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DIE 10 GEBOTE – ICH GEBE WEITER VON DEM, WAS ICH HABE

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»Ich will auch mit meinen Finanzen und meinen Gaben Gott vertrauen und gebe weiter von dem, was er mir anvertraut hat. So erlebe ich nicht nur, wie sich die Schleusen des Himmels über mir öffnen werden, sondern auch wie ich von der Angst um meine Zukunft, meine Sicherheiten und meine Finanzen befreit werde.«

Im achten Gebot geht es ums Stehlen. Diebstahl ist eine der häufigsten Straftaten in der Schweiz gemäss der schweizerischen Kriminalprävention. Gestohlen wird alles, was nicht niet- und nagelfest ist: Velos, Autos, Handys, Laptops, Portemonnaies, Fotoapparate, Koffer, Haustiere, Baumaschinen… Vielleicht hast du selber auch schon mal gestohlen, vielleicht wurdest du aber auch schon mal beraubt. Beides löst keine schönen Gefühle aus, sondern hat nur schlaflose Nächte zur Folge.

Man kann aber nicht nur Menschen bestehlen. Wir lesen in der Bibel, dass man auch Gott berauben kann. Maleachi, ein Prophet aus der Bibel, bringt es folgendermassen auf den Punkt:

»Nun, ist es in Ordnung, dass der Mensch Gott beraubt? Ihr aber beraubt mich und fragt auch noch: ›Wo haben wir dich beraubt?‹ Ihr habt mir den Zehnten von euren Ernteerträgen und den Priesteranteil der Opfer nicht ordnungsgemäß übergeben. Ein Fluch liegt auf euch, weil das ganze Volk mich betrügt. Bringt den zehnten Teil eurer Erträge unverkürzt zu meinem Tempel, damit meine Priester nicht Hunger leiden. Habt keine Sorge, dass ihr dann selber in Not kommt! Stellt mich auf die Probe«, sagt der HERR, der Herrscher der Welt, »macht den Versuch, ob ich dann nicht die Fenster des Himmels öffne und euch mit Segen überschütte!« Maleachi 3,8-10

Gott hat sich ursprünglich alles so schlau ausgedacht. Seine Idee war, dass er einen Teil der Israeliten aussondert, die Leviten. Diese arbeiten nur im Tempel. Weil sie da kein Geld verdienten, wurden sie durch die Spenden der anderen versorgt und konnten so den Tempel pflegen und unterhalten. Doch leider wurden die Menschen immer egoistischer, vergassen Gott und beraubten ihn um seinen Anteil. So verpassten sie auch eine Menge Segen, den Gott ihnen hätte geben wollen. Segen für ihr Land, Segen für ihre Ernten, Segen für ihre Ehe, Segen für ihre Familie. Und so ist es auch noch heute. Wenn wir es schaffen, Gott auch mit unseren Finanzen zu vertrauen und ihm wieder zurückgeben, was ihm eigentlich gehört, dann wird er auch über unserem Leben die Segensschleusen öffnen. Segen und die Gunst Gottes werden automatisch freigesetzt, verfolgen und packen uns und führen uns an Orte in unserem Leben, die wir selber nie hätten erreichen können. Wenn du also anstehst in deinem Leben, deiner Ehe, deinem Alltag, deinen Finanzen, deinem Umfeld, deinen Freundschaften oder deinem Job, dann versuch es doch mal! Gib Gott seine 10% zurück von allem, was er dir anvertraut hat, und erlebe, wie er die die Schleusen des Himmels über deinem Leben öffnet.

»Du sollst nicht stehlen.« 2. Mose 20,15

DIE 10 GEBOTE – ICH BLEIBE TREU

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»Ich halte meine Versprechen und stehe zu meinen Worten. Ich bin treu, auch wenn andere es nicht sind. Ich trainiere Treue und Disziplin und zeige Gott auf diese Weise, dass er sich auf mich verlassen kann.«

Wir Schweizer sind grundsätzlich ein treues Volk. Treue ist ein wichtiger Wert in unserem Land. Der Grundsatz von »Treu und Glauben« ist ein Rechtsgut, verankert in unserem Rechtssystem. Wir gehen grundsätzlich davon aus, dass wir einander vertrauen können, dass wir zu unserem Wort stehen und loyal miteinander umgehen. Für die Mehrheit der Schweizer ist Treue eine Selbstverständlichkeit. Untersuchungen haben ergeben, dass die Mehrheit der Schweizer sogar ihren Versicherungen, ihren Banken, Arbeitsstellen, ihrem Wohnort, sogar ihrem Urlaubsort und ihrem Partner oder ihrer Partnerin so lange wie möglich treu bleiben. Zudem habe ich gelesen, dass es im Jahr 2011 42’000 Eheschliessung gab und 17’500 Scheidungen. Im Jahr 2021 gab es zwar weniger Eheschliessungen, nämlich nur 36’000, aber nicht mehr Scheidungen, nämlich »nur« 17’000. Es werden immer noch mehr Ehen geschlossen, als wieder auseinandergehen. Tatsache ist, dass die allermeisten Paare mit der festen Absicht heiraten, zusammenzubleiben und sich nicht wieder scheiden zu lassen. Aber die Zahlen zeigen uns auch, dass es nicht so einfach ist, ein Versprechen in guten und schlechten Zeiten einzuhalten, obwohl uns die Bibel ermutigt, an der Ehe festzuhalten und einander treu zu bleiben.

