Category

Blog

DU BESTIMMST DIE RICHTUNG – HEUTE IN EINEM JAHR

By Blog

In einem Jahr kann vieles passieren. Du kannst erleben, wie Wunder geschehen. Du kannst erleben, wie du von Herausforderungen befreit wirst. Du kannst erleben, wie Durchbrüche passieren. Du kannst erleben, wie sich der Segen Gottes auf eine unglaubliche Art und Weise in deinem Leben zeigen wird.  

»Heute in einem Jahr« ist in der Bibel immer wieder eine starke Zeitbeschreibung. Viele Verheissungen, Wunder und Durchbrüche brauchten Zeit, Gott hat vieles erst nach einer gewissen Zeit getan. Nach einer Zeit, deren Dauer er den Menschen manchmal sogar mitteilte. Eine Zeit, die er brauchte, um ein Wunder zu tun oder die er zuliess, um das Vertrauen der Menschen zu testen. Heute in einem Jahr kann vieles passiert sein!

Dies sehen wir auch bei Abraham, einem Mann aus der Bibel. Er und seine Frau wünschten sich sehnlichst ein Kind. Doch da sie beide bereits älter waren, war dies eigentlich nicht mehr möglich. Eines Tages bekam Abraham von drei Engeln Besuch. Inmitten seines Alltages begegneten ihm die Boten Gottes und prophezeiten ihm einen Sohn. Auch uns will Gott immer wieder mitten in unserem Alltag begegnen und uns mit seinem Segen und seinen Verheissungen überraschen. Abraham liess sich auf das Versprechen ein, seine Frau Sara hingegen konnte der Verheissung keinen Glauben schenken. Trotzdem schenkte Gott ihnen wie versprochen ein Jahr später den langersehnten Sohn.

Ich möchte dich ermutigen, wie Abraham offen zu sein für das Wirken Gottes. Gott möchte dir jeden Tag von neuem begegnen, dich berühren und weiterführen, darum starte jeden Tag mit der Haltung: »Heute ist ein guter Tag, es ist der Tag, den Gott gemacht hat und Gott hat Wunder, seine Gegenwart und seinen Segen für mich bereit!« Suche Gott, pflege Gemeinschaft mit ihm, bitte ihn, wie Abraham, nicht an dir vorüberzugehen und verbringe Zeit mit ihm. So wirst auch du erleben, wie heute in einem Jahr Wunder geschehen werden und du an einem ganz anderen Punkt in deinem Leben stehen wirst.

Gott liebt es, uns mit seiner Grösse und seinen Wundern zu begegnen. Auch wenn wir Mühe haben, das zu glauben und auch wenn wir es uns absolut nicht vorstellen können, wird Gott uns überraschen und in einem Jahr zu uns sagen:

»Siehst du? Ich hab’s doch gesagt! Heute in einem Jahr wirst du …. Ich weiss, du konntest dem keinen Glauben schenken. Aber ich stehe zu meinem Wort. Denn ich bin grösser, stärker und mächtiger. Ich stehe zu dir. Denn ich bin nicht limitiert und meine Kraft ist nicht begrenzt.«

Mach dich bereit. Gott kann viel mehr tun und bewegen mit dir und durch dich, als du dir heute in deinem Hier und Jetzt vorstellen kannst. Heute in einem Jahr wird scheinbar Unmögliches wahr geworden sein und auch wenn du heute ungläubig den Kopf schüttelst, warten Wunder, Segen und Durchbrüche auf dich.

Nach dem Mahl fragten die Männer Abraham: »Wo ist deine Frau Sara?« »Drinnen im Zelt«, antwortete er. Da sagte der HERR: »Nächstes Jahr um diese Zeit komme ich wieder zu dir, dann wird deine Frau einen Sohn haben.« 1. Mose 18,9–10  

DIE 10 GEBOTE – ICH BIN GLÜCKLICH UND ZUFRIEDEN MIT DEM, WAS ICH HABE

By Blog

»Ich bin glücklich mit dem, was ich habe. Ich bin nicht neidisch, sondern kann mich freuen über den Erfolg von anderen. Gott kennt meine Bedürfnisse und wird mir zur richtigen Zeit immer wieder geben, was ich brauche.«  

Neid ist der intensive negative Gefühlszustand von Menschen, die den Besitz, den Erfolg oder das Glück von anderen sehen und sich nicht für sie freuen können. Man sagt dem auch Eifersucht. Das Wort »Eifersucht« hat seine Herkunft im Althochdeutschen und ist verwandt mit dem Wort »Seuche«. Eine Seuche ist eine Krankheit. Neid ist wie eine Seuche, die unsere Herzen mit Bitterkeit ansteckt und krank macht. Neid sieht nur den Output, nie den Input. Neid sieht nur den Ertrag, nie den Aufwand, der zum Ertrag geführt hat. Neid sieht nur das schöne Gemüse im Garten vom Nachbarn, aber nicht die Stunden, die er mit Säen, Jäten, Schneckenkörner verteilen und Bewässern investiert hat. Neid entsteht aus einer Angst in uns, zu kurz zu kommen, leer auszugehen oder benachteiligt zu werden. Neid kann sogar körperliche Folgen haben. Dazu zählen zum Beispiel Schlafstörungen, Kopfschmerzen, Magen-Darm-Beschwerden, Herz-Rhythmus-Störungen oder gar Depressionen.

