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Offenbarungen für mich

ABRAHAM, EIN MANN DES GLAUBENS

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Gott fordert uns heraus, wie Abraham auf sein Rufen zu vertrauen: zu gehen, wenn er uns ruft, auch wenn wir nicht genau wissen, wohin. Wenn wir mutig glauben und Gott mutig vertrauen, werden auch wir erleben, wie sich der Segen Gottes über unserem Leben zeigt.

Abraham gilt als einer der größten Glaubenshelden der Bibel. Sein Leben zeigt uns, dass Glaube mehr ist als schöne Worte – er ist gelebtes Vertrauen, ein Handeln im Vertrauen auf Gottes Führung, selbst dann, wenn wir den Weg nicht sehen.

Stell dir vor: Gott ruft Abraham und sagt zu ihm: »Verlass dein Land, deine Verwandtschaft und geh in das Land, das ich dir zeigen werde.« Kein klarer Plan, keine Garantien – nur Gottes Wort. Und Abraham gehorcht. Er verlässt sein vertrautes Zuhause, seine Sicherheit, und begibt sich auf eine Reise ins Unbekannte.

Genau hier zeigt sich ein Prinzip, das wir auf unser eigenes Leben übertragen können: Gottes Segen wird sichtbar, wenn wir Schritte des Glaubens wagen. Für Abraham bedeutete das Land, Nachkommenschaft und Einfluss – doch der tiefere Segen lag darin, dass Gottes Verheißungen durch ihn in der Welt sichtbar wurden. Gott wollte, dass Abraham ein Zeichen setzt: dass Vertrauen auf Gott Auswirkungen hat, die weit über das eigene Leben hinausreichen.

Wir stehen oft vor Entscheidungen, die uns Angst machen: ein Jobwechsel, ein Umzug, ein Gespräch, das wir führen müssen. Wie Abraham stehen wir vor der Frage: Trauen wir Gott genug, um zu handeln, auch wenn es unbequem ist? Gottes Segen ist selten passiv. Er fordert uns heraus, aktiv Schritte zu gehen.

Doch Glaube bedeutet nicht, dass alles einfach wird. Auch Abraham musste warten, kämpfen und zweifeln. Und dennoch wurde Gottes Plan erfüllt. Diese Spannung zwischen menschlicher Schwäche und göttlicher Treue zeigt uns: Wir müssen nicht alles verstehen, wir müssen nur vertrauen. Praktisch heißt das: Höre auf Gottes Stimme in deinem Alltag. Wage kleine Schritte des Gehorsams. Vielleicht bedeutet das, jemandem zu vergeben, eine Entscheidung zu treffen oder deine Zeit bewusst zu investieren. Jeder Schritt, den du im Vertrauen auf Gott gehst, bereitet den Boden für seinen Segen, oft auf eine Weise, die du vorher nicht sehen kannst.

Abraham lehrt uns: Glaube ist nicht nur ein inneres Gefühl, sondern eine lebensverändernde Haltung. Wer wagt, auf Gottes Wort zu hören, wird erleben, dass sein Segen real wird – sichtbar, greifbar und lebensverändernd.

Da sagte der HERR zu Abram: »Verlass deine Heimat, deine Sippe und die Familie deines Vaters und zieh in das Land, das ich dir zeigen werde! Ich will dich segnen und dich zum Stammvater eines mächtigen Volkes machen. Dein Name soll in aller Welt berühmt sein. An dir soll sichtbar werden, was es bedeutet, wenn ich jemand segne. Alle, die dir und deinen Nachkommen Gutes wünschen, haben auch von mir Gutes zu erwarten. Aber wenn jemand euch Böses wünscht, bringe ich Unglück über ihn. Alle Völker der Erde werden Glück und Segen erlangen, wenn sie dir und deinen Nachkommen wohlgesinnt sind.« 1. Mose 12,1–3

 

ALLES HAT EIN ANFANG UND ENDE

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Alles in unserem Leben hat einen Anfang. Ehen entstehen, Familien werden gegründet, neue Dinge werden erfunden und neue Möglichkeiten entdeckt. Doch so wie alles einen Anfang hat, hat es früher oder später auch ein Ende.

