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STÄRKER ALS DU DENKST – LASS DICH NICHT ABLENKEN

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Entscheide dich immer wieder, dich nicht abzulenken lassen von all den negativen Dingen, die dir in deinem Alltag begegnen.

Gott hält jeden Tag von neuem seinen Segen für uns bereit. Doch Menschen, Umstände und negative Gedanken wollen uns von diesem Segen ablenken, so dass wir all das Gute, das Gott uns schenken möchte, verpassen.

Kommen negative Gedanken, die dir einflüstern, dass du den Segen nicht verdient hast, dass deine Situation nicht gut ausgehen wird oder dass deine Probleme unlösbar sind, sage zu ihnen: »Stopp, ihr habt hier nichts zu suchen. Ich bin auf einer Mission. Und die heißt: Entdecken, was Gott für mich bereithält! Ich lasse mich nicht ausbremsen, ablenken oder vom Segen wegbringen.« Wenn du herausfordernde Situationen erlebst, dein Zug Verspätung hat, du eine unerwartete Rechnung erhältst, lass dir die Freude nicht rauben und sage: »Egal, was sich mir in den Weg stellt, ich lasse mir die Hoffnung, die Freude und den Frieden nicht rauben. Die Freude am Herrn ist meine Stärke!« Begegnest du auf dem Weg zur Kirche Menschen, die dir den neusten Tratsch erzählen wollen, dich in Beschlag nehmen oder dich mit ihrer schlechten Laune anstecken wollen, gehe weiter und sage zu dir selber: »Egal, ich lasse mir die Freude nicht nehmen. Ich bin so was von bereit, heute meinen Gott anzubeten, ihn zu feiern und mich von ihm berühren zu lassen. Gott hat etwas für mich bereit und ich werde es entdecken und aufnehmen.«

Mit unserer erwartungsvollen Haltung sagen wir Gott immer wieder: »Ich bin bereit, Gott. Ich bin bereit für deinen Segen, für dein Reden, für deine Ideen, für deine Führung, für deine Fülle und deine Freude.«

Leider verpassen wir viele Wunder und so viel Segen, den Gott uns geben möchte, nur weil wir uns von unseren Umständen und all dem Negativen um uns herum ablenken lassen und dann den Sorgen, den Umständen und dem Stress mehr Raum in uns geben als den Verheißungen Gottes. Darum, fokussiere dich auf Gott und statt dich ablenken zu lassen, erwarte sein Wirken.

Lehre mich, deinen Willen zu tun, denn du bist mein Gott. Dein guter Geist führe mich auf einem sicheren Weg. Psalm 143,10

STÄRKER ALS DU DENKST – BLEIBE LERNBEREIT

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Gott möchte jeden Tag von Neuem zu uns sprechen und uns begegnen. Die Frage ist: Sind wir offen und bereit, auf Gott zu hören und auf ihn einzugehen?

Die folgende Geschichte eines Geschäftsmannes hat mich dazu motiviert, immer wieder mehr von Gott zu erwarten und mit einer offenen und lernbereiten Haltung durchs Leben zu gehen. Es handelt sich um eine Begebenheit aus der Biografie von Sam Walton. Sam war der Gründer einer der größten Supermarktketten in den Staaten. Eines Tages besuchte er mit einem Leiter seiner Firma einen Supermarkt der Konkurrenz. Sie trennten sich beim Eingang und jeder ging während mehr als eine Stunde alleine durch den Laden, um ihn zu inspizieren. Als sie sich wieder trafen, fragte Sam den Leiter: »Und? Was hast du gesehen?« Dieser gab zur Antwort: »Vor dieser Konkurrenz brauchen wir uns nicht zu fürchten. Der Fußboden glänzt nicht so wie bei uns, das Personal ist nicht so freundlich wie unseres und auch das Licht und die ganze Atmosphäre sind längst nicht so gut wie bei uns.« Doch Sam schaute ihn mit einem Leuchten in den Augen an und fragte ihn: »Warst du in der Damenwäscheabteilung? Hast du die Regale dort gesehen? Genau solche Regale brauchen wir auch, die sind viel besser und schöner als unsere. Geh schnell dorthin und finde heraus, von wo sie diese haben!«

Sam Walton war ein Mann, der immer bereit war, zu lernen. Er schaute bei den anderen nie darauf, was nicht gut lief oder was sie falsch machten. Egal in welchen Laden er ging, er trug er immer ein Notizbuch bei sich, um darin aufzuschreiben, was er von den anderen Läden lernen konnte. Ich las in seiner Biografie, dass es sogar hie und da vorkam, dass er das Gespräch mit den Angestellten dieser Läden suchte, um sie zu fragen, warum sie dort arbeiten würden, was ihnen am besten an ihrem Arbeitgeber gefiele und was aus ihrer Sicht die Stärken des Ladens seien.

