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ENTDECKE WAS IN DIR STECKT – TANKE BEI GOTT

By Allgemein

Dein Wert hängt nicht davon ab, wie andere dich sehen und behandeln oder ob sie an dich glauben und dich unterstützen. Unseren Wert finden wir bei Gott, unserem Schöpfer, der uns geschaffen hat.

Die Kraft Gottes ist in dir und wartet darauf, von dir entdeckt und freigesetzt zu werden. Wie du das tun kannst? Ganz einfach, indem du Gott immer besser kennenlernst. Denn je besser du deinen Schöpfer kennst, umso mehr wirst du entdecken, was Gott in dich hineingelegt hat. Eigentlich ist es so simpel. Statt krampfhaft in unserem Leben zu versuchen, immer das Richtige zu tun und nichts zu verpassen, brauchen wir einfach nur Gott. Nicht mehr und nicht weniger. Und je mehr wir Gott suchen, Zeit mit ihm verbringen und ihn kennenlernen, umso mehr werden wir wie von selbst unser Potenzial entdecken und sehen.

Gott sagt uns jeden Tag von Neuem: »Schau auf mich, dann hast du alles, was du brauchst. Ich zeige dir Schritt für Schritt, was dran ist.« Doch leider suchen wir so oft selber nach Antworten, versuchen selber, den richtigen Weg zu gehen und möchten klare Anweisungen, was und wer wir sind und was unsere Aufgabe auf dieser Erde ist. Ich möchte dich ermutigen, statt all dies selber herausfinden zu wollen, suche einfach Gott. Lies in seinem Wort, sei verwurzelt in einer lebendigen und bibeltreuen Kirche bete Gott an. Alles andere wird aus dieser Beziehung zu Gott wie von selbst entstehen.

David beschreibt dies so schön in einem seiner Psalmen. Wir sind von Gott geschaffen, er hat uns kreiert und alles in uns hineingelegt, was wir brauchen, um unser bestes Leben zu leben. Gott, der das ganze Universum in seinen Händen hält, hat einen Plan für unser Leben. Darum, wenn du all dein Potenzial entdecken willst, dann ruhe und tanke bei Gott und er als dein Schöpfer wird dir alles andere zur richtigen Zeit immer wieder offenbaren.

»Du bist es ja auch, der meinen Körper und meine Seele erschaffen hat, kunstvoll hast du mich gebildet im Leib meiner Mutter. Ich danke dir dafür, dass ich so wunderbar erschaffen bin, es erfüllt mich mit Ehrfurcht. Ja, das habe ich erkannt: Deine Werke sind wunderbar! … Deine Augen sahen mich schon, als mein Leben im Leib meiner Mutter entstand. Alle Tage, die noch kommen sollten, waren in deinem Buch bereits aufgeschrieben, bevor noch einer von ihnen eintraf.« Aus Psalm 139

ENTDECKE WAS IN DIR STECKT – DIE ANDERE SICHT

By Allgemein

Wenn Gott uns ansieht, dann sieht er nicht unsere Fehler, unser Versagen, unsere Schwächen und unsere Zweifel. Nein, dank der Gnade sieht er unser Potenzial und all die Träume, die er mit uns zusammen wahr werden lassen möchte.

Gottes Kraft ruht in jedem Einzelnen von uns. Dank unserer Entscheidung, an Gott zu glauben, verändert sich unsere DNA und wir alle stammen ab sofort von all den Helden aus der Bibel ab und haben ein unglaubliches Potenzial in uns, das nur darauf wartet, von uns entdeckt zu werden. Vielleicht denkst du jetzt: »Aber Könu, wenn du meine Fehler, meine falschen Entscheidungen und meine Vergangenheit kennen würdest und wüsstest, wieviele Menschen ich schon verletzt und hintergangen habe, dann würdest du mir dies nicht zusprechen!« Doch ich möchte dir sagen: Vielleicht hast du tatsächlich gravierende Fehler gemacht, hast du versagt, bringst dein Leben nicht mehr auf die Reihe, stehst immer wieder an und weißt nicht mehr wie weiter. Doch lass dich von all dem nicht niederdrücken, denn wenn Gott dich ansieht, sieht er nicht dein Versagen, all das Schlechte, sondern er sieht dein Potenzial!

