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DAS BESTE LIEGT NOCH VOR DIR – WARTE AUF DEN RICHTIGEN ZEITPUNKT!

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«Ich entscheide mich Gott zu vertrauen. Ich vertraue ihm, dass ER schon zur richtigen Zeit die richtigen Türen öffnen wird. Gott hat mich nicht vergessen und wird mich, wenn ich auf sein Wirken warte, in meinem Leben weiterführen. Zum nächsten Ort des Segens für mich!»

Was ich persönlich gelernt habe ist, dass wenn wir einen Wunsch haben, uns nach einem Durchbruch, Partner fürs Leben oder einer Veränderung in unserem Leben sehnen, kommt oftmals zuerst eine Saul-Situation, in der wir versucht werden, uns zu holen, was uns zusteht.

So erging es auch David. David war auf der Flucht vor Saul und versteckte sich in einer Höhle. Es war dummerweise genau dieselbe, in der sich Saul entschied, seine Notdurft zu erledigen. Die Männer und David beobachteten Saul und Davids Freunde sagen dann zu ihm: „Heute ist der Tag David. Heute ist der Moment, an dem dir Gott deinen Feind in deine Hände gibt.“ Jetzt ist der Moment. Jetzt ist der Tag. David, hol dir, was dir zusteht. Doch David ging nicht auf diese Versuchung ein. David wusste, dass Gott ihm schon zur genau richtigen Zeit geben wird, was ihm zusteht.

Wenn der Saul-Moment in deinem Leben vor dir steht und Stimmen dir rufen – jetzt – es ist soweit, hol dir was dir zusteht, dann denk daran, nicht gerade zuzugreifen. Warte zuerst mal ab. Lass es dir von Gott bestätigen. Warte ab, bis Gott dir ganz klar eine Türe öffnet. Denn wenn es Gott bestätigt, wenn Gott uns zuruft und uns das Wunder in unser Leben gibt, dann ist es immer ein Geschenk. Und Geschenke geniessen wir, an denen erfreuen wir uns und sie kommen genau zur richtigen Zeit in unser Leben. Denn nicht jede Gelegenheit, die sich uns bietet, ist auch eine Göttliche. Darum: bevor du dich in ein neues Abenteuer hineinstürzt, einen neuen Job unterschreibst, eine neue Beziehung eingehst, nimm dir doch zuerst noch ein paar Tage Zeit, in denen du Gott fragst, was ER dazu meint. Vielleicht gibt Gott sein OK und sagt: „Das ist genau die Türe, die ich dir geöffnet habe. Geh hindurch, geniess es!“ Aber vielleicht spürst du auch tief in dir drin, wie eine feine Stimme zu dir sagt: „Warte noch, ich hab noch was Besseres für dich.“ Und diese Bereitschaft der Treue und treu darauf zu warten bis Gott etwas sagt, ist es, was einen Unterschied in deinem Leben machen wird. Darum möchte ich dich heute ermutigen: habe immer wieder den Mut, auf den richtigen Zeitpunkt zu warten. Lass den Moment, falls es ein Saul-Moment ist, verstreichen und vertraue darauf, dass deine Zeit, deine Gelegenheit und dein Wunder schon noch kommen werden.

«Als er (Saul) an den Schafhürden vorbeikam, ging er in die nahe gelegene Höhle, um seine Notdurft zu verrichten. Hinten in dieser Höhle saß David mit seinen Männern. Die flüsterten ihm zu: »Heute ist der Tag, von dem der HERR zu dir gesagt hat: ›Ich gebe deinen Feind in deine Hand. Du kannst mit ihm machen, was du willst.‹« … Er sagte zu seinen Leuten: »Der HERR bewahre mich davor, dass ich Hand an meinen Gebieter lege, an den gesalbten König des HERRN! Denn das ist und bleibt er.« Er

wies seine Männer zurecht und verbot ihnen, sich an Saul zu vergreifen.» Aus 1. Samuel 24,4-8

DAS BESTE LIEGT NOCH VOR DIR – ENTSCHEIDE DICH, NEUES ZU LERNEN

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«Egal wie alt und weise du bist, entscheide dich immer wieder dazu, Neues zu lernen, Neuem gegenüber offen zu sein und in deinem Leben nicht stehen zu bleiben.»

Saul, der König zur Zeit des Lebens von David wurde ja in der Bibel, ganz offensichtlich, von David überholt. David, der einfache Hirtenjunge, wurde nach und nach am Hof des Königs als dessen Diener immer wie beliebter. Er war menschlicher, barmherziger und wurde mehr und mehr zum Mann der Stunde. Sauls Autorität schwand und er war drauf und dran, seine Position zu verlieren. Dann lesen wir, wie Saul begann, sich vor David zu fürchten. Doch vor was fürchtete sich der König wirklich? Seine grösste Angst war, dass David seine Stellung, seine Position und seine Macht übernehmen würde.