Sam Walton wurde zu einem Vorbild für mich, weil er, egal wohin er ging, immer bereit, war zu lernen. Ich denke, im Glauben und Unterwegssein mit Gott sollten wir es genauso machen. Jeden Tag dürfen wir mit einer Erwartungshaltung starten und zu uns sagen: »Heute ist ein guter Tag! Es ist der Tag, den der Herr gemacht hat und ich bin offen und bereit, all die Wunder und all den Segen zu entdecken und auszuleben.« Jeden Sonntag sollten wir mit einer offenen und lernbereiten Haltung in den Gottesdienst kommen und zu uns sagen: »Heute ist der Tag, an dem ich Gott anbete, ihn ehre, ihn feiere und Gott wird zu mir reden, mir etwas aufzeigen, mich ermutigen und mich weiterführen. Ich bin so was von bereit, mich von Gott berühren zu lassen!« Ich möchte dich ermutigen, bleib lernbereit und erwarte täglich von neuem, dass Gott dir begegnen und dich weiterführen möchte.

»Ich will dich unterweisen und dir den Weg zeigen, den du gehen sollst. Ich will dich beraten und immer meinen Blick auf dich richten.« Psalm 32,8

STÄRKER ALS DU DENKST – NEVER, NEVER, NEVER GIVE UP

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Gib auch in Zeiten des Wartens nie auf. Der Segen wird kommen, die Heilung wartet auf dich, das nächste Wunder ist schon auf dem Weg zu dir, wenn du den Glauben daran nicht aufgibst.   

Ich erinnere mich noch gut, wie wir vor über 20 Jahren unsere Kirche gegründet haben. Ich hörte damals ein Teaching über Winston Churchill. Man erzählte mir, dass dieser an einer Rede, die er vor vielen Offizieren im 2. Weltkrieg hielt, bleibende Spuren hinterlassen hatte. Er betrat die Bühne und die Offiziere waren bereit, die Ermutigungen und Tipps von ihrem Premierminister zu hören. Die Rede sollte die Offiziere motivieren, in den Krieg gegen Nazideutschland zu ziehen und dort siegreich zu sein. Doch statt dass er eine lange Rede hielt, stellte er sich vor die Offiziere, schaute in die Menge und sagte einfach laut und deutlich: »Never, never, never give up!« Dann verließ er die Bühne wieder. Das war‘s. Und es reichte. Als ich diese Geschichte damals hörte, sagte ich zu mir selber: »Egal, was kommen mag, egal, wer alles gegen uns sein wird, egal, gegen welche Umstände wir kämpfen werden, wir werden nie, nie, nie aufgeben. Wir werden es durchziehen!«

Das ist Glaube. Menschen, die einen Unterschied mit ihrem Leben bewirken, haben es nicht einfacher, sie kämpfen nicht weniger, sind nicht privilegierter oder verfügen immer über mehr Ressourcen und Möglichkeiten. Nein, Menschen, die positive Spuren auf dieser Erde hinterlassen, haben Glauben. Sie glauben daran, dass Gott das Unmögliche möglich machen kann. Sie glauben daran, dass sie alles, was sich ihnen in den Weg stellt, erfolgreich überwinden werden. Sie glauben daran, dass sie – auch wenn alles gegen sie zu sein scheint – ein Kind Gottes sind und Gott zur richtigen Zeit eine neue Türe öffnen wird. Zusammengefasst: Sie glauben und sie geben nie auf!

Doch leider warten so viele Menschen auf das Wunder. Sie warten auf eine Berührung Gottes, sie warten auf einen Durchbruch, sie warten. Statt aktiv zu werden, zu glauben und Schritte Richtung Verheißung zu machen, warten sie und haben aufgehört, zu glauben. Ich möchte dich heute ermutigen, werde wieder aktiv, geh wieder auf Gott zu, suche wieder seine Versprechen, die tief in deinem Herzen verankert sind. Und statt zu resignieren, sage zu dir selber: »Ich weiß, dass eines Tages Heilung kommen wird. Eines Tages werde ich gesund sein. Ich weiß, dass die richtige Person auf mich wartet. Ich weiß, dass Gott beenden wird, was er mit mir begonnen hat. Ich halte an den Zusagen Gottes fest und werde nicht aufgeben.«

Was ist denn der Glaube? Er ist ein Rechnen mit der Erfüllung dessen, worauf man hofft, ein Überzeugtsein von der Wirklichkeit unsichtbarer Dinge. Weil unsere Vorfahren diesen Glauben hatten, stellt Gott ihnen in der Schrift ein gutes Zeugnis aus. Hebräer 11,1–2

STÄRKER ALS DU DENKST – DEIN GLAUBE IST DER SCHLÜSSEL

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Mit einem Schlüssel können wir Türen öffnen und haben Zugang zu Gebäuden und Räumen. Ebenso haben wir einen geistlichen Schlüssel, der uns Zugang zu neuem Segen und neuen Möglichkeiten gibt. Dieser Schlüssel ist unser Glaube.

