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admin

HOPE SPECIAL – DEMUT

By Allgemein

„Glücklich zu preisen sind die Sanftmütigen; denn sie werden die Erde als Besitz erhalten.“ Matthäus 5,5

Viele Beziehungen gehen kaputt, viele Träume bleiben unerfüllt, viele Leben bleiben nutzlos oder enden sogar in einer Sackgasse, und dies oftmals bloss, weil es uns so schwer fällt, Fehler einzugestehen und über unseren Schatten zu springen. Gott möchte uns eine gute Ehe, ein erfolgreiches Leben und einen sinnerfüllten Alltag schenken. Doch manchmal schlagen wir einfach eine falsche Richtung ein, und statt umzukehren, bleiben wir am Ort der Niederlage stehen. Um unser bestes Leben zu leben – oder wie Jesus im Matthäus sagt „die Erde zu besitzen“ – müssen wir lernen, umzukehren. Dazu braucht es Demut. Anders gesagt, wir müssen immer wieder den Mut haben, zu erkennen, dass wir Hilfe brauchen, dass wir unser Leben nicht alleine erfolgreich meistern können und dass wir auf die Gnade Gottes angewiesen sind.

Ich habe eine Geschichte von einem jungen Geschäftsmann gehört, der bei einem Deal 20 Millionen in den Sand gesetzt hat. Nach diesem fatalen Fehler sass er im Büro und wartete auf den entscheidenden Telefonanruf seines Chefs. Das Telefon klingelte und der Chef bat ihn in sein Büro. Der Mann stand auf, packte seine Sachen zusammen, löschte seine Daten vom Computer, räumte seinen Arbeitsplatz und ging zum Chef. Bevor dieser zu Wort kommen konnte, begann der Geschäftsmann und sagte: „Chef, ich weiß, ich habe Mist gebaut. Ich weiß, was Sie sagen wollen, aber ich bitte Sie, lassen Sie mich in Ehren gehen. Ich kündige und gehe selber. In einer Stunde bin ich weg.“ Der Chef stand auf, ging zum jungen Geschäftsmann, legte ihm die Hand auf die Schulter und sagte: „Ich habe heute gerade 20 Millionen in Ihre Ausbildung investiert, gehen Sie schnell zurück an Ihren Arbeitsplatz und sorgen Sie dafür, dass Sie rentieren.“

Wir haben einen Gott der zweiten Chance, darum packe sie. Wenn du den Mut aufbringst, dich immer wieder deinen Fehlern zu stellen, mit ihnen zu Gott zu gehen, Vergebung anzunehmen und anderen zu vergeben, dann gibt dir Gott immer wieder eine weitere Chance. Packe sie, nutze sie, lerne aus deinen Fehlern und gib dein Bestes, damit diese „Ausbildung“ auch rentiert. Sei nicht zu stolz umzukehren, denn Gott liebt es, Menschen zu gebrauchen, die versagen. Denn wenn wir uns von ihm helfen und uns verändern lassen, kann Gott dank seiner Gnade so richtig groß herauskommen durch uns! Denk daran, die Gnade Gottes kommt erst so richtig zum Einsatz, wenn Fehler passieren und wir mit ihnen zu Gott gehen, so dass er aus unserem Minus ein Plus machen kann.

 „Aber eben deshalb schenkt Gott uns auch seine Gnade in ganz besonderem Maß. Es heißt ja in der Schrift: »Den Hochmütigen stellt sich Gott entgegen, aber wer gering von sich denkt, den lässt er seine Gnade erfahren.“ Jakobus 4,6

HOPE SPECIAL – SIEGERSTRASSE

By Allgemein

„Wir alle begegnen Situationen, die uns unmöglich erscheinen. Es ist einfach, entmutigt zu sein und aufzugeben. Doch in der Bibel lesen wir, dass Gott vor uns her geht, um krumme Wege gerade zu biegen. Es kann gut sein, dass du nicht über die richtigen Beziehungen verfügst, um deine Träume zu erreichen. Doch keine Sorge, Gott geht vor dir her, um dich mit den richtigen Menschen in Kontakt zu bringen.“