Bei einer Umfrage unter Harvard Studenten wurde folgende Frage gestellt: »Wenn du wählen könntest: Möchtest du lieber ein Jahreseinkommen von 100’000 Dollar, wenn die anderen neben dir 200’000 bekommen? Oder möchtest du lieber nur 50’000, dafür bekommen die anderen nur 25’000?« Die Mehrheit hat sich, man glaubt es kaum, für die 50’000 Dollar entschieden. Lieber man hat selber weniger, dafür hat der andere nicht mehr. Ist es nicht erschreckend, wie kleindenkend und neidisch wir Menschen sind? Das ist der Neid. Neid macht blind und ist und bleibt ein grottenschlechter Ratgeber.

Doch was ist das Gegenteil von Neid? Es ist die Freude. Und wie kann aus Neid Freude werden? Indem wir ihn bekämpfen? Nein, indem wir ihn lenken. Neid zu empfinden, ist völlig normal, jeder Mensch ist neidisch. Sogar Gott ist eifersüchtig, wenn wir andere Dinge in unserem Leben mehr gewichten als ihn. Gott ist absolut nicht überfordert mit unserer Eifersucht. Und genau dorthin, zu Gott, müssen wir sie lenken. Wenn du jemanden beneidest, weil er etwas hat, das du nicht hast, konfrontiere Gott damit. Bitte Gott darum, deinen Charakter ebenfalls so zu schleifen, dich auch so auszubilden, dass er dir denselben Segen im gleichen Mass anvertrauen kann. Statt neidisch zu sein, entscheide dich, dich über den Erfolg anderer zu freuen im Wissen darum, dass Gott sich dann um deinen Erfolg kümmert. Denke immer wieder an den Nachbarsgarten mit dem Gemüse. Anstatt den Rüebli den Tod zu wünschen, freue dich mit dem Nachbarn zusammen über seine Ernte. Schaue ihm zu, lasse dich inspirieren, lerne von ihm, mach dir selber die Hände schmutzig und freue dich dann darüber, dass du mit Gottes Unterstützung und seinem Segen schon bald deine eigene Ernte einfahren wirst.

Denn für Gott bist du genauso wichtig wie dein Nachbar und alle anderen Menschen auf dieser Erde. Er ist der Gott, der alles Leben erschaffen hat. Dich, mich, uns alle. Darum, statt neidisch zu sein, bringe deinen Neid zu Gott. Bitte ihn, deinen Charakter zu schleifen und freue dich über den Segen anderer, weil du wissen darfst, Gott wird auch zu dir schauen.

»Du sollst nicht versuchen, etwas an dich zu bringen, das deinem Mitmenschen gehört, weder seine Frau noch seinen Sklaven oder seine Sklavin, sein Rind oder seinen Esel noch irgendetwas anderes, das ihm gehört.« 2. Mose 20,17  

DIE 10 GEBOTE – ICH MACHE KEINE FALSCHEN AUSSAGEN ÜBER ANDERE

By Blog

»Ich entscheide mich, nicht mehr schlecht zu reden über andere Menschen und so den Segen Gottes zu verpassen. Ich will meine Worte stattdessen gebrauchen, um andere zu ermutigen, sie aufzubauen und das Gute in ihnen hervorzuholen. So wird Gott auch mich aufbauen, weiterbringen und mir seinen Segen schenken.«

Das neunte Gebot könnte man auch betiteln mit »Du sollst nicht lügen«. Auch dieses Gebot ist in unserem Rechtssystem verankert. Falschaussagen vor Gericht, Verleumdung, Rufmord und üble Nachrede sind alles Ehrverletzungen, die strafrechtliche Konsequenzen mit sich bringen, wenn sie bewiesen werden können. Im Extremfall können Lügen, die wir über einen anderen Menschen verbreiten, nicht nur dazu führen, dass wir seinen Ruf ruinieren, sondern auch, dass er seine Arbeitsstelle verliert und damit sein Einkommen. Dies wiederum generiert Geldprobleme, dies alles bringt eine enorme Spannung und Misstrauen in sein soziales Umfeld. Es kann sogar seine Ehe und Familie auseinanderbringen, sein Freundeskreis distanziert sich von ihm und sein ganzes Umfeld kann kaputt gehen. Damit verliert ein Mensch jeglichen Halt im Leben. In Berlin hat sich kürzlich ein 11-jähriges Mädchen das Leben genommen, weil sie gemobbt wurde. Das Wort Mobbing kommt aus dem Englischen und bedeutet »schubsen«. Jemanden aus der Gesellschaft, aus dem Leben schubsen, indem man schlecht über die Person spricht, hinter ihrem Rücken spottet, sie lächerlich macht und Halbwahrheiten verbreitet oder einfach ihre Schwächen ins Scheinwerferlicht stellt.