Auf jeden von uns warten neuer Segen, neue Möglichkeiten, Heilungen, Durchbrüche und Wunder, die Gott tun möchte. Doch ohne unseren Glauben kann sich die Verheißung, egal wie groß sie ist, nicht entfalten in unserem Leben. Wir brauchen Glauben, immer und immer wieder. Denn nur unser Glaube aktiviert all den Segen, bringt all die Wunder in unser Leben und setzt Heilung und neue Durchbrüche frei. Nur unser Glaube lässt Träume wahr werden und bringt uns an Orte in unserem Leben, die wir uns nie hätten vorstellen können. Dein und mein Glaube ist der Schlüssel, der all das Gute und Geniale, das Gott uns geben möchte, aktiviert und freisetzt.

Dies sehen wir auch so schön in der folgenden Geschichte aus der Bibel. Es geht um eine Frau, die schon seit 12 Jahren gegen eine schwere Blutkrankheit kämpfte. All ihre Besuche bei Ärzten brachten keinen Erfolg. Die Krankheit schwächte sie, bremste sie aus und erforderte viel Kraft und Durchhaltewillen. Eines Tages hörte sie, dass Jesus in ihre Stadt kommen würde und sie entschloss sich, ihn aufzusuchen und ihn um ein Heilungswunder zu bitten. Sie sagte zu sich selber: »Wenn Jesus schon so viele Menschen heilen konnte, dann kann er auch mich heilen.«

Sie hätte stattdessen auch sagen können: »Das Leben ist nicht fair! Warum ich? Warum muss ich seit 12 Jahren diese Krankheit mit mir herumtragen? Wenn es einen Gott gäbe, dann wäre ich doch nicht krank. Ich wende mich sicher nicht an Jesus.« Doch statt zu resignieren, aufzugeben, Gott und das Leben anzuklagen, machte sie sich auf, um Jesus zu begegnen. Dies war gar nicht so einfach! Denn rund um Jesus war eine riesige Menschenmenge und es war der Frau fast nicht möglich, zu ihm zu gelangen. Und trotzdem ließ sie sich nicht ausbremsen und kämpfte sich durch die Menge, nur um Jesus zu berühren. Sie sagte sich: »Auch wenn ich nur sein Gewand berühre, wird das reichen und ich werde geheilt!«

Das ist Glaube. Die Frau gab trotz negativen Stimmen, trotz einer großen Menschenmenge, die sich ihr in den Weg stellte und trotz ihrer Schwachheit und Krankheit nicht auf und wollte einfach Jesus berühren, weil sie glaubte, dass diese Berührung sie heilen würde. Und genau so war es auch – die Frau wurde geheilt. Wie sieht es bei uns aus? Sind wir nicht manchmal in Gefahr, zu früh aufzugeben? Statt nach Jesus und dem Wunder zu greifen, lassen wir uns ausbremsen und geben uns passiv der Situation hin. Ich möchte dich heute ermutigen: Warte nicht mehr ab! – Geh! Mach Schritte auf Jesus zu, gib deine Träume und Verheißungen nicht auf und kämpfe dich durch deine »Menschenmenge«. So wirst du erleben, wie Gott dir von Neuem begegnen wird und dein Denken und Erwartungen weit übertreffen wird.

Nun drängte sie sich in der Menge von hinten an ihn heran und berührte sein Gewand, denn sie sagte sich: »Wenn ich auch nur sein Gewand berühre, werde ich gesund.« Und wirklich, im selben Augenblick hörte ihre Blutung auf, und sie spürte, dass sie von ihrem Leiden geheilt war. Im selben Augenblick merkte auch Jesus, dass eine Kraft von ihm ausgegangen war. Er drehte sich um und fragte die Leute: »Wer hat mein Gewand berührt?« Markus 5,28-30

STÄRKER ALS DU DENKST – VERMISCHE GOTTES VERHEISSUNG MIT GLAUBEN

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Vermische Gottes Zusagen mit Glauben. So kommst du zum Fliegen und wirst trotz Herausforderungen und Widerständen dein Ziel erreichen.  