Unser Gott im Himmel schaut uns wie durch eine Schutzbrille an. Dank der Gnade, dank dem, was Jesus am Kreuz für uns getan hat, sieht er uns mit einem anderen Blick an. Eigentlich hätten wir alle gar keine Chance, vor Gott zu bestehen und wenn Gott uns ohne diese Brille ansehen würde, wären wir alle verloren. Denn niemand von uns, egal wie gut und ehrlich er sein Leben lebt, kann und wird vor Gott bestehen können. Wir alle haben irgendwo noch Sünden. Wir alle versagen hie und da. Wir alle bringen unser Leben nicht immer so auf die Reihe wie wir uns dies vorstellen. Und dies wusste Gott. Darum hat er an Stelle von uns seinen Sohn sterben lassen und dank dem sieht Gott uns durch eine andere Brille an. Durch die Brille der der Gnade. Der Gnade Gottes, die uns befreit hat, unser wirkliches Leben zu leben, trotz unseren Sünden, Fehlern, Zweifeln und unserem Versagen.

Darum, statt zu versuchen, dein Leben aus deiner eigenen Leistung heraus zu meistern, entdecke wie Gott dich anschaut und dies wird dich nach und nach freisetzen, das Leben zu leben, zu dem Gott dich erschaffen und berufen hat.

Doch Gottes Erbarmen ist unbegreiflich groß! Wir waren aufgrund unserer Verfehlungen tot, aber er hat uns so sehr geliebt, dass er uns zusammen mit Christus lebendig gemacht hat. Ja, es ist nichts als Gnade, dass ihr gerettet seid! Zusammen mit Jesus Christus hat er uns vom Tod auferweckt, und zusammen mit ihm hat er uns schon jetzt einen Platz in der himmlischen Welt gegeben, weil wir mit Jesus Christus verbunden sind. Epheser 2,5–6

ENTDECKE WAS IN DIR STECKT – DIE KRAFT IST IN DIR

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Gott schaut nicht auf unser äußeres Erscheinungsbild. Auch unsere Herkunft ist für ihn nicht relevant. Unsere Taten und auch unser Versagen kann uns nicht ausbremsen, das volle Potential zu entdecken, das in uns ist. Denn durch unsere Entscheidung an Gott zu glauben, haben wir alle eine neue DNA, die DNA eines Siegers!   

Vor Kurzem las ich in einem Buch etwas Spannendes über Rennpferde. Ob ein Pferd zu einem Rennpferd wird, hat in erster Linie nichts mit dem Training oder dem Aussehen des Pferdes zu tun, sondern mit der DNA. Rennpferde, die es mal zu etwas bringen sollen, die man trainiert und sich in sie investiert, müssen zuerst einmal die richtige DNA mitbringen. Es sind sogenannte Vollblütler, Pferde, die über Generationen hinweg gezüchtet wurden und über den richtigen Stammbaum verfügen. Pferde, die die richtigen Vorfahren in ihrer Linie haben. Auch wenn also das Fohlen bei der Geburt weder speziell noch begabt aussehen mag – hat es den richtigen Stammbaum und trägt es das Erbgut von vielen Siegern in sich, ist der erste und wichtigste Schritt Richtung Erfolg schon mal getan.

So ist es auch bei uns. Wenn Gott uns betrachtet, sieht er nicht unser jetziges Leben, unsere Fehler, unser Versagen, unser Äußeres, unsere problematische Vergangenheit oder Herkunft, sondern wir alle tragen dank unserer Entscheidung, an Gott zu glauben, eine neue DNA in uns. Wir alle stammen von einer Reihe von Siegern ab. Mose, einer unserer Glaubensvorfahren aus der Bibel, hat mit der Kraft Gottes das Meer für sein Volk geteilt, damit es trockenen Fußes auf die andere Seite gehen konnte. Somit befindet sich in deinen Genen großer Glaube. David, ein anderer Mann aus der Bibel, hat als junger und unerfahrener Krieger den Riesen Goliat mit nur einer Steinschleuder besiegt. In deinen Genen befindet sich also sehr großer Mut. Simson hat mit seiner unglaublichen Kraft einen Tempel eines anderen Gottes mit seinen bloßen Händen zum Einsturz gebracht. In dir befindet sich göttliche Kraft. Daniel verbrachte die ganze Nacht bei hungrigen Löwen und sie krümmten ihm kein einziges Haar. Auch in dir ist der göttliche Schutz. Nehemia baute die Mauern Jerusalems wieder auf, obwohl viele Menschen und Mächte gegen ihn waren. Somit befindet sich auch in dir Durchhaltevermögen und Entschlossenheit. Königin Ester setzte ihr Leben aufs Spiel, um das Volk Gottes zu retten. Somit befindet sich auch in deinen Genen Opferbereitschaft und Heldenmut.