Darum nennt man die letzten der zehn Gebote auch die Schutzgebote. Das sechste Gebot schützt das Leben (»Du sollst nicht töten«). Das siebte Gebot schützt die Ehe (»Du sollst nicht Ehebrechen«). Das achte Gebot schützt das Eigentum (»Du sollst nicht stehlen«). Und nun das neunte Gebot, dieses schützt die soziale Ehre (»Du sollst nicht lügen und Unwahrheiten über andere erzählen«). Die soziale Ehre ist ein Grundpfeiler der persönlichen Existenz. So wie andere über uns denken und sprechen, kann uns Boden geben oder den Boden nehmen. Auch Salomo schreibt in den Sprüchen, dass Lügen, die wir über andere verbreiten, genauso verletzend sind, wie mit einer Axt zuzuschlagen, andere mit einem Schwert zu verwunden oder mit einem scharfen Pfeil auf sie zu schiessen.

Die erbärmlichste Art zu lügen, ist hinter dem Rücken einer Person schlecht über sie zu reden. Wer nicht anwesend ist, kann sich nicht erklären oder verteidigen. Wer schlecht über jemanden redet, erzählt nur die halbe Wahrheit, nämlich seine Seite der Wahrheit. Die Wahrheit hat aber immer mindestens zwei Seiten. Ein altes Sprichwort sagt: »Je feiger das Herz, desto grösser die Zunge.« Prüfe also die Motivation deiner Worte, warum sagst du, was du sagst? Der Reformator Martin Luther sagte, dass unsere Ohren manchmal ein Grab sein müssten. Sie müssen den Klatsch und Tratsch, den sie über andere hören, sterben lassen. Nicht weitererzählen und es damit am Leben erhalten, es einfach kompostieren, fort, weg, vergessen und wieder auf das hören, was Gott sagt. Statt schlecht über andere zu reden und Lügen zu verbreiten, sollten wir sie ermutigen, aufbauen und gut über sie sprechen. Und je mehr wir andere aufbauen, umso mehr wird Gott uns aufbauen und uns zu seinem Segen führen. Wenn wir also Unwahrheiten erzählen, Lügen verbreiten und schlecht über andere reden, schaden wir am Ende nur uns selbst, weil wir uns mehr und mehr von Gott, seiner Wahrheit und seinem Segen für uns wegbewegen. Darum, werde wieder zu einem Lebensretter statt -zerstörer. Baue die Menschen auf, brauche deine Worte, um andere zu ermutigen und hör auf zu lügen!

Du sollst nichts Unwahres über deinen Mitmenschen sagen.  2. Mose 20,16

DIE 10 GEBOTE – ICH GEBE WEITER VON DEM, WAS ICH HABE

By Blog

»Ich will auch mit meinen Finanzen und meinen Gaben Gott vertrauen und gebe weiter von dem, was er mir anvertraut hat. So erlebe ich nicht nur, wie sich die Schleusen des Himmels über mir öffnen werden, sondern auch wie ich von der Angst um meine Zukunft, meine Sicherheiten und meine Finanzen befreit werde.«

Im achten Gebot geht es ums Stehlen. Diebstahl ist eine der häufigsten Straftaten in der Schweiz gemäss der schweizerischen Kriminalprävention. Gestohlen wird alles, was nicht niet- und nagelfest ist: Velos, Autos, Handys, Laptops, Portemonnaies, Fotoapparate, Koffer, Haustiere, Baumaschinen… Vielleicht hast du selber auch schon mal gestohlen, vielleicht wurdest du aber auch schon mal beraubt. Beides löst keine schönen Gefühle aus, sondern hat nur schlaflose Nächte zur Folge.

Man kann aber nicht nur Menschen bestehlen. Wir lesen in der Bibel, dass man auch Gott berauben kann. Maleachi, ein Prophet aus der Bibel, bringt es folgendermassen auf den Punkt:

»Nun, ist es in Ordnung, dass der Mensch Gott beraubt? Ihr aber beraubt mich und fragt auch noch: ›Wo haben wir dich beraubt?‹ Ihr habt mir den Zehnten von euren Ernteerträgen und den Priesteranteil der Opfer nicht ordnungsgemäß übergeben. Ein Fluch liegt auf euch, weil das ganze Volk mich betrügt. Bringt den zehnten Teil eurer Erträge unverkürzt zu meinem Tempel, damit meine Priester nicht Hunger leiden. Habt keine Sorge, dass ihr dann selber in Not kommt! Stellt mich auf die Probe«, sagt der HERR, der Herrscher der Welt, »macht den Versuch, ob ich dann nicht die Fenster des Himmels öffne und euch mit Segen überschütte!« Maleachi 3,8-10