Vor was fürchten wir uns, wenn wir auf ein Wunder, einen Durchbruch oder eine neue Tür, die sich öffnen sollte, am Warten sind? Fürchten wir uns davor, dass andere uns überholen? Andere an unserer Stelle über sich hinauswachsen werden oder dass andere mehr Segen und Fülle entdecken werden als wir? Und ehe wir es realisieren, kommen wir in einen unglaublichen Stress und landen in einem Wettkampf, den wir gar nicht kämpfen müssten. Statt dich in Wartezeiten um deine Ehre, Position und deinen Ruf zu kümmern, nutze die Zeit und lerne etwas Neues.

Für Saul wäre es ein kleines gewesen, sich für etwas Neues öffnen. David kümmerte sich um die Soldaten von Saul. David war erfolgreich in allem was er tat. David war loyal und hätte sich nie gegen Saul gestellt. David fuhr ein Sieg nach dem anderen ein und war auf einer Welle des Erfolges. David liebte zudem die Tochter von Saul und heiratete sie. David hatte zudem ein sehr gutes Verhältnis mit Sauls Sohn. Das Volk liebte David und zudem war David nicht nur fähig und beliebt, sondern er wurde ja auch schon von Gott zum Nachfolger von Saul bestimmt. Saul hätte sich in aller Ruhe in seiner Residenz zurückziehen und aus der Ferne beobachten können, wie David sich all den Herausforderungen eines Königs stellt und sich um all die Probleme, die anstehen, kümmert. Saul hätte so den besten Lebensabend gehabt.

Saul hätte sich zum Beispiel ein Ferienhaus bauen können. Er hätte sich dort mit seiner Frau und ein paar Dienern zurückziehen können. Er hätte dort seine Memoiren schreiben können. Ein geniales Buch das zeigt, wie ein Mann aus dem Nichts König wird. Er hätte den Sonnenuntergang geniessen können. Oder er hätte sich eine krasse Kutsche bauen lassen können. Er hätte durchs Land reisen, all die schönen Bauten bestaunen, in der Natur Gott finden und hier und da einen langen Urlaub machen können. Er hätte auch einen Weinberg anlegen können. Die besten Winzer des Landes zu sich holen um sich im Weinbau weiterzubilden. Er hätte den besten Wein dieser Zeit herstellen können. So hätte er als der König in die Geschichte eingehen können, der einen unglaublichen Wein für seine Zeit kreiert hatte. Stattdessen ging er als der eifersüchtige und einsame König in die Geschichte ein.

Ich weiss, solche Gedankenspiele sind heikel, aber ich liebe sie. Und was mir dies sagt, ist: Wir haben immer die Wahl, wie wir auf unsere Umstände reagieren. Bleiben wir unserem Gott gegenüber treu, auch wenn uns Menschen um uns herum überholen, mehr gesegnet werden und mehr mit Gott erleben als wir? Oder öffnen wir unser Herz gegenüber dem Neid und der Eifersucht? Ich möchte dich ermutigen, statt immer wieder links und rechts zu schauen, die Zeit im Warten zu nutzen und etwas Neues zu lernen. Denn Gott wird sich schon um deinen Segen und deine Wunder kümmern.

«Und David hatte Erfolg bei allem, was er unternahm, denn der HERR war mit ihm. Als Saul das erkannte, fürchtete er sich noch mehr vor David. Doch ganz Israel und Juda liebte David, weil er seine Truppen so erfolgreich in die Schlacht führte.» 1. Samuel 18,14-16

DAS BESTE LIEGT NOCH VOR DIR – FEIERE DEN ERFOLG VON ANDEREN

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«Neuanfänge, Wunder und neue Durchbrüche warten auf jeden Einzelnen von uns. Darum zeig im Warten auf das Wunder mit deiner Haltung, dass du bereit für den Durchbruch bist.»

Den Erfolg von anderen zu feiern, sich zu freuen, wenn andere weiterkommen und mehr Segen erleben, ist ein tiefer Schlüssel um Gott zu zeigen, dass man für den eigenen Durchbruch bereit ist. Gerade diese Eigenschaft hatte Saul, der König von David, nicht. David besiegt für Saul den Riesen Goliat und das ganze Heer kommt aus der Schlacht zurück. Das ganze Volk jubelt und singt: Saul habe Tausende erschlagen, David aber Zehntausende. Saul hatte gar nicht Freude an diesem Lobgesang für den jungen und erfolgreichen Hirtenjungen. Wir lesen sogar, dass diese Eifersucht einen bösen Geist freisetzte, der das Herz von Saul einnahm und ihn schlussendlich in die Irre führte. Diese Eifersucht gegenüber David bestimmte von da an Sauls Leben.

