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THE POWER OF I AM – ICH BIN ZUFRIEDEN MIT MIR

By Allgemein

Wir dürfen mit uns selber zufrieden sein, mit dem, was wir haben und dort, wo wir uns in unserem Leben befinden. Denn Gott hat uns alles gegeben, was wir brauchen, um heute das Beste aus unserem Leben herauszuholen.  

In unserer Gesellschaft gibt es den unterschwelligen Druck, zu den Besten gehören zu müssen, berühmt und bekannt zu werden, etwas Sichtbares und Großes mit unserem Leben zu bewegen, eine gute und wichtige Position zu besetzen, mit unseren Talenten aufzufallen, Geschichte zu schreiben und eine Nr. 1 zu sein. Wir sind diesem Druck der Gesellschaft ausgeliefert und oftmals passiert es sehr schnell und wir beginnen, uns zu vergleichen. Wir schauen nach links und rechts und wenn jemand ein besseres Auto, ein größeres Haus oder eine bessere Position hat und mehr Segen erlebt, strengen wir uns noch mehr an, leisten noch mehr und geben noch mehr Einsatz, um diese Person wieder einholen zu können. Doch spannend ist, solange wir uns mit dem Erfolg und Segen anderer vergleichen, werden wir uns nie gut fühlen, nie zufrieden sein, denn es wird immer jemanden geben, der mehr hat, besser aussieht, erfolgreicher ist, mehr gesegnet wird und der in deinen Augen ein besseres Leben führt. Darum müssen wir lernen, mit uns selber zufrieden zu sein, mit dem, was wir haben und dort, wo wir uns in unserem Leben befinden. Denn Gott hat uns alles gegeben und in uns hineingelegt, das wir benötigen, um unser bestes Leben zu leben. Wir müssen lernen, uns selber zu sein und aufhören zu versuchen, jemand anderes zu sein.

Dies sehen wir auch in der Geschichte, die Jesus uns erzählt über den reichen Gutsherrn, der auf eine Reise geht und drei Verwaltern sein Vermögen anvertraut. Dem einen gab er fünf Teile, dem anderen zwei und dem dritten einen Teil. So ist es auch bei uns: Gott hat uns Dinge anvertraut. Wir alle haben Gaben, Möglichkeiten, Ressourcen und Ideen, die uns zur Verfügung. Gott traut uns etwas aus seinem himmlischen Vermögen an, damit wir etwas damit bewegen. Dies können wir jedoch nur, wenn wir aufhören, nach links und rechts zu schauen, zufrieden sind mit dem, was Gott uns gegeben hat und beginnen, es zu investieren. Denn Gott verteilt immer verschieden. Du hast in gewissen Bereichen mehr als andere, in anderen weniger. Das Leben ist nie fair und auch wie Gott uns begabt hat, ist total unterschiedlich und nie ausgeglichen. Weil wir verschieden sind, sind wir auch verschieden begabt und mit verschiedenen Möglichkeiten ausgestattet. Unser Leben ist dazu da, mit dem, was wir haben, etwas zu bewegen, etwas daraus zu machen und es mit Gott zusammen einzusetzen. Dann wird Gott es vermehren und uns wiederum mehr anvertrauen. Denn in dieser Geschichte lesen wir, wie die zwei ersten ihren Anteil einsetzten, doch der dritte hatte Angst und vergrub seinen Teil in der Erde. Als dann der Gutsherr zurückkam, wurde dem, der seinen Teil vergraben hatte, dieser auch noch weggenommen und dem gegeben, der seinen verzehnfacht hatte. Und dann sagte Jesus nur: »Wer wenig hat, dem wird das Wenige auch noch genommen und wer viel hat, der wird noch mehr bekommen.«

Darum, egal wie viel du hast, egal was du hast, egal was Gott dir anvertraut hat – sei glücklich damit, investiere es und hör auf, nach links und rechts zu schauen. Laufe deinen Lauf und was die anderen haben und aus ihrem Anteile machen, ist nicht deine Verantwortung. Gott wird dich mal für dein Leben zur Rechenschaft ziehen, darum mach etwas daraus. Mach etwas aus dem, was du in deinen Händen hältst.

»Es ist wie bei einem Mann, der vorhatte, in ein anderes Land zu reisen. Er rief seine Diener zu sich und vertraute ihnen sein Vermögen an. Einem gab er fünf Talente, einem anderen zwei und wieder einem anderen eines – jedem seinen Fähigkeiten entsprechend. Dann reiste er ab.» Matthäus 25,14–15  

THE POWER OF I AM – SEI ZUFRIEDEN MIT DEM, WAS DU HAST

By Allgemein

Viele Situationen verändern sich erst dann, wenn wir gelernt haben, dort wo wir sind, mit dem, was wir haben, zufrieden zu sein.  

Wenn es nicht gut läuft in unserem Leben, will Gott diese Zeit gebrauchen, um uns zu trainieren, unseren Charakter zu stärken und uns auf den nächsten Segen vorzubereiten. Aber das kann er nur, wenn wir uns entscheiden, trotz allem das Beste aus der Situation herauszuholen, uns auf das Gute zu fokussieren und glücklich und zufrieden zu sein.