Ist das nicht einfach unglaublich? Wir alle stammen dank unserem Glauben von Siegern ab. Wir lesen dies auch im Galaterbrief, wie Paulus uns verspricht, dass sich unsere Herkunft ab sofort ändern wird, wenn wir unser Leben Jesus anvertrauen. Wir alle sind dank unserem Glauben dazu berechtigt, Erben all der Helden aus der Bibel zu werden und unsere geistliche DNA beginnt sich nach und nach zu verändern und wir werden zu dem Menschen, den Gott von Anfang an geplant hat. Darum, um unser Potential zu entdecken, um unser bestes Leben zu leben, um zu sehen, wie unsere Träume wahr werden und zu entdecken, was in uns steckt, müssen wir begreifen, dass alles schon längstens in uns ist. Beginne auch heute wieder zu verstehen, dass du eine neue DNA hast. Dass du ein Sieger bist und nicht ein Verlierer. Dass auch heute Gottes Segen, sein Mut, seine Bewahrung, seine Stärke, seine Weisheit, sein Durchhaltewillen und seine Entschlossenheit auf dich warten.

Wenn ihr aber zu Christus gehört, seid ihr auch Nachkommen Abrahams und seid damit – entsprechend der Zusage, die Gott ihm gegeben hat – Abrahams rechtmäßige Erben. Galater 3,29  

ENTDECKE WAS IN DIR STECKT – UMGIB DICH MIT DEN RICHTIGEN MENSCHEN

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Dein Leben ist zu kurz, um dich mit eifersüchtigen, negativen, zynischen Menschen zu umgeben und dich von ihnen herunterziehen zu lassen. Egal wie viele Gaben du hast oder wie groß das Potential ist, das Gott in dich hineingelegt hat – solange du deine Saat nicht in ein Umfeld bringst, wo sie aufblühen kann, wirst du mit deinem Leben nicht viel bewegen. 

Um unser volles Potential entdecken und ausleben zu können und um zu sehen, wie Träume wahr werden, müssen wir uns in eine Umgebung begeben, wo wir aufblühen und wachsen können. Umgib dich mit Träumern, mit Menschen, die große Ziele haben, mit Menschen, die alles geben, um mit ihrem Leben etwas Bedeutsames zu bewegen. Suche die Gesellschaft mit Menschen, die dir helfen, zu dem Menschen zu werden, den Gott schon von Anfang an geplant hat, als er dich schuf. Suche die Nähe zu Menschen, die an dich glauben und mit dir träumen, dich unterstützen, ermutigen und mehr von Gott erwarten.

Gott lädt dich gerade heute zu einem Neubeginn ein. Komm aus deiner Komfortzone heraus und wage etwas. Beginne wieder zu träumen und grösser zu denken. Entfache dein Feuer und deine Leidenschaft wieder neu. Viellicht warst du lange krank und ab heute willst du wieder beginnen zu glauben, dass Gott ein Wunder tun kann. Vielleicht bist du müde, erschöpft, kämpfst gegen Depressionen oder Mutlosigkeit. Entscheide dich heute, dich nicht mehr länger dort niederzulassen. Gib alles, um zusammen mit anderen und Gott wieder Schritte Richtung Segen zu gehen. Jetzt ist die Zeit gekommen, dich mit den richtigen Menschen zu umgeben und zu erleben, wie sie dir helfen werden, weiter zu kommen und neuen Segen zu entdecken.

Hüte dich vor negativen Einflüssen in deinem Umfeld. Gerade dann, wenn du dich entschieden hast, wieder aufzustehen und vorwärts zu gehen. Viele Menschen reagieren mit Neid und mögen es nicht, wenn Menschen in ihrem Umfeld mehr Glauben haben als sie. Sie können es nicht verstehen, wenn Menschen wieder beginnen zu träumen, das Wunder nicht aufgeben und sich nach mehr Segen sehnen. Sie versuchen, es dir auszureden und sagen: »Glaube ja nicht zu groß, erwarte nicht zuviel, sonst wirst du enttäuscht werden.« Natürlich brauchen wir Menschen, die uns die Wahrheit sagen, die ehrlich genug sind, um uns zu sagen, wenn wir eine falsche Wahl getroffen haben. Umgib dich nicht mit einer Schar von Ja-Sagern. Aber lasse dir auch nicht den Glauben rauben, weil du nur kritische, negative und pessimistische Miesmacher um dich herum hast. Gott hat mehr für dich bereit. Sei weise, wen du an dein Herz heranlässt und suche dir immer wieder Menschen, die dir die Wahrheit sagen, aber die dich auch ermutigen, dran zu bleiben und den Glauben auf ein Wunder nicht aufzugeben.

So steht es ja in den Heiligen Schriften: »Wer ihm glaubt und auf ihn vertraut, wird nicht zugrunde gehen.« Römer 10,11

ENTDECKE WAS IN DIR STECKT – SCHAU NACH VORNE

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Gib nie auf. Egal, wie hart das Leben dir begegnet und gegen was oder wen du am Kämpfen bist, gib Gott nicht auf. Schau wieder nach vorne. Lass die Vergangenheit hinter dir und entdecke, wie neuer Segen und neue Kraft in dein Leben kommen werden.