Gott hat sich ursprünglich alles so schlau ausgedacht. Seine Idee war, dass er einen Teil der Israeliten aussondert, die Leviten. Diese arbeiten nur im Tempel. Weil sie da kein Geld verdienten, wurden sie durch die Spenden der anderen versorgt und konnten so den Tempel pflegen und unterhalten. Doch leider wurden die Menschen immer egoistischer, vergassen Gott und beraubten ihn um seinen Anteil. So verpassten sie auch eine Menge Segen, den Gott ihnen hätte geben wollen. Segen für ihr Land, Segen für ihre Ernten, Segen für ihre Ehe, Segen für ihre Familie. Und so ist es auch noch heute. Wenn wir es schaffen, Gott auch mit unseren Finanzen zu vertrauen und ihm wieder zurückgeben, was ihm eigentlich gehört, dann wird er auch über unserem Leben die Segensschleusen öffnen. Segen und die Gunst Gottes werden automatisch freigesetzt, verfolgen und packen uns und führen uns an Orte in unserem Leben, die wir selber nie hätten erreichen können. Wenn du also anstehst in deinem Leben, deiner Ehe, deinem Alltag, deinen Finanzen, deinem Umfeld, deinen Freundschaften oder deinem Job, dann versuch es doch mal! Gib Gott seine 10% zurück von allem, was er dir anvertraut hat, und erlebe, wie er die die Schleusen des Himmels über deinem Leben öffnet.

»Du sollst nicht stehlen.« 2. Mose 20,15

DIE 10 GEBOTE – ICH BLEIBE TREU

By Blog

»Ich halte meine Versprechen und stehe zu meinen Worten. Ich bin treu, auch wenn andere es nicht sind. Ich trainiere Treue und Disziplin und zeige Gott auf diese Weise, dass er sich auf mich verlassen kann.«

Wir Schweizer sind grundsätzlich ein treues Volk. Treue ist ein wichtiger Wert in unserem Land. Der Grundsatz von »Treu und Glauben« ist ein Rechtsgut, verankert in unserem Rechtssystem. Wir gehen grundsätzlich davon aus, dass wir einander vertrauen können, dass wir zu unserem Wort stehen und loyal miteinander umgehen. Für die Mehrheit der Schweizer ist Treue eine Selbstverständlichkeit. Untersuchungen haben ergeben, dass die Mehrheit der Schweizer sogar ihren Versicherungen, ihren Banken, Arbeitsstellen, ihrem Wohnort, sogar ihrem Urlaubsort und ihrem Partner oder ihrer Partnerin so lange wie möglich treu bleiben. Zudem habe ich gelesen, dass es im Jahr 2011 42’000 Eheschliessung gab und 17’500 Scheidungen. Im Jahr 2021 gab es zwar weniger Eheschliessungen, nämlich nur 36’000, aber nicht mehr Scheidungen, nämlich »nur« 17’000. Es werden immer noch mehr Ehen geschlossen, als wieder auseinandergehen. Tatsache ist, dass die allermeisten Paare mit der festen Absicht heiraten, zusammenzubleiben und sich nicht wieder scheiden zu lassen. Aber die Zahlen zeigen uns auch, dass es nicht so einfach ist, ein Versprechen in guten und schlechten Zeiten einzuhalten, obwohl uns die Bibel ermutigt, an der Ehe festzuhalten und einander treu zu bleiben.

Gott liebt Treue, weil er selber treu ist. Niemand ist treuer als unser Gott. In der Bibel gibt es ein Buch, das den Namen eines Propheten trägt, der von Gott eine unglaublich schwere Aufgabe erhielt. Gott verlangte von ihm, dass er eine Prostituierte heiratete. Selbstverständlich blieb sie ihm nicht treu, sie kannte es nicht anders und hatte es auch nicht anders gelernt. Der Prophet Hosea musste mit dieser Beziehung verbildlichen, was das Volk Israel gegenüber Gott tat. Das Volk wurde Gott untreu, verliess ihn, betete andere Götter an und vertraute anderen Mächten mehr als seinem Gott. In den guten Zeiten vergass es Gott und setzte auf seine eigene Kraft und sein eigenes Wissen. Gott erinnerte sie durch den Prophet Hosea an den Bund mit ihm, bei dem sie versprochen hatten, ihm treu zu bleiben.

Gott möchte auch mit uns eine Beziehung pflegen und sucht jeden Tag von neuem unsere Nähe. Jagen wir Gott oder anderen Göttern nach? Dank der Gnade und Vergebung Gottes können wir jeden Tag von neuem zu Gott kommen, auch wenn wir noch Zweifel haben, versagen und noch nicht alles so läuft, wie wir es gerne hätten. Gott hat immer ein offenes Ohr für uns. Denn Gott ist treu, daran wird sich nichts ändern.

Auch wir können Treue üben. Pünktlich zu Terminen und zur Arbeit erscheinen, treu unser Bett machen, treu den Abfall nach draussen bringen, treu die Wohnung putzen, das Auto waschen, Ordnung halten, sich in Disziplin üben, unser Wort einhalten… So werden wir nach und nach zuverlässiger und dies wird sich auf unsere Beziehungen zu unseren Mitmenschen und zu Gott auswirken. Denn Treue ist das Fundament, auf dem Gott seine Botschaft, sein Haus, seine Kirche, seine Werte und seine Träume für uns Menschen bauen kann.