Gottes Verheißung mit Glauben vermischt hat auch ein Mann aus der Bibel, Paulus. Paulus war als Gefangener auf einem Schiff unterwegs nach Rom. Sein Ziel war es, sich dem römischen Kaiser im Gericht zu stellen und sich so der Verurteilung durch die Juden zu entziehen. Auf dem Weg nach Rom kam ein gewaltiger Sturm auf und das Schiff war kurz davor zu sinken. Die Schiffsmannschaft wollte aufgeben und sich dem sicheren Tod auf der See hingeben. Doch inmitten dieses Sturmes begegnete Paulus ein Engel und darauf trat er – als Gefangener – vor die Mannschaft des Schiffes und erklärte ihnen voller Überzeugung, dass sie sich keine Sorgen machen müssen. Gott sei ihm begegnet und habe ihm gesagt, dass sie alle den Sturm überleben würden. Paulus hatte der Verheißung, die er von Gott erhalten hatte, Glauben geschenkt. Dieser Glaube war so stark, dass Paulus die ganze Mannschaft inmitten des Sturmes ermutigen und ihnen neue Hoffnung zusprechen konnte. Er hätte auch sagen können: »Gott, du siehst schon, dass es unglaublich stürmt. Ich denke, du irrst dich, wir werden nie mehr Land sehen. Wir werden alle ertrinken, es gibt keinen Ausweg.« Doch Paulus ließ sich nicht von seinen Umständen leiten. Er schaute auf Gott und so fand er neuen Glauben, um an seiner Verheißung festzuhalten. Daraus schöpfte er Mut, um voller Überzeugung vor die gesamte Mannschaft zu treten und ihnen Hoffnung zuzusprechen.

Ich habe schon viele Menschen mit unglaublichen Verheißungen, Potential und Talenten kennengelernt. Menschen, bei denen man merkt, dass sie eine große Bestimmung haben und man es kaum erwarten kann, zu sehen, wie Gott mit ihnen Dinge bewegt und Geschichte schreibt. Doch dann geschah einfach nichts. Warum? Weil sie die Verheißung nicht mit ihrem Glauben gemixt haben. Sie haben es entweder ohne Gott versucht und nur ein Zehntel davon erreicht, was möglich gewesen wäre, oder sie haben aufgrund von Schicksalsschlägen, Herausforderungen oder Nöten aufgegeben. Darum möchte ich dich heute ermutigen, mach es wie Paulus und mixe immer wieder Glauben in deine Verheißung hinein. So wirst auch du dein Ziel erreichen.

»Doch jetzt bitte ich euch eindringlich: Gebt nicht auf! Keiner von uns wird umkommen, nur das Schiff ist verloren. In der letzten Nacht stand neben mir ein Engel des Gottes, dem ich gehöre und dem ich diene. Er sagte: ›Fürchte dich nicht, Paulus. Du wirst vor den Kaiser gebracht werden, so hat Gott es bestimmt, und auch alle anderen auf dem Schiff wird Gott deinetwegen am Leben lassen.‹ Deshalb habt keine Angst! Ich vertraue Gott. Es wird sich erfüllen, was er mir gesagt hat. Wir werden auf einer Insel stranden.« Apostelgeschichte 27,22–26

STÄRKER ALS DU DENKST – DU WIRST DEIN ZIEL ERREICHEN

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Jeder von uns wird mit einer Bestimmung geboren. Gott hat in jeden von uns Potential, Ideen und Träume hineingelegt. Mit ihm zusammen werden wir unser Ziel erreichen.

Wir alle tragen Träume, Ziele, Verheißungen und Zusagen in uns, von denen wir wissen, dass Gott sie uns geschenkt hat. Wir starten unsere Reise mit Gott, direkt aufs Ziel zu. Doch früher oder später begegnen wir alle unerwarteten Herausforderungen und erleben Schweres. Wir verlieren geliebte Menschen, wir werden von einer Krankheit überrascht, eine Beziehung geht in Brüche oder wir kommen wegen einer Not in unserem Leben nicht mehr weiter. In solchen Situationen ist es naheliegend, all die Zusagen und Träume aufzugeben. Wenn wir es jedoch schaffen, mit Gott dran zu bleiben, werden wir immer wieder erleben, wie er zu Ende bringt, was er mit uns gestartet hat. Dies braucht Glaube, Durchhaltewillen, Selbstvertrauen und Vertrauen in Gott und seinen Plan für uns. Doch auch wenn Menschen, Umstände und negative Einflüsse gegen uns kämpfen, werden wir mit Gott zusammen unser Ziel erreichen.