Hast du schon einmal darüber nachgedacht, dass alles im Leben einen Anfang und ein Ende hat? Ein Tag beginnt mit dem Sonnenaufgang und endet mit dem Sonnenuntergang. Eine Blume keimt, wächst und welkt wieder. Selbst die größten Epochen der Menschheitsgeschichte hatten ihren Anfang – und ihr Ende. Inmitten dieses ständigen Wandels gibt es jedoch einen Felsen, der niemals erschüttert wird: Gott selbst. Die Bibel beschreibt ihn als »das Alpha und das Omega, den Anfang und das Ende«. Gott ist der Ursprung aller Dinge – und zugleich ihr Ziel. Alles, was existiert, ist Teil seines Plans. Wenn wir das verstehen, erkennen wir: Kein Ende ist endgültig zerstörerisch. Jedes Ende trägt den Samen für etwas Neues in sich.

Ich denke zum Beispiel an das Leben von Josef im Alten Testament. Er wurde verraten, verkauft und ins Gefängnis geworfen – scheinbar ein Ende. Doch genau durch diese Erfahrungen wurde er vorbereitet, um ein Segen für viele zu sein. Gottes Plan wirkt oft hinter den Kulissen, und nur wer ihm vertraut, kann den Sinn hinter persönlichen Herausforderungen erkennen.

Auch in unserem Alltag erleben wir das. Eine schwierige Phase im Job, ein Konflikt in der Familie oder eine gesundheitliche Herausforderung kann sich zunächst wie ein endgültiges Ende anfühlen. Doch Gott arbeitet weiter. Was für uns wie ein Abschluss aussieht, ist oft der Anfang von etwas Größerem. Wer darauf vertraut, dass Gottes Handeln gut und weise ist, entdeckt Chancen, die wir allein nie sehen würden.

Praktisch bedeutet das: Lass los, was du nicht kontrollieren kannst, und richte deinen Blick auf Gottes Plan. Vertraue darauf, dass jeder Abschnitt deines Lebens – auch die schmerzhaften – Teil seiner Absicht ist. Betrachte das Ende einer Situation nicht als Schlussstrich, sondern als Startpunkt für neues Wachstum, neue Beziehungen und neue Möglichkeiten.

Wenn wir uns bewusst machen, dass Gott von Anfang bis Ende alles in seiner Hand hält, wird unser Leben leichter und unser Herz ruhiger. Wir lernen, Veränderungen nicht als Bedrohung zu sehen, sondern als Einladung, auf Gottes Plan zu vertrauen. Und wir dürfen sicher sein: Kein Ende hat das letzte Wort – Gottes Vollendung steht über allem.

»Ich bin das A und das O, der Ursprung und das Ziel aller Dinge«, sagt Gott, der Herr, der ist, der war und der kommt, der allmächtige Herrscher. Offenbarung 1,8

GOTT SUCHT DEIN GLÜCK – IMMER!

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Mit Gott kommt das Glück nicht erst am Ende unseres Lebens, sondern es entsteht in jeder Situation. Selbst in noch so hoffnungslosen Momenten werden wir ein Lachen finden, Zuversicht und Hoffnung entdecken und einen übernatürlichen Frieden erleben. Nicht, weil die Umstände stimmen, sondern weil unser Herz mit dem verbunden ist, der uns immer geben kann und will, was wir brauchen, um mit Freude, Hoffnung und neuem Frieden weiterzugehen.

Jeder von uns erlebt Zeiten, in denen sich alles gut, stabil und einfach glücklich anfühlt. Doch dann gibt es auch diese anderen Zeiten. Zeiten, in denen Sicherheiten zerbrechen, geliebte Menschen zu früh von uns gehen, Fragen lauter werden und die Zukunft plötzlich unklar erscheint. Diese Zeiten kündigen sich selten an – sie überraschen uns und stellen unser Leben auf den Kopf. Doch genau in diesen Momenten sagt Gott zu uns:

»Ich bin da. Immer noch. Und ich suche immer noch dein Bestes. Ich suche dein nächstes Lachen, deine nächste Zuversicht, deinen nächsten Frieden. Ich suche dein Glück – immer.«

Gerade wenn Sicherheiten zerbrechen, nichts mehr selbstverständlich scheint, Meinungen aufeinanderprallen, Beziehungen auseinanderbrechen, Nöte plötzlich da sind und Angst in der Luft liegt, wird uns neu bewusst: Gott ist da. Er hat sich nicht zurückgezogen. Er ist nicht überrascht von unseren Problemen. Er ist von unseren Fehlern nicht überfordert, und selbst unser Alleingang hat ihn nicht weggetrieben. Gott ist da. Und wenn wir auf ihn schauen, ihn neu einladen, unser Leben mit ihm zu teilen, zu ihm beten und ihn in unseren Alltag integrieren – wenn wir ihn anbeten, statt ihn infrage zu stellen –, dann wird er da sein. Er wird neue Hoffnung schenken, uns durchtragen und uns eine Zukunft eröffnen, in der Hoffnung, Glück und sein Heil auf uns warten.