»Du sollst nicht die Ehe brechen.« 2. Mose 20,14

Gott, du Herrscher der ganzen Welt, wer ist so mächtig wie du, wer ist so durch und durch treu? Psalm 89,9

DIE 10 GEBOTE – ICH TRAGE SORGE ZUM LEBEN ANDERER

By Blog

»Ich spende Hoffnung, spreche gut über andere, baue die Menschen um mich herum auf und hinterlasse positive Spuren in meinem Umfeld. Ich hinterlasse die Menschen um mich herum besser, als ich sie angetroffen habe. Denn ich bin ein Lebensspender und nicht ein Lebenszerstörer.«

Im sechsten Gebot steht kurz und bündig: »Bringe niemanden um.« Anders ausgedrückt, zerstöre kein Leben. Dieses Gebot zeigt uns, wie Gott ist. Gott ist ein Lebensspender, er will Atem geben, Hoffnung, Lebenssinn, Fortschritt und Entwicklung schenken. Gott hasst Mord und Zerstörung. Interessant ist, dass man für einen Mord fast in jedem Land auf der ganzen Welt ins Gefängnis kommt und verurteilt wird. Viele weltliche Gesetze und Werte sind auf den Geboten der Bibel aufgebaut. Die Schweizer Bundesverfassung beginnt sogar mit den folgenden Worten: »Im Namen Gottes des Allmächtigen!« Unsere Verfassung ist geprägt von den biblischen Grundsätzen, Werten und Geboten der Bibel. Die Schweiz hält sich an viele der zehn Gebote und ich bin überzeugt, dass dies auch einer der Gründe ist, warum wir als Land so gesegnet sind.

Mit anderen Worten sagt Gott im sechsten Gebot zu uns: Sei ein Lebensspender, verbreite Hoffnung und Lebenssinn. Da kommt die Frage auf, ob wir auch schon mal einen Lebenstraum von jemandem zerstört haben? In der Bibel gibt es eine Geschichte von zehn Männern, die ein Land auskundschaften, das Gott ihnen geben möchte. Statt dass sie das Volk Gottes motivieren, in dieses Land zu gehen, zerstören sie den Traum von einem eigenen Land, weil sie Angst haben. Wie oft haben wir anderen Menschen schon Angst gemacht? Ihnen Träume abgesprochen, sie kleingehalten, nicht an sie geglaubt und sie mit unseren Aussagen entmutigt statt ermutigt? Zurück zu den zehn Kundschaftern: Weil sie den Menschen statt Mut Angst gemacht hatten, wurden sie indirekt zu Mördern. Denn die Strafe für alle, die auf die Kundschafter hörten, war, dass sie das gelobte Land nicht erreichen durften, sondern in der Wüste sterben mussten.

Die Wahrscheinlichkeit, dass wir Menschen umbringen, ist sehr gering. Doch wir alle können Traummörder und Hoffnungszerstörer zu sein. Oft auch bei unseren eigenen Träumen. Wir sind intelligente Realisten und Selbermacher, da hat leider oftmals ein allmächtiger, allwissender und allgegenwärtiger Gott nicht viel zu suchen in unserem Leben. Doch wenn wir in die Bibel schauen, sehen wir auf jeder Seite, dass Gott sich nichts sehnlichster wünscht, als dass wir mit ihm zusammen unser Leben gestalten. Dass wir mit ihm zusammen träumen und es ihm zutrauen, dass er uns mit seinen Wundern und seinem Segen überraschen kann. Gott möchte, dass wir an ihn glauben und mit ihm zusammen die Welt verändern. Dass wir die Menschen um uns herum aufbauen, ermutigen und mit ihnen zusammen erleben, wie Wunder auch in ihrem Leben geschehen, wie Träume wahr werden und Durchbrüche passieren. Werde zu einem Menschen, der anderen Hoffnung schenkt und ihnen einen Gott der Liebe, der Wunder und des Neuanfangs vorstellt. Statt Träume und Hoffnungen zu zerstören, baue die Menschen um dich herum auf. Werde zu einem Lebensspender statt zu einem Lebenszerstörer.

»Du sollst nicht morden.« 2. Mose 20,13

DIE 10 GEBOTE – ICH EHRE, WEM EHRE GEBÜHRT

By Blog

»Ich will nie vergessen, woher ich komme, wem ich was zu verdanken habe und was meine Eltern für mich getan haben. Ich bleibe demütig und pflege einen ehrenden Lebensstil gegenüber Autoritätspersonen.«

Im fünften Gebot motiviert uns Gott, dass wir unsere Eltern ehren sollen. So werden wir »lange in dem Land leben, in dem wir geboren wurden«. Vielleicht ist dieses Gebot gar nicht so einfach umzusetzen für dich. Vielleicht hast du deine Eltern oder einen Elternteil verloren, vielleicht bist du bei Pflegeeltern aufgewachsen, vielleicht kennst du deine Eltern gar nicht, vielleicht haben deine Eltern total versagt, vielleicht sprichst du gar nicht mehr mit ihnen, vielleicht ist eure Beziehung kaputt, distanziert oder belastet und so ist es sehr schwierig, deine Eltern zu ehren. Im Althochdeutschen bedeutet jemanden zu »ehren«, Ehrfurcht vor dieser Person zu haben und sie zu verehren. Wie können wir das bei jemandem tun, der bereits verstorben ist? Ganz einfach, indem wir ihn oder sie in guter Erinnerung halten. Indem wir gut von ihnen reden und sie in Ehren halten, auch wenn sie nicht perfekt waren. Wir können gut über die ältere Generation reden und nie unsere Dankbarkeit ihnen gegenüber verlieren, für all das Gute, das sie uns weitergegeben und uns durch ihre Arbeit und ihren Fleiss ermöglicht haben. Wie können wir Eltern ehren, die versagt oder uns verletzt haben? Wir können versuchen, uns in ihre Lage zu versetzen und zu verstehen, warum sie so sind, wie sie sind. Wir können ihnen vergeben, weil Jesus auch uns vergeben hat. Nicht weil wir gutheissen, was sie getan haben, sondern weil wir Gott gehorsam sind und tun, was er uns aufträgt.