Gott hat schon im Voraus – als du noch im Bauch deiner Mutter warst – alle deine Tage in sein Buch aufgeschrieben. Er weiß über jeden deiner Rückschläge Bescheid. Doch das Gute ist, er hat für jede Herausforderung in deinem Leben schon dein Comeback vorbereitet. Bevor du mit einem Problem konfrontiert wirst, hat Gott schon die Lösung dafür vorbereitet. Gott geht vor dir her, um das nächste Kapitel in deinem Leben vorzubereiten. Solange du am Glauben an Gott festhältst, wird dich Gott immer wieder in ein neues, besseres und siegreicheres Level deines Lebens führen. Warum? Weil die Absicht Gottes für dein Leben nicht Rückschritt ist, sondern Fortschritt.

Wenn du mit einer Krankheit kämpfst, könnte deine Einstellung so aussehen:

„Der Arztbericht sieht nicht gut aus. Manche sagen sogar, dass ich mich mit meiner Krankheit abfinden soll. Doch ich habe noch einen anderen Bericht, und der sagt, dass ich einen Gott der Heilung auf meiner Seite habe. Es könnte gut sein, dass Gott in meiner Zukunft Heilung, Gesundheit und den Sieg über der Krankheit für mich bereithält. Wer weiß?“

In unserer Kirche haben wir eine Familie, deren Sohn mit einer schweren und fast unheilbaren Krankheit zu kämpfen hatte. Was mich faszinierte war, wie sie ihre Augen nicht vor der Realität verschlossen und alles daran setzten, dass der Junge jeglichen ärztlichen Support bekam. Wie hoffnungslos die Ärzte auch immer waren, wie aussichtslos die Situation auch war, sie hielten sich an dem Gott fest, der von sich sagt: „Ich bin euer Heiler.“ Sie legten neben den medizinischen Behandlungen durch die Ärzte all ihre Hoffnung in Gott. Gott brauchte den medizinischen Weg, um ein Wunder seiner Heilung zu vollbringen. Entgegen jeglichen Erwartungen und Krankenberichten wurde der schwerkranke Sohn gesund.

Mit Gott an unserer Seite haben wir immer Hoffnung. Egal, was die Welt uns sagt, wie hoffnungslos dein Krankenbericht sein mag, wie groß deine Herausforderung ist oder wie aussichtslos deine Situation scheinen mag: Gott geht vor dir her und sucht dein Bestes. Dein Bestes muss nicht immer bedeuten, dass Gott alles zu 100 Prozent heilt, wiederherstellt oder zum Guten wendet, so wie du es dir vorstellst. Aber dein Bestes bedeutet, dass du dank Gott Heilung, Wiederherstellung und ein neues Wunder für dich sehen und entdecken kannst, so wie Gott es will. Wenn du dann zurückblickst, entdeckst du immer wieder die Größe und Stärke unseres einzigartigen Gottes. Gott geht vor dir her und bereitet deinen Weg. Halte an ihm fest, und er kommt ans Ziel mit dir.

«Gott ist es, der mich mit Kraft ausrüstet, der mir hilft, auf dem richtigen Weg zu bleiben.» Psalm 18,33

HOPE SPECIAL – LÄNGERFRISTIG

By Allgemein

„Gott arbeitet dort an dir, wo du arbeitest!“

Gott will uns einen langfristigen, nicht einen kurzfristigen Erfolg schenken. Wenn wir genug Treue, Geduld und Vertrauen aufbringen und dort, wo wir arbeiten unser Bestes geben, kann Gott uns zu einem langfristigen Erfolg führen.

Egal, welchen Job du ausübst, Gott will ihn und dein Umfeld gebrauchen, um dir etwas beizubringen, um dich weiterzubringen und dich dort zu gebrauchen, wo du bist. Wenn wir uns bewusst sind, dass Gott dort, wo wir arbeiten, auch an uns arbeiten will, damit wir weiterkommen in unserem Leben, prägt dies unsere Haltung, wie wir der täglichen Arbeit begegnen. Hör auf, deine Arbeit nur zu überleben. Integriere Gott in deinen Alltag und du wirst erleben, wie Gott an dir und deinem Leben arbeitet.