Gott liebt Treue, weil er selber treu ist. Niemand ist treuer als unser Gott. In der Bibel gibt es ein Buch, das den Namen eines Propheten trägt, der von Gott eine unglaublich schwere Aufgabe erhielt. Gott verlangte von ihm, dass er eine Prostituierte heiratete. Selbstverständlich blieb sie ihm nicht treu, sie kannte es nicht anders und hatte es auch nicht anders gelernt. Der Prophet Hosea musste mit dieser Beziehung verbildlichen, was das Volk Israel gegenüber Gott tat. Das Volk wurde Gott untreu, verliess ihn, betete andere Götter an und vertraute anderen Mächten mehr als seinem Gott. In den guten Zeiten vergass es Gott und setzte auf seine eigene Kraft und sein eigenes Wissen. Gott erinnerte sie durch den Prophet Hosea an den Bund mit ihm, bei dem sie versprochen hatten, ihm treu zu bleiben.

Gott möchte auch mit uns eine Beziehung pflegen und sucht jeden Tag von neuem unsere Nähe. Jagen wir Gott oder anderen Göttern nach? Dank der Gnade und Vergebung Gottes können wir jeden Tag von neuem zu Gott kommen, auch wenn wir noch Zweifel haben, versagen und noch nicht alles so läuft, wie wir es gerne hätten. Gott hat immer ein offenes Ohr für uns. Denn Gott ist treu, daran wird sich nichts ändern.

Auch wir können Treue üben. Pünktlich zu Terminen und zur Arbeit erscheinen, treu unser Bett machen, treu den Abfall nach draussen bringen, treu die Wohnung putzen, das Auto waschen, Ordnung halten, sich in Disziplin üben, unser Wort einhalten… So werden wir nach und nach zuverlässiger und dies wird sich auf unsere Beziehungen zu unseren Mitmenschen und zu Gott auswirken. Denn Treue ist das Fundament, auf dem Gott seine Botschaft, sein Haus, seine Kirche, seine Werte und seine Träume für uns Menschen bauen kann.

»Du sollst nicht die Ehe brechen.« 2. Mose 20,14

Gott, du Herrscher der ganzen Welt, wer ist so mächtig wie du, wer ist so durch und durch treu? Psalm 89,9

DIE 10 GEBOTE – ICH TRAGE SORGE ZUM LEBEN ANDERER

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»Ich spende Hoffnung, spreche gut über andere, baue die Menschen um mich herum auf und hinterlasse positive Spuren in meinem Umfeld. Ich hinterlasse die Menschen um mich herum besser, als ich sie angetroffen habe. Denn ich bin ein Lebensspender und nicht ein Lebenszerstörer.«

Im sechsten Gebot steht kurz und bündig: »Bringe niemanden um.« Anders ausgedrückt, zerstöre kein Leben. Dieses Gebot zeigt uns, wie Gott ist. Gott ist ein Lebensspender, er will Atem geben, Hoffnung, Lebenssinn, Fortschritt und Entwicklung schenken. Gott hasst Mord und Zerstörung. Interessant ist, dass man für einen Mord fast in jedem Land auf der ganzen Welt ins Gefängnis kommt und verurteilt wird. Viele weltliche Gesetze und Werte sind auf den Geboten der Bibel aufgebaut. Die Schweizer Bundesverfassung beginnt sogar mit den folgenden Worten: »Im Namen Gottes des Allmächtigen!« Unsere Verfassung ist geprägt von den biblischen Grundsätzen, Werten und Geboten der Bibel. Die Schweiz hält sich an viele der zehn Gebote und ich bin überzeugt, dass dies auch einer der Gründe ist, warum wir als Land so gesegnet sind.

Mit anderen Worten sagt Gott im sechsten Gebot zu uns: Sei ein Lebensspender, verbreite Hoffnung und Lebenssinn. Da kommt die Frage auf, ob wir auch schon mal einen Lebenstraum von jemandem zerstört haben? In der Bibel gibt es eine Geschichte von zehn Männern, die ein Land auskundschaften, das Gott ihnen geben möchte. Statt dass sie das Volk Gottes motivieren, in dieses Land zu gehen, zerstören sie den Traum von einem eigenen Land, weil sie Angst haben. Wie oft haben wir anderen Menschen schon Angst gemacht? Ihnen Träume abgesprochen, sie kleingehalten, nicht an sie geglaubt und sie mit unseren Aussagen entmutigt statt ermutigt? Zurück zu den zehn Kundschaftern: Weil sie den Menschen statt Mut Angst gemacht hatten, wurden sie indirekt zu Mördern. Denn die Strafe für alle, die auf die Kundschafter hörten, war, dass sie das gelobte Land nicht erreichen durften, sondern in der Wüste sterben mussten.

