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WAKE UP TO HOPE – HILFE IST AUF DEM WEG

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„Für den König von Assyrien kämpfen nur Menschen. Wir aber haben den Herrn, unseren Gott, auf unserer Seite! Er will uns helfen, er wird für uns kämpfen!“ Das Volk vertraute seinem König und fasste neuen Mut.
2. Chronik 32,8

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Egal gegen was du kämpfst, womit du haderst oder was dich einzunehmen droht – gib nicht auf! Denn wir haben einen Gott auf unserer Seite, der sobald wir als seine Kinder in Bedrängnis geraten, jegliche Hebel in Bewegung setzt, um uns zu helfen. Gott reagiert immer auf jegliche Herausforderungen und jegliches Leid, das uns widerfährt. Gott lehnt sich nicht zurück und sagt sich: „Mal schauen, was da jetzt passiert. Das wird bestimmt interessant, wie diese Person auf ihr Leid, auf diesen Schicksalsschlag oder ihre hoffnungslose Situation reagieren wird.“ Nein, Gott macht sich an die Arbeit. Er krempelt seine Ärmel nach hinten und setzt alles in Bewegung um uns zur Seite zu stehen und zu helfen. Wir sind sein wertvollster Besitz, die Krönung seiner Schöpfung und nichts wird ihn davon abhalten können, uns zu helfen.

Wir lesen in der Bibel immer wieder, wie Gott von sich selbst sagt, dass er denen nahe ist, die zerbrochen sind, die hoffnungslos durchs Leben gehen und keine Perspektive mehr haben. In den Schwachen ist Gott mächtig und je mehr wir es schaffen, unsere Schwachheit Gott hinzugeben und auf seine Hilfe zu zählen, umso mehr erleben wir auch seine Größe und Macht.

Gott weiß Bescheid wenn du einen schlechten Arztbericht bekommst, wenn dir dein Arbeitgeber die Kündigung gibt, dein Unternehmen bankrott geht, deine Ehe ins Wanken kommt oder du den Boden unter den Füssen zu verlieren scheinst. Er weiß um deine Herausforderungen in deinen Finanzen und wo du hintergangen wurdest. Er sieht das Unrecht, das dir zugefügt wurde und weiß um deine Kämpfe. Er kennt sogar die schwierige Situation, in die du selbstverschuldet hineingeraten bist. Auch wenn sich scheinbar nichts zu bewegen scheint und keine Hilfe in Sicht ist, möchte ich dir sagen: Gib Gott nicht auf, Hilfe ist auf dem Weg zu dir. Die Lösung wartet auf dich und neue Türen werden sich bald öffnen. Halte am Glauben an Gott fest und du wirst erleben, wie Gott sich für dich einsetzen wird.

WAKE UP TO HOPE – SCHÄRFE DEINE FÄHIGKEITEN!

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„Er hat die beiden mit Weisheit erfüllt und sie fähig gemacht, alle Arbeiten eines Kunsthandwerkers, Stickers oder Buntwebers auszuführen.“ 2. Mose 35, 35

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Wenn wir nicht aufpassen, kann es schnell gehen und wir verfallen der sogenannten „Zielkrankheit“. Das bedeutet, wir lassen uns gemütlich nieder an dem Ort, wo wir uns gerade befinden. Wir stehen still, haben keine Träume mehr und lassen keine neuen Möglichkeiten und Optionen mehr zu. Diese „Krankheit“ überrascht uns dann, wenn wir nichts mehr Neues lernen, für unseren Glauben kein Risiko mehr eingehen und alles einfach am liebsten so belassen wie es gerade ist – nämlich gut. Doch das Gute ist bekanntlich der Feind vom Besten. Und wenn wir uns in unserer Komfortzone niederlassen, uns einnisten und nicht mehr aufstehen, verpassen wir Einiges an göttlichen Möglichkeiten, die in unserer Zukunft auf uns warten. Darum bleibe kreativ, vergrößere deine Möglichkeiten, sei bereit, auch mal wieder etwas zu wagen, investiere dich in deine Fähigkeiten, mache Notizen in der Predigt, schreib auf wenn du eine gute Idee hast oder dir jemand etwas Geniales erzählt. Lerne und sei offen für die täglichen Inspirationen, die auf dich warten, um dein Leben, deine Ehe, deinen Alltag und deine Arbeit zu bereichern und weiterzubringen. Unternimm mal einen Ausflug, den du noch nie gemacht hast, hör nie auf Bücher zu lesen und dich weiterzubilden und lerne hie und da wieder mal etwas Neues. Sei es ein neues Kochrezept oder eine neue Sprache oder löse eine schwierige Matheaufgabe deiner Kinder, suche ein neues Hobby oder wechsle mal wieder den Arbeitsbereich in deiner Kirche, wo du dienst.