Eine Person zu ehren kann auch heissen, sie zu respektieren. Nicht ihre Leistung, ihre Taten oder ihren Verdienst, sondern ihren Rang, ihr Alter und ihre Position. Und auch so können wir unsere Eltern ehren. Indem wir uns mit ihnen befassen, uns für ihre Geschichte interessieren, Verständnis und Vergebung für vergangene Fehler aufbringen, indem wir Zeit mit ihnen verbringen, ihr Lebenswerk anerkennen, sie loben, ihnen für all das Gute danken, sie beschenken mit etwas, das ihnen Freude bereitet. Wir ehren unsere Eltern, indem wir gut über sie reden. Sprich so über deine Eltern, wie du dir wünschst, dass auch einmal über dich gesprochen wird von deinen Kindern und deinen Mitmenschen.

Das fünfte Gebot ist übrigens das einzige Gebote, welches eine direkte Zusage von Gott beinhaltet. Gott verspricht, dass wenn wir unsere Eltern ehren, wir lange in dem Land leben werden, das Gott uns geben wird. Ich kann dir nicht versprechen, dass du 120 Jahre alt wirst, wenn du deine Eltern ehrst. Aber ich kann dir versprechen, dass Gott sein Wort hält und dir ein angenehmes, friedliches und erfülltes Leben schenken wird, wenn du deine Eltern und Autoritätspersonen in deinem Leben ehrst. Denn Gott belohnt Menschen, die versuchen, nach seinem Willen zu leben. Darum ehre, wem Ehre gebührt. Ehre Autoritätspersonen, ehre Menschen, die älter sind als du, ehre deine Leiter und Vorgesetzten, ehre deine Eltern und du wirst die Gunst Gottes in dein Leben bringen und Gott wird dich emporheben, dich weiterbringen und dir ein langes und erfülltes Leben schenken.

»Du sollst deinen Vater und deine Mutter ehren. Dann wirst du lange in dem Land leben, das dir der HERR, dein Gott, gibt.« 2. Mose 20,12

DIE 10 GEBOTE – AM SIEBTEN TAG RUHE ICH

By Blog

»Weil ich den Sonntag priorisiere und Gott anbete, ihn suche und gewichte, darf ich immer wieder erleben, wie auch Gott mich ehrt, gewichtet und mich mit seinem Segen beschenkt.«

Wenn wir die Bibel ganz vorne aufschlagen, lesen wir, wie Gott Tag für Tag die ganze Erde und alles Leben darauf kreierte. Im zweiten Kapitel hat die Erde Form angenommen. Sonne, Mond, Sterne, Wasser, Erde, Vögel, Fische, die ganze Tierwelt und der Mensch – die Krönung der Schöpfung – alles wurde von Gott erschaffen. Nachdem Gott sein Werk nach sechs Tagen vollendet hatte, lesen wir, wie er sich von seiner Arbeit ausruhte. Gott segnete diesen siebten Tag und erklärte ihn für heilig. Der Sabbat, der Sonntag, der siebte Tag in der Woche. Gott schaute zurück, er schaute seine Arbeit an, betrachtete, was er geschaffen hatte, genoss sein Werk und ruhte sich aus. Genau so sollen auch wir es machen. Uns am siebten Tag ausruhen. Uns an einem Tag in der Woche von dem erholen, was wir geleistet und getan haben. Geniessen, betrachten und uns freuen über das, was wir mit Gott zusammen in der letzten Woche erreicht haben. Still werden, innehalten und für einen Tag unsere Arbeit unterbrechen. Dies ist der göttliche Rhythmus für uns Menschen. Ich wage zu behaupten, dass es viel weniger Stress, Hektik, Burnouts, Krankheiten und sogar weniger Kriege gäbe, wenn jeder Mensch den Sabbat konsequent einhalten würde, sich einmal pro Woche an seinen Schöpfer erinnern und staunend Gott anbeten würde. Ich habe gelesen, dass man in China die 10-Tage-Woche ausprobiert hat. Dieses Experiment endete in einem Desaster, weil der Mensch nicht dafür geschaffen ist, immer länger als sechs Tage zu arbeiten bis zum nächsten Ruhetag.