Gott hält mehr in unserer Zukunft für uns bereit. Doch die Frage ist: Wie lassen wir die Vergangenheit hinter uns? Ich möchte dies anhand des Autos erklären. Ein Auto hat eine große Windschutzscheibe, durch die wir nach vorne schauen. Man hat herausgefunden, dass du immer dorthin fährst, wo du hinschaust. Wenn du dich von einem Gebäude oder einer Sehenswürdigkeit zu deiner Rechten oder Linken ablenken lässt, merkst du plötzlich, wie dieses Schauen dein Auto nach rechts oder links ziehen lässt. Ein Auto hat auch einen Rückspiegel. Doch dieser ist viel kleiner als die Windschutzscheibe. Beim Autofahren schauen wir die meiste Zeit nach vorne und nur hie und da kurz nach hinten. Kurze Kontrollblicke und danach schauen wir gleich wieder vorwärts aufs Ziel.

In unserem Leben ist es dasselbe. Wenn wir das Beste aus unserem Leben herausholen wollen, müssen wir uns immer wieder entscheiden, nach vorne zu schauen. Klar, ab und zu schauen wir kurz nach hinten, um von unseren Fehlern zu lernen und zu sehen, was Gott schon alles bewegt hat. Dieses dankbare Zurückschauen und Erkennen, was wir schon alles erleben durften, gibt uns wiederum den Glauben, mehr von Gott in unserer Zukunft zu erwarten. Doch danach ist der Blick nach vorne wieder entscheidend. Diszipliniere deine Gedanken. Hör auf, immer wieder an das Vergangene zu denken. Sprich nicht ständig darüber, sondern beginne über all das Schöne, das dich in deiner Zukunft erwartet, zu träumen und zu sprechen. Nimm dir Zeit zu trauern, aber irgendwann kommt auch wieder die Zeit, aufzustehen und dich weiter nach vorne zu bewegen.

Doch leider sagen viele Menschen zu sich selber: »Es ist doch gut, so wie es ist.« Diese Worte sind schuld daran, dass viele Menschen einfach stehen bleiben und nicht mehr vorwärts gehen. Sie geben sich zufrieden mit ihrer jetzigen Situation, anstatt weiter zu gehen und mehr von Gott zu erwarten. Ich möchte dich ermutigen, geh weiter, schaue nach vorne und erwarte wieder Wunder. Das nächste Abenteuer wartet in deiner Zukunft auf dich.

Ich schaffe jetzt etwas Neues! Es kündigt sich schon an, merkt ihr das nicht? Ich werde eine Straße durch die Wüste legen und lasse dort Ströme fließen, damit mein erwähltes Volk unterwegs zu trinken hat. Jesaja 43,19–20

ENTDECKE WAS IN DIR STECKT – VERTRAUE GOTT

By Allgemein

Egal, was du schon alles erlebt und durchgemacht hast, schaue wieder nach vorne. Neues wartet auf dich. Gott will unsere Geschichte gebrauchen, um etwas Gutes und Neues entstehen zu lassen, wenn wir ihm vertrauen und wieder weitergehen.

Adam und Eva hatten mit einer unglaublichen Herausforderung zu kämpfen. Als die ersten Menschen lebten sie in einem perfekt auf sie abgestimmten Umfeld – dem Paradies. Dann machten sie einen Fehler und aufgrund ihres Versagens mussten sie diesen schönen Ort verlassen. Ab sofort war ihr Leben nicht mehr von Harmonie und Frieden geprägt, sondern von Krankheiten, Schweiß, Scham, Schmerzen, Stress und Schuld. Draußen in dieser Welt, für die sie gar nicht erschaffen worden waren, erfasste sie die brutale Härte wie ein Sturm, der über sie hereinbrach. Als wäre das noch nicht genug, bringt der eine Sohn den anderen Sohn um. Ganz ehrlich, wie kann man mit all dem umgehen, ohne wahnsinnig zu werden? Zuerst das Paradies, perfektes Umfeld, danach die harte und brutale und dann stirbt noch ein Sohn in einem Zweikampf gegen seinen Bruder. Doch in all dem Leid, all dem Schweren und der Leere, der dieser Verlust mit sich brachte, lesen wir in der Bibel:

Adam schlief wieder mit Eva, und sie gebar noch einmal einen Sohn. Sie nannte ihn Set, denn sie sagte: »Gott hat mir wieder einen Sohn geschenkt! Der wird mir Abel ersetzen, den Kain erschlagen hat.« 1. Mose 4,25