Dies sehen wir auch in Davids Geschichte. Viele Jahre verbrachte er alleine auf dem Feld und kümmerte sich um die Schafe seines Vaters. Auch nachdem er zum nächsten König von Israel gesalbt wurde, blieb er auf dem Feld. Er blieb weiterhin Hirte und hütete weiterhin die Schafe seines Vaters, obwohl er zum nächsten König gesalbt wurde. David hätte sagen können: »Jetzt reicht es mit den Schafen. Ich bin immerhin der nächste König, ich kann und sollte aus meiner Zeit etwas Besseres machen.« Doch David verstand das Prinzip der Zufriedenheit am Ort. Er ließ sich weiterhin in seinen Gaben als Hirte trainieren, was ihm später auch den Mut und die Fähigkeit gab, siegreich gegen Goliath zu kämpfen. Zudem schrieb er viele seiner Psalmen auf dem Feld bei den Schafen und dies waren nicht Klagelieder, sondern Lieder, mit denen er Gott lobte und preiste – auf dem Feld bei den Schafen.

Ein anderes Beispiel ist Maria, die Mutter von Jesus. Sie wird von Gott dazu berufen, den Sohn Gottes auf die Welt zu bringen. Und wie geht die Geschichte weiter? Wegen einer Volkszählung reist sie hochschwanger auf einem Esel in die Heimatstadt von Josef. Dadurch, dass sie Jesus in Bethlehem zur Welt bringt, erfüllen sich die Prophezeiungen aus dem Alten Testament. Doch nirgends in der Bibel lesen wir, dass Maria sich beklagte und zu Josef sagte: »Also nein, Josef, jetzt hast du in Bethlehem nicht einmal ein Hotel reserviert, du hast ja gewusst, dass ich schwanger bin und bald gebären werden und jetzt bring ich unseren Sohn in einem Stall zur Welt!« Maria beklagte sich nie. Sie ritt auf dem Esel nach Bethlehem, gebar Jesus in einem Stall, frisch nach der Geburt teilte sie ihre Freude mit Hirten, bald darauf musste sie flüchten – und nie beklagte sie sich, sondern diente in allen Situationen ihrem Sohn und Gott.

Warum ist es so wichtig, dass wir lernen, dort, wo wir sind, zufrieden zu sein? Wenn wir dies nicht lernen, nehmen wir unsere Unzufriedenheit immer wieder mit uns mit. Wenn wir dann das Haus haben, das Wunder erleben, den Durchbruch sehen und den Segen bekommen, wird nicht einfach alles gut. Unsere Unzufriedenheit wird bleiben und plötzlich wird das Haus zur Belastung, weil wir mehr putzen und mehr Verantwortung haben und es zudem noch mehr kostet, als wir uns vorgestellt haben. Oder dann wird das langersehnte Kind zu einer großen Belastung, weil es jede Nacht schreit und uns nicht mehr schlafen lässt. Oder dann wird die neue Position im Job, nach der wir uns so lange gesehnt haben, zu einem großen Stress, weil wir nicht mit der Verantwortung umgehen können. Denn wenn wir nicht gelernt haben, jetzt, da, wo wir sind, mit dem, was wir haben, zufrieden und glücklich zu sein, werden wir es am neuen Ort in unserem Leben früher oder später auch nicht mehr sein. Denn unsere Unzufriedenheit geht nicht einfach weg. Sie bleibt und wir nehmen sie mit. Darum sei zufrieden mit dem, was du hast, jetzt. Und wenn der nächste Segen kommt, bist du bereit und wirst auch dann zufrieden sein!

Es stimmt ja: Als Christ zu leben bringt großen Gewinn. Allerdings nur dann, wenn man mit dem zufrieden ist, was man hat. 1. Timotheus 6,6  

THE POWER OF I AM – SEI ZUFRIEDEN DORT, WO DU BIST

By Allgemein

Es ist wichtig, dass wir Träume, Visionen und Vorstellungen von unserem Leben und unserer Zukunft haben, uns nach Wunder sehnen und große Erwartungen haben.  

Doch in all dem Träumen, Sehnen und Erwarten gibt es einen wichtigen Schlüssel: Während wir auf das Wunder warten, uns danach sehnen, dass sich gewisse Dinge in unserem Leben verändern, Gott eine Türe öffnet und wir erleben, wie seine Verheißungen wahr werden, müssen wir lernen, trotzdem auch mit unserem Jetzt zufrieden zu sein. Gib der Unzufriedenheit keinen Raum in deinem Leben, auch wenn du noch gegen eine Krankheit am Kämpfen bist, Umstände gegen dich sind und du noch lange nicht alles hast, was Gott dir verheißen hat. Vielleicht träumst du davon, ein Kind zu bekommen, ein neues oder größeres Haus zu besitzen, zu heiraten, einen anderen Beruf auszuüben, mit deinen Gaben mehr zu bewegen oder du spürst tief in dir drin, du bist noch nicht angekommen. Dann möchte ich dir sagen: Das ist genial! Behalte deine Träume und Wünsche unbedingt. Gib sie nicht auf. ABER mache deine Zufriedenheit nicht abhängig von der Erfüllung dieser Wünsche. Wir müssen uns immer wieder dafür entscheiden, dort wo wir sind, mit dem, was wir haben, einfach zufrieden und glücklich zu sein. Eigentlich sollte unsere Haltung so aussehen:

»Gott ich glaube daran, dass ich mal in einem neuen Haus oder einer größeren Wohnung wohnen werde, aber in der Zwischenzeit bin ich zufrieden und glücklich in der Wohnung, die ich habe. Ich glaube daran, dass ich den Partner für mein Leben finden und heiraten werde – aber in der Zwischenzeit genieße ich mein Leben als Single und bin zufrieden und glücklich. Ich glaube daran, dass sich in meiner Zukunft eine Türe öffnen wird und ich einen besseren Job finden werde – aber in der Zwischenzeit bin ich dankbar für den Job, den ich habe und will jeden Tag fröhlich, glücklich und zufrieden bei der Arbeit erscheinen.«

Doch leider verpassen wir so viele schöne, heilige und göttliche Momente in unserem Leben, weil wir unser Glück und unsere Zufriedenheit von der Erfüllung des nächsten Wunders in unserem Leben abhängig machen. Diese Herausforderung kannte auch Paulus. Er schreibt in der Bibel, wie er lernen musste, zufrieden zu sein mit dem, was er hat. Er lernte, in jeder Lebenslage glücklich zu sein. Wenn man bedenkt, was Paulus alles durchgemacht hat, ist dies umso beindruckender. Paulus verbrachte sein halbes Leben im Gefängnis, man versuchte x-mal ihn umzubringen, war auf der Flucht, wurde verraten und hintergangen und trotzdem schrieb er: »Ich habe gelernt, zufrieden zu sein.« Wenn Paulus, der so viel Schlimmes erlebt hat, trotzdem glücklich sein konnte, können wir das auch lernen. Auch wir können uns entscheiden, trotz unerfüllten Wünschen, Nöten und Schicksalsschlägen zufrieden und glücklich zu sein. Auch wenn es herausfordern ist und immer wieder unsere Entscheidung benötigt, können wir es lernen. Mache dein Glück nicht mehr von Wünschen und Wundern abhängig, sondern entscheide dich, zufrieden zu sein, mit dem was du hast und dort, wo du bist.

 Ich sage das nicht etwa wegen der Entbehrungen, die ich zu ertragen hatte; denn ich habe gelernt, in jeder Lebenslage zufrieden zu sein. Ich weiß, was es heißt, sich einschränken zu müssen, und ich weiß, wie es ist, wenn alles im Überfluss zur Verfügung steht. Mit allem bin ich voll und ganz vertraut: satt zu sein und zu hungern, Überfluss zu haben und Entbehrungen zu ertragen. Nichts ist mir unmöglich, weil der, der bei mir ist, mich stark macht. Philipper 4,11–13

THE POWER OF I AM – SETZE GOTT AN DIE ERSTE STELLE

By Allgemein

Wir werden Wunder erleben, auch wenn wir nicht über die nötigen Beziehungen, Umstände und Talente verfügen. Weil Gott es ist, der uns das Wunder schenkt.

Eigentlich ist es einfach, zu erleben, wie Gott uns weiterführt und all den für uns reservierten Segen aktiviert. Es braucht nur die Entscheidung, Gott immer wieder an die erste Stelle in unserem Leben zu setzen. Nicht den Segen zu suchen, sondern Gott. Sich nicht nach dem nächsten Wunder zu sehnen, sondern Gott zu ehren. Gott zu priorisieren, zu helfen, sein Reich zu bauen, anderen zu helfen, ihr Wunder zu finden. Und Gott wird sich dann um unsere Nöte kümmern.

Darum, setze Gott an erste Stelle in deinem Leben. Ich sage jeden Sonntag zu den Besuchern in unserer Kirche: »Priorisiere Gott, starte den Tag mit Gott, komm so viel wie möglich in die Kirche oder schalte den Livestream ein und du wirst staunen, was Gott schon nur in einem Jahr aus deinem Lebens herausholen kann.« Wenn wir Gott ehren, wird er uns ehren. Wenn wir Gott priorisieren, wird Gott uns priorisieren. Wenn wir Gott suchen, wird uns sein Segen suchen. Türen werden sich wie von selbst öffnen, Menschen werden zur genau richtigen Zeit in unser Leben kommen und Wunder geschehen einfach so. Doch oftmals kehren wir das Prinzip um. Wir denken: »Zuerst muss ich das Wunder sehen, den Segen erleben, einen Beweis haben, dass es Gott gibt, dann, ja dann würde ich ihn schon ehren und priorisieren.« Doch Gott sagt eigentlich immer wieder: »Zuerst komme ich, zuerst kommt mein Reich, meine Gedanken, meine Ideen und wenn du mich ehrst und an die erste Stelle in deinem Leben setzt, werde ich dir alles andere, was du brauchst, schenken.«

