue Freude finden, eine neue Zuversicht entdecken und nebenbei noch erleben, wie Gott dich stetig am Verändern ist. So kannst du auch wieder glücklich mit dir selber sein.

LEBE DEIN BESTES LEBEN – DU BIST AUF DER TÖPFERSCHEIBE

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»Dennoch, Herr: Du bist unser Vater! Wir sind der Ton, du bist der Töpfer; wir alle sind von deiner Hand geschaffen.« Jesaja 64,7

Jeder von uns hat etwas, wogegen er kämpft. Etwas, das man versucht zu verändern, zu verbessern oder loszuwerden. Wir alle haben in irgendeinem Bereich ein Problem, ein Mangel. Du, ich, unser Ehepartner, unser Nachbar, alle. Auch wenn es bei den anderen manchmal so aussieht als wäre alles perfekt, denk daran: Wir alle sind auf der Töpferscheibe und Gott ist unser Töpfer. Je eher wir dies begreifen, umso eher sind wir befreit, ein Ja zu uns zu finden und uns an unserem Leben zu erfreuen, auch wenn noch nicht alles so ist, wie wir uns wünschen. Doch solange du dich nur auf das fokussierst, was noch nicht gut ist in deinem Leben, raubst du dir nicht nur die Freude, sondern du bleibst in deinem Prozess auch stehen. Denn wir sind der Ton. Der Töpfer ist und bleibt Gott. Das heisst, du kannst dich selber nicht verändern. Gott wird und will dir die Gnade zur Veränderung geben. Ich motiviere dich gerade heute, finde den Frieden mit dir selbst. Es ist einfach, negativ zu sein, über sich selbst auszurufen und sich selbst zu erniedrigen, doch die Ruhe trotz unfertigem Prozess zu finden, das gelingt uns nur mit Gott. Doch wenn du dich selber annehmen kannst, trotz falscher Entscheidungen, Fehler, Sünden, Zweifel und Ängsten, ist dies die richtige Haltung, um weiterzukommen. Deshalb sage:

„Ich bin nicht perfekt. Es gibt Bereiche, wo ich noch am Kämpfen bin und Verbesserungspotenzial habe. Trotzdem danke ich dir, Gott, für den Segen, für das Schöne und Geniale, das ich im Moment erleben darf. Ich weiss, du bist der Töpfer. Ich bleibe auf dieser Töpferscheibe. Ich bleibe bei dir und lasse mich von dir formen. Du weisst, wann welcher Durchbruch dran ist, wann welches Wunder kommt und wann du welchen Prozess erfolgreich zu Ende bringen wirst. Ich vertraue dir.“

Schaue auf Jesus, statt auf deine Fehler, dein Versagen, deine Probleme und deine Nöte und du wirst dich nach und nach verändern und zu einem besseren Menschen werden. Statt dich auf deine Schwächen zu fokussieren, schaue auf Gott und du wirst seine Gnade, seine Kraft und seine Freude finden. Statt darüber nachzudenken, wo du überall noch versagst, beginne dich wieder an dem zu freuen, was gut läuft. Schaue aufs Gute, freue dich an dem, was Gott dir heute zeigen will. Sei glücklich mit dir selber, zufrieden mit dem, was du hast und wie du bist. Wir sind unterwegs und Gott arbeitet an uns. Jeden Tag verändert er uns ein bisschen mehr zu dem Menschen, den er von Anfang an mit uns geplant hat.

HOPE SPECIAL – GOTT SCHAUT HINTER DIE FASSADE

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Doch der Herr sagte zu Samuel: “Lass dich nicht davon beeindrucken, dass er groß und stattlich ist. Er ist nicht der Erwählte. Ich urteile anders als die Menschen. Ein Mensch sieht, was in die Augen fällt; ich aber sehe ins Herz.” 1. Samuel 16,7

Unser Gott sieht Dinge in uns, die andere nicht wahrnehmen. Auch wenn andere Menschen dich niedermachen oder nicht an dich glauben, vergiss nie, unser Gott sieht mehr. Er sieht Potenzial, Gaben und Möglichkeiten, die nicht einmal wir selber in uns sehen. Gott schaut hinter unsere Fehler, unser Versagen und unsere Fassade und sieht, was wirklich in uns steckt. Darum lohnt es sich, wenn wir uns immer wieder auf Gott und seine Zusagen verlassen und nicht auf die weltlichen. Egal, was alles falsch läuft in deinem Leben, Gott schaut weiter, er schaut in dein Herz und mit genau dem will er arbeiten und dich weiterbringen.

