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SEGEN WIRD KOMMEN – GLAUBEN IN DER MITTE

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Alles, was Gott in unserem Leben begonnen hat, wird er auch erfolgreich zu Ende bringen. Wir haben einen Gott an unserer Seite, der inmitten des Prozesses, des Laufes, des Unterwegsseins nicht einfach so aufgibt. Deshalb sollten auch wir es nicht tun. Ich möchte dich ermutigen, dranzubleiben. Finde neuen Glauben für den Prozess in der Mitte zwischen Start und Ziel.

Es ist einfach, mit einem großen Glauben etwas Neues zu starten. Die Augen leuchten, wenn wir einander vor dem Traualtar das Jawort geben. Die Gefühle sind unbeschreiblich, wenn wir das frischgeborene Baby in den Armen halten. Und die Erwartungen sind hoch, wenn wir ein neues Projekt oder Geschäft starten. Wir fühlen uns gut und sind im Flow unseres Lebens. Ebenso fühlen wir uns beflügelt, wenn wir die Ziellinie vor unserem inneren Auge sehen. Glauben für den Start und für das Ende zu haben, ist keine große Kunst. Doch den Glauben in der Mitte zu behalten, das ist der Schlüssel, um das Ziel auch wirklich zu erreichen.

Verliere deshalb nicht den Glauben in der Mitte. Wenn es etwas länger dauert als geplant, wenn es mehr Kraft braucht als erwartet oder wenn es nicht so einfach geht, wie du dir vorgestellt hast. Die Mitte. Die Zeit, in der viele den Glauben verlieren  und aufgeben. Der Moment, wo es einfacher ist, stehenzubleiben, als vorwärts zu gehen. Wenn du dich in der Mitte eines Prozesses befindest, denk daran: Gott hat uns nie versprochen, dass wir unser Ziel ohne Gegenwehr, ohne Herausforderungen, ohne Tiefs und dunkle Zeiten erreichen werden. Bleib dran. Kämpfe weiter und lass dir die Freude, den Glauben und die Hoffnung nicht rauben. Sage zu dir selbst:

»Ich lasse mir den Glauben in der Mitte nicht rauben. Auch wenn es nicht so läuft, wie ich mir vorgestellt habe, halte ich an den Zusagen Gottes in meinem Leben fest und gehe weiter auf das Ziel zu. Auch wenn Menschen mir sagen: ›Gib deine Ehe auf, gib deine Träume auf, gib deinen Glauben auf‹, höre ich nicht auf sie, sondern entwickle einen neuen Glauben für die Mitte!»

Führt mich mein Weg mitten durch die Not, so schenkst du mir neue Lebenskraft. Du streckst deine Hand aus und wehrst den Zorn meiner Feinde ab, mit deinem mächtigen Arm rettest du mich. Der Herr wird alles für mich zu einem guten Ende bringen! Herr, deine Güte währt ewig; und was du zu tun begonnen hast, davon wirst du nicht ablassen. Psalm 138,7–8

SEGEN WIRD KOMMEN – GOTT HAT DICH NICHT VERGESSEN

By Allgemein

Wir alle erleben Zeiten, die einfach nicht fair sind. Zeiten, in denen wir uns im Stich gelassen fühlen. Zeiten, in denen wir hintergangen und ungerecht behandelt werden. Wir werden vergessen, gemieden oder übergangen. Es kommt auch vor, dass Menschen uns schaden – bewusst oder unbewusst.

Wir kämpfen mit Depressionen, Angstzuständen, seelischen Verletzungen und Nöten, nur weil Menschen uns Leid zugefügt haben. Da sind wir nun: Vergessen und nicht wahrgenommen versuchen wir, unser Leben wieder auf die Reihe zu kriegen. Doch ich möchte dir versichern: Egal, was du alles durchmachen und durchleben musst, Gott hat dich nicht vergessen! Dieser Zerbruch, diese Ungerechtigkeit, dieser Fehler, der dir unterlaufen ist, diese Krankheit, dieser Missbrauch, diese Sucht, diese Angst – egal, worum es geht, dies ist nicht das Ende deiner Story. Du hast eine Beziehung zu Gott und er hat dich nicht vergessen!

Wir beten den Gott an, der das ganze Universum in seiner Hand hält, und egal, was uns widerfahren ist, wo wir im Stich gelassen wurden, Gott wird jemandem zuflüstern, um dir das Verlorene wieder zurückzugeben. Um dir zurückzugeben, was dir genommen wurde. Um deine Schmerzen zu heilen und dich wiederherzustellen.