Jesus motiviert uns in der Bibel, Gottes Reich und seine Gerechtigkeit in unserem Leben immer wieder zuerst zu suchen – dann wird Gott uns alles andere einfach so dazugeben. Gott wird uns seinen Segen schenken, weil wir ihn an die erste Stelle gesetzt haben. Er wird Wunder und Durchbrüche schenken und seine Gunst wird uns begleiten. Sein Segen wird uns packen und weiterführen, nicht weil wir es uns verdient hätten, alles richtig gemacht haben oder die Gaben und Möglichkeiten dazu haben, sondern einzig und allein deshalb, weil wir Gott ehren und uns an seiner Gnade festhalten.

»Es soll euch zuerst um Gottes Reich und Gottes Gerechtigkeit gehen, dann wird euch das Übrige alles dazugegeben.« Matthäus 6,33

THE POWER OF I AM – SEGEN MIT DEINEM NAMEN DRAUF

By Allgemein

Jedes Mal, wenn wir beten, im Herzen spüren, dass Gott uns segnen will oder dass er uns ein Wunder schenken möchte, dann markiert Gott den Segen mit unserem Namen und stellt sicher, dass er uns erreichen wird.

Meistens brauchen der Segen und das Wunder Zeit, bis sie bei uns eingetroffen sind. Dies macht es manchmal schwierig für uns, weil wir Geduld brauchen. Wir sind in Gefahr, den Glauben und die Hoffnung aufzugeben, weil wir den Segen noch nicht sehen. Doch ich möchte dir gerade heute sagen: Gib nicht auf! Denn der Segen ist schon lange auf dem Weg zur dir.

Dies erlebte auch Daniel, ein Mann aus der Bibel. Er suchte nach einer Antwort bei Gott und 21 Tage später begegnet ihm ein Engel, ein Bote des Herrn. Dieser erklärt ihm, dass Gott sein Gebet schon am ersten Tag erhört habe, doch es dauerte noch so lange, weil der Engel auf dem Weg zu Daniel in der unsichtbaren Welt, aufgehalten wurde. Darum musste Daniel 21 Tage warten. Ich weiß, 21 Tage sind nicht sehr lange. Vielleicht bist du schon Jahre auf die Erfüllung einer Verheißung am Warten und stehst kurz davor, den Glauben aufzugeben. Doch ich möchte dir sagen, bleib dran, denn der Segen ist auf dem Weg zu dir.

Mir persönlich hilft immer wieder folgendes Bild: Wenn ich für etwas den Glauben entwickle und spüre, Gott ist da etwas am Vorbereiten, dann stelle ich mir vor, wie der Segen oder das Wunder aktiviert wurde und damit es mich, seinen Zielort, auch wirklich erreicht, hat Gott es mit meinem Namen markiert. So geht der Segen auf dem Weg zu mir nicht verloren und wird nicht den falschen Ort erreichen. Ich möchte dir dies anhand unseres Hauses erklären. Vor vielen Jahren hatten wir das Gefühl, dass wir mal in einem eigenen Haus wohnen würden. Ich schrieb auf, was ich mir alles wünschen würde bei einem Haus. Doch dann geschah lange Zeit nichts. Jahr um Jahr ging vorbei und unsere Kinder wurden grösser und grösser. Wir wohnten in einer kleinen Wohnung und sehnten uns nach mehr Platz, doch es schien sich nichts in Richtung Verheißung zu bewegen. Doch ich sagte immer wieder: »Eines Tages werden wir ein Haus besitzen, keine Ahnung wie und mit was für Mitteln, aber Gott wird eine Türe öffnen.« Und genau so war es – genau zur richtigen Zeit, in der richtigen Phase unseres Lebens, nicht zu früh und auch nicht zu spät, bekamen wir ein Vorerbe und ein paar Monate später zudem die Gelegenheit, unser Traumhaus zu erwerben. Warum Traumhaus? Erstens, weil es unsere Wünsche sogar noch übertraf und zweitens, weil wir dieses Haus viele Jahren zuvor schon mal gesehen hatten und zueinander sagten: »Wenn ein Haus, dann ein Solches!«

Und genau so ist es auch bei dir. Es warten Wunder, Gottes Segen, seine Ideen, seine Möglichkeiten, Beziehungen, und seine Gunst auf dich. Segen mit deinem Namen drauf, der auf dem Weg zu dir ist. Warte, gib nicht auf, bleib dran und der Segen und all die Verheißungen werden dich zur genau richtigen Zeit in der richtigen Phase deines Lebens packen und weiterführen.