Gott hat Adam und Eva erneut einen Sohn geschenkt. Klar, waren sie zuvor entsetzt und traurig. Klar, haben sie den Boden unter den Füssen verloren. Klar, haben sie getrauert und waren in Gefahr, Gott anzuklagen und den Glauben aufzugeben. Doch sie gaben nicht auf. Sie gingen weiter, verloren ihren Glauben an Gott nicht und Gott schenkte ihnen einen neuen Sohn. Gott hat sie nicht im Stich gelassen. Interessant ist, dass im Hebräischen Urtext für das Wort »Sohn« eigentlich »Samen« steht. Damit sagt der Schreiber: »Gott wird etwas Neues kreieren, ein neuer Samen ist schon gepflanzt und Neues wird daraus entstehen.« Ist das nicht gewaltig? Sie verloren ihr Vertrauen in Gott nicht, trotz Leid und Schmerz, der ausgelöst worden war durch den Verlust ihres Sohnes. Und genau so wird auch Gott bei uns immer wieder Neues kreieren und die Not dazu gebrauchen, um uns weiterzuführen. Deshalb sollen wir immer wieder versuchen, loszulassen, trotz allem weiterzugehen und wieder mutig den nächsten Schritt zu tun. Wie es bei Adam und Eva weiterging, lesen wir hier:

Auch Set wurde ein Sohn geboren, den nannte er Enosch. Damals fingen die Menschen an, im Gebet den Namen des Herrn anzurufen. 1. Mose 4,26

Mit Set begannen die Menschen, den Namen des Herrn anzurufen. Nicht nur ein paar wenige beteten Gott an, sondern alle Menschen bekamen durch Set diese Möglichkeit.

Ich weiß, vielen fällt es schwer, loszulassen. Sie konzentrieren sich immer wieder auf den Schmerz, auf ihre Verletzungen, auf ihren Verlust, auf die Ungerechtigkeit, die ihnen angetan wurde und suchen verzweifelt einen Schuldigen. Und oftmals wird Gott auf die Anklagebank geschoben und statt dass wir ihm unser Vertrauen schenken, klagen wir ihn an. Doch so bleiben wir stehen und verpassen den nächsten Segen im Leben. Darum, geh weiter, vertraue Gott, egal, was dir wiederfahren ist und neuer Segen kann in dein Leben kommen.

ENTDECKE WAS IN DIR STECKT – GEH WEITER

By Allgemein

Egal, was du schon alles erlebt und durchgemacht hast: Bleib nicht stehen, weil du versagt hast, weil Gebete unbeantwortet blieben oder weil du Leid erlebt hast. Geh weiter, denn in deiner Zukunft wartet Gottes Segen auf dich.

Wenn du am Flughafen bist und das Gate nach dem Zoll Richtung Schweiz verlassen willst, kommst du zu einem automatischen Türsystem. Die erste Tür öffnet sich, du gehst hindurch und sobald sich die Tür geschlossen hat, geht eine zweite auf und macht dir den Durchgang frei. Oftmals ist es genauso in unserem Leben: Die erste Tür muss sich zuerst schließen, damit die zweite aufgehen kann. Doch wenn wir bei der ersten Tür stehenbleiben und nicht weitergehen, wird sich die zweite nicht öffnen. Deshalb müssen wir lernen, weiterzugehen und unsere Enttäuschungen, unser Versagen und unsere Verletzungen hinter uns zu lassen. Erst dann kann und wird uns Gott eine neue Türe öffnen und uns zu neuem Segen führen.

Wir lesen in der Bibel, wie Paulus einem jungen Mann genau diesen Rat weitergibt:

»Darum ermahne ich dich: Lass die Gabe wieder aufleben, die Gottes Geist in dich gelegt hat und die dir geschenkt wurde, als ich dir die Hände auflegte!« 2. Timotheus 1,6 GNB

Ich möchte drei Dinge aus diesem Bibelvers herausheben: Als Erstes fällt auf, wie Paulus Timotheus ermahnt. Es war ihm sehr wichtig, dass Timotheus sein Potential nicht ungenutzt lässt. Quasi sagt er zu ihm: »Mach etwas aus deinem Leben, nutze dein ganzes Potential, auch wenn du Dinge in deinem Leben erlebt hast, die dir das Recht geben würden, aufzugeben ­– gib nicht auf!« Ich habe schon viele Menschen erlebt, die die Kirche und Gott verlassen haben, aufgrund einer Verletzung, eines menschlichen Zwischenfalls oder weil etwas nicht so lief, wie sie sich vorgestellt haben. Ich möchte dir sagen, auch wenn es nicht immer so läuft, wie du dir wünschst, gib Gott nicht auf, denn Gott hält neue Träume und Möglichkeiten in deiner Zukunft für dich bereit.

