»Ich bin gewollt, wertvoll und wunderbar geschaffen, ein Meisterwerk Gottes. Ich bin gesegnet, erfolgreich, talentiert und kreativ. Ich bin frei, fokussiert, diszipliniert und zuversichtlich. Ich bin geduldig, freundlich und barmherzig. Ich bin ausgeglichen, zufrieden und dankbar. Ich bin stark, gesund und fit. Ich bin ein Kind des höchsten Gottes und weiß, dass er noch viele positive Überraschungen für mein Leben bereit hat. Ich hole das Beste aus meinem Leben heraus und werde meinen Lauf mit Jesus siegreich vollenden.«

Oft vergessen wir, wer wir in den Augen Gottes sind, und lassen uns schnell von Ängsten, Zweifeln oder der Meinung der Welt beeinflussen. Unsere Freude schwindet, unsere Identität gerät ins Wanken, und wir verlieren aus den Augen, dass Gottes Sicht auf uns die einzige Wahrheit ist, die zählt. Paulus ermutigt uns in der Bibel dazu:

Richtet euch nicht länger nach den Maßstäben dieser Welt, sondern lernt, in einer neuen Weise zu denken, damit ihr verändert werdet und beurteilen könnt, ob etwas Gottes Wille ist – ob es gut ist, ob Gott Freude daran hat und ob es vollkommen ist. Römer 12,2

Diese Worte erinnern uns daran: Lasst euch nicht von den Sorgen der Welt einnehmen. Vergesst nie, wer ihr in den Augen Gottes seid. Erkennt immer wieder, wie Gott über euch denkt – sein Wille soll eure Leitlinie sein. So werden wir nach und nach zu dem Menschen, den Gott in uns sieht, auch wenn wir das oft nicht erkennen oder längst vergessen haben. Genau deshalb liebe ich es, Gott anzubeten und laut auszusprechen, wer ich in seinen Augen bin. Warum?

Weil es mir immer wieder sagt, wer ich wirklich bin. Weil es das stärkt, was Gott in mich hineingelegt hat. Weil es das weckt, was in mir ruht. Und weil es mich Schritt für Schritt verändert – hin zu dem Menschen, zu dem Gott mich geschaffen hat.

Ich erinnere mich noch gut: Vor vielen Jahren hörte ich von einem Prediger, dass wir laut aussprechen dürfen, wer wir in den Augen Gottes sind. Ich begann, in mein Tagebuch zu schreiben: «Ich, Könu Blaser, bin …» Ich schrieb auf, wer ich in Gottes Augen bin – nicht, wie ich mich fühlte, nicht, wie die Welt mich sah, nicht, wie meine Umstände oder mein Versagen mich definierten. Ich schrieb auf, wer ich in Gottes Augen wirklich bin.

Am Anfang passierte nichts. Doch Jahre später sehe ich die Veränderung: Ich bin geduldiger, selbstsicherer, disziplinierter, barmherziger, fröhlicher, dankbarer, positiver, zufriedener und ausgeglichener geworden. Jeden Sonntag, wenn wir dies in der Kirche gemeinsam aussprechen, spüre ich, wie meine Identität gestärkt wird.

Und deshalb lade ich dich ein: Sprich immer wieder laut aus, wer und was du in den Augen Gottes bist – in der Kirche, zu Hause, morgens beim Aufstehen – sage laut über dir:

»Ich bin gewollt, wertvoll und wunderbar geschaffen, ein Meisterwerk Gottes. Ich bin gesegnet, erfolgreich, talentiert und kreativ. Ich bin frei, fokussiert, diszipliniert und zuversichtlich. Ich bin geduldig, freundlich und barmherzig. Ich bin ausgeglichen, zufrieden und dankbar. Ich bin stark, gesund und fit. Ich bin ein Kind des höchsten Gottes und weiß, dass er noch viele positive Überraschungen für mein Leben bereit hat. Ich hole das Beste aus meinem Leben heraus und werde meinen Lauf mit Jesus siegreich vollenden.«