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admin

RISE UP: GEWICHTE GOTT

By Allgemein

Da sagte der Engel zu ihr: „Du brauchst dich nicht zu fürchten, Maria, denn du hast Gnade bei Gott gefunden. Du wirst schwanger werden und einen Sohn zur Welt bringen; dem sollst du den Namen Jesus geben. … Da sagte Maria: „Ich bin die Dienerin des Herrn. Was du gesagt hast, soll mit mir geschehen.“ Hierauf verliess sie der Engel. Lukas 1, 30-31&38

Als Maria dem Engel begegnete, war sie eine junge unverheiratete Frau. Der Engel sagte ihr, dass Gott sie begünstigt hat und sie seinen Sohn zur Welt bringen wird. Maria schaute den Engel an und sagte nur: „Ich bin aber noch unverheiratet – wie soll das gehen?“ Darauf erklärte ihr der Engel, dass dieser Part der Heilige Geist übernehmen und sie als Jungfrau schwanger werden würde. Als Jungfrau!! Ja, du hast richtig gelesen. Eine unglaubliche Geschichte und ein krasses Wunder, welches Gott hier vollbringt. Doch noch fast unglaublicher finde ich, wie Maria darauf reagierte. Sie sagte quasi nur: „Ok, wenn das der Wille Gottes ist, dass ich einfach so schwanger werden, dann soll dies geschehen.“ Maria zweifelte keine Sekunde daran, dass das Unmögliche passieren würde. Sie glaubte dem Engel und so geschah es.

So ist es auch bei uns. Wenn wir Gott und seine Zusagen mehr gewichten als die Umstände, werden auch wir erleben, wie Wunder geschehen und das Unmögliche möglich wird. Löse dich von allen Ausreden, die dir sagen, dass es jetzt vorbei ist, Gott dich vergessen hat und deine Wünsche zu gross und zu unmöglich für ihn sind. Gewichte stattdessen wieder seine Versprechen, die er dir gegeben und in dich hineingelegt hat. Interessant ist, dass Gott das Wunder bei Maria tat, ohne dass er ihr noch einen Mann gegeben hat. Dies sagt uns, dass wir nicht andere Menschen brauchen, um zu sehen und zu erleben wie Gott seine Verheissungen über unserem Leben wahr werden lässt. Er kann Menschen brauchen, aber es geht auch ohne. Gottes Versprechen für dich sind nicht abhängig von anderen, von Positionen oder finanziellen Möglichkeiten. Wenn Gott dir etwas zugesagt hat, dann wird es wahr werden, weil du Gott kennst und er dich. Er kann und wird das Wunder tun. Es liegt alles in seiner Hand. Dazu braucht er keine Bank, keine Medizin oder aussergewöhnliche Ressourcen. Gott kann das Wunder einfach so tun, weil er es will, so wie er es will. Darum gewichte die Zusagen Gottes mehr als deine Umstände und Möglichkeiten.

Maria glaubte dem Engel, auch wenn das Ganze eher schräg und speziell war mit dem Heiligen Geist und schwanger werden als Jungfrau. Und trotzdem stellte sie die Kraft Gottes nicht in Frage! Stelle auch du die Möglichkeiten Gottes nicht in Frage, gewichte seine Zusagen, halte an ihnen fest und dann wirst auch du staunen und sehen wie das Unmögliche wieder möglich wird in deinem Leben.

LEADERSHIP – WAS IST MEINE ANTWORT?

By Leadership

„Es gibt dieses Wort des in der Branche fast schon legendären Disney-Managers Michael Eisner über die Zukunftsperspektiven eines Freizeitparks: „Grow or die“, „Wachse oder sterbe“. Mit dieser Strategie hat Eisner den Disney Konzern aus der Krise geführt, und sie gilt auch für das Ruster Unternehmen. Um wachsen zu können dabei den Bestand eines Parks so zu erhalten, wie ihn die Besucher kennen, sind bereits hohe Investitionen notwendig. Um ihn auch in Zukunft erhalten zu können, müssen immer neue Attraktionen her.“ Benno Stieber, aus: Roland Mack, Herr der Achterbahnen