Studien haben ergeben, dass der durchschnittliche Mensch nur etwa 11% seines Gehirns benutzt. Wir haben also noch sehr viel Potenzial in unseren Hirnwindungen, das wir benutzen können, um Neues zu entdecken und zu lernen. Egal wo du stehst, gib dich nicht der Trägheit hin und erwarte mehr vom Leben. Öffne dich für neue Träume und Möglichkeiten, mach mal wieder etwas total Neues und Überraschendes, das dich herausfordert und dich wieder an deine Grenzen bringt. Schärfe deine Gaben und entscheide dich immer wieder, lernbereit zu bleiben. Denn die erfolgreichsten Menschen im Leben sind die, die nie aufgehört haben zu lernen und immer wieder Neues in ihrem Alltag entdecken. Also, schüttle die „Zielkrankheit“ von dir ab und sei gerade heute offen für all die Möglichkeiten, die Gott dir zeigen möchte.

WAKE UP TO HOPE – BLEIB STARK!

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„Fürchte dich nicht, ich stehe dir bei! Hab keine Angst, ich bin dein Gott! Ich mache dich stark, ich helfe dir, ich schütze dich mit meiner siegreichen Hand!“ Jesaja 41,10

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Wenn wir das Weltgeschehen betrachten, braucht es nicht viel, um in Angst und Entsetzen zu fallen. All die schrecklichen News von Terror, Krieg und all den Katastrophen, die täglich auf uns niederprasseln, all die Sorgen, die am Morgen nur darauf warten, unser treuster Tagesbegleiter zu werden oder all die Konflikte und zwischenmenschlichen Herausforderungen, die wir erleben, machen es uns nicht einfacher, ein glückliches und befreites Leben zu leben. Vielleicht sehen deine Umstände alles andere als rosig aus, du hast eine große Herausforderung in deiner Ehe, Familie oder mit deinen Freunden zu bewältigen oder dein Unternehmen scheint sich von der letzten Krise einfach nicht mehr zu erholen. In solchen Zeiten ist es einfach, den Glauben an einen Gott, der es gut meint mit uns und immer wieder unser Bestes sucht, aufzugeben. Doch genau in diesen Zeiten ist es umso wichtiger, diesen Emotionen, den Zweifeln und den negativen Gedanken keinen Raum zu geben und sich umso mehr auf Gott und seine Verheißungen zu fokussieren. Ich habe schon viele Menschen erlebt, die genau dann jeglichen Restglauben zusammenrauften und sich trotz all dem, was gegen sie zu sein schien, entschieden, Gott nicht aufzugeben und sich an ihm festhielten. Immer gingen diese Menschen früher oder später wieder aufrechter, besser und siegreicher durchs Leben. Denn Gott verspricht uns an mehren Stellen in der Bibel, dass er nie gegen uns ist, dass er uns nie vergessen wird und immer unser Bestes sucht. Er sagt zu uns:

„Egal wie es aussieht in deinem Leben, ich bin da! Lass mich nicht los, dann kann ich dir helfen und dir den Weg durch diesen Dschungel von Sorgen, Ängsten, Nöten und Fragen zeigen. Ich bin bei dir. Immer, sogar dann, wenn du selbst die Schuld trägst für das Desaster, in dem du dich befindest!“