»Gott liebt dich, Daniel! Steh auf und gib Acht auf das, was ich dir zu sagen habe. Gott hat mich zu dir gesandt.« Zitternd stand ich auf und er sagte zu mir: »Hab keine Angst, Daniel! Du hast dich vor deinem Gott gebeugt, um Einsicht in seinen verborgenen Plan zu erlangen; und schon am ersten Tag, als du damit begannst, hat er dein Gebet erhört. So lange bin ich schon unterwegs; aber der Engelfürst des Perserreiches trat mir in den Weg und hat mich 21 Tage lang aufgehalten. Dann kam Michael, einer der höchsten Engelfürsten, mir zu Hilfe, sodass ich mich dort losmachen konnte.« Daniel 10,11–13

THE POWER OF I AM – EIN MAGNET FÜR DEN SEGEN GOTTES

By Allgemein

Wenn wir Gott ehren, ihn immer wieder an die erste Stelle in unserem Leben setzen und ihn priorisieren, dann setzt dies Gottes Segen über unserem Leben frei, den wir wie ein Magnet anziehen werden.  

Wir werden durch unsere Haltung der Anbetung und weil wir uns entschieden haben, Gott zu ehren und ihn an die erste Stelle zu setzen wie zu einem Magnet für seinen Segen. Anders gesagt, Gott setzt einen Segen frei, extra nur für uns, und dieser Segen wird uns packen und weiterführen. All die Segnungen, die Gott für uns bereit hat, werden genau zur richtigen Zeit, in der richtigen Phase unseres Lebens einfach so über uns kommen. Darum, auch wenn du mit Herausforderungen kämpfst, umgeben bist von Zweifeln und Nöten, bleib einfach bei Gott. Ehre und priorisiere Gott weiterhin – sein für dich reservierter Segen ist auf der Suche nach dir und wird dich finden.

Wenn ich auf mein Leben zurückschaue, ist es spannend zu sehen, dass der meiste Segen, all die Wunder und die Gunst Gottes einfach so in mein Leben kamen. Ich bin all dem gar nicht nachgejagt. Ich versuchte und versuche bis heute einfach, immer dort, wo ich gerade bin und mich Gott hingestellt hat, mein Bestes zu geben im Vertrauen darauf, dass Gott sein Bestes für mich geben wird. Und Gott hat mir bis heute viel mehr geschenkt, als ich mir jemals hätte vorstellen können. Ich hätte mir zum Beispiel als Theologiestudent nie vorstellen können, dass ich mal eine Kirche gründen würde, die Menschen anziehen und begeistern würde. Ich hätte nie gedacht, dass Gott mich gebrauchen könnte, um Menschen näher an sein Herz zu bringen und auch sie die Liebe und all das Gute, das Gott für sie bereit hat, sehen und kennenlernen würden. Ich hätte in meinen kühnsten Träumen nie geglaubt, dass wir als Kirche mal ein eigenes Gebäude haben und sogar noch ein Restaurant führen könnten. Auch hätte ich mir nie vorstellen können, dass ich mal so viele gute Menschen und Freunde an meiner Seite haben würde, die denselben Traum mit mir zusammen leben und ebenfalls ihr Bestes geben würden, damit noch mehr Menschen die Träume, die Gott für sie bereithält, kennenlernen können. Meine Situation sah damals ganz anders aus. Ich war ein schüchterner junger Mann, unsicher mit sich selber, hatte keine Ahnung, was das Leben bringen und wen er mal heiraten würde und ich war völlig überfordert mit all dem, womit ich als junger Theologiestudent konfrontiert wurde. Doch Gott hatte mehr bereit, als ich mir vorstellen konnte – viel mehr – und ich durfte in den letzten 20 Jahren immer wieder erleben, wie Gott mich mit seinem Segen, seinen Möglichkeiten, seinen Ideen und seinen Ressourcen überraschte.

Und genau so wird es Gott auch bei dir tun. Die Träume, die Gott für dich und dein Leben hat, sind so viel grösser als du dir im Moment vorstellen kannst. Und das Beste an allem ist, es wird einfach so in dein Leben kommen. Du wirst all das Gute und all den Segen anziehen wie ein Magnet, weil du Gott priorisierst und ihn an die erste Stelle in deinem Leben setzt.

Gott kann unendlich viel mehr an uns tun, als wir jemals von ihm erbitten oder uns ausdenken können. So mächtig ist die Kraft, mit der er in uns wirkt. Epheser 3,20

THE POWER OF I AM – SCHRITT FÜR SCHRITT AUF DIE VERHEISSUNG ZU

By Allgemein

»Dies ist meine Zeit. Dies ist mein Moment. Heute werde ich mich durch meine Worte, die ich über mir ausspreche, einen weiteren Schritt auf das Wunder zu bewegen.«  