Was wäre gewesen, wenn Saul sich stattdessen mit David über dessen Erfolg gefreut hätte? Immerhin hatte er ja mit David einen loyalen Mann an seiner Seite. Doch diese Geschichte zeigt uns, dass uns Neid und Eifersucht immer in eine Sackgasse in unserem Leben führen. Darum sollten wir lernen, uns über den Erfolg von anderen zu freuen. Wir freuen uns, wenn andere, statt wir, heiraten. Wir entscheiden uns, uns zu freuen, wenn andere, statt wir, befördert, gesegnet oder beschenkt werden. Denn wir dürfen wissen, dass Gott sich schon um uns sorgt. Und wenn wir lernen uns ab dem, was Gott bei anderen tut, zu freuen, bauen wir einen schönen Boden für den Segen, der bei uns kommen wird und zeigen Gott so unsere Treue im Jetzt.

Darum möchte ich dich ermutigen: freue dich. Freue dich über den Erfolg von anderen. Freue dich über den Segen von anderen, freue dich, feiere mit und schütze so dein Herz vor Eifersucht. Denn wir dürfen wissen, dass unser Wunder kommen wird. Unser Segen ist schon auf dem Weg zu uns. Und je grösser unsere Freude über den Erfolg von anderen ist, umso grösser wird die Freude sein, wenn Gott uns die Türe öffnet und uns den versprochenen Segen schenkt oder uns den langersehnten Partner oder die Heilung gibt.

«Saul wurde sehr zornig, weil ihm das Lied ganz und gar nicht gefiel. … Und von da an war Saul eifersüchtig auf David. Am nächsten Tag wurde Saul von einem bösen Geist Gottes befallen, sodass er wie ein Wahnsinniger in seinem Haus tobte.» Aus 1. Samuel 18,8-10

DAS BESTE LIEGT NOCH VOR DIR – DEINE TREUE IM JETZT

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«Ob wir gesegnet werden oder nicht hat meines Erachtens viel damit zu tun, wie unsere Haltung, unser Reagieren und Umgehen in der Zeit ist, bis der Durchbruch, die Heilung oder die Veränderung kommen. »

Warum erleben viele Menschen, wie Gott ihre Geschichte schreibt? Wie Gott sie plötzlich aus dem Nichts mit dem langersehnten Durchbruch, der Heilung oder einer Gelegenheit überrascht? Warum werden wir dank vielen göttlichen Umständen, Zufällen und den richtigen Momenten ans Ziel unseres Lebens kommen? Ich denke es hat viel mit unserer Haltung zu tun. Wie wir in der Zeit, bis das Wunder kommt, reagieren und diese Zeit nutzen. Denn unsere Treue im Jetzt, kann und wird uns einen guten Boden legen, um zu erleben und zu sehen, wie wir den nächsten Durchbruch erleben und sehen werden.

Dies beobachten wir auch so schön bei David. David war ein junger Hirte, der wie aus dem Nichts zum König gesalbt wurde, aber danach noch 13 Jahre auf diese Erfüllung warten musste. Anhand von David können wir verschiedene Prinzipien sehen, die uns helfen, die Zeit des Wartens weise zu nutzen. Und ich möchte in diesem und den nächsten paar Beiträgen diese 8 Prinzipen mit dir anschauen. Warum 8? Weil David eine Nr. 8 war. Das heisst, er war der achte und jüngste Sohn und dies ist kein Zufall. Denn die Zahl 8 hat in der Bibel eine spannende Bedeutung: sie steht für Neubeginn. Vor der Zahl Acht kommt logischerweise die Zahl Sieben. Sieben steht für Vollkommenheit und drückt ein abgeschlossenes, erfülltes Ganzes aus. Dies sehen wir zum Beispiel an der Schöpfung. In genau sieben Tagen erschuf Gott die Erde. Zudem kommt die Zahl auch in der Offenbarung vor, dem letzten Buch der Bibel. Josua, ein Mann Gottes, musste sieben Mal um die Stadtmauern laufen, bevor das Volk Gottes das verheissene Land einnehmen konnte. Jesus’ letzte Worte waren sieben an der Zahl und sieben Festtage bestimmen das Gesetz des jüdischen Volkes. Doch für was steht jetzt die Zahl 8? Die Überschreitung der Zahl 7, die der Vollkommenheit, um eine Ziffer, führt zur Zahl Acht. Somit steht die Zahl Acht für einen göttlichen Neubeginn, einen Neuanfang. Und ich denke, wenn wir auf das Wunder am Warten sind, wir uns nach mehr in unserem Leben sehnen und nach einer Veränderung ausstrecken, dann sehnen wir uns auch automatisch nach einem Neuanfang. Die Zahl Acht sagt uns, dass auch in unserem Leben immer wieder etwas Neues kommen wird.