Es kann sein, dass du dich in einer Herausforderung in deiner Gesundheit, in deiner Ehe oder in deinen Finanzen befindest und alles in oder um dich herum schreit: »Gib besser auf! Die Berge sind zu groß!« Doch wenn du still wirst und Gott suchst, hörst du seine feine und leise Stimme, die dir zuruft:

»Du wirst dein Ziel erreichen. Du bist voll auf Kurs. Halte dich einfach an mir fest, denn ich sitze immer noch auf dem Thron und all deine Umstände, die gegen dich zu sein scheinen, werde ich zu deinen Gunsten wenden. Ich kämpfe im Hintergrund für dich. Ich werde dir die richtigen Leute zur richtigen Zeit über den Weg führen und dir die richtigen Türen öffnen.«

Was Gott versprochen hat, wird er auch wahr werden lassen. Darum halte an seinen Zusagen fest und sage zu dir selber: »Ich sehe zwar in all den Stürmen und Nöten keinen Weg mehr, aber ich lasse mich nicht von meinen Umständen ausbremsen. Ich höre auf, mich zu sorgen und erwarte stattdessen wieder, dass Gott mich sieht, dass er mich nicht vergessen hat und dass er zur richtigen Zeit eine Idee hat und mir einen neuen Weg zeigen wird. Ich werde mein Ziel erreichen, ich werde erleben, wie sich Gottes Zusagen erfüllen werden. Niemand wird mich auf dem Weg zum Ziel stoppen können. Ich habe Gott auf meiner Seite – Gott, dem nichts, aber rein gar nichts unmöglich ist.«

Dein Glaube bringt dich immer wieder einen Schritt näher an deine Bestimmung. Darum halte dich an Gott fest, nähre und vergrößere deinen Glauben und du wirst erleben, wie du dein Ziel erreichen wirst.

»Deshalb sage ich euch: Um was ihr auch bittet – glaubt fest, dass ihr es schon bekommen habt, und Gott wird es euch geben!« Markus 11,24

STÄRKER ALS DU DENKST – SETZE DEINE HOFFNUNG AUF GOTT

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Es ist normal, dass wir müde werden und unsere Kraft und manchmal sogar unsere Hoffnung verlieren. Doch Gott sieht uns und lässt uns nicht im Stich. Er wird uns immer wieder geben, was wir brauchen.

Halte an Gott fest und du wirst immer wieder erleben, wie neue Kraft und neue Freude in dein Leben kommt. Vielleicht denkst du jetzt: »Jaja, Könu, du kannst schon reden. Aber du erlebst nicht, was ich erlebe. Du hast keine Ahnung, wie groß meine Herausforderungen sind und wie ich seit Jahren am Kämpfen bin und sehnlichst auf einen Durchbruch warte.« Stimmt, ich kenne deine Herausforderungen nicht. Aber ich kenne unseren Gott. Und Gott hat noch nie einen Menschen, der ihn sucht, im Stich gelassen. Seine Kraft wird kommen! Dass du diese Zeilen liest, zeigt, dass du Gott noch nicht aufgegeben hast – darum mache dich bereit, seine übernatürliche Kraft wird kommen. 

Auch Jesaja sagt in der Bibel, dass die Menschen, die ihre Hoffnung auf den Herrn setzen, erleben werden, wie neue Kraft in ihr Leben kommt. Es ist ganz normal, dass wir manchmal müde werden, unsere Kraft verlieren und in der Gefahr stehen aufzugeben. Doch alle, die trotz ihren Kämpfen, Nöten und Herausforderungen ihre Hoffnung auf Gott setzen, bekommen neue Kraft. Wir müssen uns die Kraft nicht selbst holen oder erarbeiten, nein, wir bekommen sie einfach so geschenkt – zur richtigen Zeit, im richtigen Moment.