Heute möchte ich dich ermutigen, immer wieder vorwärts zu gehen und nicht aufzugeben. Dass dies Kraft hat, sehen wir auch anhand der Geschichte einer Frau aus der Bibel. Diese Frau war seit über 12 Jahre lang krank. Sie war bei verschiedenen Ärzten hat so ihr ganzes Geld ausgegeben, in der Hoffnung, Heilung zu erfahren. Doch nichts hatte funktioniert. Dann eines Tages hört sie, wie Jesus in ihrer Stadt ist und sie macht sich auf, um ihn zu sehen. Doch wegen der vielen Menschen, die am Straßenrand auf Jesus warteten, waren ihre Chancen sehr klein, ihm auch wirklich zu begegnen. Doch dann lesen wir, wie die Frau sich Schritt für Schritt auf die Menge zu bewegte und ihre Hoffnung auf ein Wunder nicht aufgab. Auch wenn ihr Stimmen sagten: »Gib besser auf, du hast eh keine Chance, ihn zu sehen, siehst du nicht all die Menschen? Wer will dich da nur durchlassen. Geh wieder nach Hause.« blieb sie unterwegs und sagte sich: »Nur ein kleiner Moment, eine kleine Lücke, und auch wenn ich nur sein Gewand berühren kann, das wird reichen und ich werde gesund werden!« Dann geht sie einen weiteren Schritt, und noch einen, und plötzlich gehen die Menschen ein bisschen zur Seite und genau im richtigen Moment kann sie in die Lücke stehen und Jesus läuft an ihr vorbei. Und wie in einem unglaublichen Finale eines Films kann sie ihre Hand ausstrecken und berührt den Zipfel seines Mantels. Mehr nicht. Aber das reicht! Ihr Glaube bewegt die heilende Kraft in Jesus, sie zu heilen.

In dieser Geschichte finden wir einen wichtigen Schlüssel für unser Leben. Auf was du dich zubewegst und was du mit deinen Worten aussprichst, das wird in deinem Leben auch geschehen. Sagst du immer wieder zu dir selber: »Meine Kinder werden nie mehr zu Jesus finden, ich habe halt immer Pech, ich werde nie mehr mein Glück finden, das Leben ist zu hart zu mir, ich werde nie mehr gesund werden!«, dann bewegst du dich auf das Unglück, den Schmerz, das Pech und das Schwere zu. Doch wenn du es wie die Frau machst und dich trotz den Zweifeln auf Gott zubewegst und zu dir sagst: »Gott kann und wird mich heilen. All das, was ich im Moment erlebe, ist nur eine Zwischenstation. Neues Glück und neuer Segen warten auf mich. Ich gebe meine Kinder, meine Träume, meine Zukunft nicht auf. Gott kann ein Wunder tun. Ich werde Gottes Größe sehen!«, dann wirst du auch erleben, wie sich das Gute, der Segen und die Verheißungen erfüllen und offenbaren werden.

Nutze deine Worte nicht nur dazu, deine Gegenwart zu beschreiben, sondern nutze sie viel mehr, um positiv von deiner Zukunft zu sprechen. Gib mit deinen Worten all dem Segen die Berechtigung, in dein Leben zu kommen. Sprich aus, was du erwartest und so wirst du dich Schritt für Schritt auf die Verheißung zu bewegen.

Diese Frau hatte von Jesus gehört. Nun drängte sie sich in der Menge von hinten an ihn heran und berührte sein Gewand, denn sie sagte sich: »Wenn ich auch nur sein Gewand berühre, werde ich gesund.« Und wirklich, im selben Augenblick hörte ihre Blutung auf, und sie spürte, dass sie von ihrem Leiden geheilt war.» Markus 5,27–29

THE POWER OF I AM – SAG ES

By Allgemein

»Ich werde durch meinen Glauben, meine Treue und meine Exzellenz ein Erbe hinterlassen und Segen anhäufen für die zukünftigen Generationen. Ich bin ein Vorbild für andere, indem ich richtige Entscheidungen treffe und immer wieder Schritte im Glauben mache.«  

Unsere Worte haben Kraft. Was wir immer wieder laut sagen und über uns aussprechen, wird sich früher oder später in unserem Leben bewahrheiten. All unsere Worte, die wir laut aussprechen, sind wie Gebete. Es ist eines, zu denken: »Ich bin sicher gesegnet, Gott wird sicher ein Wunder tun, Gott hat mich nicht vergessen, Gott hat einen Plan für mein Leben.« Doch wenn wir es sagen, kann all das Geniale, dass Gott mit uns wahrwerden lassen möchte auch eintreffen. Darum möchte ich dich ermutigen, denke nicht nur hoffnungsvoll, sondern sprich laut aus, was Gott alles in deinem Leben tun kann.

In der Bibel begegnet uns immer wieder die Kraft der Worte. Als Gott die Erde erschuf, lesen wir nirgends, wie Gott dachte: »Wir könnten ja mal eine Erde erschaffen, das wäre doch noch was!« und dann ist die Erde einfach so entstanden, aus den Gedanken Gottes heraus. Die Erde entstand auch nicht aufgrund von Gottes Glauben. Er glaubte nicht einfach, dass hier mal Licht entstehen könnte und die Tiere die Erde bevölkern würden und dann waren sie einfach so da. Nein, wir lesen in der Bibel, wie Gott sprach. Immer wieder, vor jedem neuen Schöpfungsschritt, sprach Gott. Gott sagte, was er wollte. Gott benutzte seine Worte und indem er sie aussprach, gab es Leben, gab es Licht, gab es Wasser, gab es Tiere, Pflanzen und Menschen. Seine Worte brachten die Welt in Bewegung, brachten Leben hervor. So ist es auch bei uns. Auch wenn wir großen Glauben haben, aber unserem Glauben keine Worte folgen, dann werden wir noch lange auf die Erfüllung all der Verheißungen warten. Darum sag, was du möchtest.