Moses erging es ebenso. Er wuchs während 40 Jahren am Hof des Pharaos auf. Er genoss die beste Ausbildung, die es zu jener Zeit gab. Nach dieser Zeit entdeckte er seinen wahren Ursprung, er war nämlich kein Ägypter, sondern ein Israelit. Dies führte dazu, dass er einen Mord beging und flüchten musste. Die nächsten 40 Jahre verbrachte Moses in der Wüste beim Schafe hüten. Diese Arbeit war völlig unter seinem Niveau. Doch in diesen 40 Jahren arbeitete Gott an seinem Herzen und machte ihn bereit für seine Berufung – die Befreiung des Volk Gottes. Erst im Alter von 80 Jahren begegnete Moses zum ersten Mal dem Gott seines Volkes und war bereit, die Aufgabe seines Lebens auszuführen. Gott arbeitete im Verborgenen an Moses und führte ihn genau an den Punkt seines Lebens, an dem er ihn haben wollte. Dann führte Moses das aus, wozu er von Anfang an bestimmt war und hatte langfristigen Erfolg damit.  

Moses war talentiert und trainiert, er war aber auch demütig und selbstlos – eine ideale Kombination für Gott. 

Sei dir heute und jeden Tag von Neuem bewusst, dass Gott an dem Ort, wo du dich befindest, an dir am Arbeiten ist, um dich an den Platz deiner Bestimmung zu führen.

„Ich bitte Gott, dass er euch aus seinem unerschöpflichen Reichtum Kraft schenkt, damit ihr durch seinen Geist innerlich stark werdet.“ Epheser 3,16

 

HOPE SPECIAL – WENN ICH…

By Allgemein

Bleibt mit mir vereint, dann werde auch ich mit euch vereint bleiben. Nur wenn ihr mit mir vereint bleibt, könnt ihr Frucht bringen, genauso wie eine Rebe nur Frucht bringen kann, wenn sie am Weinstock bleibt. Ich bin der Weinstock und ihr seid die Reben. Wer mit mir verbunden bleibt, so wie ich mit ihm, bringt reiche Frucht. Denn ohne mich könnt ihr nichts ausrichten.“ Johannes 15,4-5

Ich höre oft, dass Menschen sagen: „Wenn ich dann mal dies und jenes habe, dann bin ich glücklich. Wenn ich befördert werde, wenn ich eine Familie habe, wenn ich erfolgreich bin, wenn ich mehr Geld habe, wenn ich ein größeres Haus besitze, wenn ich mehr Wissen habe… dann bin ich glücklich.“ Doch wir sehen schon zu Beginn der Geschichte der Menschheit, bei Adam und Eva, dass wir nie wirklich glücklich sein werden, wenn wir unser Glück über äußere Umstände definieren.

Adam und Eva sind im Paradies und Gott beruft sie, zu arbeiten und aus dem, was er ihnen anvertraut hat, etwas zu machen, es weiterzubringen und zu vermehren. Doch anstatt ihre Aufgabe und Bestimmung auszuleben, holen Adam und Eva sich etwas, das ihnen nicht gehört: Eine Frucht des verbotenen Baumes.

Was können wir aus diesem Ereignis lernen?