Als Zweites lesen wir in diesem Bibelvers: »Lass die Gaben wieder aufleben!« Auch wenn du Fehler gemacht hast oder Niederlagen erlebt hast, bleib nicht stehen. Geh weiter, lass das Alte hinter dir, schließe die alte Tür ab und mache dich bereit für all das Neue, das auf dich wartet! Denn der dritte Punkt aus dem Vers lautet: »… in dich gelegt hat …«. Dies sagt uns, dass in jedem von uns Träume, Ideen, Gaben und Möglichkeiten darauf warten, mit Gott zusammen entdeckt und ausgelebt zu werden. Leider ist sich dies auch der Feind bewusst. Er kennt das Potential, das in dir wartet und er wird immer wieder versuchen, dich auszubremsen. Egal, was du alles in deiner Vergangenheit erlebt hast, lass sie hinter dir und geh weiter, eine neue Türe wird sich öffnen! Denn Gott hat immer wieder Neues für dich bereit und er kann sogar die größten Herausforderungen brauchen, um damit die Welt mit dir zusammen zu verändern.

Vielleicht hast du einen schlechten Befund vom Arzt erhalten. Vielleicht ist eine langjährige Beziehung kaputt gegangen. Vielleicht ist ein geliebter Mensch in deinen Augen viel zu früh aus dem Leben gerissen worden. Vielleicht hast du eine langersehnte Beförderung nicht bekommen oder vielleicht haben dich Menschen übergangen, verletzt, betrogen oder dich nicht wahrgenommen. Versuche dich von deinen Erwartungen und Verletzungen zu lösen und schaue wieder nach vorne, denn Neues wartet auf dich. Geh weiter und bleibe nicht bei deinen Verletzungen, deinem Leid und deinen Fragen stehen. So wirst du erleben, wie sich die nächste Türe öffnen wird.

ENTDECKE WAS IN DIR STECKT – GOTT VERÄPPELT DICH NICHT

By Allgemein

Suche Gott und finde immer wieder von Neuem heraus, was er mit dir tun und bewegen möchte. Gott will dich führen und leiten und er wird dich mehr und mehr zu dem Menschen verändern, den er von Anfang an mit dir geplant hat. Wenn wir Gott suchen, werden wir immer wieder den richtigen Weg finden.

Gott sucht stets unser Bestes. Er wird uns nie veräppeln oder Dinge von uns erwarten, die nicht zu uns passen. Denn er hat uns geschaffen und kennt uns besser als wir uns selbst. Gott weiß, was uns gut tut. Er weiß, welcher Weg in unserem Leben der Beste ist. Gott ist immer an unserer Seite, er möchte uns vorausgehen und uns zum nächsten Segen, zur nächsten Verheißung und zum nächsten Wunder führen. Doch damit dies geschehen kann, müssen wir lernen, Gott zu vertrauen. Wir müssen vertrauen, dass er nie etwas von uns verlangen wird, das nicht zu uns passt.

Nachdem ich mich als junger Mann für ein Leben mit Gott entschieden habe, hatte ich lange Zeit Mühe, Gott ganz zu vertrauen. Ich hatte Angst, dass wenn ich Gott mein Leben zu 100% anvertrauen und ihn fragen würde, was er von mir möchte, er sicher etwas von mir verlangen würde, das nicht zu mir passt. Ich stellte mir dann jeweils vor, wie Gott mich für die Mission berufen würde. Irgend in einem Entwicklungsland würde ich versuchen, den Einheimischen das Evangelium zu erklären, in einer fremden Sprache, weit weg von Zuhause. Ich würde in einem Haus ohne fließendes Wasser und Strom leben mit vielen kleinen Tieren und hätte keine Freunde an meiner Seite. Doch dann eines Tages realisierte ich tief in meinem Herzen, dass mein Gott wie ein liebender Vater ist, dass er mich erschaffen hat und nie etwas von mir verlangen würde, das nicht zu mir passt. Gott als mein liebender Vater wird immer das Beste für mich suchen, wenn ich ihn in mein Leben integriere und den Mut aufbringe, ihn nach seinem Willen zu fragen. Klar, Gott wird mich auch immer wieder herausfordern. Aber auch dies wird mich schlussendlich wieder näher ans Ziel bringen und mich mehr und mehr zu dem Menschen machen, den er von Anfang an mit mir geplant hat.

Um dies besser zu verstehen, hat mir folgender Bibelvers geholfen. Jesus erklärt hier den Menschen, wie gut es Gott mit ihnen meint:

»Oder würde jemand unter euch seinem Kind einen Stein geben, wenn es ihn um Brot bittet? Würde er ihm eine Schlange geben, wenn es ihn um einen Fisch bittet? Wenn also ihr, die ihr doch böse seid, das nötige Verständnis habt, um euren Kindern gute Dinge zu geben, wie viel mehr wird dann euer Vater im Himmel denen Gutes geben, die ihn darum bitten.« Matthäus 7,9–11

Gott will uns immer nur Gutes geben. Gott hat uns erschaffen und hat den besten Plan für uns in seinen Händen. Wir sind sein Meisterwerk und sein Plan mit uns ist der Beste für uns. Darum wage dich zu fragen, denn Gott wird dich nie veräppeln.