So war es auch bei David. Ein neuer König wird kommen. Der König, den Gott will und über den die Geschichte von Gott weitergehen wird. Denn das Herz von David war ready, um sich von Gott formen und gebrauchen zu lassen. Zudem wusste Gott, dass ER sich auf David verlassen konnte. David wird an seiner Verheissung festhalten, auch wenn er auf dessen Erfüllung noch 13 Jahre warten muss. Und so sieht Gott auch in unser Herz und will uns immer wieder aus dem Nichts ins Licht holen. Gott will und wird uns zur richtigen Zeit die richtigen Türen öffnen. Gott wird uns weitertragen und Dinge in unserem Leben wahr werden lassen, von denen wir bis heute nicht einmal zu träumen gewagt haben. Denn Gott hat für Menschen, die im Warten und Unterwegssein treu an seinen Verheissungen festhalten und ihn nicht aufgeben, immer noch eine Überraschung mehr bereit.

«Durch die mächtige Kraft, die in uns wirkt, kann Gott unendlich viel mehr tun, als wir je bitten oder auch nur hoffen würden.» Epheser 3,20

DAS BESTE LIEGT NOCH VOR DIR – ZUFALL?

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«Ich glaube, dass uns auf dieser Welt nichts einfach so zufälligerweise passiert, sondern dass es einen Gott gibt, der immer wieder seine Hände im Spiel hat und uns jeglichen Segen, jegliche Gunst und jegliche Wunder einfach so zufallen lässt.»

Ich erinnere mich noch gut an den Tag, als mich meine Ärztin nach einem erneuten Bluttest anschaute und zu mir sagte, als sie eigentlich mit mir eine neue Tablettenkur besprechen wollte: „Herr Blaser, wir können nicht auf die neuen Tabletten umstellen, Ihre Werte haben sich zufälligerweise einfach wie aus dem Nichts erholt. Wir versuchen die Tabletten nochmals natürlich abzusetzen.“ Ich weiss, in ihren Augen, war dies eine zufällige, spontane Heilung. Doch ich wusste, dass genau in dem Moment mein Gott ein Wunder getan hat. Nicht zu spät und auch nicht zu früh, sondern genau zum richtigen Zeitpunkt, hat Gott mich von meiner Blutkrankheit geheilt.

Es waren auch nicht der Zufall, ein glücklicher Umstand oder dank einer guten Taktik, die David, dem jungen Hirten halfen, König zu werden. Es war der göttliche Moment. Geplant und vorbereitet von Gott, der David, einen Mann aus der Bibel, zum nächsten König krönte. Denn die Karriere von David begann alles andere als rosig und verheissungsvoll. David war der achte Sohn von Isai, seinem Vater. David war aber nicht irgendein Sohn. Altjüdische Historiker nehmen an, dass David ein vergessener Sohn war. Sein Vater dachte lange Zeit, David wäre gar nicht sein leiblicher Sohn und verstiess ihn so auf das Feld zu den Schafen. Erst als ein Prophet vorbeikam und nach David fragte, wurde ihm bewusst, dass David wohl doch sein Sohn ist. Er liess ihn vom Feld herholen und so wurde David wie aus dem Nichts zum nächsten König gesalbt.

Zufall? Ein vergessener Sohn wird König? Meine Blutwerte explodieren einfach wie aus dem Nichts ins Positive, genau an dem Tag, als ich aufs neue Medikament umstellen sollte? Zufall? Ich glaube eher, dass nichts einfach so zufälligerweise auf dieser Welt passiert. Ich glaube, dass es einen Gott gibt, der immer wieder seine Hände im Spiel hat und uns jeglichen Segen, jegliche Gunst und jegliche Wunder einfach so zufallen lässt. Das, was wir sind und dort wo wir heute stehen, ist schlussendlich immer wieder unserem Gott zu verdanken. Darum möchte ich dich heute ermutigen: vergiss nie, woher du kommst und wem du was zu verdanken hast. Deine Dankbarkeit und dein Wissen, dass du nichts dem Zufall, sondern alles Gott zu verdanken hast, wird dir neue Türen öffnen.