Die Wahrscheinlichkeit, dass wir Menschen umbringen, ist sehr gering. Doch wir alle können Traummörder und Hoffnungszerstörer zu sein. Oft auch bei unseren eigenen Träumen. Wir sind intelligente Realisten und Selbermacher, da hat leider oftmals ein allmächtiger, allwissender und allgegenwärtiger Gott nicht viel zu suchen in unserem Leben. Doch wenn wir in die Bibel schauen, sehen wir auf jeder Seite, dass Gott sich nichts sehnlichster wünscht, als dass wir mit ihm zusammen unser Leben gestalten. Dass wir mit ihm zusammen träumen und es ihm zutrauen, dass er uns mit seinen Wundern und seinem Segen überraschen kann. Gott möchte, dass wir an ihn glauben und mit ihm zusammen die Welt verändern. Dass wir die Menschen um uns herum aufbauen, ermutigen und mit ihnen zusammen erleben, wie Wunder auch in ihrem Leben geschehen, wie Träume wahr werden und Durchbrüche passieren. Werde zu einem Menschen, der anderen Hoffnung schenkt und ihnen einen Gott der Liebe, der Wunder und des Neuanfangs vorstellt. Statt Träume und Hoffnungen zu zerstören, baue die Menschen um dich herum auf. Werde zu einem Lebensspender statt zu einem Lebenszerstörer.

»Du sollst nicht morden.« 2. Mose 20,13

DIE 10 GEBOTE – ICH EHRE, WEM EHRE GEBÜHRT

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»Ich will nie vergessen, woher ich komme, wem ich was zu verdanken habe und was meine Eltern für mich getan haben. Ich bleibe demütig und pflege einen ehrenden Lebensstil gegenüber Autoritätspersonen.«

Im fünften Gebot motiviert uns Gott, dass wir unsere Eltern ehren sollen. So werden wir »lange in dem Land leben, in dem wir geboren wurden«. Vielleicht ist dieses Gebot gar nicht so einfach umzusetzen für dich. Vielleicht hast du deine Eltern oder einen Elternteil verloren, vielleicht bist du bei Pflegeeltern aufgewachsen, vielleicht kennst du deine Eltern gar nicht, vielleicht haben deine Eltern total versagt, vielleicht sprichst du gar nicht mehr mit ihnen, vielleicht ist eure Beziehung kaputt, distanziert oder belastet und so ist es sehr schwierig, deine Eltern zu ehren. Im Althochdeutschen bedeutet jemanden zu »ehren«, Ehrfurcht vor dieser Person zu haben und sie zu verehren. Wie können wir das bei jemandem tun, der bereits verstorben ist? Ganz einfach, indem wir ihn oder sie in guter Erinnerung halten. Indem wir gut von ihnen reden und sie in Ehren halten, auch wenn sie nicht perfekt waren. Wir können gut über die ältere Generation reden und nie unsere Dankbarkeit ihnen gegenüber verlieren, für all das Gute, das sie uns weitergegeben und uns durch ihre Arbeit und ihren Fleiss ermöglicht haben. Wie können wir Eltern ehren, die versagt oder uns verletzt haben? Wir können versuchen, uns in ihre Lage zu versetzen und zu verstehen, warum sie so sind, wie sie sind. Wir können ihnen vergeben, weil Jesus auch uns vergeben hat. Nicht weil wir gutheissen, was sie getan haben, sondern weil wir Gott gehorsam sind und tun, was er uns aufträgt.

Eine Person zu ehren kann auch heissen, sie zu respektieren. Nicht ihre Leistung, ihre Taten oder ihren Verdienst, sondern ihren Rang, ihr Alter und ihre Position. Und auch so können wir unsere Eltern ehren. Indem wir uns mit ihnen befassen, uns für ihre Geschichte interessieren, Verständnis und Vergebung für vergangene Fehler aufbringen, indem wir Zeit mit ihnen verbringen, ihr Lebenswerk anerkennen, sie loben, ihnen für all das Gute danken, sie beschenken mit etwas, das ihnen Freude bereitet. Wir ehren unsere Eltern, indem wir gut über sie reden. Sprich so über deine Eltern, wie du dir wünschst, dass auch einmal über dich gesprochen wird von deinen Kindern und deinen Mitmenschen.

Das fünfte Gebot ist übrigens das einzige Gebote, welches eine direkte Zusage von Gott beinhaltet. Gott verspricht, dass wenn wir unsere Eltern ehren, wir lange in dem Land leben werden, das Gott uns geben wird. Ich kann dir nicht versprechen, dass du 120 Jahre alt wirst, wenn du deine Eltern ehrst. Aber ich kann dir versprechen, dass Gott sein Wort hält und dir ein angenehmes, friedliches und erfülltes Leben schenken wird, wenn du deine Eltern und Autoritätspersonen in deinem Leben ehrst. Denn Gott belohnt Menschen, die versuchen, nach seinem Willen zu leben. Darum ehre, wem Ehre gebührt. Ehre Autoritätspersonen, ehre Menschen, die älter sind als du, ehre deine Leiter und Vorgesetzten, ehre deine Eltern und du wirst die Gunst Gottes in dein Leben bringen und Gott wird dich emporheben, dich weiterbringen und dir ein langes und erfülltes Leben schenken.