Wenn ich auf mein Leben zurückblicke, sehe ich immer wieder Zeiten, in denen Gott mir mit seiner Kraft begegnete und mich weiterführte. Da war zum Beispiel der Frühling 2017, als wir uns als Kirche entschieden, das Movement zu verlassen, zu dem wir uns bis dahin gezählt hatten und den Weg in die Eigenständigkeit zu wagen. Ich erlebte sehr stark, wie Gott da war und alles in seiner Hand hielt. Wir investierten unzählige Stunden, um verschiedenen Menschen in Einzelgesprächen zu erklären, warum wir uns für diesen Schritt entschieden hatten. Gleichzeitig lief der Kirchenalltag weiter und ich predigte Sonntag für Sonntag. Natürlich hatten auch meine Kinder ihre Bedürfnisse und wollten nicht zu kurz kommen. Zudem hatten wir eine Night of Hope Tour in Prag, Pilsen und Bratislava geplant sowie den Umbau der Räumlichkeiten einer Kirche in Prag. Als ob all dies nicht schon genug gewesen wäre, plagte mich in dieser Zeit immer wieder ein Nasenbluten, das jeweils fast nicht mehr aufhörte und eigentlich das erste Symptom meiner Blutkrankheit war, die dann im Sommer diagnostiziert wurde. Mitten in all diesen Ereignissen und Herausforderungen spürte ich immer wieder, dass Gott da war, dass er alles in seiner Hand hielt, uns führte, uns immer wieder die nötige Kraft und Weisheit gab und jeden einzelnen Moment mit seiner Gegenwart ausfüllte. So wurde diese Zeit nicht zu einer kräfteraubenden Durststrecke, sondern zu einer Zeit des Segens und der Wunder Gottes.

Genauso wie Gott mir und uns als Kirche beistand, wird er auch dir immer wieder beistehen und dir geben, was du brauchst, wenn du weiterhin deine Hoffnung auf ihn setzt. Lass Gott nicht los und seine Kraft wird kommen, auch bei dir.

Den Erschöpften gibt er neue Kraft, und die Schwachen macht er stark. Selbst junge Menschen ermüden und werden kraftlos, starke Männer stolpern und brechen zusammen. Aber alle, die ihre Hoffnung auf den HERRN setzen, bekommen neue Kraft. Sie sind wie Adler, denen mächtige Schwingen wachsen. Sie gehen und werden nicht müde, sie laufen und sind nicht erschöpft. Jesaja 40,29–31

STÄRKER ALS DU DENKST – ÜBERNATÜRLICHE KRAFT WIRD KOMMEN

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Gott erwartet nicht von uns, dass wir immer gut drauf sind und nie müde werden. Gerade wenn wir schwach sind, zeigt ER seine Stärke! Gottes übernatürliche Kraft steht uns zur Verfügung.       

Wir alle erleben Zeiten, in denen wir müde sind, keine Energie mehr haben, die Vision verloren haben und uns von Nöten und Sorgen überwältigt fühlen. Gott erwartet auch gar nicht von uns, dass wir immer voller Kraft und Freude sind und niemals zweifeln, versagen oder müde werden. Gott versteht uns, er fühlt mit uns und weiß um unsere Schwächen, unsere Kämpfe und unsere Müdigkeit. Er sieht wie wir beten, hoffen und glauben und sich trotzdem nichts verändert. Gott sieht unsere Umstände, unsere Fragen, unsere Nöte und unsere Begrenzungen und er sagt nie: »Du hast keinen Glauben mehr? Was stimmt mit dir nicht?« Im Gegenteil, wir lesen in der Bibel, dass gerade dann, wenn wir schwach sind, Gott stark in und durch uns wird. Wenn wir keine Hoffnung mehr haben, nicht mehr weitersehen und an unsere Grenzen kommen, greift Gott mit seiner übernatürlichen Kraft ein. Er lässt uns nicht im Stich.

Dies erlebte auch Elia, ein Mann aus der Bibel. Elia stellte sich 450 Priestern eines anderen Gottes in einem Zweikampf, um zu beweisen, wer der wahre Gott ist. In diesem Wettkampf ging es darum, mit Feuer aus dem Himmel einen Opferaltar in Brand zu setzen. Was den anderen Priestern trotz ihren Gebeten, ihrem Schreien und ihren Tänzen einfach nicht gelang. Elia hingegen betete ein einfaches Gebet und Gott ließ Feuer vom Himmel regnen. Zudem betete er um Regen für sein Land, in dem seit über zwei Jahren kein Regen mehr gefallen war. Nachdem Elia gesehen hatte, wie Gott auch dieses Gebet erhörte, überkam ihn die Kraft Gottes und er war so schnell zu Fuß unterwegs, dass er locker neben dem Streitwagen des Königs in die nächste Stadt laufen konnte, um sich vor dem Gewitter in Sicherheit zu bringen. Er rannte den ganzen Weg und dies waren über 32 km! Er rannte vor einem Streitwagen her, der ein unglaubliches Tempo vorlegte. Die Kraft Gottes war so stark, dass Elia locker mit diesem Tempo mithalten konnte. Elia, der alles für Gott gegeben hatte. Der betete, glaubte und Wunder mit Gott vollbracht hatte. Ich kann mir gut vorstellen, dass er in diesem Moment extrem müde war und überhaupt keine Lust hatte, jetzt noch 32 km zu laufen. Doch Gott sah seine Müdigkeit und überraschte ihn mit seiner übernatürlichen Kraft.