„Isai schickte einen Boten und David kam. Der Junge war schön und kräftig und hatte klare Augen. »Er ist es, salbe ihn!«, sagte der HERR zu Samuel. Da goss Samuel Öl aus seinem Horn über ihn und salbte ihn zum König vor den Augen seiner Brüder. In diesem Augenblick nahm der Geist des HERRN Besitz von David und verließ ihn nicht mehr.“ 1. Samuel 16,12&13

DAS BESTE LIEGT NOCH VOR DIR – WARTE RICHTIG!

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«Wenn dir Gott etwas zugesagt und versprochen hat, wird die Zeit des Wunders kommen. Dann wird sich deine Verheissung erfüllen. Doch warum verpassen trotzdem viele Leute ihr Ziel, ihre Berufung, die Heilung und das Wunder? Ganz einfach weil sie nicht darauf warten können.»

Was machen wir zwischen dem Empfangen einer Verheissung bis das Wunder auch eintrifft? Richtig. Wir warten. Wir sind geduldig, verlieren den Glauben nicht, halten an unseren Verheissungen fest und füllen die Zeit, bis der festgesetzte Zeitpunkt kommt, weise aus.

Dies sehen wir auch so schön an der Geschichte von David. David, ein junger Mann aus der Bibel, wird beim Hüten der Schafe von einem Propheten überrascht, der ihn nach Hause bitten lässt, um ihn vor den Augen seiner sieben Brüder zum König zu salben. David, der junge Hirte, wird König. Doch was macht David, nachdem er von Samuel zum König gesalbt wurde? Er geht wieder zurück aufs Feld, um weiter die Schafe seines Vaters zu hüten. Doch David hätte auch sagen können: „Gott du hast gesagt, dass ich König werde. Samuel, dein Prophet, hat mich gesalbt; warum in aller Welt soll ich weiterhin die Schafe meines Vaters hüten? Ich habe doch so viel mehr Potenzial in mir. Ich bin doch zu viel Grösserem berufen!“ Doch David verstand das Prinzip, dass seine Zeit schon kommen wird. David wusste, dass das, was Gott ihm versprochen hat, sich zu seiner festgesetzten Zeit erfüllen wird. Das Wunder ist schon auf dem Weg zu ihm und der Zeitpunkt ist bereits festgesetzt. David war 17 Jahre alt, als er zum König gesalbt wurde. Erst mit 30 Jahren wurde er offiziell als König eingesetzt. In diesen 13 Jahren liegen Schafe hüten, dem König dienen, lernen, Schlachten führen und viel, viel, Arbeit. Am Schluss musste er sogar noch die Flucht ergreifen, weil der König ihm nach dem Leben trachtete. Aber David wusste, dass wenn Gott etwas versprochen hat, wird die Zeit dafür auch kommen.

Doch warum verpassen trotzdem viele Leute ihr Ziel, ihre Berufung, die Heilung und das Wunder, das Gott ihnen geben möchte? Ich denke es hat damit zu tun, dass sie:

1.) nicht warten, bis Gott die Türe öffnet und sich dann das Wunder selbst holen oder

2.) weil sie im Warten das Wunder, den Wunsch, die Verheissung oder den Traum aufgegeben haben.

Statt aufzugeben, sich gegen Gott aufzulehnen oder sich die Position selbst zu holen, wartete David und hütete weiterhin die Schafe seines Vaters. Niemand beobachtete ihn. David hatte keinen Chef, der ihn ermutigte, dran zu bleiben. David hatte keine fixen Arbeitszeiten. So gesehen wäre es ein Leichtes gewesen. sich einfach hängen zu lassen und die Zeit, bis sich die Türe öffnet, einfach nur zu überleben. Aber statt sich gehen zu lassen, gab David für die Schafe seines Vaters sein Bestes und bewies mit seiner Haltung der Exzellenz seinem Gott gegenüber, dass er für Grösseres bereit ist und Gott sah: David gibt sein Bestes für die Schafe seines Vaters, so wird er auch sein Bestes für das Volk seines Gottes geben.

Darum möchte ich dich ermutigen: warte richtig! Gib weiterhin dein Bestes, lerne, diene und versuch jeden Tag von Neuem auf das Gute zu schauen. Geh mit einem

Lachen in den Tag hinein und werde zum besten und loyalsten Arbeitnehmer, Mutter, Vater, Sohn, Tochter. Auch wenn du noch nicht am Ziel deines Lebens bist. Durch deine Haltung der Exzellenz zeigst du Gott, dass du für den nächsten Schritt in deinem Leben bereit bist.