Gib deinen negativen Umständen ja nicht die Erlaubnis, dass sie dir deinen Frieden, deine Ruhe und deine Freude rauben! Stehe vor sie hin und sage: „Das mag vielleicht jetzt groß aussehen, doch ich habe einen Gott an meiner Seite, der grösser, stärker und tausend Mal weiser ist!“

Vergiss nicht, dass der Feind Gottes in unserem Leben hinter uns nachjagt und nur ein Ziel hat: Uns die Freude, den Glauben und die Begeisterung zu rauben. Unser Leben mit Sorgen zu beschweren, uns Ängste aufzuerlegen, die zu 90% nicht einmal eintreffen werden und unsere Sicht zu benebeln, so dass wir nur noch freudlos durchs Leben gehen. Doch wenn wir mit unserem Gott in Kontakt bleiben, ihn trotz unseren negativen Umständen oder Gefühlen anbeten, ihn in seinem Wort suchen und ihn ehren, wird er seine Arme öffnen und jeglichen Widerständen begegnen und sie in die Schranken weisen. Wir werden seine Nähe, Geborgenheit und Ruhe finden, so dass wir trotz allem was gegen uns zu sein scheint, gelassen und glücklich durchs Leben gehen können. Bleibe standhaft und halte an Gott fest und du wirst erleben, wie neue Stärke, Freude und Energie in dir aufkommen wird.

 

#RETRO – ABER!

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„Aber auch jetzt weiß ich: Was immer du von Gott erbittest, wird er dir geben.“ – „Dein Bruder wird auferstehen“, gab Jesus ihr zur Antwort. Johannes 11, 23

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Lazarus, ein guter Freund von Jesus, ist todkrank. Seine Schwestern lassen Jesus ausrichten, dass Lazarus unbedingt seine Hilfe brauche. Als Jesus jedoch kommt, ist es zu spät, Lazarus ist tot. Martha, eine seiner Schwestern, sagt zu Jesus: „Herr, wenn du hier gewesen wärst, wäre mein Bruder nicht gestorben!“ Johannes 11, 21

Hattest du auch schon das Gefühl, dass Gott zu spät kommt und dass es keine Hoffnung mehr gibt, weil Gott nicht auf deine Gebete reagiert? Hast du auch schon gedacht, wenn Gott nur auf dich gehört hätte, wäre alles anders gekommen – besser? Dachtest du auch schon, jetzt sei alles aus, nun sei alles zu spät? So ging es auch Martha. Jesus kommt zu spät. Wenn wir aber weiterlesen, sehen wir, wie Martha weiter mit Jesus spricht. Sie spricht ihm ihr Vertrauen zu: „Aber Jesus, ich weiß, du kannst trotzdem ein Wunder tun.“ Sie blieb nicht bei ihrer Enttäuschung stehen, sondern sprach weiter und begann ihre glaubensvolle Aussage mit dem Wort „Aber“. Jesus handelte nicht so, wie es Marthas Vorstellungen entsprochen hätte. Doch statt aufzugeben und zu resignieren, reagierte sie auf die Veränderung und war offen für eine neues Wunder.

Auch bei uns laufen die Dinge nicht immer so, wie wir es uns vorstellen. Wir beten, wir erwarten, wir wünschen und wir sehnen uns, doch Gott handelt oftmals ganz anders als wir es uns vorstellen. Dann stehen wir da wie Martha. Und genau wie Martha können wir uns entscheiden: Entweder wir geben auf, wir wenden Gott den Rücken zu oder wir öffnen uns für das „Aber“ und damit für die Veränderung. So erleben wir ein neues Wunder.

Auch in deinem Alltag will Gott immer wieder ein Wunder tun. Er lässt bewusst zu, dass Situationen offen bleiben, Nöte und Herausforderungen bestehen bleiben, weil er dir dadurch seine Größe, Macht und Stärke zeigen will. Dies kann er dann tun, wenn wir es schaffen, uns auf das „Aber“ und die Veränderung einzulassen.