Vielleicht quälen dich Gedanken wie: »Ich habe keine Kraft mehr. Ich habe die Ausdauer nicht mehr, dran zu bleiben. Ich kann einfach nicht mehr. Ich bin müde. Wie soll ich bloß meine Kinder großziehen und gleichzeitig zu meinen Eltern schauen, die so viel Energie und Zeit brauchen? Wie soll ich bloß all meine To Do’s bei der Arbeit gut erledigen und zu Hause ein guter Ehepartner sein? Wie soll ich bloß diese nächste ärztliche Behandlung überstehen? Wie soll ich bloß diese Probleme überwinden? Wie soll ich bloß diese Nöte bekämpfen, es ist einfach zu viel.«

Dann möchte ich dir sagen, auch Elia hatte keine Energie und Kraft mehr. Doch Gott hat ihn gesehen, und so sieht er auch dich. Gott hat Elia nicht vergessen, so vergisst er auch dich nicht. Gott ist auf deiner Seite und seine übernatürliche Kraft wird kommen. Zur genau richtigen Zeit, im richtigen Moment deines Lebens. Halte einfach an Gott fest und Gott wird dich nicht im Stich lassen.

Da rief Elia: »Lauf zu Ahab und sage ihm: Steig in deinen Streitwagen und fahre los, damit dich der Regen nicht daran hindert!« Und im nächsten Augenblick wurde der Himmel schwarz von Wolken. Ein heftiger Wind kam auf und brachte starken Regen, und Ahab bestieg seinen Wagen und fuhr nach Jesreel. In diesem Augenblick kam die Kraft des Herrn über Elia. Er gürtete seinen Mantel und lief den ganzen Weg nach Jesreel vor Ahab her. 1. Könige 18,44–46

STÄRKER ALS DU DENKST – BETE GOTT TROTZDEM AN

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Statt dich zu beklagen, dass der ersehnte Segen, die Heilung, der Partner, der neue Job oder sonst ein Wunsch noch nicht kommt, bete einfach Gott an.      

Paulus und Silas, zwei Helden aus der Bibel, werden unschuldig ins Gefängnis geworfen, weil sie den Menschen von Jesus erzählt haben. In der dunklen Gefängniszelle angekettet, sitzen sie nun da. Sie hätten allen Grund, Gott anzuklagen und zu ihm zu sagen: »Gott das ist nicht fair. Wir haben unser Bestes für dich gegeben und als Dank dafür sitzen wir nun in dieser Zelle?« Doch sie entschieden sich, Gott Loblieder zu singen. Während sie Gott loben, kommt plötzlich ein großes Erdbeben. Die Türen des Gefängnisses gehen auf, die Ketten an ihren Händen fallen zu Boden und sie sind wieder frei! Diese Geschichte sagt uns:

Wenn wir es schaffen, Gott zu priorisieren, Gott in unsere Kämpfe einzuladen, Gott trotz allem anzubeten und ihn nicht loszulassen, Sonntag für Sonntag eine lebendige Kirche zu besuchen oder einen inspirierenden Livestream zu schauen und auch unter der Woche Gott zu suchen und ihn zu ehren, wird das Wunder kommen.

Vielleicht bist auch du wie in einer Art Gefängnis. Du bist gefangen in Süchten, Nöten, schwierigen Umständen, kommst nicht weiter in deinem Leben und es ist dunkel um dich und in dir. Dann möchte ich dich ermutigen, bete Gott trotzdem an. Danke Gott trotzdem für das Wunder, das kommen wird. Halte trotzdem an all den Zusagen fest, die Gott in dein Herz hineingelegt hat.

Es kann sein, dass deine Gefühle dir sagen: »Jetzt ist es vorbei. Gib besser auf. Das kommt nicht mehr gut. Gott hat dich vergessen. Schau doch nur all die Herausforderungen an, die sich dir in den Weg stellen, du lässt am besten all deine Wünsche los und passt deine Erwartungen deinen Umständen an.« Doch ich möchte dir sagen, deine Gefühle haben nicht immer recht. Höre nicht immer auf sie und sage stattdessen:

»Mein Gott im Himmel, ich danke dir, dass ich meine Herausforderungen loslassen kann und das Wunder auf dem Weg zu mir ist. Auch wenn es noch dunkel und hoffnungslos aussieht, du hast die Veränderung bereits eingeleitet. Der Sieg ist auf dem Weg zu mir. Das Wunder wartet auf mich, Heilung wird kommen.«