«Einer der Diener erwiderte: »Ein Sohn Isais aus Bethlehem ist ein begabter Harfenspieler. Er ist auch mutig und tapfer im Kampf und wortgewandt. Außerdem ist er ein sehr gut aussehender Mann und der HERR ist mit ihm.« 1. Samuel 16,18

DAS BESTE LIEGT NOCH VOR DIR – GOTT HAT DEN RICHTIGEN ZEITPUNKT SCHON DEFINIERT!

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«Gott wird sich um unsere Not, unser Leben, unsere Umstände und unsere Wünsche kümmern, denn die festgesetzte Stunde für das Wunder ist gekommen.»

Ich habe in meinem Leben gelernt, dass Gott alles im Griff hat und immer den besten Zeitpunkt für alles in seiner Hand hält. Je mehr ich Gott vertraue und ihn bestimmen und machen lasse, desto mehr merke ich, dass es einfach gut kommt und zwar zur genau richtigen Zeit.

Gott gab uns vor Jahren eine Verheissung in unser Herz für ein eigenes Haus. Doch wir warteten und warteten. Die Jahre verstrichen einfach so, bis sich endlich eine Tür öffnete. Aber Gott kam nicht zu spät und auch nicht zu früh. Es war genau der richtige Zeitpunkt. Es war der richtige Zeitpunkt für unsere Kinder. Sie waren genau in dem Alter, in dem sie ein eigenes Zimmer für ihre Privatsphäre brauchten. Es war genau das richtige Haus. Unser Traumhaus, welches wir schon vor über 15 Jahren mal gesehen und dann zueinander gesagt haben: wenn mal ein Haus, dann dieses. Der Besitzer, der es uns verkauft hat, hat alle wichtigen Arbeiten, die das Haus benötigte, noch erledigt. Arbeiten, die uns viel zu viel Zeit weggenommen hätten. Heute stehe ich manchmal im Keller, schaue die Heizung an, die der ehemalige Besitzer noch eingerichtet hat und danke Gott, dass wir das Haus nicht früher bekommen haben. Denn alles, aber wirklich alles, ging einfach passend auf. Gerade auch durch Corona und weil wir die Kirche für ein paar Wochen schliessen mussten, hatten wir so genügend Zeit, um ein paar kleine Renovationen zu tätigen sowie umzuziehen.

Mir persönlich sagt dieses Wunder immer wieder, dass Gott genau den richtigen Zeitpunkt festgesetzt hat für alle Wunder, Durchbrüche, Heilungen, Veränderungen und all den Segen, der noch auf uns wartet und alles wird genau dann kommen, wenn es stimmt und passt. Keine Sekunde zu früh und keine Sekunde zu spät. Und genau so wird es auch bei dir sein. Gottes Wunder und Gottes Durchbrüche warten auf dich und werden genau zur richtigen Zeit in dein Leben kommen. Gott sieht den perfekten Zeitpunkt für den Durchbruch und er wartet in deiner Zukunft auf dich. Halte dich einfach an Gott fest, gib die Hoffnung nicht auf, sei weiterhin gut zu deinen Mitmenschen, biete deine Hilfe an und bleibe grosszügig. Besuche regelmässig eine lebendige und bibeltreue Kirche und auch du wirst erleben, wie du deinen Glauben nicht verlieren wirst und erleben darfst, wie das Wunder in dein Leben kommen wird.

„Es ist Zeit, dass du dich um sie kümmerst; die festgesetzte Stunde ist gekommen!» Psalm 102,14

DAS BESTE LIEGT NOCH VOR DIR – DEINE ZEIT WIRD KOMMEN!

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«Gott hat einen Plan. Gott hat Segen und Verheissungen für dich bereit. Auch wenn du nicht in die Zukunft reisen kannst um zu schauen, ob sich wirklich alles erfüllen und wahr werden wird, was du auf dem Herzen trägst, darfst du wissen, dass deine Zeit kommen wird.»

Ich persönlich liebe all die Vergangenheitsfilme wie z. B. „Back to the Future“, wo man in eine Zeitmaschine steigen und entweder in die Vergangenheit oder Zukunft reisen kann. Wohin würdest du gehen, wenn du die Möglichkeit hättest, eine Reise zu einem Zeitpunkt deiner Wahl zu unternehmen? In die Zukunft oder Vergangenheit? Würdest du an einem Gladiatorenkampf in Rom teilnehmen, nach Jerusalem reisen um Jesus bei einer Predigt zuzuhören oder mit deinen Eltern oder Grosseltern ein Rock ’n‘ Roll Konzert aus den 60ern besuchen? Du könntest auch in die 80er fliegen um Apple Aktien zu kaufen oder einen Fehler, den du gemacht hast, zu verhindern. Oder würdest du in die Zukunft reisen? Um zu sehen, wie die Welt in 20, 30 oder 150 Jahren aussehen würde? Oder um vielleicht auch zu sehen ob sich deine Träume und Sehnsüchte erfüllt haben? Ob du eine Familie, ein Haus, einen guten Job, geniale Enkelkinder usw. hast? Und um zu schauen, ob du deine Herausforderungen überwunden hast?