Hinter jeder ungelösten und überraschenden Situation steckt ein „Aber“, das entdeckt werden will. Ein „Aber“, das dich zum Wunder, zur Lösung oder zum Segen führt. Gib nicht auf, auch wenn es anders kommt als erwartet. Mit Gott auf deiner Seite entsteht aus jeder Überraschung, Veränderung oder neuen Herausforderung etwas Geniales. Warum? Ganz einfach, weil Gott es nicht zulassen wird, dass dir etwas mehr Schaden als Segen zufügen wird.

Ihr wolltet mir Böses tun, aber Gott hat Gutes daraus entstehen lassen.“ 1. Mose 50, 20

#RETRO – VORWÄRTS

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„Ich entscheide mich dazu, meinem Glauben Taten folgen zu lassen. Ich will nicht mehr passiv und gleichgültig durchs Leben gehen, sondern mich dazu entscheiden, Schritte vorwärts zu gehen auf das zu, was Gott in mein Herz hineingelegt hat. Ich weiß, wenn ich kühne und weise Schritte gehe, werden mir die Größe Gottes und sein Zuspruch folgen.“

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Du bist deinem Durchbruch oft viel näher als du denkst. Wir werden jedoch erst erleben, wie Wunder geschehen oder Menschen verändert werden, wenn wir mutige Schritte vorwärts gehen, vorwärts Richtung Hoffnung, Menschen und Möglichkeiten. Auch wenn die Situation sehr hoffnungslos aussieht, wirst du – wenn du dran bleibst und nicht aufgibst – die Lösung finden. Ja, Gott wird dir einen Durchbruch schenken oder dir neue Möglichkeiten zeigen. Doch leider geben viele zu früh auf und sagen Sätze wie: „Ich investiere keine Energie mehr in meine Ehe, meine Freundschaft oder meine Kollegen, es hat eh keinen Sinn mehr!“ „Ich bete nicht mehr. Es geht mir besser, wenn ich keinen großen Glauben mehr habe, Gott hat sowieso nichts vor mit mir und bis heute hat es ja eh nichts gebracht.“ „Ich mache meinen Abschluss nicht mehr, ich bin ja bereits beim ersten Versuch durchgefallen.“

In der Bibel lesen wir die Geschichte eines Mann, der gelähmt ist. Er liegt den ganzen Tag in seinem Bett. Eines Tages hört er, dass Jesus in der Stadt ist. Er überredet vier seiner Freunde, ihn zu dem Haus tragen, in welchem Jesus am Predigen ist. Mühsam erreichen sie dieses Haus. Das ganze Haus ist jedoch bereits voller Menschen und sie haben keine Gelegenheit, den Gelähmten auf normalem Weg zu Jesus zu bringen. Statt aufzugeben, tragen sie den Gelähmten auf das Dach, hinterlassen einen Materialschaden, indem sie beim Dach ein paar Ziegel entfernen und lassen danach den Gelähmten an Seilen in den Raum hinunter direkt vor die Füße von Jesus. Dieser sieht den Mann und heilt ihn!

Eigne auch du dir diese Eigenschaft des Durchbruchs an. Menschen, die das Wunder sehen wollen, geben nicht auf! Sie sagen sich: „Ist hier keine Türe, suchen wir uns ein Fenster. Können wir nicht durchs Fenster, gehen wir durchs Dach. Auch wenn wir einen kleinen Materialschaden hinterlassen, Hauptsache, der Gelähmte kommt zu Jesus.“ Jesus ist auch in deiner Stadt, in deinem Leben. Er ist heute in deinem Alltag gegenwärtig. Wo brauchst du ein Wunder? Wo könntest du durch deinen Glauben das Wunder für andere sein? Gib Gott und damit die Möglichkeit für einen Durchbruch nicht auf, und du wirst einen Weg finden.