  1. Erfolg sollst du dir nicht selber holen.
    Der Baum, von dessen Früchten Gott Adam und Eva verboten hat zu essen, steht für den absoluten Erfolg. Es ist der Baum des Wissens. Adam und Eva können der Versuchung, alles zu wissen und so zu sein wie Gott nicht widerstehen, sie wollen sich den absoluten Erfolg holen. Doch dieser Schuss geht nach hinten los. Gott vertreibt sie als Konsequenz ihres Handelns aus dem Paradies und belegt sie mit einem Fluch, dem Getrenntsein von Gott. Diese Trennung wird erst durch Jesus wieder aufgehoben.
  1. Sei dankbar für das, was Gott dir anvertraut.
    Obwohl Adam und Eva alles hatten – eine Aufgabe, Visionen und Möglichkeiten – waren sie nicht zufrieden. So geht es auch uns, wenn wir unser Glück über äußere Umstände definieren. Sobald unser Status, unsere Finanzen, unser Besitz, unser Erfolg oder unser Ansehen für unser Glücksgefühl verantwortlich sind, ergeht es uns wie Adam und Eva. Statt uns auf Gott zu fokussieren, schauen wir auf das, was wir sonst noch haben könnten. Wir sagen dann zu uns Sätze wie: „Wenn ich dann dies oder jenes habe, bin ich glücklich.“ Doch mit dieser Lüge erwischte der Teufel Adam und Eva, und er tut es auch bei dir und bei mir immer wieder. Wir werden mit diesem falschen Fokus nie genug bekommen und sind getrieben von unseren Wünschen.

Was wir immer wieder begreifen und lernen können, ist Folgendes:

„Suche nicht den Erfolg, sondern suche Gott!“

Gott wird dir die richtigen Türen zur richtigen Zeit öffnen. Nur Gott kann dir echtes Glück, Zufriedenheit und Freude geben, nicht dein Umfeld. Gott wird dich dorthin bringen, wo er dich haben will. So werden wir erfolgreich mit dem, was wir tun und sind, und unser Glücksgefühl wird nicht mehr von äußeren Umständen definiert.

„Wenn ihr für ihn lebt und das Reich Gottes zu eurem wichtigsten Anliegen macht, wird er euch jeden Tag geben, was ihr braucht.“ Matthäus 6,33

HOPE SPECIAL – MAGNET

By Allgemein

„Ich suche bewusst nach Gott und nicht in erster Linie nach seinem Segen. Wenn ich Gott immer wieder den ersten Platz in meinem Leben gebe, wird mir der Segen Gottes automatisch folgen.“

Wenn wir es immer wieder schaffen, Gott den ersten Platz in unserem Leben zu geben, wird uns der Segen Gottes folgen. Wir werden zu einem Magnet für die göttliche Gunst in unserem Leben. Gott liebt es, uns zu beschenken, uns mit seinem Segen zu überraschen und so unser Leben zu beleben. Eine Berührung der göttlichen Gunst kann dich in deinem Leben urplötzlich weiterbringen. Wenn ich auf die prägendsten Erlebnisse der letzten Jahre in meinem Leben zurückschaue, wird mir immer wieder bewusst, wie gewaltig Gott mein Leben gesegnet und geführt hat. Ich wäre nie da, wo ich heute bin, wenn Gott mir nicht immer wieder göttliche Momente und Wunder geschenkt hätte. So wie Gott mein Leben führt, segnet und belebt, so will er auch dein Leben beleben. Jesus sagt in der Bibel:

„Trachtet zuerst nach dem Reich Gottes und nach seiner Gerechtigkeit, so wird euch alles andere zufallen.“ Matthäus 6, 33

Wenn Menschen den Segen Gottes so richtig gewaltig in ihrem Leben erleben, hat dies oftmals damit zu tun, dass sie es immer wieder geschafft haben, Gott den ersten Platz in ihrem Leben zu geben. Wie Jesus in diesem Bibelvers sagt, wird uns der Segen Gottes einfach so zufallen, wenn wir es schaffen, Gott den ersten Platz zu geben. Gott wird dir die richtigen Leute zur richtigen Zeit zur Seite stellen. Er kann deine Zeit multiplizieren, indem er dir Zeitwunder schenkt. Gott kann dir Lösungen geben auf die Fragen, die dich plagen. Er wird dir neue Türen öffnen oder dir neue Möglichkeiten schenken, die dich weiterbringen, sofern du es immer wieder schaffst, Gott den ersten Platz in deinem Leben zu geben. Ist Gott auf dem ersten Platz in deinem Leben? Wenn nein, warum nicht? Gott sucht immer dein Bestes. Vertrau ihm dein Leben an und du wirst erleben, wie auch du zu einem Magnet für seinen Segen wirst. 