Wäre es nicht einfacher an unseren Träumen festzuhalten, Geduld zu haben, die Verheissungen nicht loszulassen und immer wieder vom Besten auszugehen, wenn wir uns 10, 20 oder 50 Jahre später sehen könnten? Und dann sehen, wie sich alles erfüllt hat? Interessant finde ich, dass wenn wir in die Bibel schauen, können wir zwar nicht in die Zukunft blicken, aber wir dürfen davon ausgehen, dass Gott einen Plan mit uns hat. Gott hat Segen und Verheissungen für uns bereit und was er uns aufs Herz gelegt hat, wird ER auch zur Erfüllung bringen. Auch wenn wir gewisse Träume schon fast aufgegeben haben, wir immer noch am Warten sind und nicht mehr wissen, ob sich wirklich erfüllen wird, für was wir Glauben haben, dürfen wir dennoch wissen, dass keine Verspätung, kein Umweg, keine Not, kein noch so schwerer Umstand Gott ausbremsen wird. Er kann das tun und mit uns bewegen, was ER sich vorgenommen hat.

Ich liebe es wie in der Bibel immer wieder steht, dass Gottes Gedanken, Gottes Pläne und Gottes Zeitpunkt, der Beste für uns ist und ER alle Wunder und Verheissungen, die er uns geben hat und schenken möchte, schon festgesetzt hat. Gott alles in seiner Hand. Gott hat für jegliche Durchbrüche schon den Zeitpunkt festgesetzt. Und so darfst auch du wissen, dass deine Zeit kommen wird. Halte an Gott fest, gib ihn nicht auf und halte dich an der Hoffnung fest, dass das Wunder schon auf dem Weg zu dir ist.

«Wenn der HERR, der Herrscher der Welt, sich etwas vorgenommen hat, wer kann es dann verhindern? Wenn er seine Hand ausgestreckt hat, wer kann sie dann wieder abwenden?» Jesaja 14,27

DER SICHTBAR UNSICHTBARE GOTT – JESUS: GOTTES EBENBILD

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«Jesus ist die Verkörperung von Gott. Er ist das Spiegelbild von Gott.»

Alles was Jesus gesagt, getan und bewirkt hat, widerspiegelt und zeigt uns Menschen Gott. Wenn es dich interessiert, was Jesus getan hat, dann lies die Evangelien. Lies das Neue Testament, denn dort steht alles geschrieben. Schwarz auf weiss. Jesus hat uns Menschen gezeigt wie sein Vater ist. Wie Gott ist. Dank dem, dass Gott durch Jesus Mensch geworden ist, konnte er eine Brücke zu uns Menschen schlagen. Es war eine besondere Brücke. Eine Brücke, die nicht aus Eisen oder Stein war, sondern aus Holz. Die Brücke war ein Holzpfahl. Ein Kreuz. Ein römisches Folterinstrument. Nur Schwerverbrecher wurden an einem solchen Kreuz hingerichtet. Und genau an diesem Kreuz hat Gott das Oxymoron aufgelöst. Der Weg vom unperfekten Menschen zum perfekten Gott wurde frei und jetzt kann jeder, der glaubt, Gott in und durch sein Leben sehen sowie erkennen. Durch Jesus kann der unperfekte Mensch zum perfekten Gott gehen, mit ihm reden und seine Gedanken für uns erkennen. Dank der Vergebung von Jesus werden wir schneeweiss, heilig und gerecht vor Gott.

Jesus ist der, der alles richtig gemacht hat, der jedes Gebot gehalten hat und der ein Leben nach dem Willen von Gott gelebt hat. Jesus hat den Unterschied zwischen dem heiligen Gott und dem unperfekten Menschen aufgelöst. Das, was uns immer wieder von Gott trennte. Jesus hat unsere Sünden auf sich genommen und so können wir wieder zu Gott kommen. Jesus hat Gottes Liebe sichtbar gemacht. Mit diesem Akt der Liebe und Vergebung hat Gott der ganzen Welt gezeigt, was für ein Gott ER ist. ER ist der Gott der Liebe. ER ist der Gott der Vergebung. ER ist der Gott vom Neuanfang. Ein Gott der zweiten Chance. Und immer wenn Menschen Gott erkennen und Ihn in ihr Leben hineinlassen, macht sich Gott durch sie und ihre Veränderung sichtbar. Gott liebt nichts mehr, als wenn ER durch unsere Lebensgeschichten sichtbar werden kann.