„Aber gelobt sei Gott, der uns den Sieg schenkt durch Jesus Christus, unseren Herrn!“ 1. Korinther 15, 57

#RETRO – FAMILIENANGELEGENHEIT

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„Meine Sohn, deine Sünden sind dir vergeben.“ Markus 2, 5 

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Wie oft verurteilen wir Menschen, weil sie anders sind, einen anderen Glauben, eine andere Sicht vom Leben, eine andere Herkunft oder andere Werte haben! Wir schauen auf Menschen herab, weil sie Sünder sind, Dinge tun, die wir nicht tun würden, und weil sie ihr Leben nicht im Griff haben. Auch sind wir in Gefahr, Menschen geringer zu achten, weil sie nicht so heilig sind, nicht so aufopfernd, leidenschaftlich oder erfüllt vom Heiligen Geist wie wir.

Ein Gelähmter wird zu Jesus gebracht. Er liegt auf seiner Matte und hofft auf Heilung. Doch statt ihn sofort zu heilen, schaut Jesus ihn an und sagt zu ihm: „Mein Sohn…“

„Mein Sohn“! Obwohl Jesus den Gelähmten nicht kennt, sagt er mit diesen Worten, dass alles, was jetzt kommt, eine Familienangelegenheit ist. Die Pharisäer und die Gelehrten stehen daneben und beobachten, wie Jesus einen Unheiligen, einen Sünder, einen, der anders ist als sie mit dieser unglaublichen Anrede anspricht.

„Mein Sohn, ab sofort gehörst du zur Familie. Ich werde dir helfen, aber zuerst müssen wir klarstellen: Ich helfe dir, weil du zur Familie Gottes gehörst!“

Das mit der Familie ist sehr kraftvoll. Ich liebe meine Familie, ich genieße es jedes Mal, wenn wir uns treffen, zusammen essen, zusammen unser Leben teilen und füreinander da sind. Ich weiß, so Familientreffen können auch herausfordern. Doch wenn Jesus hier von Familie spricht und diesen gelähmten Sünder ohne Wenn und Aber in seine Familie aufnimmt, reden wir von der göttlichen Familie, und diese ist viel stärker im Zusammenhalt als jede eingeschworene Mafia-Familie, liebevollste Gemeinschaft und italienische Familie zusammen. Einmal in der Familie Gottes, immer in der Familie Gottes, und das nicht nur auf Lebzeit, sondern bis in alle Ewigkeit!

Jesus schaut diesen unbekannten gelähmten Außenseiter, der eigentlich nur ein Heilungswunder erleben will, an und sagt: „Mein Sohn… Ab jetzt gehörst du dazu. Ab jetzt werde ich dein Bestes suchen. Ab jetzt wird dir alles zu deinem Guten dienen. Ab jetzt hast du die stärkste Gemeinschaft auf der Erde und im ganzen Himmelreich auf deiner Seite. Ab jetzt ist Gott für dich, und wenn Gott für dich ist, wer kann dann noch gegen dich sein? Mein Sohn…“

Auch dich spricht Jesus mit dieser gewaltigen Anrede an. Auch du darfst ein Teil der Familie Gottes sein. Mein Sohn, meine Tochter, was jetzt kommt, geschieht, weil du zur Familie Gottes gehörst!

So seid ihr nicht länger Fremde und Heimatlose; ihr gehört jetzt als Bürger zum Volk Gottes, ja sogar zu seiner Familie.“ Epheser 2, 19

 

#RETRO – EINHEIT

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„Und noch etwas sage ich euch: Wenn zwei von euch hier auf der Erde darin eins werden, um etwas zu bitten – was immer es auch sei –, dann wird es ihnen von meinem Vater im Himmel gegeben werden. Denn wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind, da bin ich in ihrer Mitte!“  Matthäus 18, 19&20