„Gebt unserem großen Gott die Ehre!“ 5. Mose 32, 3

HOPE SPECIAL – „ICH MUSS“

By Allgemein

„Ich öffne mich bewusst für die Gnade Gottes. Gott setzt alle Hebel des Himmels in Bewegung, um mir mit seiner erfrischenden Gnade zu begegnen.“

Manchmal haben wir das Gefühl, dass sich Gott nur für die „guten Leute“ interessiert und meinen damit Menschen, die sich an seine Gebote halten und ein „gutes, christliches“ Leben führen. Doch Gottes Gnade ist viel grösser. Gott liebt es, mit seiner Gnade den Menschen zu begegnen, die es nicht verdient haben. Gott hat einen Sensor in sich, der immer dann reagiert, wenn ein Mensch offen ist für die Gnade Gottes. Egal wie groß seine Sünde ist, Gott setzt alle Hebel der Welt und des Himmels in Bewegung, um diesem Menschen mit seiner unglaublichen, erfrischenden Liebe zu begegnen. Gottes Gnade kennt keine Grenze. In der Bibel lesen wir immer wieder, wie Jesus gerade mit den Menschen Zeit verbrachte, die es weltlich und zeitlich gesehen nicht verdient hätten, mit dieser inspirierenden Person zusammen zu sein.

Das sehen wir zum Beispiel in der Geschichte von Zachäus, dem Zöllner. Weil er sein eigenes Volk abzockte, war er alles andere als beliebt und wurde von der jüdischen Bevölkerung gemieden. Eines Tages hörte er jedoch, dass Jesus in der Stadt war. Weil er zu klein war, konnte er ihn aber in der Menge nicht sehen. So kletterte er auf einen Baum, um sich einen Überblick zu verschaffen. Jesus zog an ihm vorüber und wir lesen, was danach geschah:

Als Jesus an dem Baum vorüberkam, schaute er hinauf und rief: „Zachäus, komm schnell herunter! Ich muss heute in deinem Haus zu Gast sein.“ Lukas 19,5

„Ich muss…“, sagte Jesus. Aber eigentlich muss doch Jesus nichts, und wenn, dann sicher nicht mit einem der größten Sünder zusammen essen. Doch Jesus musste aus einem einzigen Grund: Die Gnade Gottes trieb ihn dazu an. Er konnte nicht anders. Es war, als wenn die Gnade Gottes zu ihm sagte: „Hier ist ein Mensch, der offen ist für meine Hilfe. Er braucht sie unbedingt! Du musst Zeit mit ihm verbringen und ihm helfen.“

Gottes Gnade sucht auch nach dir. Lässt du dich von ihr finden oder läufst du von ihr davon?

„Hab Erbarmen mit mir, denn deine Gnade ist grenzenlos!“ Nehemia 13,22

GESEGNET IN DER DUNKELHEIT – BEDINGUNGSLOSES VERTRAUEN

By Allgemein

Wir haben es nicht nötig, dir etwas darauf zu antworten. Unser Gott, dem wir gehorchen, kann uns zwar aus dem glühenden Ofen und aus deiner Gewalt retten; aber wenn er das nicht tut: Deinen Gott werden wir niemals verehren, und das goldene Standbild, das du errichtet hast, werden wir nicht anbeten.“ Daniel 3,18

Es ist einfach, Gott zu vertrauen, wenn alles rund in unserem Leben läuft. Es ist einfach, Gott anzubeten und ihn zu loben, wenn unsere Kinder gesund sind und nie Probleme machen, wenn an unserem Arbeitsplatz alles super läuft, wir keine Kämpfe in unserem Leben haben und uns sowieso von allem mehr als genug zur Verfügung steht. Doch was machen wir, wenn Gebete unbeantwortet bleiben, es nicht so läuft wie wir uns vorstellen, die Probleme sich nicht zu verändern scheinen und wir Gottes Segen nicht erleben? Oftmals sind wir dann frustriert und denken: „Wenn sich doch nur diese Situation verändern würde, dann könnte ich wieder glücklich sein. Wenn ich die richtige Person kennenlernen würde, dann wäre alles gut. Wenn wir endlich unser langersehntes Baby bekämen, dann könnten wir uns wieder freuen.“ Diese Haltung kann man auch mit „Vorbehaltlicher Glaube“ betiteln. Wir glauben nur dann, wenn Gott ein Wunder tut, er uns gibt was wir uns wünschen und uns segnet. Doch Gott sucht unseren bedingungslosen Glauben.