Wir können es auch mit einem Laden und dessen Theke vergleichen. Wenn wir in einen Laden gehen und an der Theke stehen, müssen wir dem Verkäufer sagen, was wir wollen. Und genau so dürfen wir Gott sagen, was wir brauchen, was wir uns wünschen und was tief in uns verborgen ist. Wir dürfen davon sprechen, wie sich unsere Träume erfüllen und bewahrheiten werden. Wir dürfen laut aussprechen, was Gott noch alles mit uns bewegen und verändern möchte. Denn es hat Kraft und bekommt Leben, wenn wir sagen, was wir wollen, was wir glauben, was wir hoffen und denken. Darum sag es. Sprich davon, was Gott noch alles für dich bereit hält und du wirst staunen und sehen, wie Gott dich mit einem Wunder nach dem anderen überraschen wird.

Da sprach Gott: »Licht entstehe!«, … Dann sprach Gott: »Im Wasser soll ein Gewölbe entstehen,» … Dann sprach Gott: »Das Wasser unter dem Himmelsgewölbe soll sich alles an einer Stelle sammeln,« … Dann sprach Gott: »Die Erde lasse frisches Grün aufsprießen,« … Dann sprach Gott: »Am Himmel sollen Lichter entstehen,« … Dann sprach Gott: »Das Wasser soll von Leben wimmeln,» … Dann sprach Gott: »Die Erde soll Leben hervorbringen:» … Dann sprach Gott: »Nun wollen wir Menschen machen, Aus 1. Mose 1,3–26

THE POWER OF I AM – DIE KRAFT DEINER ICH BIN-WORTE

By Allgemein

»Ich bin gewollt, wertvoll und wunderbar geschaffen – ein Meisterwerk Gottes. Ich bin gesegnet, erfolgreich, talentiert und kreativ. Ich bin geduldig, freundlich und barmherzig. Ich bin ausgeglichen, zufrieden und dankbar. Ich bin stark, gesund und fit. Ich bin ein Kind des höchsten Gottes und weiß, dass er noch viele positive Überraschungen für mein Leben bereit hat. Ich hole das Beste aus meinem Leben heraus und werde meinen Lauf mit Jesus siegreich vollenden.«  

Gott hat in jeden von uns so viele Möglichkeiten hineingelegt, die nur darauf warten, von uns entdeckt zu werden. Doch so schnell verpassen wir unseren Segen und all das Gute, das auf uns wartet, nur weil wir es mit unseren Worten zunichte machen, indem wir negative Dinge über uns aussprechen. Wir haben immer wieder die Wahl, ob wir mit unseren ICH BIN-Worten Segen oder Fluch über unserem Leben freisetzen. Sprich über dir aus: »Ich bin gesegnet, ich bin stark, ich bin bevollmächtigt, ich bin berufen, ich bin bestimmt. Ich bin ein Meisterwerk, ich bin gesund und fühle mich stark und vital …« Hör auf, negative Aussagen zu machen – Aussagen wie: »Ich bin viel zu alt, um noch etwas für Gott zu bewegen. Ich bin nicht liebenswert. Ich bin nicht attraktiv, ich bin eine schlechte Mutter, ein schlechter Vater, ich bin unwürdig und ich bin halt nicht so begünstigt wie all die anderen, bei mir scheint die Sonne nicht so hell …«

Hier ist der Schlüssel: Deine Worte haben Kraft. Du gibst mit deinen Worten dem Segen die Berechtigung, in dein Leben zu kommen – oder eben nicht. Ich weiß, das Leben ist lange nicht immer fair, gerecht und schön. Wir alle kämpfen mit Problemen, unerfüllten Wünschen und Sehnsüchten. Wir alle werden hie und da hintergangen, verletzt oder nicht wahrgenommen. Menschen, von denen wir dachten, sie meinen es gut mit uns, fahren uns in den Rücken. Beziehungen zerbrechen und es läuft lange nicht alles so, wie wir es uns ausgemalt haben. Doch gerade in solchen Zeiten ist es wichtig, dass wir unseren Glauben und unsere Hoffnung nicht verlieren. Dass wir mit unseren Worten nicht nur unsere Situation beschreiben, sondern sie mit Glauben füllen und mit unseren ICH BIN-Worten unsere Zukunft beschrieben und zu uns sagen: »Ich bin geliebt, auch wenn ich mich nicht so fühle. Ich bin ein Meisterwerk Gottes. Ich bin in den Augen Gottes gesund, auch wenn ich noch gegen eine Krankheit kämpfe. Ich bin stark, auch wenn ich mich schwach fühle.« 