»Du sollst deinen Vater und deine Mutter ehren. Dann wirst du lange in dem Land leben, das dir der HERR, dein Gott, gibt.« 2. Mose 20,12

DIE 10 GEBOTE – AM SIEBTEN TAG RUHE ICH

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»Weil ich den Sonntag priorisiere und Gott anbete, ihn suche und gewichte, darf ich immer wieder erleben, wie auch Gott mich ehrt, gewichtet und mich mit seinem Segen beschenkt.«

Wenn wir die Bibel ganz vorne aufschlagen, lesen wir, wie Gott Tag für Tag die ganze Erde und alles Leben darauf kreierte. Im zweiten Kapitel hat die Erde Form angenommen. Sonne, Mond, Sterne, Wasser, Erde, Vögel, Fische, die ganze Tierwelt und der Mensch – die Krönung der Schöpfung – alles wurde von Gott erschaffen. Nachdem Gott sein Werk nach sechs Tagen vollendet hatte, lesen wir, wie er sich von seiner Arbeit ausruhte. Gott segnete diesen siebten Tag und erklärte ihn für heilig. Der Sabbat, der Sonntag, der siebte Tag in der Woche. Gott schaute zurück, er schaute seine Arbeit an, betrachtete, was er geschaffen hatte, genoss sein Werk und ruhte sich aus. Genau so sollen auch wir es machen. Uns am siebten Tag ausruhen. Uns an einem Tag in der Woche von dem erholen, was wir geleistet und getan haben. Geniessen, betrachten und uns freuen über das, was wir mit Gott zusammen in der letzten Woche erreicht haben. Still werden, innehalten und für einen Tag unsere Arbeit unterbrechen. Dies ist der göttliche Rhythmus für uns Menschen. Ich wage zu behaupten, dass es viel weniger Stress, Hektik, Burnouts, Krankheiten und sogar weniger Kriege gäbe, wenn jeder Mensch den Sabbat konsequent einhalten würde, sich einmal pro Woche an seinen Schöpfer erinnern und staunend Gott anbeten würde. Ich habe gelesen, dass man in China die 10-Tage-Woche ausprobiert hat. Dieses Experiment endete in einem Desaster, weil der Mensch nicht dafür geschaffen ist, immer länger als sechs Tage zu arbeiten bis zum nächsten Ruhetag.

Vielleicht fragst du dich jetzt, was wir denn an unserem Ruhetag tun sollen? Auch hierzu gibt uns die Bibel eine einfache und lebensverändernde Antwort. Sie ermutigt uns dazu, diesen Tag immer wieder ganz bewusst Gott zu weihen, indem wir eine Kirche besuchen, Gott anbeten, ihn feiern, uns auf ihn fokussieren und durch eine Predigt aus dem Wort Gottes lernen. Wir feiern Gott, wir zelebrieren das Leben und was Gott getan hat. Wir feiern unsere Existenz und unseren Sinn und Zweck und dass wir mit Gott zusammen einen Plan für unser Leben haben. Wir feiern unseren Schöpfer und sprechen ihm unseren Dank und unsere Anerkennung aus. So werden wir aufblühen, gedeihen und über uns selbst hinauswachsen. Wir werden neue Gaben entdecken, neuen Segen finden und Woche für Woche erleben, wie die Gunst Gottes auf unserer Seite ist und uns Tür um Tür öffnen wird. Warum? Ganz einfach, weil wir den siebten Tag einhalten. Den Tag, an dem wir Gott in unserer Kirche zusammen mit anderen anbeten und ihm diesen Tag weihen, so wie er es für uns vorgesehen hat. Eigentlich wäre es ziemlich einfach. Sechs Tage sollst du arbeiten und am siebten sollst du dich ausruhen und Gott ehren – alles andere wird sich wie von selbst ergeben!

»Halte den Ruhetag in Ehren, den siebten Tag der Woche! Er ist ein heiliger Tag, der dem HERRN gehört. Sechs Tage sollst du arbeiten und alle deine Tätigkeiten verrichten; aber der siebte Tag ist der Ruhetag des HERRN, deines Gottes.« 2. Mose 20,8–10

»Alle, die Gott die Treue halten, wachsen auf wie immergrüne Palmen und werden groß und stark wie Libanonzedern. Weil sie in der Nähe des HERRN gepflanzt sind, in den Vorhöfen am Tempel unseres Gottes, wachsen und grünen sie immerzu. Noch im hohen Alter tragen sie Frucht, immer bleiben sie voll Saft und Kraft. Ihr Ergehen bezeugt: Der HERR tut das Rechte, auf ihn ist Verlass, bei ihm gibt’s kein Unrecht!« Psalm 92,13–16