Bedingungsloser Glaube glaubt, auch wenn Wünsche unerfüllt bleiben, die langersehnte Heilung noch auf sich warten lässt oder Veränderung und Durchbrüche nicht zu kommen scheinen. Auch wenn Situationen in unserem Leben keinen Sinn ergeben und unsere Fragen unbeantwortet bleiben, halten wir an Gott fest. Wir lassen uns die Freude nicht rauben und vertrauen weiterhin, dass Gott noch einen Weg für uns bereithält und trotzdem unser Bestes sucht.

Darum sage nicht mehr zu dir (und zu Gott): „Ich werde erst glücklich sein, wenn ich mein Haus habe, wenn meine Ehe wieder rund läuft, ich einen neuen Job finde oder die Heilung erlebe!“ Es ist wichtig, dass wir ehrlich sind und alle unsere Wünsche bei Gott deponieren. Gib die Hoffnung auf ein Wunder nie auf und sehne dich nach mehr. Ansonsten wirst du dieses „Mehr“ in deinem Leben nie erleben. Aber: mach deinen Lebensinhalt, deinen Glauben und deine Beziehung zu Gott nicht von einer Erfüllung deiner Sehnsüchte oder dem nächsten Wunder abhängig. Vertraue stattdessen Gott, auch wenn es ganz anders herauskommt, als du es erwartet oder dir vorgestellt hast. Dies sehen wir auch in der Geschichte aus der Bibel von den drei hebräischen Jungs. Sie wurden herausgefordert, sich vor einem fremden Götzen hinzuknien und ihn anzubeten. Doch sie entschieden sich dagegen und die Konsequenz war, dass man sie in den Feuerofen warf. Doch sie verbrannten in diesem Inferno nicht, denn ein Engel kam und schützte sie. Bevor sie in den Ofen geworfen wurden, sagten sie: „Unser Gott kann uns helfen. Aber selbst wenn er nicht helfen wird, werden wir uns trotzdem nie vor dem Götzen verneigen.“

Sage auch du: „Ich glaube daran, dass Gott mir helfen, mich heilen und weiterführen kann. Ich glaube daran, dass Gott mehr mit mir in meinem Leben tun will. Doch sollte sich nichts in meinem Leben verändern, werde ich nicht bitter. Ich verliere meine Freude nicht. Ich weiß, mein Gott sitzt immer noch auf dem Thron, und er hat das letzte Wort, und das wir ein gutes sein.“

GESEGNET IN DER DUNKELHEIT – UNERFÜLLTE WÜNSCHE

By Allgemein

„Unter ihnen war ein Mann, der seit 38 Jahren krank war. Jesus sah ihn dort liegen, und es war ihm klar, dass er schon lange leidend war. … Da sagte Jesus zu ihm: „Steh auf, nimm deine Matte und geh!“ Im selben Augenblick war der Mann gesund; er nahm seine Matte und ging.“ Aus Johannes 5,5-8