Ich liebe den Europapark. Jedes Mal wenn ich diesen Park besuche, begeistert mich das Herz der Mitarbeiter, die Liebe im Detail, die neuen Innovationen und die Qualität dieses Parks. Der Europapark in Rust ist für mich immer wieder ein Ort der Inspiration und ein Ort, wo ich träumen und abschalten kann. Beim letzten Besuch fand ich eine Biographie von Roland Mack, dem Sohn des Europaparkgründers. Er führt heute den Park. Dank Roland Mack wurde der Park nach der Gründung zu dem, was er heute ist: Ein Park, der immer noch neue Innovationen hervorbringt, der nie stehengeblieben ist und immer wieder von Neuem die Menschen begeistern kann. Als ich mich mit dieser Biographie auseinandersetzte und mich immer wieder an all die genialen Erlebnisse im Europapark erinnerte, realisierte ich: Genau so sollte Kirche sein! Auch Kirche sollte ein Ort sein, wo wir immer wieder von Neuem begeistert werden, wo Innovation immer wieder Platz hat, ein Ort, wo wir nie stehengeblieben sind und wo wir unterwegs bleiben. Ein Ort, wo wir dran bleiben und nicht aufhören, uns immer wieder zu fragen wie muss Kirche sein, dass wir die Menschen von Heute erreichen und mit der guten Botschaft der Bibel begeistern können.

Warum ist es so wichtig, dass auch wir in Organisationen, Kirchen, Unternehmen oder was wir sonst leiten nicht stehenbleiben und uns immer wieder hinterfragen lassen? Warum sollen wir dran bleiben und immer wieder innovativ sein? Kirchen verlieren im Durchschnitt jedes Jahr 10% ihrer Besucher – habe ich mir sagen lassen. Das bedeutet, dass wenn wir schon nur den Gleichstand behalten wollen, wir jedes Jahr ein Wachstum von mindestens 10% haben müssen, wenn nicht, werden wir langsam von der Bildfläche verschwinden. Dies führt mich zu einem Gespräch, welches ich kürzlich mit einem Pfarrkollegen hatte. Wir diskutierten so über die Herausforderungen in den Freikirchen und auch die verschiedenen christlichen Strömungen. Im Gespräch kamen zum Schluss, dass wenn wir als Kirchen nichts mehr Neues machen, bewegen oder unternehmen, nicht auf den Puls der Zeit und die Fragen der Gegenwart reagieren, viele Kirchen in den nächsten zehn Jahren von der Bildfläche – zumindest von ihrem Einfluss her – verschwinden werden. Wir schauten uns an und sagten zueinander, statt uns weiter über die Herausforderungen der Zukunft zu unterhalten, reden wir lieber darüber, was denn unsere Antwort auf all die Strömungen, Fragen und Nöte der Gesellschaft ist!

Ja, was ist unsere Antwort? Ich denke, echte und wahre Leiterschaft sucht nach Antworten. Wenn Leiter Herausforderungen erleben, bleiben sie nicht stehen, sie beklagen sich nicht, sondern suchen Antworten. Denn Leiter wissen, hinter jeder Herausforderung wartet eine Lösung. Wir als Kirche haben uns entschieden, immer wieder die Lösung zu suchen. Dran zu bleiben und dem Stillstand in unserem Leben, in unserer Organisation und unseren Aufgaben keinen Raum zu geben. Denn Stillstand ist der Tod für jedes Leben, für jede Unternehmung oder Kirche. Durch das Stehenbleiben und sich Ausruhen auf den Lorbeeren des letzten Erfolges ist schon manche innovative Idee, neue Bewegung und Kirche nach und nach von der Bildfläche wieder verschwunden. Wir geraten so schnell wieder in Vergessenheit und verlieren Kraft und schlussendlich auch unseren Einfluss. Doch Gott möchte uns Einfluss schenken, er möchte mit uns zusammen Spuren auf dieser Welt hinterlassen. Deshalb dürfen wir nicht stehenbleiben und ich möchte dich ermutigen, statt dich zu beklagen, statt dich über den Puls der Zeit zu empören, steh auf und finde eine Antwort auf deine Herausforderung.