DIE 10 GEBOTE – ICH MISSBRAUCHE DEN NAMEN GOTTES NICHT

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»Ich darf immer wieder erleben, wie Gott mein Denken vergrössert, meine Erwartungen sprengt und mich mit seinem Segen überrascht. Denn ich bete einen Gott an, der über allem steht und grösser und mächtiger ist als all meine Probleme, Sorgen und Nöte.«

Es gibt viele Aussagen in unserem Alltag, in denen wir den Namen Gottes verwenden. Zum Beispiel beim altbekannten Gruss »Grüss Gott!« oder wenn wir jemanden zum Abschied sagen: »Gott behüte dich!« oder nach einer erlebten Bewahrung rufen wir: » Gott sei Dank!« oder »Gottlob, …!« Doch so wie wir den Namen Gottes für Segnungen und Dankesausrufe gebrauchen können, können wir ihn auch im Negativen verwenden. Nämlich dann, wenn wir fluchen und Dinge, andere Menschen oder uns selbst verfluchen. Geschieht ein Missgeschick, kann es schnell passieren, dass uns ein Fluch über unsere Lippen rutscht. Und plötzlich sind wir erstaunt, wenn wir uns mit wahrgewordenen Flüchen in unserem Leben herumschlagen. Worte haben Macht, darum geht es im dritten Gebot darum, unsere Worte nicht im negativen Sinn zu gebrauchen. Denn der Name Gottes ist heilig und er sollte nur gebraucht werden, wenn wir andere oder uns selbst damit segnen, Gott den Dank für seine Bewahrung zusprechen oder ihn mit seinem Namen ehren und anbeten.

Als Gott Mose in einem brennenden Dornbusch begegnete, fragte Mose ihn nach seinem Namen. Gottes Antwort war:

Gott antwortete: »Ich bin da«, und er fügte hinzu: »Sag zum Volk Israel: ›Der Ich-bin-da hat mich zu euch geschickt: der HERR! Er ist der Gott eurer Vorfahren, der Gott Abrahams, Isaaks und Jakobs.« 2. Mose 3,14-15a

Gott sagte »Ich bin der Herr«, was soviel wie JHWH heißt und mit »Ich bin, der ich bin« übersetzt werden kann. Dies bedeutet: »Ich war da, ich bin da, ich werde da sein.« Gott sagt uns damit, dass er Gott ist und kein Mensch. Sein Name ist unfassbar, unerreichbar, er passt in kein Bild, in kein Schema, Gott ist grösser und weiter als all unsere Gedanken. Gott hat das ganze Universum geschaffen, jedes Sandkorn, jede Schneeflocke, jeden Stern und auch dich und mich. Gott sagt damit auch, dass er da ist, sich für uns fassbar und erlebbar machen ließ und immer wieder da sein wird. Niemand kann Gott sagen, was er tun soll und trotzdem nimmt er an unserem Leben teil. Und genau der Gott, der uns sieht, der uns hört, der uns versorgt, der uns beschützt, der König ist, der heilt, der gerecht ist, der liebt und vergibt, ruft uns zu und will uns segnen, jeden Tag von neuem. Darum, missbrauche den Namen Gottes nicht. Bete ihn an, suche ihn und danke ihm, aber hör auf, dich und deine Nächsten zu verfluchen, indem du den Namen Gottes missbrauchst. Denn deine Worte haben Kraft. Brauche sie weise und ehre damit Gott, der dich erschaffen, dir deine Sünden vergeben und dir einen Platz im Himmel reserviert hat!

»Du sollst den Namen des HERRN, deines Gottes, nicht missbrauchen. Denn der HERR wird jeden bestrafen, der seinen Namen missbraucht.« 2. Mose 20,7

DIE 10 GEBOTE – ICH BETE NUR EINEN GOTT AN

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»Ich will nie vergessen, dass ich Gott alles zu verdanken habe und dass er über allem steht. Ich bete Gott an, ich ehre ihn, ich diene ihm, ich vertraue ihm und ich halte mich immer an ihm fest.«  

Im zweiten Gebot sehen wir, dass Gott ein eifersüchtiger Gott ist. Doch es ist wichtig zu verstehen, dass Gott nicht wie wir Menschen eifersüchtig ist, weil jemand etwas Schöneres hat, besser aussieht, ein schnelleres Auto fährt, ein größeres Haus besitzt, über mehr Möglichkeiten verfügt, eine höhere Position hat oder mehr gesegnet wird. Nein, Gott ist eifersüchtig, weil wir vergessen haben, wer er ist und dass wir ihm alles zu verdanken haben.