Wir alle haben unerfüllte Wünsche, die wir mit uns herumtragen. Wünsche, Dinge, Sehnsüchte, Umstände, bei denen wir wissen: Gott könnte sie einfach so auf einen Schlag ändern, erfüllen, er könnte uns beschenken oder heilen. Gott hätte die Macht, uns die Versuchung wegzunehmen, unsere Ehe weiterzubringen, uns von dieser Krankheit zu befreien oder uns endlich das langersehnte Baby zu schenken. Im Grunde genommen sind es Wünsche, die Gott erfüllen könnte, und doch scheint sich nichts zu verändern. Wir beten, wir glauben, wir hoffen und geben nicht auf, und trotzdem geschieht nichts. Unerfüllte Wünsche tragen das Potenzial in sich, Frust und Bitterkeit in unserem Leben freizusetzen. Doch egal, wo du in deinem Leben stehst, lass es nicht zu, dass deine unerfüllten Wünsche dich von Gott wegbringen und dir die Freude rauben. Wenn Gott Dinge stehen lässt, eine Krankheit nicht heilt und du noch auf die Erfüllung eines Wunsches wartest, wird dies seinen Grund haben. Auch wenn wir es nicht verstehen, Gott sieht weiter und hat einen Plan damit. Er hat etwas mit unseren unerfüllten Wünschen vor.

Oftmals lässt Gott diese Wünsche noch offen, damit wir abhängig von ihm bleiben, nicht stolz werden und außerdem nie vergessen, wem wir das Wunder zu verdanken haben. Dies sehen wir auch in der Geschichte, in der Jesus einem Gelähmten begegnet. Dieser ist seit 38 Jahren verkrüppelt. 38 Jahre Dunkelheit. 38 Jahre ohne große Hoffnung. 38 Jahre der Ausgrenzung. Und jetzt heilt Jesus diesen Mann. Doch er heilt ihn nicht nur, er fordert ihn außerdem noch auf, seine Matte mitzunehmen. Dieses Ding, auf dem er 38 Jahre lang herumgelegen hatte, sollte er jetzt mit sich herumtragen? Warum wohl? Damit er nie vergessen würde, wer das Wunder getan hat. Jedes Mal, wenn er die Matte sieht, wird er wissen, warum er wieder gehen kann.

Was ich damit sagen will, ist Folgendes: Jesus befreit uns von gewissen Dingen. Jesus heilt und führt uns weiter. Doch in gewissen Bereichen unseres Lebens lässt er Dinge einfach so stehen. Er berührt sie nicht, er heilt sie nicht und er verändert sie nicht, nur damit wir nie vergessen, dass Gott es ist, der heilt! Und so sagt Gott auch zu dir: Egal, was dein unerfüllter Wunsch ist, hör auf zu kämpfen. Hör auf, dir dadurch die Freude rauben zu lassen. Hör auf, dich ständig darauf zu fokussieren. Hör auf, dich daran zu stoßen und darüber zu stolpern. Hör auf, dich zu verdammen. Hör auf, dich anzuklagen. Hör auf und halte dich einfach an Gott fest. Wenn Gott es wegnehmen, verändern oder heilen will, wird er es tun, doch bis es soweit ist, sage zu dir selber:

„Gott hat mein Leben in seiner Hand. Er weiß, was er tut und was ich mir von Herzen wünsche. Er sieht meine Situation und meine Kämpfe. Er kennt meine Ziele und meine Träume. Wenn er mich nicht heilt, nicht vorwärtsbringt oder meine Situation nicht verändert, dann hat dies seinen Grund. Ich halte weiterhin an meinen Wünschen fest. Doch Gott ist Gott, und ich bin es nicht. Ich lasse mir die Freude am Leben nicht nehmen. Ich lasse mir den Glauben nicht rauben. Egal, wie die Situation in meinem Leben aussieht, ich bleibe bei Gott und werde meinen Lauf im Glauben erfolgreich beenden.“

RISE UP: GEWICHTE GOTT

By Allgemein

Da sagte der Engel zu ihr: „Du brauchst dich nicht zu fürchten, Maria, denn du hast Gnade bei Gott gefunden. Du wirst schwanger werden und einen Sohn zur Welt bringen; dem sollst du den Namen Jesus geben. … Da sagte Maria: „Ich bin die Dienerin des Herrn. Was du gesagt hast, soll mit mir geschehen.“ Hierauf verliess sie der Engel. Lukas 1, 30-31&38