Dass Gott uns durch andere Menschen Türen öffnen kann, die uns turbomäßig vorwärtsbringen, durften auch wir als Kirche erleben. Diese Geschichte begann in den Flitterwochen mit meiner Frau. Wir verbrachten diese in den USA und unternahmen mit dem Auto einen Roadtrip von Miami nach New York – ohne Navigationssystem versteht sich. Es war am letzten Abend, bevor wir wieder nach Hause fliegen würden, als meine Frau den Fernseher im Hotelzimmer einschaltete und Joel Osteen zuhörte, dem Pastor der Lakewood Church, der größten Kirche in Amerika. Plötzlich rief sie: »Schaaaaatz, du musst unbedingt kommen! Genau so wie dieser Joel Osteen müssen wir predigen, wenn wir die Schweizer mit der Botschaft von Jesus erreichen wollen. Schreib unbedingt seinen Namen auf.« Doch wieder zu Hause ging es sofort los mit dem Alltag und nach und nach geriet dieses Ereignis in Vergessenheit.

Viele Jahre später, im Sommer 2012, kam Timon, ein Leiter aus unserer Kirche, auf mich zu und sagte, er müsse unbedingt mit mir reden. Seine Frau und er hatten im Urlaub die Lakewood Church besucht und dort durch mehrere Wunder Joel Osteen und den Young-Adults-Pastor kennengelernt. Timon sagte zu mir: »Könu, diese Begegnung war ganz klar ein Wunder! Diese Beziehung ist göttlich!« Ich dachte, spannend, und begann die Predigten von Joel Osteen zu hören. Die Art und Weise seiner Predigten überraschte mich, veränderte mich, und ich dachte: »Ja, genau so müssen wir predigen, wenn wir die Menschen in der Schweiz mit der Botschaft von Jesus erreichen wollen.« Ein paar Monate später räumte ich meinen Dachboden auf und entdeckte ein altes Notizbuch aus den Flitterwochen. Ich blätterte darin und stieß auf einen Namen – Joel Osteen, der Pastor, von dem ich zu jener Zeit eine Predigt nach der anderen am Hören war und von dem ich so begeistert war. Erst jetzt erinnerte ich mich wieder daran, dass meine Frau schon viele Jahre zuvor gesagt hatte: »Könu, so müssen wir predigen«. Jahre später brachte Gott das Vergessene wieder zurück in unsere Kirche. Durch die Beziehung mit der Lakewood Church konnten wir in den vergangenen Jahren unglaublich viel lernen und persönlich sowie als Kirche weiterkommen.

Gott hat auch dich nicht vergessen. So wie er unsere Kirche durch Joel Osteen segnete, so kann er auch den Menschen, die dich weiterbringen werden, ins Ohr flüstern und sagen: »Schau hier ist ein geliebtes Kind von mir, es braucht deine Hilfe, bring es weiter, öffne ihm eine Tür, segne es.«

»Unauslöschlich habe ich deinen Namen auf meine Handflächen geschrieben, deine Mauern habe ich ständig vor Augen!« Jesaja 49,16 

 

SEGEN WIRD KOMMEN – GESEGNET DURCH DEINE FEINDE

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Gott kann und will uns segnen. Er kann uns mit seiner Gunst begegnen, uns weiterbringen, uns heilen, uns neue Türen öffnen und uns wohlgesinnte Menschen über den Weg führen, die zum Segen für uns werden. Gott kann sogar unsere Feinde dazu gebrauchen, uns zu segnen.

Eine Enttäuschung, eine geschlossene Tür oder auch Menschen, die gegen dich sind oder dir sogar schaden, können durch Gottes Pläne zu einem Segen für dich werden. Gott kann diese Umstände gebrauchen, um dich ins nächste Level deines Lebens zu führen.

Dies entdecken wir auch in Davids Geschichte. David, der einfache Hirtenjunge, hört, wie Goliat, ein Feind seines Volkes, Gott und das Volk Gottes verhöhnt. Kurzerhand steht er auf, stellt sich Goliat im Zweikampf und gewinnt diesen. Dieser Sieg öffnet ihm die Türen zum Hof seines Königs.