Kein Mensch ist einfach so per Zufall auf dieser Welt. Wir alle wurden von Gott geplant, erschaffen und beschenkt mit Gaben und Möglichkeiten. Wenn wir vergessen, Gott immer wieder die Ehre dafür zu geben, und stattdessen uns selbst oder etwas anderes – wie den Erfolg, Geld, weltliche Sinnerfüllung usw. – anbeten, wird er traurig, eifersüchtig und es bricht sein Herz. So wie auch ein leiblicher Vater traurig wird, wenn seine Kinder vergessen, ihm zu danken, für alles, was er ihnen ermöglicht hat. Oftmals sind wir so begeistert von uns selbst, von unserer Leistung, unserem Sein, unserem Aussehen, unseren Ideen, von unseren Gaben und Talenten und unserem Wissen und vergessen so schnell, dass nicht wir es waren, die uns dies alles gegeben haben, sondern Gott. Nicht der Zufall oder deine Eltern sind verantwortlich dafür, wie du aussiehst, was du alles kannst und über was du alles verfügst. Gott ist verantwortlich dafür und er wird eifersüchtig, weil er uns liebt und nur das Beste für uns möchte. Und das Beste ist ER. ER ist der Größte. ER ist der Mächtigste. ER ist der, der alles in seinen Händen trägt und schlussendlich immer das letzte Wort haben wird. Darum, wenn etwas anderes für wichtiger wird als Gott und mehr von unserer Aufmerksamkeit, unserer Zeit, unserem Geld und vor allem von unserer Liebe bekommt als Gott, dann wird er traurig und eifersüchtig, weil er weiß, dass uns die Welt, die Menschen und all unsere Umstände nie geben können, was er uns geben möchte.

Wir alle haben unsere Vorstellungen von Gott. Wie er ist, wie er sein sollte, was er tun sollte und was nicht. Und so oft vergessen wir dabei, dass wir nur Menschen sind und eben nicht Gott. Ich habe von einem Mädchen gehört, das versucht hat, Gott zu zeichnen. Voller Freude kam sie mit einem voll gekrizelten Bild aus ihrem Zimmer und zeigte es ihren Eltern. Farben, Striche, Kreise, ein großes Durcheinander, das ganze Blatt war voll. Mit strahlenden Augen sagte das Mädchen zu seiner Mutter: »Leider hatte Gott nicht Platz auf dem Blatt!« Dieses Mädchen hat es begriffen. Unsere Bilder und Vorstellungen werden Gott nie und nimmer gerecht, denn unsere Vorstellungskraft ist zu begrenzt, unser Verständnis zu klein und unsere Intelligenz zu reduziert, um Gott vollständig wahrnehmen zu können. Gott ist immer viel, viel grösser. Er ist der Anfang und das Ende, der Schöpfer des Universums und von allem Leben.

Darum möchte ich dich heute ermutigen, nie zu vergessen, dass dieser unfassbare, große und mächtige Gott dich erschaffen und ausgestattet hat mit allem, was du brauchst für dein bestes Leben. Ehre Gott, bete ihn an, mache ihn durch deinen Glauben groß und vergiss nie, er macht keine Wunder gleich. Immer wieder will er dich mit einem neuen Wunder, neuen Möglichkeiten und mit einer neuen Perspektive überraschen und weiterführen. Bete ihn an, nur ihn, und gib ihm immer wieder jegliche Ehre für alles, was du bist, kannst und hast.

»Du sollst dir kein Götzenbild anfertigen von etwas, das im Himmel, auf der Erde oder im Wasser unter der Erde ist. Du sollst sie weder verehren noch dich vor ihnen zu Boden werfen, denn ich, der HERR, dein Gott, bin ein eifersüchtiger Gott!« 2. Mose 20,4-5

DIE 10 GEBOTE – ICH HABE NUR EINEN GOTT

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»Ich entscheide mich, Gott anzubeten und ihn allein zu ehren. Weil Gott die Nummer 1 in meinem Leben ist, werde ich erleben, wie ich mit seinem Segen, seiner Fülle und seiner Gunst erfüllt werde. Seine Kraft und seine Grösse werden durch mein Leben sichtbar und alles, was ich benötige, um erfolgreich zu sein, wird mir einfach so zufallen.«  

Ein reicher Mann kam eines Tages zu Jesus und fragte ihn, was er tun müsse, um das ewige Leben zu erhalten. Jesus antwortete ihm, dass er einfach die zehn Gebote aus der Bibel einhalten solle, dann werde er erleben, wie Gott ihm Türen öffnet und ihn mit seinem Segen überrascht. Doch das war für den reichen Mann nicht genug. Er gab Jesus zur Antwort, dass er dies alles schon tue und ob es denn nicht etwas anderes gäbe, was er noch tun könne. Jesus schaute ihn ein bisschen mitleidig an, wohl weil dieser Mann nicht begriffen hatte, dass wir nur durch unseren Glauben und nicht durch unsere Leistung Zugang zum Himmel haben und er sagte: »Ach so, du willst vollkommen sein? Dann geh und verkaufe alles, was du hast und gib das Geld den Armen. So wirst du einen Schatz im Himmel haben. Dann folge mir nach!« Doch dieser Preis war zu hoch für den reichen Mann und wir lesen, wie er traurig davon ging. Sein Besitz wurde dem Mann zum Verhängnis und er gab auf. Wir alle geben früher oder später in unserem Leben auf, weil wir realisieren, dass wir es mit unserer Leistung nicht schaffen, Gott gerecht zu werden. Wenn wir die zehn Gebote aus der Bibel studieren, stellen wir alle fest, dass wir schlussendlich versagen. Wir zweifeln, wir hadern, wir machen uns Sorgen und fürchten uns. Wir sind eifersüchtig, haben Menschen innerlich verflucht und mit unseren Augen die Ehe gebrochen. Wenn wir die zehn Gebote genau betrachten, scheitern wir alle früher oder später. Darum hat Jesus die zehn Gebote folgendermaßen zusammengefasst:

»›Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen, mit ganzer Hingabe, mit aller deiner Kraft und mit deinem ganzen Verstand!‹ Und: ›Du sollst deine Mitmenschen lieben wie dich selbst!‹« Lukas 10,27 

Das erste der zehn Gebote beginnt auch damit, dass wir Gott von ganzem Herzen lieben sollen. Dass wir Gott mit unserem ganzen Leben ehren und ihn über alles in unserem Leben stellen sollen. Gott fordert uns mit dem ersten Gebot auf, neben ihm keine anderen Götter zu haben. Jesus ermutigt uns in der Bibel, dass wir Gott ehren und anbeten und nie vergessen sollen, wer unser Versorger ist: Nämlich Gott, nicht das Geld. Gott will die Quelle für all unseren Segen, all unsere Fülle und Freude sein. Klar braucht er dazu unseren Arbeitgeber, der uns unseren Lohn zahlt. Gott braucht auch unseren Ehepartner, mit dem wir zusammen lachen und uns freuen können und er braucht verschiedene Umstände, durch die er uns segnen und beschenken kann. Aber die Quelle von allem ist und bleibt Gott. Und wenn wir uns immer wieder an Gott halten, Gott suchen, ihn ehren und anbeten, werden wir uns bewusst, dass nicht unser Wissen, nicht unser beruflicher Erfolg, nicht unser Charme oder unsere kommunikative Gabe verantwortlich ist für den Segen, sondern Gott hat dies alles nur gebraucht, um uns neue Türen zu öffnen und uns weiterzuführen. Darum, mache Gott immer wieder zu deiner Nummer 1 und sei dir bewusst, wer für all den Segen in deinem Leben verantwortlich ist. Wenn wir nie vergessen, wem wir was zu verdanken haben, werden neuer Segen und neue Möglichkeiten unser Leben packen und erfüllen.

»Ich bin der HERR, dein Gott! Ich habe dich aus Ägypten herausgeführt, ich habe dich aus der Sklaverei befreit. Du sollst keine anderen Götter neben mir haben…. Wenn mich aber jemand liebt und meine Gebote befolgt, dann erweise ich auch noch seinen Nachkommen Liebe und Treue, und das über Tausende von Generationen hin.« 2. Mose 20,2-3 & 2. Mose 20,6

DEIN GLAUBE IST DER SCHLÜSSEL

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Mit einem Schlüssel können wir Türen öffnen und haben Zugang zu Gebäuden und Räumen. Ebenso haben wir einen geistlichen Schlüssel, der uns Zugang zu neuem Segen und neuen Möglichkeiten gibt. Dieser Schlüssel ist unser Glaube. 

Auf jeden von uns warten neuer Segen, neue Möglichkeiten, Heilungen, Durchbrüche und Wunder, die Gott tun möchte. Doch ohne unseren Glauben kann sich die Verheißung, egal wie groß sie ist, nicht entfalten in unserem Leben. Wir brauchen Glauben, immer und immer wieder. Denn nur unser Glaube aktiviert all den Segen, bringt all die Wunder in unser Leben und setzt Heilung und neue Durchbrüche frei. Nur unser Glaube lässt Träume wahr werden und bringt uns an Orte in unserem Leben, die wir uns nie hätten vorstellen können. Dein und mein Glaube ist der Schlüssel, der all das Gute und Geniale, das Gott uns geben möchte, aktiviert und freisetzt.

Dies sehen wir auch so schön in der folgenden Geschichte aus der Bibel. Es geht um eine Frau, die schon seit 12 Jahren gegen eine schwere Blutkrankheit kämpfte. All ihre Besuche bei Ärzten brachten keinen Erfolg. Die Krankheit schwächte sie, bremste sie aus und erforderte viel Kraft und Durchhaltewillen. Eines Tages hörte sie, dass Jesus in ihre Stadt kommen würde und sie entschloss sich, ihn aufzusuchen und ihn um ein Heilungswunder zu bitten. Sie sagte zu sich selber: »Wenn Jesus schon so viele Menschen heilen konnte, dann kann er auch mich heilen.«

Sie hätte stattdessen auch sagen können: »Das Leben ist nicht fair! Warum ich? Warum muss ich seit 12 Jahren diese Krankheit mit mir herumtragen? Wenn es einen Gott gäbe, dann wäre ich doch nicht krank. Ich wende mich sicher nicht an Jesus.« Doch statt zu resignieren, aufzugeben, Gott und das Leben anzuklagen, machte sie sich auf, um Jesus zu begegnen. Dies war gar nicht so einfach! Denn rund um Jesus war eine riesige Menschenmenge und es war der Frau fast nicht möglich, zu ihm zu gelangen. Und trotzdem ließ sie sich nicht ausbremsen und kämpfte sich durch die Menge, nur um Jesus zu berühren. Sie sagte sich: »Auch wenn ich nur sein Gewand berühre, wird das reichen und ich werde geheilt!«