Vielleicht fragst du dich jetzt, was wir denn an unserem Ruhetag tun sollen? Auch hierzu gibt uns die Bibel eine einfache und lebensverändernde Antwort. Sie ermutigt uns dazu, diesen Tag immer wieder ganz bewusst Gott zu weihen, indem wir eine Kirche besuchen, Gott anbeten, ihn feiern, uns auf ihn fokussieren und durch eine Predigt aus dem Wort Gottes lernen. Wir feiern Gott, wir zelebrieren das Leben und was Gott getan hat. Wir feiern unsere Existenz und unseren Sinn und Zweck und dass wir mit Gott zusammen einen Plan für unser Leben haben. Wir feiern unseren Schöpfer und sprechen ihm unseren Dank und unsere Anerkennung aus. So werden wir aufblühen, gedeihen und über uns selbst hinauswachsen. Wir werden neue Gaben entdecken, neuen Segen finden und Woche für Woche erleben, wie die Gunst Gottes auf unserer Seite ist und uns Tür um Tür öffnen wird. Warum? Ganz einfach, weil wir den siebten Tag einhalten. Den Tag, an dem wir Gott in unserer Kirche zusammen mit anderen anbeten und ihm diesen Tag weihen, so wie er es für uns vorgesehen hat. Eigentlich wäre es ziemlich einfach. Sechs Tage sollst du arbeiten und am siebten sollst du dich ausruhen und Gott ehren – alles andere wird sich wie von selbst ergeben!

»Halte den Ruhetag in Ehren, den siebten Tag der Woche! Er ist ein heiliger Tag, der dem HERRN gehört. Sechs Tage sollst du arbeiten und alle deine Tätigkeiten verrichten; aber der siebte Tag ist der Ruhetag des HERRN, deines Gottes.« 2. Mose 20,8–10

»Alle, die Gott die Treue halten, wachsen auf wie immergrüne Palmen und werden groß und stark wie Libanonzedern. Weil sie in der Nähe des HERRN gepflanzt sind, in den Vorhöfen am Tempel unseres Gottes, wachsen und grünen sie immerzu. Noch im hohen Alter tragen sie Frucht, immer bleiben sie voll Saft und Kraft. Ihr Ergehen bezeugt: Der HERR tut das Rechte, auf ihn ist Verlass, bei ihm gibt’s kein Unrecht!« Psalm 92,13–15

DIE 10 GEBOTE – ICH MISSBRAUCHE DEN NAMEN GOTTES NICHT

By Blog

»Ich darf immer wieder erleben, wie Gott mein Denken vergrössert, meine Erwartungen sprengt und mich mit seinem Segen überrascht. Denn ich bete einen Gott an, der über allem steht und grösser und mächtiger ist als all meine Probleme, Sorgen und Nöte.«

Es gibt viele Aussagen in unserem Alltag, in denen wir den Namen Gottes verwenden. Zum Beispiel beim altbekannten Gruss »Grüss Gott!« oder wenn wir jemanden zum Abschied sagen: »Gott behüte dich!« oder nach einer erlebten Bewahrung rufen wir: » Gott sei Dank!« oder »Gottlob, …!« Doch so wie wir den Namen Gottes für Segnungen und Dankesausrufe gebrauchen können, können wir ihn auch im Negativen verwenden. Nämlich dann, wenn wir fluchen und Dinge, andere Menschen oder uns selbst verfluchen. Geschieht ein Missgeschick, kann es schnell passieren, dass uns ein Fluch über unsere Lippen rutscht. Und plötzlich sind wir erstaunt, wenn wir uns mit wahrgewordenen Flüchen in unserem Leben herumschlagen. Worte haben Macht, darum geht es im dritten Gebot darum, unsere Worte nicht im negativen Sinn zu gebrauchen. Denn der Name Gottes ist heilig und er sollte nur gebraucht werden, wenn wir andere oder uns selbst damit segnen, Gott den Dank für seine Bewahrung zusprechen oder ihn mit seinem Namen ehren und anbeten.

Als Gott Mose in einem brennenden Dornbusch begegnete, fragte Mose ihn nach seinem Namen. Gottes Antwort war:

Gott antwortete: »Ich bin da«, und er fügte hinzu: »Sag zum Volk Israel: ›Der Ich-bin-da hat mich zu euch geschickt: der HERR! Er ist der Gott eurer Vorfahren, der Gott Abrahams, Isaaks und Jakobs.« 2. Mose 3,14-15a

Gott sagte »Ich bin der Herr«, was soviel wie JHWH heißt und mit »Ich bin, der ich bin« übersetzt werden kann. Dies bedeutet: »Ich war da, ich bin da, ich werde da sein.« Gott sagt uns damit, dass er Gott ist und kein Mensch. Sein Name ist unfassbar, unerreichbar, er passt in kein Bild, in kein Schema, Gott ist grösser und weiter als all unsere Gedanken. Gott hat das ganze Universum geschaffen, jedes Sandkorn, jede Schneeflocke, jeden Stern und auch dich und mich. Gott sagt damit auch, dass er da ist, sich für uns fassbar und erlebbar machen ließ und immer wieder da sein wird. Niemand kann Gott sagen, was er tun soll und trotzdem nimmt er an unserem Leben teil. Und genau der Gott, der uns sieht, der uns hört, der uns versorgt, der uns beschützt, der König ist, der heilt, der gerecht ist, der liebt und vergibt, ruft uns zu und will uns segnen, jeden Tag von neuem. Darum, missbrauche den Namen Gottes nicht. Bete ihn an, suche ihn und danke ihm, aber hör auf, dich und deine Nächsten zu verfluchen, indem du den Namen Gottes missbrauchst. Denn deine Worte haben Kraft. Brauche sie weise und ehre damit Gott, der dich erschaffen, dir deine Sünden vergeben und dir einen Platz im Himmel reserviert hat!