Saul hatte zugesehen, wie David dem Philister entgegenging, und er hatte seinen Heerführer Abner gefragt: »Wer ist der Bursche eigentlich?« »Ich habe keine Ahnung, mein König«, erwiderte Abner. … Als dann David nach seinem Sieg ins Lager zurückkam, führte Abner ihn zum König. David hielt noch den Kopf des Philisters in der Hand. … Saul behielt David von da an bei sich und ließ ihn nicht mehr zu seiner Familie zurückkehren. Aus 1. Samuel 17,55–18,2

Saul beobachtete David, der sich seinem Feind stellte. David zeigte Mut, was Saul nicht entging. Hätte er sich seinem Feind nicht gestellt, hätte ihn Saul gar nicht wahrgenommen. Auch wir werden beobachtet. Menschen nehmen uns wahr, wenn wir uns unseren Feinden stellen, mutig sind, aufstehen und unsere Stimme erheben. Feinde, die Gott in unserem Leben zulässt, sind nicht dazu da, um uns zu besiegen, sondern um uns weiterzubringen. Von diesem Tag an, nachdem Saul gesehen hatte, wie David Goliat besiegte, behielt er ihn an seinem Königshof und David landete quasi von heute auf morgen in einer total anderen Welt. Und dies nur, weil er sich seinem Feind gestellt hatte. Gott verfolgte mit Goliat eine strategische Absicht, welche David als Vorbereitung für seine Berufung diente. Gott gebrauchte Goliat, um David an den Hof des Königs zu bringen, damit er später einmal König werden könnte.

Gott benutzt auch unsere Feinde, um uns weiterzubringen. Wenn Menschen gegen dich sind, dir schaden wollen und hinter deinem Rücken Pläne gegen dich schmieden, lass dir die Freude am Leben und an Gott nicht nehmen. Denk daran: Gott hat dein Leben in seiner Hand, und wenn er etwas zugelassen hat, verfolgt er einen Plan damit. Die Goliats in deinem Leben sind nicht dazu da, dir zu schaden, dich zu besiegen und dir deine Kraft zu rauben, sondern um dich auf ein neues Level zu bringen.

So lautet der Ausspruch des Herrn an meinen Herrn: »Setze dich an meine rechte Seite, bis ich deine Feinde zum Schemel für deine Füße gemacht habe!« Psalm 110,1

SEGEN WIRD KOMMEN – NUTZE DEINEN SCHMERZ

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Schmerz gehört zum Leben einfach dazu. Jeder von uns geht durch schwere Zeiten. Ob Rückschläge, Trennungen oder Verluste – wir durchleben Phasen, die wir nicht verstehen. Und wenn wir nicht vorsichtig sind, bringt uns dieser Schmerz zum Stillstand. Lerne deshalb, schwere Zeiten zu nutzen, und entdecke, wie der Rückschlag, Schicksalsschlag, Fehler, Verlust oder die Trennung zu einer neuen Chance für dein Leben wird.

In der Bibel lesen wir, dass wir alle – sobald wir uns entschieden haben, an Gott zu glauben – Gottes Kinder sind und er immer unser Bestes im Sinn hat. Mit jedem Schmerz, den Gott zulässt, will er etwas Neues und Besseres in unserem Leben hervorbringen. Auch wenn Dinge im Moment keinen Sinn machen, du sie nicht verstehst und du durch eine schmerzvolle Phase gehen musst, denk daran:

Gott hat dein Leben in seiner Hand. Gott hat einen Plan und er will immer das Beste für dich.

Gott hat uns nie versprochen, dass wir immer alles verstehen, nie Schmerzen erleiden werden, nie enttäuscht sind oder nie gegen Dinge ankämpfen müssen. Aber er verspricht uns, dass schlussendlich alles – alle Situationen, Schmerzen, Herausforderungen und Fragen – zu unserem Besten dienen werden!

Kanye West, ein US-Rapper, der zum Glauben an Jesus fand, hat etwas Interessantes dazu gesagt:

»Gott hatte immer einen Plan für mich. Familienangehörige haben für mich gebetet, aber ich habe mir nichts sagen lassen. Schließlich hat Gott das Verlangen nach ihm in mein Herz gelegt. Als Menschen können wir nichts perfekt machen. Gott ist der Einzige, der perfekt ist. Das Einzige, was perfekt ist, ist Gottes Plan.« aus Pro – Christliches Medienmagazin, 10/2019

Wenn Gott Schmerzen zulässt, dann nicht, um uns zu strafen, uns zu quälen oder uns in die Irre zu führen. Vielmehr möchte er uns dadurch weiterführen. Auch wenn wir es nicht verstehen und wir nie eine Antwort auf unsere ›Warumsbekommen, dürfen wir doch wissen: Gott hat es erlaubt und es zugelassen, weil er etwas Gutes daraus entstehen lassen will. Genau in solchen Situationen kommt unser Glaube ins Spiel. Wir sagen zu Gott:

»Ich hasse diesen Schmerz. Ich hasse es, wie ich immer wieder über diese Versuchung stolpere. Ich mag meine Krankheit nicht. All die Fragen und die Dunkelheit in meinem Leben, ich verstehe sie nicht. Aber ich glaube an dich. Ich vertraue dir trotzdem und weiß: Du hast alles in deiner Hand. Du hast es unter Kontrolle und behältst den Überblick. Ich werde mit dir zusammen diese Zeit nicht nur überleben, überstehen oder überwinden, sondern ich werde durch diese Situation auch wachsen. Ich werde stärker, ich werde neue Gaben und neuen Segen entdecken. Ich weiß, dass dieser Schmerz mich zu meinem nächsten Sieg führen wird.«

»Denn ein Schmerz, wie Gott ihn haben will, bringt eine Umkehr hervor, die zur Rettung führt und die man nie bereut. Der Schmerz hingegen, den die Welt empfindet, bewirkt den Tod.« 2. Korinther 7,10

SEGEN WIRD KOMMEN – BEDINGUNGSLOSES VERTRAUEN

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Es ist einfach, Gott zu vertrauen, wenn alles rund läuft in unserem Leben. Es ist einfach, Gott anzubeten und ihn zu loben, wenn unsere Kinder gesund sind und nie Probleme machen, wenn an unserem Arbeitsplatz alles super läuft, wir keine Kämpfe in unserem Leben haben und uns sowieso von allem mehr als genug zur Verfügung steht. Doch was machen wir, wenn Gebete unbeantwortet bleiben, es nicht so läuft, wie wir uns vorstellen, die Probleme sich nicht zu verändern scheinen und wir Gottes Segen nicht erleben?

Oftmals sind wir dann frustriert und denken: »Wenn sich doch nur diese Situation verändern würde, dann könnte ich wieder glücklich sein. Wenn ich die richtige Person kennenlernen würde, dann wäre alles gut. Wenn wir endlich unser langersehntes Baby bekämen, dann könnten wir uns wieder freuen.« Diese Haltung kann man auch mit vorbehaltlichem Glaubenbetiteln: Wir glauben nur dann, wenn Gott ein Wunder tut, wenn er uns gibt, was wir uns wünschen, und uns segnet.

Doch Gott sucht unseren bedingungslosen Glauben.

Bedingungsloser Glaube glaubt, auch wenn Wünsche unerfüllt bleiben, die langersehnte Heilung auf sich warten lässt oder Veränderung und Durchbrüche nicht zu kommen scheinen. Auch wenn Situationen in unserem Leben keinen Sinn ergeben und unsere Fragen unbeantwortet bleiben, halten wir an Gott fest. Wir lassen uns die Freude nicht rauben und vertrauen weiterhin, dass Gott noch einen Weg für uns bereithält und unser Bestes im Sinn hat.

Die Frau eines Pastors wurde eines Tages mit der Diagnose Krebs überrascht. Die Ärzte sagten ihr, dass sie keine Heilungschancen mehr habe und an dieser Krankheit sterben werde. Sie ging nach Hause und die ganze Familie betete für Heilung. Sie sprachen alle Zusagen der Heilung aus der Bibel über sie aus und die Frau kämpfte gegen diese Krankheit an. Ein paar Wochen später, als sie wieder zum Arzt ging, war der Krebs verschwunden. Gott hatte sie geheilt. Bei ihrem Mann hingegen, wurde bald darauf eine Blutkrankheit festgestellt. Die Nebenwirkungen der Tabletten machten ihn müde und schlechtgelaunt. Doch er diente weiterhin den Menschen, betete für andere und führte viele Menschen zum Glauben an Jesus Christus. Gleichzeitig kämpfte er gegen seine Krankheit und die Nebenwirkungen der Medikamente – und schien den Kampf zu verlieren. Der Sohn sagte über seinen Vater:

»Ich habe nie gehört, wie sich mein Vater beklagt hätte. Seine Haltung war, dass er immer das Beste für Gott geben will, ob er jetzt gesund ist oder nicht. Er hat sich entschieden, den Menschen in seinem Umfeld zu dienen. Egal, ob Gott diese Krankheit wegnimmt oder nicht.«

Manchmal konnte der Pastor wegen der Medikamente nächtelang nicht schlafen und trotzdem predigte er Sonntag für Sonntag, blieb positiv und ehrte Gott weiterhin. Irgendwann ging es ihm so schlecht, dass es so aussah, als würde er bald sterben. Die ganze Familie betete – mit noch mehr Glauben als einige Jahre zuvor bei der Mutter, seiner Frau, die ja geheilt worden war. Sie proklamierten Bibelverse und beteten, aber nichts geschah, der Prediger erlag seiner Blutkrankheit.