Gott zu vertrauen bedeutet nicht, dass wir alles verstehen. Es bedeutet, sich trotz allem an Gott festzuhalten. Mehr auf seine Zusagen zu hören als auf alles, was uns umgibt. Mehr auf seine Stimme zu achten als auf das Chaos um uns herum. Mehr auf seine Nähe zu bauen als auf weltliche Sicherheiten. Denn wenn wir ihn suchen, werden wir ihn finden – immer. Und dann entdecken wir auch unsere nächste Hoffnung, unseren nächsten Frieden und unser nächstes Glück.

»Denn ich weiß genau, welche Pläne ich für euch gefasst habe«, spricht der HERR. »Mein Plan ist, euch Heil zu geben und kein Leid. Ich gebe euch Zukunft und Hoffnung. Wenn ihr dann zu mir rufen werdet, will ich euch antworten; wenn ihr zu mir betet, will ich euch erhören. Wenn ihr mich sucht, werdet ihr mich finden; ja, wenn ihr ernsthaft, mit ganzem Herzen nach mir verlangt, werde ich mich von euch finden lassen«, spricht der HERR. Jeremia 29,11–14

GLÜCK, DAS NICHT VON UMSTÄNDEN ABHÄNGT

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Gott sucht immer unser Glück und unseren Frieden und er will unsere Hoffnung sein. Egal, wie unsere Umstände aussehen oder was wir gerade erleben und durchmachen – mit Gott haben wir Hoffnung! Durch sie finden wir neuen Frieden, neues Glück und neue Zuversicht.

Ich weiß, wenn wir über Glück sprechen, denken wir oft an gute Umstände: einen erfüllenden Job, funktionierende Beziehungen, Gesundheit, ein volles Konto und ein Leben, das planbar, gut und zufrieden verläuft. Doch die Herausforderung ist: Unsere Umstände, Beziehungen und all das Weltliche, das uns umgibt, sind fragil. Sie ändern sich schneller, als uns lieb ist. Darum definiert Jesus Glück völlig anders. Als er seine berühmteste Predigt, die Bergpredigt, beginnt, überrascht er seine Zuhörer mit den Worten: »Glücklich zu preisen sind…« Neunmal leitet er damit seine Aussagen ein und beschreibt Menschen, die wir nicht unbedingt mit »Glück« verbinden würden: die Bedürftigen, die Traurigen, die Sanftmütigen, die Barmherzigen, die nach Gerechtigkeit Hungern, die Frieden stiften und sogar die Verfolgten. Die Worte von Jesus sind keine weltliche Zauberformel, wie man sie in einem Motivationsbuch findet. Nein, sie sind eine Einladung zu einer tieferen Dimension von Glück.

Was meint Jesus wirklich? Das Wort »glücklich« oder »selig« beschreibt in der Bibel keinen kurzen emotionalen Hochmoment. Es meint einen Zustand innerer Erfüllung – ein Leben, das gelingt, trotz äußerer Herausforderungen und Schwierigkeiten. Glück, wahrer Friede und tiefe Erfüllung entstehen nicht, weil alles perfekt läuft. Sie kommen nicht in unser Leben, weil die Umstände stimmen, sondern weil unser Herz am richtigen Ort verankert ist: bei Gott. Dieses Glück ist nicht in Status, Geld, Erfolg oder Kontrolle verwurzelt, sondern im Vertrauen auf unseren Gott. Im Vertrauen darauf, dass Gott alles in seinen Händen hält, dass er weiß, was er tut, und dass er unser Leben immer zu einem guten Ziel führen wird.