Dies sehen wir auch so schön in der Geschichte von Josua. Josua, ein Mann aus der Bibel, hatte einen klaren Auftrag von Gott. Er sollte zusammen mit dem Volk Gottes das von Gott verheißene Land einnehmen. Gott schenkte ihnen den Sieg in der ersten Stadt. Doch der Sieg war an eine klare Bedingung geknüpft: Alles, was sie in der ersten Stadt einnahmen, gehörte Gott. Doch einer von Josuas Männern missachtete diese Anweisung und behielt etwas für sich. Als Konsequenz davon zog Gott sich von seinem Volk zurück und bei der nächsten Stadt verloren sie den Kampf. Josua fiel in eine tiefe Krise und klagte Gott an. Dann lesen wir, wie Gott ihm antwortete:

Da sagte der Herr zu Josua: „Steh auf! Warum liegst du vor mir auf deinem Gesicht? Die Israeliten haben gesündigt und meinen Bund gebrochen, den ich ihnen geboten habe! Josua 7, 10&11

Josua steh auf! Es hat einen Grund, warum Gott sich zurückgezogen hat. Josua, finde die Antwort! Statt uns zu beklagen, aufzugeben, stehenzubleiben oder uns auf unserem Erfolg niederzulassen, sollten auch wir immer wieder aufstehen. Dran bleiben und die Antwort auf unsere nächste Herausforderung suchen. Gott wird sie uns zeigen. Bleiben wir dran als Leiter, suchen die nächste Innovation, die nächste Idee, die nächste Lösung, und wir werden erleben und sehen, wie wir die Antwort finden. Dies wird uns weiterführen, wird uns am Leben halten und unsere Kirche, unsere Firma oder unser Umfeld wieder attraktiv machen. Wir werden unsere Anziehungskraft wieder finden und wenn wir dran bleiben, neuen Ideen Leben einhauchen und immer wieder den Puls der Zeit finden, werden wir auch noch in zehn Jahren unsere „Daseinsberechtigung“ haben und nicht von der Bildfläche verschwunden sein. Ich wünsche dir immer wieder den Mut, dich deinen Fragen, Ängsten und Nöten zu stellen. Ich wünsche dir die Weisheit Gottes in all dem, und dass du mit unserem Gott zusammen die Antwort finden kannst. Du wirst, weil du nicht stehengeblieben bist!

 

NR. 8 – VERSCHLIESSE DEIN HERZ GEGENÜBER DER EIFERSUCHT

By Allgemein

„Und von da an war Saul eifersüchtig auf David. Am nächsten Tag wurde Saul von einem bösen Geist Gottes befallen, sodass er wie ein Wahnsinniger in seinem Haus tobte.“ 1. Samuel 18, 9&10

Eifersucht klopfte an das Herz von Saul. Er öffnete ihr die Tür und diese Entscheidung hatte gewaltige Konsequenzen für sein Leben. Gott zog sich quasi aus seinem Leben zurück und Saul lief wie ein Wahnsinniger umher. Ich denke dies ist ein gutes Bild für Menschen, die der Eifersucht die Tür öffnen. Menschen, die diesem geistlichen Virus Raum geben, verlieren nach und nach die Freude am Leben, ihre Nähe zu Gott und die Sicht auf das Gute in ihrem Leben. Somit sehen sie die Wunder und den Segen Gottes nicht mehr und leben ein sehr einsames und dunkles Leben.

Doch von wo kommt die Eifersucht? Meiner Meinung nach hat sie zwei Ursachen:

  1. Eifersucht kommt und gewinnt Raum, wenn wir nicht mehr zufrieden sind mit dem, was wir haben! Gott hat jedem von uns Gaben, Talente, Träume und Ideen anvertraut. Gott hat jeden mit Möglichkeiten gesegnet und jeder hat das Potenzial in sich, sich selber und die Welt um sich herum positiv zu prägen, zu verändern und Spuren zu hinterlassen. Doch so oft sind wir in der Gefahr, uns zu vergleichen statt uns an dem zu freuen, was Gott uns gegeben. Wir denken, wenn ich doch nur dies hätte oder über jene Möglichkeiten verfügen würde, wenn ich doch nur auch so gesegnet wäre usw. und schon haben wir unser Herz einen kleinen Spalt geöffnet für die Eifersucht. Und wenn wir nicht aufpassen, verlieren wir nach und nach und die Eifersucht gewinnt an Boden in unserem Leben.
  2. Eifersucht kommt und gewinnt Raum, wenn wir unfair behandelt werden. Jeder von uns erlebt Momente, in denen wir ungerecht behandelt, übergangen oder hintergangen werden. Solche Momente hinterlassen Spuren bei uns. Doch wenn wir uns den Gefühlen, die daraus entstehen, ergeben und uns nicht dagegen wehren und vergeben, wird uns die Eifersucht einnehmen.

Ich denke, wir sollten uns immer wieder entscheiden so zu leben wie David. David hätte x Gründe gehabt, der Eifersucht Raum zu geben. Als Hirte auf dem Feld und auch als Heerführer des Königs wurde er immer wieder betrogen oder ungerecht behandelt. Trotzdem öffnete er sein Herz nie für die Eifersucht. David entschied sich für die Dankbarkeit, für die Treue im Jetzt und gab weiterhin sein Bestes im Wissen darum, dass Gott für ihn sorgt. Und egal was alles gegen ihn zu sein schien – Gott war für ihn und verwandelte jede Ungerechtigkeit in einen Segen für ihn. So ist es auch bei uns. Wenn wir uns an Gott festhalten und ihm vertrauen, wird er uns immer wieder weiterführen und uns mit neuem Segen überraschen. Darum, verschließe dein Herz immer wieder gegenüber den Gedanken und Gefühlen der Eifersucht, suche stattdessen das Gute in deinem Leben, fokussiere dich auf das, was Gott tut, bleibe dankbar und schütze dein Herz. Und du wirst staunen, was Gott durch deine Entscheidung für ihn noch alles aus deinem Leben herausholen wird.

NR. 8 – FINDE EIN JA ZU DEINEM FELD

By Allgemein

„Mach dir keine Sorgen mehr“, sagte David zu Saul. „Ich werde mit diesem Philister kämpfen!“ 1. Samuel 17, 32

David, ein Teenager, geht zu Saul, dem König von Israel und sagt quasi: „Easy mein König, ich werde diesen Philister Goliath erledigen. Das ist für mich kein Problem, das kommt schon gut, mach dir keine Sorgen mehr!“ Unglaublich… Ein junger Mann sagt dies zu seinem König. Man könnte das auch „jugendlicher Leichtsinn“ nennen. Aber David war ein Mann, der über einen tiefen Glauben und eine unglaubliche Selbstsicherheit verfügte. Von wo nimmt er diese? Ich denke, die Antwort finden wir wieder auf dem Feld. In der Zeit als David noch als Hirte tätig gewesen ist. David, alleingelassen, verstoßen und vergessen hütete er die Schafe seines Vaters auf dem Feld. In dieser Zeit erlebte er einige Male, wie ein Bär oder ein Löwe ein Schaf des Vaters reißen möchte, doch David kämpfte für die Schafe. Für Schafe, die nicht einmal ihm gehörten, war er bereit, sein Leben zu geben. Er packte den Löwen bei der Mähne, er schlug den Bären mit seinen Händen in die Flucht oder packte seine Schleuder, um die wilden Tiere mit seinen Wurfkünsten wegzujagen. Genau in dieser Zeit trainierte ihn Gott. David fand sein Ja zu seinem Ort. Er sah das Feld als den Ort seiner Bestimmung und nicht als den Ort seines Fluches. Trotz all der Einsamkeit und der Ungerechtigkeit, die er erfahren musste, blieb er positiv, nutzte die Zeit und gab sein Bestes. Seine Karriere als zukünftiger König startete auf dem Feld bei den Schafen seines Vaters.