Diese Familie ist bis heute ein großes Vorbild für mich. Die Witwe betet noch heute, im hohen Alter, jede Woche für Menschen, obwohl sie ihren Mann so früh verloren hat. Sie betet für Heilung, sie glaubt an Wunder, sie betet stellvertretend, wo andere keinen Glauben mehr haben, und erlebt, wie Woche für Woche Menschen die Kraft Gottes erleben und geheilt werden. Dies könnte man auch bedingungsloses Vertrauen nennen.

Wir halten an Gott fest und glauben weiterhin an seine Kraft, auch an seine Heilungskraft, selbst wenn nicht immer alles so ausgeht, wie wir uns wünschen oder vorstellen.

»Unser Gott, dem wir gehorchen, kann uns zwar aus dem glühenden Ofen und aus deiner Gewalt retten; aber auch wenn er das nicht tut: Deinen Gott werden wir niemals verehren und das goldene Standbild, das du errichtet hast, werden wir nicht anbeten.« Daniel 3,17–18

SEGEN WIRD KOMMEN – GOTTES GNADE IST DA

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»Gott hat mein Leben in seiner Hand. Er weiß, was er tut und was ich mir von Herzen wünsche. Er sieht meine Situation und meine Kämpfe. Er kennt meine Ziele und meine Träume. Wenn er mich nicht heilt, nicht vorwärtsbringt oder meine Situation nicht verändert, dann hat dies seinen Grund. Ich halte weiterhin an meinen Wünschen fest. Doch Gott ist Gott und ich bin es nicht. Ich lasse mir die Freude am Leben nicht nehmen. Ich lasse mir den Glauben nicht rauben. Egal, wie die Situation in meinem Leben aussieht, ich bleibe bei Gott und werde meinen Lauf im Glauben erfolgreich beenden.«

Die Gnade Gottes ist alles, was wir brauchen. Gibt es etwas in deinem Leben, wovon du dir sehnlichst wünschst, dass es sich verändert? Eine Veränderung in deiner Beziehung, deinen Finanzen, deiner Gesundheit, deiner Seele, auf deiner Arbeit, oder bei Menschen, die dir nahestehen? Du hast Gott um ein Wunder gebeten, immer wieder, doch es ist nichts geschehen? Gib deine Hoffnung nicht auf! Und mach dir auch Folgendes bewusst: Gott hat dir die Gnade und Kraft gegeben, damit umzugehen. Gott hat dein Leiden nicht weggenommen, deine Situation nicht verändert, deine Krankheit nicht geheilt oder deinen Wunsch nicht erfüllt, weil er weiß, du schaffst das.

Du bist stark genug, dir von dieser Herausforderung nicht die Freude und den Glauben rauben zu lassen.

Sage zu dir selbst:

»Ich lasse nicht zu, dass dieser Frust, dieser Widerspruch mir die Freude am Leben und den Glauben an Gott raubt. Gottes Gnade ist größer und seine Kraft wird mir helfen, mit dieser Herausforderung erfolgreich umzugehen. Ich behalte eine gute und positive Haltung. Ich lasse nicht zu, dass dieser Schmerz, dieser Kampf, diese Krankheit, diese Situation oder diese Versuchungen mich bitter werden lassen. Ich halte am Glauben an Gott fest und weiß, dass Gott dies zur richtigen Zeit in meinem Leben heilen und verändern wird. Doch selbst wenn es nicht geschieht, werde ich Gott weiterhin ehren und mit seiner Gnade das Beste aus der Situation herausholen.«

Gottes Gnade ist da und egal, was dich frustriert und droht, dir die Freude und den Glauben zu rauben, gebrauche es nicht als Entschuldigung dafür, Gott loszulassen. Halte dich vielmehr an der Gnade Gottes fest und erlebe, wie du Gottes Nähe und seinen Segen dadurch neu und tiefer erleben wirst.

«Unter ihnen war ein Mann, der seit achtunddreißig Jahren krank war. … Da sagte Jesus zu ihm: »Steh auf, nimm deine Matte und geh!« Im selben Augenblick war der Mann gesund; er nahm seine Matte und ging. Der Tag, an dem das geschah, war ein Sabbat.» Johannes 5,5.8-9

SEGEN WIRD KOMMEN – DUNKELHEIT BRINGT NEUEN SEGEN

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Wenn wir an Segen denken, gehen wir automatisch davon aus, dass es uns dabei gut geht. Segen und gute Zeiten gehören doch zusammen. Segen – und alles läuft rund, so ist es doch! Wir gehen von Segen zu Segen und haben keine Herausforderungen mehr.

