»Ich darf meinem Gott vertrauen. Er hat alles in seiner Hand und sucht immer mein Bestes. Ich fokussiere mich immer wieder auf ihn und darf erleben, wie er an meiner Seite ist und mir beisteht.«
Wir leben in einer Zeit, in der Informationen jederzeit verfügbar sind. Google, YouTube, ChatGPT – alles ist nur einen Klick entfernt. Und trotzdem: Noch nie war die Unsicherheit in den Herzen der Menschen so gross. Noch nie war die Angst vor der Zukunft so spürbar. Noch nie waren so viele Menschen innerlich so rastlos. Warum? Weil Wissen nicht dasselbe ist wie Vertrauen. Weil Information nicht dieselbe Kraft hat wie Hoffnung. Und weil das Herz des Menschen nach mehr sucht als nur nach Erklärungen – es sehnt sich nach Sinn, nach einem festen Halt, nach einem »Warum«.
Ich möchte dich ermutigen, deinen Fokus zu ändern: Weg vom rein logischen Denken, hin zum Vertrauen auf einen Gott, der mehr sieht als wir. Ich weiss, vertrauen ist manchmal unbequem. Es bedeutet, nicht alle Antworten zu haben – und trotzdem weiterzugehen. Es bedeutet, nicht alles zu verstehen – und trotzdem loszulassen. Es bedeutet, nicht zu wissen, was morgen kommt – und trotzdem heute in Frieden zu leben.
Vertrauen wächst nicht durch perfekte Lebensumstände. Es wächst durch Erfahrungen, durch Herausforderungen, durch Entscheidungen, bei denen du dich bewusst auf Gott verlässt – obwohl du es auch anders machen könntest. Vertrauen ist wie ein Muskel: Es wird stärker, wenn du es trainierst. Wenn du erlebst, dass Gott wirklich treu ist. Auch dann, wenn du ihn nicht siehst. Auch dann, wenn du ihn nicht verstehst.
Die gute Nachricht ist: Du musst nicht alles wissen. Aber du darfst wissen, dass Gott alles weiss. Und dass er dich liebt. Dass er mit dir geht. Und dass er seine Geschichte mit dir schreibt – auch wenn du gerade nur den nächsten Schritt vor dir siehst. Denn der, der die Sterne beim Namen kennt, kennt auch deinen Weg. Und das reicht. Darum dürfen wir vertrauen, loslassen und unser Leben und unsere Zukunft Gott überlassen.
Vertraue von ganzem Herzen auf den HERRN und verlass dich nicht auf deinen Verstand. Denke an ihn, was immer du tust, dann wird er dir den richtigen Weg zeigen. Sprüche 3,5–6