Die Bibel ermutigt uns, mit unseren Worten nicht unseren Ist-Zustand zu beschreiben, sondern sie mit unserem Glauben zu füllen. Auch wenn wir uns schwach fühlen, dürfen wir sagen: »Ich bin stark!« Dank unseren positiven und glaubensgefüllten ICH BIN-Worten werden wir zu Siegern. Nicht weil wir stark sind und alles im Griff haben. Nicht weil wir keine Probleme, Krankheiten und Nöte mehr haben. Nicht weil alles rund läuft. Sondern weil wir glauben und mit unseren Worten sagen, wer wir in den Augen Gottes sind. Auch wenn unsere Umstände noch nicht so aussehen, dürfen wir mit unseren Worten unsere Zukunft beschreiben, und diese kraftvollen Worte werden uns Türen öffnen, Heilung schenken, Durchbrüche freisetzen, Wunder in Bewegung bringen, Freiheit geben und uns an Orte bringen, die Gott schon lange für uns vorbereitet hat. Darum nutze die Kraft deiner ICH BIN-Worte und sage jeden Tag von neuem, wer und was du in den Augen Gottes bist.

»Ruft dies aus unter den Völkern! Heiligt euch zum Krieg! Bietet die Starken auf! Lasst herzukommen und hinaufziehen alle Kriegsleute! Macht aus euren Pflugscharen Schwerter und aus euren Sicheln Spieße! Der Schwache spreche: Ich bin stark! Eilt und kommt, alle Völker ringsum, und versammelt euch! – Dorthin führe du hinab, HERR, deine Starken!« Joel 4,9-11 Luther

WENN LEER VOLL WIRD – GOTT ALLEINE IST ES

By Allgemein

Gott hat den Preis für all unsere Fehler und Sünden ein für alle Mal bezahlt. Darum hör auf, dich selber anzuklagen, denn Gott hat dir schon lange vergeben.

Ich liebe es, wie wir in der Bibel lesen

»Ich – ich allein – bin es, der deine Übertretungen um meiner selbst willen tilgt und nicht mehr an deine Sünden denkt.« Jesaja 43,25

»Ich allein«, sagt Gott durch Jesaja gerade auch heute zu dir. »Ich – ich allein – bin es!« Gott selbst hat durch Jesus für unsere Sünden bezahlt. Er allein! Wir können rein gar nichts dazu beitragen, dass wir ein bisschen gerechter oder heiliger werden. Nein, nur Gott hat bezahlt und mehr brauchen wir nicht. Ich meine damit nicht, dass wir tun und machen können, was wir wollen und es keine Rolle spielt. Doch wichtig ist, wenn wir Gott um Vergebung gebeten haben und uns an Gott festhalten, dann müssen wir Gott nichts zurückzahlen oder büßen für all die Fehler, die wir getan haben. Gott hat bezahlt. Gott hat uns vergeben. ER allein!

Ich weiß, dies ist für uns Menschen sehr schwierig zu verstehen und zu begreifen. Gerade auch, weil Stimmen uns einflüstern wollen: »Versuch es doch, Gott zu gefallen. Versuch, für deine Fehler einzustehen. Versuch, es besser zu machen, damit Gott mehr Freude hat an dir. Versuch, ein besserer Mensch zu werden, damit Gott dich mehr segnen kann.« 

Doch jedes Mal, wenn wir auf dieses Versuchen einsteigen und diesen Aussagen in unserem Herzen Raum geben, haben wir uns schon wieder Last aufgeladen, indem wir selber für unsere Fehler einstehen wollen. Dabei vergessen wir, dass niemand von uns toppen kann, was Jesus am Kreuz für uns schon lange getan hat. Jedes Mal, wenn wir versuchen, Gott irgendetwas zu beweisen, ihn zu beeindrucken, für unsere Fehler geradestehen und büßen wollen und versuchen etwas zu tun, um uns von unseren Schuldgefühlen zu befreien, sagen wir damit eigentlich: »Die Kreuzigung von Jesus ist schon okay, aber für mich reicht es nicht! Ich brauche mehr, um mich wieder frei von meinen Sünden und Fehlern zu fühlen.«

Doch es braucht nicht mehr! Was Jesus am Kreuz getan hat, reicht! Jesus hat bezahlt und darum erinnere Gott nicht immer wieder daran durch deine Gebete, deine Taten und deine Versuche, deine Fehler in Ordnung zu bringen. Denn Gott hat deine Fehler von dem Moment an, als du ihn um Vergebung gebeten hast, vergessen. Und zwar für immer! Darum möchte ich dich heute ermutigen, hör auf, einen Kampf zu kämpfen, den du gar nicht kämpfen musst. Nimm die Vergebung an, beginne mehr und mehr zu begreifen, dass du allein durch deinen Glauben gerettet bist und dir alles vergeben ist, was in deinen Leben falsch gelaufen ist, was heute falsch läuft und was auch in Zukunft noch falsch laufen wird. Gottes Gnade ist grösser und sein Geschenk an dich ist, dass er dir vergeben hat. Darum lebe wieder, gehe wieder frei von Schuldgefühlen in den Tag hinein und entdecke stattdessen all das Gute, das auf dich wartet. Entdecke, als freier Menschen, all den Segen, den Gott gerade heute, morgen und in den nächsten Tagen für dich vorbereitet hat.