Doch wenn wir die Bibel lesen, entdecken wir, dass Segen oftmals in den dunklen Zeiten des Lebens zum Vorschein kommt und entsteht und dass wir oftmals durch dunkle Zeiten gehen müssen, um neuen Segen zu entdecken. Die Tatsache, die ich fast noch mehr liebe, ist, dass wir sogar in dunklen Zeiten ein gesegnetes Leben führen können. Auch wenn es hoffnungslos aussieht, mit Gott zusammen werden wir eine Lösung finden, und so wird sich die Herausforderung, die Dunkelheit und das Schwere in Segen für uns verwandeln.

Davon können wir uns auch in der Geschichte von Josef überzeugen. Josef wurde von seinem Vater bevorzugt behandelt, deshalb waren seine Brüder eifersüchtig auf ihn. Und so entschieden sie sich, Josef als Sklave ins Ausland zu verkaufen. Im fremden Land als Sklave angekommen, wurde er weiterverkauft. Er war ein guter Sklave, doch hatte die Frau des Besitzers ein Auge auf ihn geworfen. Weil er nicht mit ihr ins Bett gehen wollte, verleumdete sie ihn und er landete kurzerhand im Gefängnis. Der Lieblingssohn seines Vaters, im Gefängnis weit weg von zu Hause. Es sieht so aus, als wäre alles verloren. Doch dann lesen wir, wie Gott ihn nicht vergessen hat.

Er ließ Josef festnehmen und in das königliche Gefängnis bringen. Josef war nun also im Gefängnis. Aber der Herr in seiner Treue stand ihm bei. Er verschaffte ihm die Gunst des Gefängnisverwalters. Der Verwalter übertrug Josef die Aufsicht über alle anderen Gefangenen, und alle Arbeiten im Gefängnis geschahen unter Josefs Leitung. Der Verwalter vertraute ihm völlig und gab ihm freie Hand; denn er sah, dass der Herr ihm beistand und alles gelingen ließ, was er tat. 1. Mose 39,20–23

Inmitten von Gefängnis, Verrat, Einsamkeit und der dunklen Situation im Leben von Josef lesen wir, wie Gott ihm beistand. Gott war an seiner Seite. Gott hatte ihn nicht vergessen. Das gilt auch für uns. Wir dürfen wissen, Gott steht uns bei. Auch wenn wir uns verlassen, einsam und hoffnungslos fühlen – Gott ist da. Gott wird uns nie alleinlassen.

Gott steht uns bei, auch wenn wir nichts davon spüren.

Selbst wenn ich durch ein finsteres Tal gehen muss, wo Todesschatten mich umgeben, fürchte ich mich vor keinem Unglück, denn du, Herr, bist bei mir! Dein Stock und dein Hirtenstab geben mir Trost. Psalm 23,4

Dieser Blog ist ein Auszug aus dem neuen Buch »Segen wird kommen« von Konrad Blaser. Du kannst es hier bestellen.

SEGEN WIRD KOMMEN – RECHNE MIT DER GUNST GOTTES

By Allgemein

Gott hat uns erschaffen und uns mit Ehre und Würde gekrönt. Man könnte es auch so ausdrücken: Die Gunst Gottes ist über uns. Gott sucht unseren Vorteil. Gott möchte uns bevorzugt behandeln. Gott möchte uns das Leben leichter machen, es verbessern und immer wieder reich segnen. Gott möchte uns beistehen und uns Türen öffnen, die für andere verschlossen bleiben.

Darum ist es so wichtig, dass wir beginnen, ›gunstorientiert‹ zu leben. Dass wir mit der Gunst Gottes rechnen und uns auf Gott, seine Hilfe und seinen Segen verlassen. Denn wir alle sind Kinder des allmächtigen Gottes. Unser Vater hat das Universum geschaffen. Er hat uns seine Gnade erwiesen und so dürfen und sollten wir sogar eine Vorzugsbehandlung von ihm erwarten. Wir dürfen erwarten, dass unsere Mitmenschen uns gutgesinnt sind und uns helfen werden, auch wenn sie es nicht einmal beabsichtigen. Sie helfen und bringen uns weiter, weil Gott auf unserer Seite ist. Menschen mögen uns, auch wenn sie es sich selbst nicht erklären können, und helfen uns, an die Position zu kommen, die Gott von Anfang an für uns vorgesehen hatte. Gott kann und wird Menschen, Situationen und Umstände zu unseren Gunsten verändern. Rechne mit den Wundern Gottes, erwarte, dass die Menschen, welchen du heute begegnest, für dich sind und nicht gegen dich. Denn die Gunst Gottes ist auf deiner Seite.