Ich denke, so ist es auch bei uns. Wenn wir ein Ja finden zu dem Ort, wo wir sind, kann Gott uns trainieren. Gott bereitet uns für den nächsten Segen vor, so dass wir die Goliaths in unserem Leben auch besiegen können. Darum ermutige ich dich, behalte eine positive Haltung, auch wenn dich deine Situation herausfordert. Suche immer wieder etwas, wofür du Gott danken kannst, auch wenn alles gegen dich zu sein scheint. Nutze die Gelegenheiten, die sich dir heute bieten, statt auf die großen Wunder zu warten. Diene den Menschen, die dir heute begegnen, statt den Moment abzupassen, wo du endlich der Welt zeigen kannst, wie gut du bist. Heute, an deinem Ort, wo du dich eventuell sogar verlassen und einsam fühlst, will Gott dich für deine zukünftigen Orte des Segens vorbereiten. Finde ein Ja zu deinem Ort, wo du heute bist und Gott wird dir neuen Mut, neue Selbstsicherheit, Freude und einen tiefen Frieden schenken. Zudem findest du dadurch die Sicherheit und Gewissheit, dass Gott einen Plan für dein Leben hat und dass neue Orte des Segens und des Durchbruchs auf dich warten.

BIBLESTUDY: DARUM

By Biblestudy

„Gott hat mich zum Apostel berufen und dazu bestimmt seine Botschaft bekannt zu machen, die er schon vor langer Zeit durch seine Propheten in der Heiligen Schrift angekündigt hatte. Es handelt sich um das Evangelium von seinem Sohn. Dieser stammt seiner irdischen Herkunft nach von David ab, und nachdem er von den Toten auferstanden ist, ist ihm – wie es das Wirken des Heiligen Geistes zeigt – die Macht gegeben worden, die ihm als dem Sohn Gottes zukommt. … Darum gilt mein Auftrag auch euch in Rom, euch, die ihr von Jesus Christus berufen seid. Ihr seid von Gott geliebt, ihr seid berufen und ihr gehört zu seinem heiligen Volk!“ Aus Römer 1, 1-7

Römer 1,1-7: Du und ich, wir alle sind von Gott dazu bestimmt, seine Botschaft der Liebe zu verkünden. Wenn wir die Bibel studieren und lesen, sehen wir, dass JEDER dazu berufen ist, mitzuhelfen, die Botschaft Gottes – auch das Evangelium genannt – zu den Menschen zu bringen. Ist das nicht gewaltig? Wir, du und ich, dürfen mithelfen, die Liebe Gottes, seine Gunst, seine Gedanken und Pläne für jeden Einzelnen zu den Menschen zu bringen. Geht hinaus, zusammen, im WIR als Kirche, als heiliges Volk und bringt zusammen die Botschaft Gottes zu den Menschen. Dies führt Paulus unter anderem auch so schön in seinem Brief an die Epheser aus:

„Sie (die Leiter der Gemeinde) haben die Aufgabe, diejenigen, die zu Gottes heiligem Volk gehören, für ihren Dienst auszurüsten, damit die Gemeinde, der Leib von Christus, aufgebaut wird.“ Epheser 4, 12

Weiter ist es Paulus wichtig zu betonen, dass Jesus von David abstammt, einem König aus dem Alten Testament. David wird auch als der Mann erwähnt, der nah am Herzen Gottes ist. David war aber auch ein König voller Fehler. Ehebruch, Lügen und Mord prägten unter anderem seine Karriere. Trotzdem wird er an mehren Stellen im neuen Testament erwähnt, wenn es um Jesus und dessen Stammbaum geht. WARUM? David, ein zwielichtiger Mann, und doch hat er es in das Neue Testament, in die Geschichte von Jesus geschafft. Ich denke, die Antwort auf diese Frage finden wir im Herz von David. David hat es immer wieder geschafft, trotz seinen Herausforderungen, seinen Fehlern, seinen Zweifeln und Ängsten Gott zu suchen, ihn weiterhin anzubeten und zu ehren. Paulus ist diese Abstammung wichtig, er erwähnt sie im Römerbrief. Er sagt damit, Jesus hat in seinem Stammbaum einen Sünder, der jedoch immer wieder Gott suchte. So sagt Paulus auch zu dir und mir, auch wir Sünder können uns in die Linie von Jesus einreihen, nicht weil wir ab sofort ein perfektes Leben führen, sondern weil wir…

  1. …uns entschieden haben, trotz allem zu glauben.
  2. …uns entschieden haben, an der Gnade Gottes festzuhalten.
  3. …uns jeden Tag von Neuem entscheiden, uns von Gott durch seinen Geist leiten zu lassen.