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Eine unglaublich kraftvolle Zusage, die Jesus hier macht. Stell dir nur mal vor, was dank dieser Verheißung alles möglich ist. Jesus spricht zu Beginn der beiden Verse von „zwei“. Zwei Menschen, die denselben Traum haben, zwei Menschen, die sich entschieden haben, ihr Leben gemeinsam zu verbringen und es zusammen zu teilen. Man nennt dies auch Ehe. Lebenslänglich zusammen bis dass der Tod sie scheidet. Viele Menschen fürchten sich vor dieser verpflichtenden Entscheidung, andere fällen sie und haben oftmals keine Ahnung, was für eine unglaubliche Kraft in ihr wohnt. Nur wenige entdecken sie, die Kraft der Einheit in der Ehe, einer Einheit, aus der alles möglich ist. Jesus sagt: „Wenn zwei eins sind und um etwas bitten, dann wird Gott es ihnen geben!“ Doch gerade diese Einheit macht vielen Ehepaaren wie auch Kirchen und Familien zu schaffen. Viele leben ihre Ehe nebeneinander statt zusammen und verpassen so den himmlischen und grenzenlosen Segen direkt vom Himmel.

Gott hält Segen, Überfluss, Freude und neue Leidenschaft im Himmel für jedes Ehepaar bereit. Dieser Segen wird uns folgen, quasi verfolgen, wenn wir uns um die Einheit kümmern. Das kann bedeuten, dass wir der Einheit zuliebe in unseren Bedürfnissen und Wünschen zurückstehen, den Frieden suchen, Streit so schnell wie möglich schlichten, in großen wie in kleinen Entscheidungen eins werden, in unserem Besitz wie in den Finanzen die Einheit suchen. Nöte jeglicher Art werden zu Chancen, um die Wunder Gottes zu erleben, wenn sie zu gemeinsamem Gebet führen.

Bewahre die Einheit in deiner Ehe, bringt zusammen eure Anliegen vor Gott, und ihr könnt bitten, was ihr wollt, Gott wird es euch geben, so die Verheißung von Jesus an jedes Ehepaar. Jesus geht sogar noch weiter, er erweitert die Zusage von zwei auf drei und mehrere. So gilt diese Zusage auch einer größeren Gemeinschaft wie Familie oder Kirche.

Sucht und bewahrt die Einheit, aus ihr kann Gott euch alles geben, was ihr in Übereinstimmung von ihm erbittet!

Setzt alles daran, dass die Einheit, wie sie der Geist Gottes schenkt, bestehen bleibt durch den Frieden, der euch verbindet.“ Epheser 4, 3

 

#RETRO – DEMUT

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„Glücklich zu preisen sind die Sanftmütigen; denn sie werden die Erde als Besitz erhalten.“ Matthäus 5, 5

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Viele Beziehungen gehen kaputt, viele Träume bleiben unerfüllt, viele Leben bleiben nutzlos oder enden sogar in einer Sackgasse, und dies nur, weil es uns oft so schwer fällt, Fehler einzugestehen und über unseren Schatten zu springen. Gott möchte uns eine gute Ehe, ein erfolgreiches Leben und einen sinnerfüllten Alltag schenken. Doch manchmal schlagen wir einfach eine falsche Richtung ein, und statt umzukehren bleiben wir am Ort der Niederlage stehen. Um unser bestes Leben zu leben – oder wie Jesus im Matthäus sagt „die Erde zu besitzen“ – müssen wir lernen, umzukehren. Dazu braucht es Demut oder anders gesagt, wir müssen immer wieder den Mut haben, zu erkennen, dass wir Hilfe brauchen, dass wir unser Leben nicht alleine erfolgreich meistern können und dass wir auf die Gnade Gottes angewiesen sind.