Davon schreibt auch David:

Du salbst mein Haupt mit Öl, um mich zu ehren.  Psalm 23,5

Das Öl, das hier gemeint ist, ist ein duftendes Salböl, dessen Zubereitung im Judentum heilig ist. Es besteht in der Grundstruktur aus Myrrhe, Zimt, Kalmus und Cassia. Salböl wird in der Bibel ca. 20 Mal erwähnt und diente dazu, Personen und Objekte für den Dienst im Heiligtum zu weihen. Zudem benutzte man es, wenn für Kranke gebetet wurde.

Weiter symbolisiert es auch Schutz. David erwähnt in einem anderen Psalm, dass wir mit dem Salböl der Freude gesalbt sind und uns dies vor Zweifel, Niedergeschlagenheit und Traurigkeit schützt. Außerdem steht dieses Öl für unsere Berufung. Als Kinder Gottes sind wir berufen, geschützt und mit seiner Gunst ausgestattet, um seine Liebe in die Welt hinaus zu tragen. Darum rechne jeden Tag von Neuem mit der Gunst Gottes, die über dir ist und dich begleitet und leiten will.

Was ist der Mensch, dass du an ihn denkst? Wer ist er schon, dass du dich um ihn kümmerst! Du hast ihn nur wenig geringer gemacht als Gott, mit Ehre und Würde hast du ihn gekrönt. Psalm 8,5-6

Dieser Blog ist ein Auszug aus dem neuen Buch »Segen wird kommen« von Konrad Blaser, welches diesen Herbst erscheint. Du kannst es hier vorbestellen.

SEGEN WIRD KOMMEN – ORTE DER INSPIRATION

By Allgemein

Unser Leben wird unseren Erwartungen entsprechen. Erwartest du Segen, Durchbrüche und Wunder, so werden diese früher oder später auch folgen. Doch erwartest du nur ein mittelmäßiges Leben, dann wirst du auch ein solches haben. Wenn du dich mit positiven Gedanken beschäftigst, wird sich dein Leben in eine positive Richtung entwickeln. Doch wenn du ständig negative Gedanken pflegst und negative Worte über dich aussprichst, brauchst du nicht erstaunt zu sein, wenn diese auch eintreffen.

Es ist matchentscheidend für unser Leben, mit welchen Menschen wir uns umgeben. Haben wir Menschen um uns, die positiv, ermutigend, glücklich, inspirierend und zufrieden sind? Oder beeinflussen uns hauptsächlich Menschen, die uns herunterziehen, schlecht reden, über andere herziehen und in allem nur das Negative sehen? Menschen prägen uns. Gedanken prägen uns. Umstände prägen uns. Gerade deshalb ermutige ich dich: Überlege dir gut, von wem und von was du dich prägen und beeinflussen lässt.

Wenn du die Nähe von erfolgreichen und inspirierenden Menschen suchst, nehmen diese Eigenschaften in deinem Leben mit der Zeit automatisch zu. Ihre Begeisterung steckt dich an. Ihre positive Stimmung, der du dich aussetzt, ihre Einsatzfreude, Disziplin und die Art, wie sie Dinge enthusiastisch anpacken, werden dich prägen und sich in deinem Innern verankern. Wenn du dich mit Menschen umgibst, die sich auf Gott verlassen und ihm vertrauen, wird auch dein Glaube wachsen und stärker werden. Eigentlich ist es ganz einfach: Wenn du wie ein Adler am Himmel schweben möchtest, musst du deinen Hühnerstall verlassen.

Suche dir immer wieder Orte, die dich inspirieren, und Menschen, die dich motivieren. Eine lebendige Kirche kann solch ein Ort sein, wo du ermutigt wirst, Gott anzubeten und mehr von ihm zu erwarten. Es können auch Orte des Erfolgs, Orte der Inspiration und ganz allgemein Orte der Gottesbegegnung sein. Suche das Gute, lass dich inspirieren und staune, wie sich neue Träume, neue Hoffnungen und neue Ideen in dir ausbreiten.

»Doch wenn es dir möglich ist, etwas zu tun, dann hab Erbarmen mit uns und hilf uns!« – »Wenn es dir möglich ist, sagst du?«, entgegnete Jesus. »Für den, der glaubt, ist alles möglich.« Da rief der Vater des Jungen: »Ich glaube! Hilf mir heraus aus meinem Unglauben!« Markus 9,22-24

Dieser Blog ist ein Auszug aus dem neuen Buch »Segen wird kommen« von Konrad Blaser, welches diesen Herbst erscheint. Du kannst es hier vorbestellen.