»Du sollst den Namen des HERRN, deines Gottes, nicht missbrauchen. Denn der HERR wird jeden bestrafen, der seinen Namen missbraucht.« 2. Mose 20,7

DIE 10 GEBOTE – ICH BETE NUR EINEN GOTT AN

By Blog

»Ich will nie vergessen, dass ich Gott alles zu verdanken habe und dass er über allem steht. Ich bete Gott an, ich ehre ihn, ich diene ihm, ich vertraue ihm und ich halte mich immer an ihm fest.«  

Im zweiten Gebot sehen wir, dass Gott ein eifersüchtiger Gott ist. Doch es ist wichtig zu verstehen, dass Gott nicht wie wir Menschen eifersüchtig ist, weil jemand etwas Schöneres hat, besser aussieht, ein schnelleres Auto fährt, ein größeres Haus besitzt, über mehr Möglichkeiten verfügt, eine höhere Position hat oder mehr gesegnet wird. Nein, Gott ist eifersüchtig, weil wir vergessen haben, wer er ist und dass wir ihm alles zu verdanken haben.

Kein Mensch ist einfach so per Zufall auf dieser Welt. Wir alle wurden von Gott geplant, erschaffen und beschenkt mit Gaben und Möglichkeiten. Wenn wir vergessen, Gott immer wieder die Ehre dafür zu geben, und stattdessen uns selbst oder etwas anderes – wie den Erfolg, Geld, weltliche Sinnerfüllung usw. – anbeten, wird er traurig, eifersüchtig und es bricht sein Herz. So wie auch ein leiblicher Vater traurig wird, wenn seine Kinder vergessen, ihm zu danken, für alles, was er ihnen ermöglicht hat. Oftmals sind wir so begeistert von uns selbst, von unserer Leistung, unserem Sein, unserem Aussehen, unseren Ideen, von unseren Gaben und Talenten und unserem Wissen und vergessen so schnell, dass nicht wir es waren, die uns dies alles gegeben haben, sondern Gott. Nicht der Zufall oder deine Eltern sind verantwortlich dafür, wie du aussiehst, was du alles kannst und über was du alles verfügst. Gott ist verantwortlich dafür und er wird eifersüchtig, weil er uns liebt und nur das Beste für uns möchte. Und das Beste ist ER. ER ist der Größte. ER ist der Mächtigste. ER ist der, der alles in seinen Händen trägt und schlussendlich immer das letzte Wort haben wird. Darum, wenn etwas anderes für wichtiger wird als Gott und mehr von unserer Aufmerksamkeit, unserer Zeit, unserem Geld und vor allem von unserer Liebe bekommt als Gott, dann wird er traurig und eifersüchtig, weil er weiß, dass uns die Welt, die Menschen und all unsere Umstände nie geben können, was er uns geben möchte.

Wir alle haben unsere Vorstellungen von Gott. Wie er ist, wie er sein sollte, was er tun sollte und was nicht. Und so oft vergessen wir dabei, dass wir nur Menschen sind und eben nicht Gott. Ich habe von einem Mädchen gehört, das versucht hat, Gott zu zeichnen. Voller Freude kam sie mit einem voll gekrizelten Bild aus ihrem Zimmer und zeigte es ihren Eltern. Farben, Striche, Kreise, ein großes Durcheinander, das ganze Blatt war voll. Mit strahlenden Augen sagte das Mädchen zu seiner Mutter: »Leider hatte Gott nicht Platz auf dem Blatt!« Dieses Mädchen hat es begriffen. Unsere Bilder und Vorstellungen werden Gott nie und nimmer gerecht, denn unsere Vorstellungskraft ist zu begrenzt, unser Verständnis zu klein und unsere Intelligenz zu reduziert, um Gott vollständig wahrnehmen zu können. Gott ist immer viel, viel grösser. Er ist der Anfang und das Ende, der Schöpfer des Universums und von allem Leben.

Darum möchte ich dich heute ermutigen, nie zu vergessen, dass dieser unfassbare, große und mächtige Gott dich erschaffen und ausgestattet hat mit allem, was du brauchst für dein bestes Leben. Ehre Gott, bete ihn an, mache ihn durch deinen Glauben groß und vergiss nie, er macht keine Wunder gleich. Immer wieder will er dich mit einem neuen Wunder, neuen Möglichkeiten und mit einer neuen Perspektive überraschen und weiterführen. Bete ihn an, nur ihn, und gib ihm immer wieder jegliche Ehre für alles, was du bist, kannst und hast.

»Du sollst dir kein Götzenbild anfertigen von etwas, das im Himmel, auf der Erde oder im Wasser unter der Erde ist. Du sollst sie weder verehren noch dich vor ihnen zu Boden werfen, denn ich, der HERR, dein Gott, bin ein eifersüchtiger Gott!« 2. Mose 20,4-5