So ging es auch Gideon, einem Mann aus der Bibel, der von Gott berufen wird, die Armee des Volk Gottes anzuführen. Als Gott ihn dazu berufen wollte, glaubte Gideon ihm nicht. Warum? Weil er auf das schaute, was er sah, wie ihn die anderen wahrnahmen und wie er von sich dachte. Er hätte sich nie vorstellen können, eine Armee in den Sieg zu führen. Doch Gott sah weiter und sagte durch seinen Engel zu ihm:

Da erschien ihm der Engel des Herrn und sagte: “Gott mit dir, du tapferer Krieger!” Richter 6, 11

Obwohl Gideon sich weder tapfer noch mutig fühlte, sprach Gott ihn so an. Gott schaute hinter die Fassade, er sah ins Herz. Er sah das Potenzial in Gideon. Und so wie er es in ihm sah, sieht er es auch in dir und mir. Egal, wie wir uns fühlen, was wir zustande bringen oder nicht, Gott sieht weiter und genau dies spricht er immer wieder an, wenn wir ihn suchen. Gott will unser volles Potenzial freisetzen und mit uns zusammen die Welt zu einem besseren Ort machen. Doch dazu braucht es unseren Glauben an einen Gott, der mehr sieht. Unsere Entscheidung, uns von einem Gott gebrauchen zu lassen, der grösser und weiter von uns denkt. Wo könntest du heute mal versuchen, dich so zu sehen wie Gott dich sieht? Löse dich von deinen negativen und niederschmetternden Gedanken und lasse Gott dein Sein, deine Gedanken und dein Wesen bestimmen und steuern.

HOPE SPECIAL – GOTTES WILLE FÜR DICH

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“Freut euch, was auch immer geschieht! Lasst euch durch nichts vom Gebet abbringen! Dankt Gott in jeder Lage! Das ist es, was er von euch will und was er euch durch Jesus Christus möglich gemacht hat.” 1. Thessalonicher 5,16-18

Viele Menschen fragen sich, was der Wille Gottes für sie und ihr Leben ist. Oftmals warten sie auf großartige Zeichen, Berufungen und übernatürliche Begegnungen, welche ihnen klar und deutlich zeigen, was Gott mit ihnen vorhat. Doch eigentlich wäre es gar nicht so kompliziert, wie wir oftmals denken. Gottes Wunsch, sein Wille für uns Menschen, ist eigentlich sehr einfach: Er wünscht sich nichts mehr, als dass wir ihn anbeten, uns freuen über das, was wir haben und ein dankbares Herz behalten.

Wir können jeden Tag mit einer Haltung der Anbetung starten. Unser erster Gedanke sollte sich auf Gott, seine Möglichkeiten und seine Größe fokussieren. Sei dankbar, dass du aufstehen kannst, entscheide dich für die Freude und all das Gute, das dich am neuen Tag erwartet und entscheide dich, auch diesen Tag wiederum mit Gott zu gestalten. Dann gehe mit einer dankbaren Haltung durch den Tag. Passiert etwas Gutes, danke Gott dafür. Hast du eine geniale Idee, eine überraschende Begegnung oder erlebst ein kleines oder großes Wunder, nimm es nicht als selbstverständlich, sondern gib immer wieder Gott die Ehre dafür. Danke ihm, dass er dich führt und dir vorausgeht. Stehst du vor einer Herausforderung, bitte ihn um seine Hilfe. Gott ist da und er liebt es, wenn wir auf ihn schauen, mit ihm durch den Tag gehen, ihm danken, uns freuen über das, was wir haben und die Möglichkeiten sehen, die er uns schenkt. So laufen wir in seinem Willen für uns und leben – ganz einfach ausgedrückt – unsere Berufung.

Gerade heute ermutige ich dich, behalte die richtige Perspektive. Klar, wir sollen große Träume, Ziele und Wünsche haben, und Gott wird uns auch zur richtigen Zeit geben, was wir uns wünschen. Aber in der Zwischenzeit, bleib dankbar. Danke Gott für alles und freue dich über das, was er dir schenkt. So bewegst du dich automatisch vorwärts. Vorwärts zu neuen Möglichkeiten und an Orte des Durchbruchs und Segens, für dich und für andere.

HOPE SPECIAL – GOTT BESTÄTIGT DICH

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Auch Goliat rückte vor; sein Schildträger ging vor ihm her. Als er nahe genug war, sah er, wer ihm da entgegenkam: ein Halbwüchsiger, kräftig und schön. Er war voll Verachtung für ihn und rief ihm zu: »Was willst du denn mit deinem Stock? Bin ich vielleicht ein Hund?« Dann rief er den Zorn seiner Götter auf David herab. »Komm nur her«, spottete er, »dein Fleisch will ich den Geiern und Raubtieren zu fressen geben!« 1. Samuel 17,41-44

David war ein Teenager, als Gott ihn zum König salben liess. Auf dem Feld bei den Schafen suchte ihn ein Prophet auf und salbte ihn auf der Stelle und ohne jegliche Zeugen. Niemand war bei diesem bedeutenden Moment dabei und auch danach interessierte sich kein Mensch für ihn. Wäre David umhergewandert und hätte jedem erzählt, dass ein Prophet gekommen sei und ihn zum zukünftigen König gesalbt habe, hätte ihm wohl niemand geglaubt. David war also ohne Zeugen zum König gesalbt worden und war ein unbekannter einfacher Hirtenjunge. Wie sollte nun aus diesem gewöhnlichen Jungen ein zukünftiger König werden? Ganz einfach: Indem Gott ihn in seiner Berufung bestätigte.