SEGEN WIRD KOMMEN – NIMM PLATZ

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Gottes Träume für dein Leben sind viel größer, als du dir vorstellen kannst. Wenn Gott dir zeigen würde, was er noch alles für dich bereithält, würdest du das weder fassen noch begreifen können. Es würde schlichtweg dein Denken sprengen. Deshalb lass dich immer wieder von Neuem auf die Beziehung mit Gott ein. Nimm Platz an seinem Tisch. Lass dich von ihm bedienen, von ihm beschenken und dir deine nächsten Schritte zum Ziel und zu mehr Segen zeigen. Gott ist da und ruft dir zu: »Komm, nimm Platz an meinem Tisch!«

In Psalm 23 beschreibt David Gott als seinen Hirten und wir lesen, wie Gott ihn stets führt und segnet. Egal, durch welche Herausforderungen David gehen muss, Gott ist an seiner Seite. So ist es auch bei uns. Gott als unser Hirte hat immer unser Bestes im Sinn. Gott bringt uns auf Weideplätze, an die richtigen Orte in unserem Leben. Mit ihm leiden wir keinen Mangel mehr. Gottes Gegenwart erfrischt uns, führt uns, segnet uns und bewahrt uns. Gott sucht unser Bestes, immer, darum lass auch du dich von ihm führen und leiten.

Steh auf und sage zu deinen negativen Gedanken, dem Geist der Armut, der Sucht, der Not, der Depression, der Angst, der Minderwertigkeit – dem, was dich davon abhält, dein volles Potential zu entfalten:

»Jetzt ist’s genug. Ich setze mich wieder an den Tisch zu Gott. Ich lasse mich von ihm inspirieren und mir neue Ideen schenken. Ich lasse mir neuen Mut und Hoffnung geben. Ich schreibe meine Geschichte mit Gott zusammen neu! Ich will erleben, wie Gott mich segnet, wie ich mit meinem Leben einen Unterschied machen kann und wie meine Träume wahr werden.«

Zudem lesen wir im Psalm 23, wie Gott uns einlädt, an seinem Tisch Platz zu nehmen. Der Gott, der das ganze Universum geschaffen hat, der alles in seiner Hand hält, der von sich sagt, dass er der Anfang und das Ende sei und dass nichts auf dieser Erde geschehe, was nicht zuvor an seinem Thron vorbeimüsse, lädt dich an seinen Tisch ein.

Ich erinnere mich noch gut, wie meine Frau und ich, frisch verheiratet, als junge Pastoren eingeladen wurden, mit den Leitern einer großen Kirchenbewegung essen zu gehen. Wir setzten uns an den Tisch. Neben mir nahm mein großes Vorbild Platz, ein Mann, der mich tief beeindruckte. Ich war völlig überfordert und wusste nicht, wie ich mich verhalten sollte. Ich rutschte auf meinem Stuhl hin und her, fühlte mich sehr geehrt, dass ich neben ihm sitzen durfte, und trotzdem wünschte ich mir, dass diese Zeit schnell vorbeigehen würde, weil ich so nervös war. Trotz meiner Unsicherheit wurde es ein toller Abend. Ich konnte Fragen stellen und von seinen Weisheiten lernen, und es wurde zu einem Erlebnis, das mich auf meiner Lebensreise als Pastor weiterbrachte. Wenn schon ein solches gemeinsames Abendessen mit so einem großen Vorbild, das an einen glaubt, derart prägend sein kann, wie viel mehr wird dann ein Abend mit Gott an seinem Tisch unser Denken sprengen? Mit Gott, der alles in seiner Hand hält, dem nichts unmöglich ist und der immer das letzte Wort hat.

Dieser Gott sagt heute zu dir: »Du bist eingeladen, dich an meinen Tisch zu setzen, um mit mir Gemeinschaft zu haben, alle deine Fragen zu stellen, dich von mir berühren zu lassen und dir aufzeigen zu lassen, was ich für deine Zukunft noch alles bereithalte.«

Du lädst mich ein und deckst mir den Tisch selbst vor den Augen meiner Feinde. Du salbst mein Haupt mit Öl, um mich zu ehren, und füllst meinen Becher bis zum Überfließen. Nur Güte und Gnade werden mich umgeben alle Tage meines Lebens, und ich werde wohnen im Haus des Herrn für alle Zeit. Psalm 23,5-6

Dieser Blog ist ein Auszug aus dem neuen Buch »Segen wird kommen« von Konrad Blaser, welches diesen Herbst erscheint. Du kannst es hier vorbestellen.