Es ist ein Glück mitten im Sturm, mitten in der Verzweiflung, mitten in der Not. So sagt Jesus im Grunde nichts anderes als:

»Du kannst traurig sein und trotzdem tiefen Frieden haben.
Du kannst Mangel erleben und trotzdem erfüllt sein.
Du kannst unter Druck stehen und trotzdem wissen,
dass dein Leben Sinn und einen tieferen Zweck hat.«

Warum kann Jesus uns das raten? Weil er weiß, dass echtes Glück nicht aus positiven Umständen geboren wird, sondern aus der Beziehung zu ihm.

Er sagte: »Glücklich zu preisen sind die, die arm sind vor Gott; denn ihnen gehört das Himmelreich.  Glücklich zu preisen sind die, die trauern; denn sie werden getröstet werden. Glücklich zu preisen sind die Sanftmütigen; denn sie werden die Erde als Besitz erhalten. Glücklich zu preisen sind die, die nach der Gerechtigkeit hungern und dürsten; denn sie werden satt werden. Glücklich zu preisen sind die Barmherzigen; denn sie werden Erbarmen finden. Glücklich zu preisen sind die, die ein reines Herz haben; denn sie werden Gott sehen. Glücklich zu preisen sind die, die Frieden stiften; denn sie werden Söhne Gottes genannt werden. Glücklich zu preisen sind die, die um der Gerechtigkeit willen verfolgt werden; denn ihnen gehört das Himmelreich. Glücklich zu preisen seid ihr, wenn man euch um meinetwillen beschimpft und verfolgt und euch zu Unrecht die schlimmsten Dinge nachsagt. Freut euch und jubelt! Denn im Himmel wartet eine große Belohnung auf euch. Genauso hat man ja vor euch schon die Propheten verfolgt.« Matthäus 5,3–12 

EIN BUCH DER HOFFNUNG

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Die Offenbarung, das letzte Buch der Bibel, wurde geschrieben, damit wir alle unser Glück, unsere Erfüllung und den Segen finden können, den Gott für uns bereithält.

Kaum ein Buch der Bibel löst so viele unterschiedliche Gefühle und Auslegungen aus wie das Buch der Offenbarung. Für viele ist es ein Buch der Angst: Weltuntergangszenarien, Chaos, Katastrophen, Hunger und Krieg, eine Welt, die unterzugehen scheint, düstere Bilder und schwer verständliche Texte. Kein Wunder also, dass viele von uns mit diesem Buch schlicht überfordert sind und es sogar meiden. Andere hingegen stürzen sich intensiv hinein und glauben, darin Antworten auf die Fragen unserer Zeit zu finden.

Doch egal, wie wir dieses Buch auslegen, lesen oder vielleicht auch meiden: Wichtig ist zu verstehen, dass es nicht geschrieben wurde, um uns Angst zu machen oder zu erschrecken, sondern um uns Hoffnung zu geben! Johannes, der Verfasser dieses Buches, empfing in Visionen von Jesus Einblicke in das, was – zumindest teilweise – in den letzten Tagen dieser Welt geschehen wird. Das kann verunsichern und viele Fragen hinterlassen. Doch wenn wir zum Kern des Buches vordringen, erkennen wir, dass es dazu geschrieben wurde, uns zu ermutigen, dranzubleiben und all den Segen zu entdecken, den Gott für uns als Einzelne, aber auch als Kirche bereithält.

Das Wort »Offenbarung« stammt aus dem Griechischen, vom Wort »apokalypsis«, und bedeutet nicht Weltuntergang, Zerstörung oder Chaos. Vielmehr heißt es: »Enthüllung«, »Aufdeckung«, »etwas sichtbar machen, was zuvor verborgen war«, »den Schleier wegziehen«. Genau das will dieses Buch. Die Offenbarung zeigt, worum es in dieser Welt wirklich geht und wie wir das Beste aus unserem Leben herausholen können – wie wir unser Glück und den Segen, den Gott für uns bereithält, tatsächlich finden und erleben dürfen. Das wird bereits zu Beginn des Buches deutlich: Es startet mit einer erstaunlichen Verheißung, in der wir lesen, dass Gott uns Glück verheißt, wenn wir aus diesem Buch vorlesen, es hören und die darin enthaltenen Botschaften bewahren – Botschaften, die Gott uns beim Lesen nach und nach enthüllt.