Ich habe eine Geschichte von einem jungen Geschäftsmann gehört, der bei einem Deal 20 Millionen in den Sand gesetzt hat. Nach diesem fatalen Fehler sitzt er im Büro und wartet auf den entscheidenden Telefonanruf seines Chefs. Das Telefon klingelt und der Chef bittet ihn in sein Büro. Der Mann steht auf, packt seine Sachen zusammen, löscht seine Daten auf dem Computer, räumt seinen Arbeitsplatz und geht zum Chef. Bevor dieser zu Wort kommen kann, beginnt der Geschäftsmann und sagt: „Chef, ich weiß, ich habe Mist gebaut. Ich weiß, was Sie sagen wollen, aber ich bitte Sie, lassen Sie mich in Ehren gehen. Ich kündige und gehe selber. In einer Stunde bin ich weg.“ Der Chef steht auf, geht zum jungen Geschäftsmann, legt ihm die Hand auf die Schulter und sagt: „Ich habe heute gerade 20 Millionen in Ihre Ausbildung investiert, gehen Sie schnell zurück an Ihren Arbeitsplatz und sorgen Sie dafür, dass Sie rentieren.“

Wir haben einen Gott der zweiten Chance, darum packe sie. Wenn du den Mut aufbringst, dich immer wieder deinen Fehlern zu stellen, mit ihnen zu Gott zu gehen, Vergebung anzunehmen und anderen zu vergeben, dann gibt dir Gott immer wieder eine weitere Chance. Packe sie, nutze sie, lerne aus deinen Fehlern und gib dein Bestes, damit diese „Ausbildung“ auch rentiert. Sei nicht zu stolz umzukehren, denn Gott liebt es, Menschen zu gebrauchen, die versagen. Denn wenn wir uns von ihm helfen und verändern lassen, kann Gott dank seiner Gnade so richtig groß herauskommen durch uns! Denk daran, die Gnade Gottes kommt erst so richtig zum Einsatz, wenn Fehler passieren und wir mit ihnen zu Gott gehen, so dass er aus unserem Minus ein Plus machen kann.

„Gott stellt sich den Stolzen entgegen, den Demütigen aber schenkt er Gnade.“ Jakobus 4, 6

 

#RETRO – SIEGERSTRASSE

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„Wir alle begegnen Situationen, die uns unmöglich erscheinen. Es ist einfach, entmutigt zu sein und aufzugeben. Doch in der Bibel lesen wir, dass Gott vor uns her geht, um krumme Wege gerade zu biegen. Es kann gut sein, dass du nicht über die richtigen Beziehungen verfügst, um deine Träume zu erreichen. Doch keine Sorge, Gott geht vor dir her, um dich mit den richtigen Menschen in Kontakt zu bringen.“

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Gott hat schon im Voraus – als du noch im Bauch deiner Mutter warst – alle deine Tage in sein Buch aufgeschrieben. Er weiß über jeden deiner Rückschläge Bescheid. Doch das Gute ist, er hat für jede Herausforderung in deinem Leben schon dein Comeback vorbereitet. Bevor du mit einem Problem konfrontiert wirst, hat Gott schon die Lösung dafür vorbereitet. Gott geht vor dir her, um das nächste Kapitel in deinem Leben vorzubereiten. Solange du am Glauben an Gott festhältst, wird dich Gott immer wieder in ein neues, besseres und siegreicheres Level deines Lebens führen. Warum? Weil die Absicht Gottes für dein Leben nicht Rückschritt ist, sondern Fortschritt.

Wenn du mit einer Krankheit kämpfst, könnte deine Einstellung so aussehen: „Der Arztbericht sieht nicht gut aus. Manche sagen sogar, dass ich mich mit meiner Krankheit abfinden soll. Doch ich habe noch einen anderen Bericht, und der sagt, dass ich einen Gott der Heilung auf meiner Seite habe. Es könnte gut sein, dass Gott in meiner Zukunft Heilung, Gesundheit und den Sieg über der Krankheit für mich bereithält. Wer weiß?“ In unserer Kirche haben wir eine Familie, deren Sohn mit einer schweren und fast unheilbaren Krankheit zu kämpfen hatte. Was mich faszinierte war, wie sie ihre Augen nicht vor der Realität verschlossen alles daran setzten, dass der Junge jeglichen ärztlichen Support bekam. Wie hoffnungslos die Ärzte auch immer waren, wie aussichtslos die Situation auch war, sie hielten sich an dem Gott fest, der von sich sagt: „Ich bin euer Heiler.“ Sie legten neben den medizinischen Behandlungen durch die Ärzte all ihre Hoffnung in Gott. Gott brauchte den medizinischen Weg, um ein Wunder seiner Heilung zu vollbringen. Entgegen jeglichen Erwartungen und Krankenberichten wurde der schwerkranke Sohn gesund.

