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Statt dich zu beklagen, dass der ersehnte Segen, die Heilung, der Partner, der neue Job oder sonst ein Wunsch noch nicht kommt, bete einfach Gott an.      

Paulus und Silas, zwei Helden aus der Bibel, werden unschuldig ins Gefängnis geworfen, weil sie den Menschen von Jesus erzählt haben. In der dunklen Gefängniszelle angekettet, sitzen sie nun da. Sie hätten allen Grund, Gott anzuklagen und zu ihm zu sagen: »Gott das ist nicht fair. Wir haben unser Bestes für dich gegeben und als Dank dafür sitzen wir nun in dieser Zelle?« Doch sie entschieden sich, Gott Loblieder zu singen. Während sie Gott loben, kommt plötzlich ein großes Erdbeben. Die Türen des Gefängnisses gehen auf, die Ketten an ihren Händen fallen zu Boden und sie sind wieder frei! Diese Geschichte sagt uns:

Wenn wir es schaffen, Gott zu priorisieren, Gott in unsere Kämpfe einzuladen, Gott trotz allem anzubeten und ihn nicht loszulassen, Sonntag für Sonntag eine lebendige Kirche zu besuchen oder einen inspirierenden Livestream zu schauen und auch unter der Woche Gott zu suchen und ihn zu ehren, wird das Wunder kommen.

Vielleicht bist auch du wie in einer Art Gefängnis. Du bist gefangen in Süchten, Nöten, schwierigen Umständen, kommst nicht weiter in deinem Leben und es ist dunkel um dich und in dir. Dann möchte ich dich ermutigen, bete Gott trotzdem an. Danke Gott trotzdem für das Wunder, das kommen wird. Halte trotzdem an all den Zusagen fest, die Gott in dein Herz hineingelegt hat.

Es kann sein, dass deine Gefühle dir sagen: »Jetzt ist es vorbei. Gib besser auf. Das kommt nicht mehr gut. Gott hat dich vergessen. Schau doch nur all die Herausforderungen an, die sich dir in den Weg stellen, du lässt am besten all deine Wünsche los und passt deine Erwartungen deinen Umständen an.« Doch ich möchte dir sagen, deine Gefühle haben nicht immer recht. Höre nicht immer auf sie und sage stattdessen:

»Mein Gott im Himmel, ich danke dir, dass ich meine Herausforderungen loslassen kann und das Wunder auf dem Weg zu mir ist. Auch wenn es noch dunkel und hoffnungslos aussieht, du hast die Veränderung bereits eingeleitet. Der Sieg ist auf dem Weg zu mir. Das Wunder wartet auf mich, Heilung wird kommen.«

Gegen Mitternacht beteten Paulus und Silas; sie priesen Gott mit Lobliedern, und die Mitgefangenen hörten ihnen zu. Plötzlich bebte die Erde so heftig, dass das Gebäude bis in seine Grundmauern erschüttert wurde. Im selben Augenblick sprangen sämtliche Türen auf, und die Ketten aller Gefangenen fielen zu Boden. Apostelgeschichte 16,25–26