Klar zeigt die Offenbarung, dass das Böse real ist, dass es Leid gibt, dass die Welt ein Ablaufdatum hat und eines Tages zu Ende gehen wird. Nichts auf dieser Welt ist ewig. Es wird Zerstörung und Kriege geben, Kämpfe entstehen, und wir leben in einer schwierigen Zeit, in der wir zunehmend herausgefordert werden und die Welt oft ungerecht ist. Doch die Offenbarung zeigt ebenso klar: Das Böse, das Schwere und das Leid haben nicht das letzte Wort. Nicht politische Mächte, nicht Könige, nicht Kriege, nicht Zerstörung, nicht Hunger, nicht all das Böse wird siegen. Stattdessen siegt Jesus! Jesus sitzt auf dem Thron und bleibt dort. Alle, die auf ihn schauen und mit ihm unterwegs sind, werden diese Zeiten nicht nur überstehen, sondern gestärkt, gesegnet und glücklicher daraus hervorgehen.

So gesehen ist das Buch der Offenbarung für alle, die mit Gott unterwegs sind, ein Buch der Hoffnung, ein Buch des Glücks und ein Buch, das uns zeigt, wie wir den Segen Gottes für unser Leben finden können.

Glücklich, wer aus diesem Buch vorliest, und glücklich, wer diese prophetische Botschaft hört und sich danach richtet! Denn was hier angekündigt ist, wird sich bald erfüllen. Offenbarung 1,3

 

GOTT SCHREIBT DEIN HAPPY END

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Wir alle befinden uns in unserem Leben auf einer echten Achterbahnfahrt. Es geht rauf – und genau dann, wenn du denkst, jetzt kommt alles gut, geht es wieder runter. Doch egal, wie turbulent unser Leben ist: Am Ende kommt es gut!

Ich liebe Filme – vor allem solche, bei denen man nicht nur zuschaut, sondern richtig hineingezogen wird. Filme, bei denen man mitfährt, mitkämpft, mitleidet und mitzittert. Man hofft, man bangt und fragt sich zwischendurch: »Kommt das wirklich noch gut?« Und dann, am Ende, ergibt alles Sinn – und es gibt ein Happy End.

Ist es in unserem Leben nicht oft ganz ähnlich? Wir kämpfen, es geht nach unten, wir bleiben stehen, wir sehen keinen Ausweg mehr. Und doch dürfen wir wissen: Mit Gott wird unser Leben immer auf ein Happy End hinauslaufen. Jede Situation in unserem Leben wird sich letztendlich zum Guten wenden. Darum dürfen wir – auch wenn es gerade nicht gut aussieht – ruhig und gelassen durch unsere Herausforderungen gehen. Denn wir wissen: Mit Gott zusammen findet alles seinen guten und segensreichen Abschluss.

Mit Gott unterwegs zu sein bedeutet nicht, dass alles einfach ist oder immer schön rund läuft. Aber Gott verheißt uns, dass es am Ende gut kommt. Die Bibel ist voll von Zusagen, die uns genau das immer wieder versprechen. Zum Beispiel in Römer 8,28, wo steht, dass letztendlich alles zu unserem Besten dient, wenn wir Gott lieben. Das bedeutet: nicht nur manches oder nur das Angenehme – nein, alles! Auch das Unschöne, das Schwere und das Schwierige in unserem Leben wird sich am Ende in einen Sieg für uns verwandeln.

Oder wir lesen, wie Gott uns verspricht, dass er nie den Überblick über unser Leben verliert. Gott ist von nichts in unserem Leben überrascht. Kein noch so schwieriger Umweg bringt ihn aus dem Konzept. Weder Fehler noch Krisen oder Rückschläge halten ihn davon ab, mit uns ans Ziel zu kommen. Auch wenn sich unser Leben manchmal wie ein Drama anfühlt, kennt Gott das Happy End bereits. Er ist der Regisseur unseres Lebens und hat selbst für scheinbar hoffnungslose Situationen schon eine gute Wendung vorbereitet. Und wenn Beziehungen schwierig werden, die Gesundheit Sorgen macht oder Sicherheiten wackeln und Zukunftsängste uns zu erdrücken scheinen, flüstert Gott uns zu:

»Vertrau mir. Ich bin noch nicht fertig. Ich habe noch eine weitere Lösung, ein weiteres Ass, eine weitere positive Wendung für dich bereit. Dein Happy End wartet auf dich!«

Ich bin ganz sicher: Gott wird das gute Werk, das er bei euch angefangen hat, auch vollenden bis zu dem Tag, an dem Jesus Christus kommt. Philipper 1,6