Ja, das ist tatsächlich die Strategie von Gott. Durch uns unperfekte, gläubige Menschen, will Gott der Welt zeigen, was für ein Gott ER ist. ER will, dass wir seine Hände und Füsse sind. Er möchte, dass man anhand von unserem unperfekten Leben IHN, den perfekten Gott, erkennen kann. Darum öffne dich immer wieder gegenüber Gott und erlebe wie Gott auch durch dich leuchten und seine Geschichte schreiben wird.

„Gottes Liebe zu uns zeigt sich darin, dass er seinen einzigen Sohn in die Welt sandte, damit wir durch ihn das ewige Leben haben.“ 1. Johannes 4,9

DER SICHTBAR UNSICHTBARE GOTT – GOTT WIRD MENSCH

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«Durch Jesus ist Gott auf diese Erde heruntergekommen. Mitten in seine sündige und kaputte Schöpfung hinein.»

Wenn wir das Alte Testament lesen, sehen wir Buch für Buch, dass Gott nichts ausgelassen hat, um den Menschen immer wieder seine Macht und Grösse zu zeigen sowie zu offenbaren. Wir lesen eine Wunder- und Segensgeschichte nach der anderen. Wir lesen aber auch, dass sobald es den Menschen gut ging, sie Gott vergassen. Sie dachten nur noch an sich selbst, waren ungerecht zueinander, undankbar, egoistisch, stolz, machtsüchtig und unbarmherzig. Selbstverständlich war Gott darüber nicht erstaunt. Gott ist Gott. ER liess ganz bewusst die Menschen es so lange selbst versuchen bis ER es nicht mehr verantworten konnte und dann tat ER etwas, das kein Mensch je für möglich gehalten hätte. ER wurde Mensch. Ja, ich meine damit die Weihnachtsgeschichte. Im zweiten Teil der Bibel, im Neuen Testament, können wir diese Geschichte lesen. Es ist eine Geschichte die alles, was vorher passiert ist, übertrifft und auf den Kopf stellt. Es ist etwas, das wir mit unserem begrenzten Verstand fast nicht begreifen können. Gott wird durch seinen Sohn Jesus Mensch.

Gott pflanzt sich in einen völlig unspektakulären Stammbaum ein. In eine 0815 Liebesgeschichte. ER fragt eine unscheinbare Frau mit dem Namen Maria, ob sie den Messias, den Retter der Menschheit, auf die Welt bringen möchte. Sie sagt Ja. Gott fragt auch Josef, den Verlobten von Maria, ob er bereit sei, seine bis jetzt eher gewöhnliche Liebesgeschichte durch Gott umschreiben zu lassen. Auch Josef sagt mutig Ja. Der Sohn von Gott wird in eine typisch jüdische Familie hineingeboren, bekam Brüder und Schwestern, erlernte den Beruf von seinem Ziehvater, Zimmermann, und kämpfte mit ganz alltäglichen Problemen. Er bekam dreckige und staubige Füsse. Er hatte Hunger und Durst. Er machte nicht immer, was seine Eltern und Freunde von ihm erwarteten. Er musste Versuchungen standhalten. Er wurde ausgelacht und verspottet. Er hatte Angst und regte sich über Menschen auf, die lieblos und gesetzlich waren. Er wurde nicht immer verstanden, nicht einmal von seinen engsten Freunden. Viele liebten ihn, viele hassten ihn. Darum gibt es einen Satz, den wir nie zu Gott sagen können: „Gott, du hast ja keine Ahnung wie es mir geht und wie ich mich gerade fühle.“ Oh nein, Gott weiss es. Gott war im selben Boot. Wir haben einen Gott an unserer Seite, der es weiss. Einen Gott der Empathie, des Mitgefühls und der Barmherzigkeit. Einen Gott, der nicht weit entfernt auf Wolke 77 ist, sondern einen Gott, der in unseren Schuhen gelaufen ist – 30 Jahre lang bis zu seinem Tod. Durch Jesus ist Gott auf diese Erde heruntergekommen. Mitten in seine Schöpfung hinein. Damit ER dich und mich versteht, uns auch in unseren grössten Nöten nahe sein und uns begleiten kann. Weil ER weiss wie es war. Gott wurde durch Jesus Mensch, um dich und mich zu verstehen.

„Christus ist das Bild des unsichtbaren Gottes. Er war bereits da, noch bevor Gott irgendetwas erschuf, und ist der Erste aller Schöpfung.“ Kolosser 1,15