ENTDECKE WAS IN DIR STECKT – SEI BEREIT, BEIDE WEGE ZU GEHEN

By Allgemein

Gott hat in jeden von uns einen Schatz an Träumen, Gaben und Möglichkeiten hineingelegt. Entdecke diesen Schatz, lebe ihn aus und erlebe, wie Gott dich immer wieder weiterführen wird.   

Damit wir entdecken können, was für Segen, Möglichkeiten und Wunder auf uns warten, müssen wir lernen, Fragen zu stellen. Wir stehen in unserem Leben immer wieder vor Weggabelungen, wo wir die Wahl haben, links oder rechts zu gehen. Wir stehen immer wieder vor schwierigen Entscheidungen. Wenn wir herausfinden möchten, was Gottes Willen ist, müssen wir die Bereitschaft haben, beide Wege zu gehen. Ich habe schon oft beobachtet, dass wenn Menschen an eine Kreuzung in ihrem Leben kommen, sie nur Meinungen suchen, die ihre Pläne und Gedanken bestätigen. Sie sind nicht wirklich offen für Ratschläge, sondern wollen nur, dass andere ihre Entscheidung bestätigen. Auch Gott sollte dann nur noch JA zu ihren Wünschen, Vorstellungen und Ideen sagen. Statt Gott wirklich zu fragen und auf ihn zu hören, eilen sie voraus und Gott sollte dann hinterher ihren selbsterwählten Weg segnen. Monate oder Jahre später sind sie erstaunt, warum es nicht gut gekommen ist und statt sich ehrlich zu hinterfragen, geben sie Gott die Schuld an ihrer falschen Entscheidung.

Damit du dies nicht auf diese Weise erlebst, möchte ich dich ermutigen, wirklich die Wahrheit zu suchen. Damit wir die Wahrheit finden, müssen wir immer wieder die Bereitschaft haben, an einer Kreuzung beide Wege zu gehen. Mit offenem Herzen suchen wir die Stimme Gottes und lernen, ihm zuzuhören. Um die Wahrheit herauszufinden, braucht es dieses Suchen, Zuhören, Herausfinden und sich Einlassen auf das Reden Gottes.

Jesus rät uns in der Bibel, dass wir uns auf die Suche machen sollen, wenn wir den richtigen Weg finden wollen. Damit Gott uns seinen Segen geben kann, müssen wir ihn darum bitten. Damit Gott uns die Wahrheit finden lassen kann, müssen wir sie suchen. Damit Gott uns neue Türen öffnen kann, müssen wir anklopfen. Gott will und wird und uns immer wieder die Wahrheit zeigen, wenn wir den Mut haben, zu fragen und bereit sind, beide Wege zu gehen und wirklich das zu tun, was Gott möchte und nicht, was wir uns wünschen.

Wir dürfen gewiss sein, dass Gott nie etwas von uns erwarten wird, was nicht zu uns passt. Denn Gott hat uns geschaffen und kennt uns durch und durch. Wir lesen in der Bibel, dass Gott uns schon im Leib unserer Mutter geformt und all die Träume und Ideen, die er mit uns zusammen wahr werden lassen möchte, in uns hineingelegt hat. Gott wird nie etwas von dir verlangen oder erwarten, das nicht zu dir passt. Suche Gott und er wird dir immer den besten Weg für dich zeigen. Auch wenn du im Moment das Gefühl hast, ein anderer Weg passe besser zu dir, habe den Mut, auf Gott zu hören. Im Nachhinein wirst du dankbar sein, dass du auf ihn und nicht auf deine Vorstellungen und Ideen gehört hast! Wenn wir den Frieden darüber haben, einen Weg zu gehen, dann dürfen wir wissen, dass es der richtige ist. Warum? Weil wir Gott gefragt und ihn in den ganzen Prozess involviert haben. Weil wir bereit waren, alles loszulassen und den Schritt zu gehen, egal in welche Richtung er uns führt. Darum sei immer wieder bereit, beide Wege zu gehen, Gott in deinen Prozess zu involvieren und du wirst den richtigen Weg finden.

»Bittet, und es wird euch gegeben; sucht, und ihr werdet finden; klopft an, und es wird euch geöffnet. Denn jeder, der bittet, empfängt, und wer sucht, findet, und wer anklopft, dem wird geöffnet.« Matthäus 7,7–8

ENTDECKE WAS IN DIR STECKT – WAGE ZU FRAGEN

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Gott hält für jeden von uns ganz viel Gutes in der Zukunft bereit. Segen, der entdeckt werden will. Träume, die ausgelebt werden wollen. Neue Möglichkeiten, die Gott uns zeigen möchte.   