Gegen Mitternacht beteten Paulus und Silas; sie priesen Gott mit Lobliedern, und die Mitgefangenen hörten ihnen zu. Plötzlich bebte die Erde so heftig, dass das Gebäude bis in seine Grundmauern erschüttert wurde. Im selben Augenblick sprangen sämtliche Türen auf, und die Ketten aller Gefangenen fielen zu Boden. Apostelgeschichte 16,25–26

STÄRKER ALS DU DENKST – GOTT KOMMT NICHT ZU SPÄT

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Gott vergisst uns nie und er kommt nie zu spät. Halte an Gottes Zusagen fest, denn er steht zu seinem Wort.

Ich erinnere mich noch gut, als wir uns im Jahr 2015 als Kirche entschieden haben, viel Zeit und Geld in eine befreundete Kirche in Albanien zu investieren. Doch zur gleichen Zeit nahmen plötzlich die Spenden an unsere Kirche ab. Ich war ratlos und fragte Gott: »Gott, wir haben auf dich gehört und so viel in diese Kirche in Albanien investiert. Warum erleben wir nun keinen Segen? Warum wird jetzt bei uns das Geld knapp?« Jedes Mal, wenn ich diese Frage bei Gott deponierte, kam dieselbe Antwort: »Könu, vertrau einfach. Ich sorge für euch. Neue Versorgung ist schon auf dem Weg zu euch.« Doch zuerst geschah einfach mal nichts. Es wurde April, die Spenden stiegen nicht. Mai, immer noch nichts. Juni, nichts. Ich wusste, wenn bis im August nicht ein Wunder geschehen würde, müssten wir Stellen abbauen und gewisse Angebote unserer Kirche streichen, denn im August würden alle Reserven aufgebraucht sein.

In dieser Zeit begegnete mir in der Bibel die Geschichte von Josua, der den Befehl bekam, mit dem Volk Gottes den Fluss Jordan zu überqueren. Da dieser viel Wasser hatte und es keine Brücken gab, musste Gott ein Wunder tun. Ein solches Wunder hatten sie ja schon zuvor erlebt: Gott hatte das Meer für sie geteilt, dann würde es beim Jordan sicher ähnlich gehen, so dachten sie. Doch Gott wählte eine andere Strategie und errichtete eine riesige Staumauer weit oberhalb der Stelle, an der sein Volk den Fluss überqueren sollte. Die Israeliten konnten die Mauer nicht sehen, da sie über 800 km entfernt von ihnen war. Wie befohlen setzten die Priester ihre Füße ins Wasser und sie hofften, es würde sich teilen wie damals das Meer bei Mose. Doch es geschah nichts. Jedenfalls nichts, dass für sie sichtbar war. Sie warteten und warteten. Obwohl Gott eine Staumauer hingestellt hatte, verging einige Zeit bis das Wasser über eine solch lange Distanz abgeflossen war.

Als ich mich mit dieser Geschichte auseinandersetzte, sagte Gott zu mir: »Könu, ich habe eure Staumauer – eure Lösung – schon lange aufgebaut. Das Wunder wird kommen. Halte in der Zwischenzeit einfach an mir fest und gib deinen Glauben nicht auf.« Und genau so war es. Im August stiegen die Spendeneinnahmen wieder an und wir konnten all unseren finanziellen Verpflichtungen nachkommen.

Halte auch du an den Zusagen Gottes fest, auch wenn du das Wunder noch nicht siehst, den Durchbruch noch nicht erlebst, die Heilung sich noch nicht zeigt und keine Veränderung zu kommen scheint. Das Wunder ist auf dem Weg zu dir. Auch wenn du noch nichts siehst und wahrnimmst, Gott hat dein Gebet erhört, er hat dein Glaube gesehen, deine Feinde haben sich aus dem Staub gemacht, die Staumauer ist gebaut. Gott hat dich nicht vergessen. Das Wunder wird genau zur richtigen Zeit kommen. Es ist auf dem Weg zu dir!

Es war gerade Erntezeit, und der Fluss war über die Ufer getreten. Doch als die Priester, die die Lade trugen, an den Jordan kamen und vom Ufer ins Wasser traten, begann sich der Fluss bei der Stadt namens Adam, gegenüber von Zaretan, stromaufwärts zu stauen. Das Wasser blieb wie ein Damm stehen. Unterhalb der Staustelle floss es weiter ins Tote Meer, bis das Flussbett schließlich trocken war. In der Nähe von Jericho überquerte das Volk nun den Fluss. Josua 3,15–16