Die erste Station auf seiner Reise war der berühmte Kampf gegen den Riesen Goliat. Goliat, ein Kämpfer aus der gegnerischen Armee, forderte einen Zweikampf. Kein israelitischer Soldat wollte sich auf einen solchen einlassen. David kam per Zufall auf das Schlachtfeld, als Goliat wieder einmal die israelitische Armee und deren Gott verhöhnte. »Mein Gott wird nicht ausgelacht«, sagte David, stellte sich als einfacher Hirtenjunge dem Zweikampf und besiegte Goliat mit einer Steinschleuder.

Was sagt uns diese Geschichte? Gott gebrauchte den Feind von David – Goliat – um Davids Salbung zum zukünftigen König zu bestätigen. Durch diesen Sieg, den Gott ihm schenkte, kam er an den Königshof und fiel positiv auf. Es war der erste Schritt Richtung Ziel. So ist es auch bei uns: Gott braucht unsere Feinde, unsere Herausforderungen und Widerstände, um unsere Berufung, die er schon von Anfang an in uns hineingelegt hat, zu bestätigen. Jegliche Widerstände in unserem Leben dienen eigentlich nur als Sprungbrett zum nächsten Level mit weiterem Segen in unserem Leben. Goliat als Feind im Leben von David hatte einen Grund, und zwar wurde durch diesen Davids Berufung bestätigt. So will Gott auch durch unsere »Goliats« in unserem Leben bestätigen, was er für uns bereit hält. Stelle dich deinen Herausforderungen und finde mit Gott zusammen einen Weg, dann werden sich deine Widerstände zu einem Sieg für dein Leben herausstellen.

HOPE SPECIAL – GOTT VERSCHWENDET NICHT

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Als die Leute satt waren, sagte er zu seinen Jüngern: “Sammelt auf, was übrig geblieben ist, damit nichts verdirbt.” Johannes 6,12

Jesus verpflegte 5’000 Menschen mit fünf Broten und zwei Fischen. Als alle satt waren, wies Jesus seine Jünger an, die Resten einzusammeln. Sie füllten zwölf Körbe mit Brot und Fischen. Statt die Reste liegen zu lassen und den wilden Tieren als Nahrung zu hinterlassen, sammelten sie alles Übriggebliebene ein. Das ist ein Bild für unser Leben: Mit Gott an unserer Seite dürfen wir nicht nur erleben, wie wir immer wieder gesegnet werden, wie Gott neue Türen öffnet und unser Bestes sucht, sondern auch, wie er nichts verschwendet. Kein Talent, kein Menschenleben, keine Träume werden einfach so liegen gelassen und nicht gebraucht. Wenn wir uns Gott zur Verfügung stellen, dürfen wir immer wieder erleben, wie Gott nichts in unserem Leben einfach so ungebraucht liegen lässt.

Wenn du denkst, du hättest die besten Jahre deines Lebens mit einem langweiligen Job verbracht oder deine Talente und Träume seien liegengeblieben und würden nicht gebraucht werden, dann denk dran: Gott verschwendet nichts. Auch wenn du einen Umweg am Gehen bist, mit den falschen Leuten abhängst oder sogar total in die falsche Richtung läufst, wird Gott alles wiederherstellen und dir zurückgeben, was du dadurch verloren hast. Gott verschwendet nichts. Er kann unsere grössten Schwächen nehmen und sie gebrauchen, um etwas Gutes daraus entstehen zu lassen, wenn wir ihn suchen und trotz Fehlern, Versagen und Charakterschwächen an ihm festhalten. Er macht uns dadurch sogar noch stärker, weiser und besonnener als zuvor.

Gott lässt deine Träume, deine Gaben und dein Potenzial nicht ungenutzt, auch wenn es im Moment womöglich danach aussieht. Bleib bei Gott und er wird dich dadurch noch mehr stärken und noch mächtiger segnen, denn er verschwendet nichts. Denk daran: Mit Gott an unserer Seite ist alles möglich und nichts ist überflüssig, verschwendet oder sinnlos. Mit Gott machen auch die unlogischsten Dinge früher oder später Sinn und erklären sich plötzlich wie von selbst.