Mit Gott an unserer Seite haben wir immer Hoffnung. Egal, was die Welt uns sagt, wie hoffnungslos dein Krankenbericht sein mag, wie groß deine Herausforderung ist oder wie aussichtslos deine Situation scheinen mag: Gott geht vor dir her und sucht dein Bestes. Dein Bestes muss nicht immer bedeuten, dass Gott alles zu 100 Prozent heilt, wiederherstellt oder zum Guten wendet, so wie du es dir vorstellst. Aber dein Bestes bedeutet, dass du dank Gott Heilung, Wiederherstellung und ein neues Wunder für dich sehen und entdecken kannst, so wie Gott es will. Wenn du dann zurückblickst, entdeckst du immer wieder die Größe und Stärke unseres einzigartigen Gottes. Gott geht vor dir her und bereitet deinen Weg. Halte an ihm fest, und er kommt ans Ziel mit dir.

„Nein! Gott allein gibt mir Kraft zum Kämpfen und ebnet mir meinen Weg.“ Psalm 18, 33

 

 

#RETRO – LÄNGERFRISTIG

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„Gott arbeitet dort an dir, wo du arbeitest!“

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Gott will dir und mir einen langfristigen, nicht einen kurzfristigen Erfolg schenken. Wenn wir genug Treue, Geduld und Vertrauen aufbringen und dort, wo wir arbeiten unser Bestes geben, kann Gott uns zu einem langfristigen Erfolg führen.

Welchen Job du auch immer ausübst, Gott will ihn und dein Umfeld gebrauchen, um dir etwas beizubringen, dich weiterzubringen und dich dort zu gebrauchen, wo du bist. Wenn wir uns bewusst sind, dass Gott dort, wo wir arbeiten, auch an uns arbeiten will, damit wir weiterkommen in unserem Leben, prägt dies unsere Haltung, wie wir der täglichen Arbeit begegnen. Hör auf, deine Arbeit nur zu überleben, integriere Gott in deinen Alltag – heute, hier und jetzt – und du wirst erleben, wie Gott an dir und deinem Leben arbeitet.

Moses, einem Mann aus der Bibel, erging es auch so. Er wuchs während 40 Jahren am Hof des Pharaos auf. Er genoss die beste Ausbildung, die es zu jener Zeit gab. Nach dieser Zeit entdeckte er seinen wahren Ursprung, er war nämlich kein Ägypter, sondern ein Israelit. Dies führte dazu, dass er einen Mord beging und flüchten musste. Die nächsten 40 Jahre verbrachte Moses in der Wüste beim Schafe Hüten. Diese Arbeit war völlig unter seinem Niveau. Doch in diesen 40 Jahren arbeitete Gott an seinem Herzen und machte es bereit für seine Aufgabe, die Befreiung des Volkes Gottes. Erst im Alter von 80 Jahren begegnete Moses zum ersten Mal dem Gott seines Volkes und war bereit, die Aufgabe seines Lebens auszuführen. Gott arbeitete im Verborgenen an Moses und führte ihn genau an den Punkt seines Lebens, an dem er ihn haben wollte. Dann führte Moses das aus, wozu er von Anfang an bestimmt war und hatte langfristigen Erfolg damit. 

Moses war talentiert und trainiert, er war aber auch demütig und selbstlos – eine ideale Kombination für Gott.

Sei dir heute und jeden Tag von Neuem bewusst, dass Gott an deinem Ort, wo du dich befindest, in dir am Arbeiten ist, um dich an den Platz deiner Bestimmung zu führen.

„Ich bitte Gott, dass er euch aus seinem unerschöpflichen Reichtum Kraft schenkt, damit ihr durch seinen Geist innerlich stark werdet.“ Epheser 3, 16