Wenn ich auf die letzten 20 Jahre unserer Kirche zurückschaue, war die Lernbereitschaft eine entscheidende Eigenschaft von uns Leitern und Mitarbeitern. Dank dem, dass wir immer wieder bereit waren zu lernen, uns auf Veränderungen einzulassen und Neues auszuprobieren, sind wir heute da, wo wir sind. Darum möchte ich dich ermutigen, wage zu fragen. Sei bereit, von anderen zu lernen, stelle Fragen und suche immer wieder die Stimme und Weisung Gottes für dein Leben. Je mehr du dies tust, umso mehr wirst du Gottes Stimme hören und sehen, was Gott noch alles für dich bereithält. Auch wenn dein Leben momentan von vielen Fragen, Nöten und Leid geprägt ist – mit Gott zusammen wirst du immer wieder den nächsten Schritt erkennen.

Passend zu diesem Thema hörte ich mir vor Kurzem beim Joggen eine Geschichte aus der Bibel an. Zwei Könige verbündeten sich, um gegen die Syrer in den Krieg zu ziehen. Da die Beiden Gottes Rat suchten, holten sie all ihre Hofpropheten, 400 Mann, und befragten sie. Alle sagten ihnen, dass sie ruhig in den Kampf ziehen sollten, Gott werde ihnen den Sieg geben. Doch der eine König traute diesen Hofpropheten nicht und fragte den anderen, ob es nicht noch einen Propheten gebe, der ihnen wirklich die Wahrheit sage. Dem anderen König kam ein Mann in den Sinn, der ihm immer nur Schlechtes wünschte, er würde ihnen bestimmt die Wahrheit sagen. So ließen sie diesen Propheten holen. Doch auch er ermutigte sie, wie die anderen Propheten, in den Krieg zu ziehen. Der König traute ihm nicht und hakte nach: »Wie oft muss ich dich beschwören, dass du mir wirklich die Wahrheit sagst?« Nun war der Prophet ehrlich und prophezeite dem König den Tod, wenn er in den Krieg ziehen würde. Die Könige freuten sich nicht über diese Antwort und glaubten ihm nicht. Sie zogen in den Krieg und der eine fiel auf dem Schlachtfeld, wie prophezeit.

Warum diese Geschichte? Es ist bei uns oftmals sehr ähnlich. Viele Menschen in unserem Leben sagen uns nur das, was wir hören wollen. Doch wenn wir die Wahrheit hören wollen, die uns wirklich weiterbringen wird, müssen wir lernen, nachzufragen. Wir müssen den Mut aufbringen, wirklich zu fragen.

Dieses Prinzip wurde auch meiner Frau und mir zum Segen. Im Jahr 2013 wurden wir von unserem damaligen Leiter angefragt, unter seiner Leitung eine neue Kirche in London aufzubauen. Einerseits ehrte uns diese Anfrage, andererseits war da unsere Kirche, unsere Familie und all die Abenteuer, die hier auf uns warteten. Wir waren hin und her gerissen und über Monate war es eine emotionale Achterbahnfahrt. Ein Gebet, das ich damals immer wieder betete, war: »Jesus, zeige uns klar, ob London – Ja oder Nein. Beidseitig bitte sehr klar! Ich möchte weder meine Familie nicht falsch leiten noch eine göttliche Gelegenheit verpassen!« Wir fragten Gott und auch ehrliche Menschen, die uns die Wahrheit sagten. Wir fanden die Ruhe nicht, nach London zu gehen, stattdessen wurde die Freude zu bleiben immer grösser.

Was will ich dir damit sagen? Um Antworten auf unsere Lebensfragen zu finden, müssen wir bereit sein, durch solche Phasen des Auf-und-Abs zu gehen und auch den Mut aufbringen, die Wahrheit wirklich zu suchen und Fragen zu stellen. Ich wünsche dir, dass auch du immer wieder die Wahrheit Gottes für dein Leben finden wirst, weil du nicht aufhörst, zu fragen und auch bereit bist, wirklich zuzuhören.

Doch der König hakte nach: »Wie oft muss ich dich beschwören, damit du mir nur die reine Wahrheit sagst? Was hat der HERR dir gezeigt?« Da antwortete Micha: »Ich sah das Heer der Israeliten über alle Berge verstreut wie Schafe, die keinen Hirten mehr haben. Der HERR sprach zu mir: ›Diese Soldaten haben keinen Herrn mehr, der sie führt. Sie können getrost nach Hause zurückkehren.‹« 1. Könige 22,16–17