Wenn wir Gott anbeten und ihm Lieder singen, setzen wir seine Kraft, seine Begeisterung und seine Freude in unserem Herzen frei.
Kaum beginnt die Woche, schon vergessen wir oft, wer und was wir in den Augen Gottes sind. Die Sorgen und Nöte des Alltags nehmen uns wieder ein, und wenn wir nicht aufpassen, lassen wir uns von all dem Weltlichen gefangen nehmen. Unsere Freude schwindet, unsere Identität gerät ins Wanken, und Ängste sowie Sehnsüchte übernehmen die Kontrolle. Die Welt will uns immer wieder vergessen lassen, dass wir geliebt, gewollt und wertvoll sind in Gottes Augen.
Genau deshalb liebe ich es, jeden Sonntag Gott mit Liedern anzubeten und bewusst in die neue Woche zu starten. Ich stehe bewusst in unserer Kirche auf, lasse hinter mir, was mich in der letzten Woche beschäftigt hat, und richte meinen Blick auf Gott. Ich singe Lieder, bete ihn an und preise ihn – nicht nur mit Worten, sondern mit meinem ganzen Herzen.
Warum tun wir das? Warum beten wir Gott an? Weil wir immer mehr begreifen: Wenn wir Gott anbeten, ihn suchen und ihm die Ehre geben, tut es uns einfach gut!
- Ruhe: Unsere Seele kann zur Ruhe kommen. Negatives, Versagen, Sorgen – all das darf zurückbleiben.
- Zuversicht: Neue Hoffnung und Perspektive entstehen. Plötzlich merken wir: »Okay, so schlimm ist das Problem gar nicht. Es wird eine Lösung geben – es kommt gut!«
- Freude: Unser Herz wird erfüllt. Wir gehen mit neuer Freude in die Woche, weil wir wissen, dass Wunder, Antworten und Durchbrüche auf uns warten.
- Identität: Unsere Identität wird gestärkt, weil wir Gottes Liebe spüren und erkennen, dass er von uns begeistert ist.
- Inspiration: Gott spricht zu uns. Plötzlich kommen uns neue Ideen, Visionen werden geweckt, und wir denken an Menschen, denen wir schreiben oder für die wir beten können.
Darum liebe ich es, Sonntag für Sonntag gemeinsam in unserer Kirche Gott zu loben, Lieder zu singen und ihn anzubeten. Es tut nicht nur gut, es prägt unsere Identität, weckt neue Ideen und zeigt uns, dass Gott uns weiterführen will. Anbetung ist mehr als Musik oder Tradition. Sie ist ein Schlüssel, der unser Herz öffnet, unsere Seele beruhigt und uns daran erinnert, wer wir in Gottes Augen wirklich sind. Und genau das brauchen wir, Woche für Woche.
»Bittet, und es wird euch gegeben; sucht, und ihr werdet finden; klopft an, und es wird euch geöffnet. Denn jeder, der bittet, empfängt, und wer sucht, findet, und wer anklopft, dem wird geöffnet. Oder würde jemand unter euch seinem Kind einen Stein geben, wenn es ihn um Brot bittet? Würde er ihm eine Schlange geben, wenn es ihn um einen Fisch bittet? Wenn also ihr, die ihr doch böse seid, das nötige Verständnis habt, um euren Kindern gute Dinge zu geben, wie viel mehr wird dann euer Vater im Himmel denen Gutes geben, die ihn darum bitten.« Matthäus 7,7–11