Auch wir dürfen und sollen Gott anbeten, aus der Gnade und unserem Glauben heraus, dass Gott trotz allem, trotz unseren Fragen, unseren Fehlern, unseren Zweifeln, unserem Versagen und unseren Ängsten, einen Plan hat und uns nie aufgeben wird. Der Schlüssel um Gott zu finden und ihn immer wieder zu erleben, liegt nicht in unserer Leistung, sondern in unserer Anbetung. Dies ist eigentlich auch das Kernthema des ganzen Römerbriefes: Gott ehren und ihn anbeten trotz allem! Dies wird uns im ganze Römerbrief immer wieder begegnen. DARUM, egal wo wir stehen und ob wir alles begriffen und umgesetzt haben, was wir eigentlich sollten, können wir Zeugen von der Liebe Gottes sein, weil wir selber total abhängig sind von seiner Liebe und Gnade (Vers 6). DARUM kann jeder von uns aus der Haltung der Anbetung heraus die Vergebung, Gnade und Liebe Gottes zu den Menschen bringen. DARUM sind wir berufen, die Botschaft mit anderen zu teilen. Denn wir alle…

  1. …sind geliebt.
  2. …sind berufen.
  3. …gehören zu Gottes Volk, seiner Kirche und seine DNA ist in jedem von uns – ausgelöst durch den Glauben an ihn und seiner Gnade für uns.

Römer 1, 8-15: Wenn wir dies als Kirche beginnen zu begreifen, nie vergessen und uns immer wieder danach ausrichten, dass JEDER berufen ist ein Teil von etwas Großem zu sein, Teil einer Kirche, die den Auftrag hat und lebt, Menschen mit der Liebe und Gnade Gottes zu erreichen, dann hat dies Auswirkungen. Dies sehen wir zum Beispiel so schön bei der ersten Gemeinde der Bibel in der Apostelgeschichte:

„Sie priesen Gott bei allem, was sie taten, und standen beim ganzen Volk in hohem Ansehen. Und jeden Tag rettete der Herr weitere Menschen, sodass die Gemeinde immer grösser wurde.“ Apostelgeschichte 2, 47

Eine Kirche, in der die Menschen trotz ihren Fehlern Gott anbeten und die offen ist für alle hat Auswirkung und zieht Leute an. Gott liebt es, wenn wir ihn ehren und anbeten, darum wird er uns neue Türen öffnen, uns segnen und unseren Einfluss als Einzelne aber auch als Kirche vergrößern. Menschen werden von überall her kommen um eine solche Kirche, in der die Menschen nicht Perfektion suchen, sondern Gottes Ehre, zu besuchen und zu erleben. Darum nehmen wir die Gnade Gottes in vollem Umfang in Anspruch, ehren ihn auch wenn alles gegen uns zu sein scheint und hören auch in den größten Herausforderungen nicht auf, Gott anzubeten. So wird seine Kraft unser Leben berühren und unsere Kirche weiterbringen. Der Himmel küsst unser Leben, unseren Alltag und dies begeistert und zieht an.

DARUM – wir sind berufen die Botschafter Gottes zu sein. WIE? Indem wir seine Gnade brauchen, an Gott glauben, ihm vertrauen, ihn anbeten, auf ihn hören, ihn suchen, ihn täglich ehren und ihm durch unsere Dankbarkeit zeigen, dass Gott uns wichtig ist. DARUM werden wir Gottes Botschafter sein, nicht weil wir in erster Linie große Taten vollbringen, lange Gebete beten oder geniale Kommunikatoren des Evangeliums sind, sondern weil wir Gott trotz allem immer wieder die Ehre geben, an ihm festhalten und ihn anbeten!

„Als Erstes möchte ich meinem Gott durch Jesus Christus für euch alle danken, denn in der ganzen Welt spricht man von eurem Glauben.“ Römer 1, 8