Das ist Glaube. Die Frau gab trotz negativen Stimmen, trotz einer großen Menschenmenge, die sich ihr in den Weg stellte und trotz ihrer Schwachheit und Krankheit nicht auf und wollte einfach Jesus berühren, weil sie glaubte, dass diese Berührung sie heilen würde. Und genau so war es auch – die Frau wurde geheilt. Wie sieht es bei uns aus? Sind wir nicht manchmal in Gefahr, zu früh aufzugeben? Statt nach Jesus und dem Wunder zu greifen, lassen wir uns ausbremsen und geben uns passiv der Situation hin. Ich möchte dich heute ermutigen: Warte nicht mehr ab! – Geh! Mach Schritte auf Jesus zu, gib deine Träume und Verheißungen nicht auf und kämpfe dich durch deine »Menschenmenge«. So wirst du erleben, wie Gott dir von neuem begegnen und dein Denken und deine Erwartungen weit übertreffen wird.

Nun drängte sie sich in der Menge von hinten an ihn heran und berührte sein Gewand, denn sie sagte sich: »Wenn ich auch nur sein Gewand berühre, werde ich gesund.« Und wirklich, im selben Augenblick hörte ihre Blutung auf, und sie spürte, dass sie von ihrem Leiden geheilt war. Im selben Augenblick merkte auch Jesus, dass eine Kraft von ihm ausgegangen war. Er drehte sich um und fragte die Leute: »Wer hat mein Gewand berührt?« Markus 5,28-30

HALTE AN DEINEN TRÄUMEN FEST

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Jeder von uns wird mit einer Bestimmung geboren. Gott hat in jeden von uns Potential, Ideen und Träume hineingelegt. Mit ihm zusammen werden wir unser Ziel erreichen.

Wir alle tragen Träume, Ziele, Verheißungen und Zusagen in uns, von denen wir wissen, dass Gott sie uns geschenkt hat. Wir starten unsere Reise mit Gott, direkt aufs Ziel zu. Doch früher oder später begegnen wir alle unerwarteten Herausforderungen und erleben Schweres. Wir verlieren geliebte Menschen, wir werden von einer Krankheit überrascht, eine Beziehung geht in Brüche oder wir kommen wegen einer Not in unserem Leben nicht mehr weiter. In solchen Situationen ist es naheliegend, all die Zusagen und Träume aufzugeben. Wenn wir es jedoch schaffen, mit Gott dran zu bleiben, werden wir immer wieder erleben, wie er zu Ende bringt, was er mit uns gestartet hat. Dies braucht Glaube, Durchhaltewillen, Selbstvertrauen und Vertrauen in Gott und seinen Plan für uns. Doch auch wenn Menschen, Umstände und negative Einflüsse gegen uns kämpfen, werden wir mit Gott zusammen unser Ziel erreichen.

Es kann sein, dass du dich in einer Herausforderung in deiner Gesundheit, in deiner Ehe oder in deinen Finanzen befindest und alles in oder um dich herum schreit: »Gib besser auf! Die Berge sind zu groß!« Doch wenn du still wirst und Gott suchst, hörst du seine feine und leise Stimme, die dir zuruft:

»Du wirst dein Ziel erreichen. Du bist voll auf Kurs. Halte dich einfach an mir fest, denn ich sitze immer noch auf dem Thron und all deine Umstände, die gegen dich sind, werde ich zu deinen Gunsten wenden. Ich kämpfe im Hintergrund für dich. Ich werde dir die richtigen Leute zur richtigen Zeit über den Weg führen und dir die richtigen Türen öffnen.« 

Was Gott versprochen hat, wird er auch wahr werden lassen. Darum halte an seinen Zusagen fest, gerade fürs neue Jahr und sage zu dir selber: »Ich sehe zwar in all den Stürmen und Nöten keinen Weg mehr, aber ich lasse mich nicht von meinen Umständen ausbremsen. Ich höre auf, mich zu sorgen und erwarte stattdessen wieder, dass Gott mich sieht, dass er mich nicht vergessen hat und dass er zur richtigen Zeit eine Idee hat und mir einen neuen Weg zeigen wird. Ich werde mein Ziel erreichen, ich werde erleben, wie sich Gottes Zusagen erfüllen werden. Niemand wird mich auf dem Weg zum Ziel stoppen können. Ich habe Gott auf meiner Seite – Gott, dem nichts, aber rein gar nichts unmöglich ist.«

Dein Glaube bringt dich immer wieder einen Schritt näher an deine Bestimmung. Darum halte dich an Gott fest, nähre und vergrößere deinen Glauben und du wirst erleben, wie du dein Ziel erreichen wirst.

»Deshalb sage ich euch: Um was ihr auch bittet – glaubt fest, dass ihr es schon bekommen habt, und Gott wird es euch geben!« Markus 11,24