Als Maria dem Engel begegnete, war sie eine junge unverheiratete Frau. Der Engel sagte ihr, dass Gott sie begünstigt hat und sie seinen Sohn zur Welt bringen wird. Maria schaute den Engel an und sagte nur: „Ich bin aber noch unverheiratet – wie soll das gehen?“ Darauf erklärte ihr der Engel, dass dieser Part der Heilige Geist übernehmen und sie als Jungfrau schwanger werden würde. Als Jungfrau!! Ja, du hast richtig gelesen. Eine unglaubliche Geschichte und ein krasses Wunder, welches Gott hier vollbringt. Doch noch fast unglaublicher finde ich, wie Maria darauf reagierte. Sie sagte quasi nur: „Ok, wenn das der Wille Gottes ist, dass ich einfach so schwanger werden, dann soll dies geschehen.“ Maria zweifelte keine Sekunde daran, dass das Unmögliche passieren würde. Sie glaubte dem Engel und so geschah es.

So ist es auch bei uns. Wenn wir Gott und seine Zusagen mehr gewichten als die Umstände, werden auch wir erleben, wie Wunder geschehen und das Unmögliche möglich wird. Löse dich von allen Ausreden, die dir sagen, dass es jetzt vorbei ist, Gott dich vergessen hat und deine Wünsche zu gross und zu unmöglich für ihn sind. Gewichte stattdessen wieder seine Versprechen, die er dir gegeben und in dich hineingelegt hat. Interessant ist, dass Gott das Wunder bei Maria tat, ohne dass er ihr noch einen Mann gegeben hat. Dies sagt uns, dass wir nicht andere Menschen brauchen, um zu sehen und zu erleben wie Gott seine Verheissungen über unserem Leben wahr werden lässt. Er kann Menschen brauchen, aber es geht auch ohne. Gottes Versprechen für dich sind nicht abhängig von anderen, von Positionen oder finanziellen Möglichkeiten. Wenn Gott dir etwas zugesagt hat, dann wird es wahr werden, weil du Gott kennst und er dich. Er kann und wird das Wunder tun. Es liegt alles in seiner Hand. Dazu braucht er keine Bank, keine Medizin oder aussergewöhnliche Ressourcen. Gott kann das Wunder einfach so tun, weil er es will, so wie er es will. Darum gewichte die Zusagen Gottes mehr als deine Umstände und Möglichkeiten.

Maria glaubte dem Engel, auch wenn das Ganze eher schräg und speziell war mit dem Heiligen Geist und schwanger werden als Jungfrau. Und trotzdem stellte sie die Kraft Gottes nicht in Frage! Stelle auch du die Möglichkeiten Gottes nicht in Frage, gewichte seine Zusagen, halte an ihnen fest und dann wirst auch du staunen und sehen wie das Unmögliche wieder möglich wird in deinem Leben.

LEADERSHIP – WAS IST MEINE ANTWORT?

By Leadership

„Es gibt dieses Wort des in der Branche fast schon legendären Disney-Managers Michael Eisner über die Zukunftsperspektiven eines Freizeitparks: „Grow or die“, „Wachse oder sterbe“. Mit dieser Strategie hat Eisner den Disney Konzern aus der Krise geführt, und sie gilt auch für das Ruster Unternehmen. Um wachsen zu können dabei den Bestand eines Parks so zu erhalten, wie ihn die Besucher kennen, sind bereits hohe Investitionen notwendig. Um ihn auch in Zukunft erhalten zu können, müssen immer neue Attraktionen her.“ Benno Stieber, aus: Roland Mack, Herr der Achterbahnen

Ich liebe den Europapark. Jedes Mal wenn ich diesen Park besuche, begeistert mich das Herz der Mitarbeiter, die Liebe im Detail, die neuen Innovationen und die Qualität dieses Parks. Der Europapark in Rust ist für mich immer wieder ein Ort der Inspiration und ein Ort, wo ich träumen und abschalten kann. Beim letzten Besuch fand ich eine Biographie von Roland Mack, dem Sohn des Europaparkgründers. Er führt heute den Park. Dank Roland Mack wurde der Park nach der Gründung zu dem, was er heute ist: Ein Park, der immer noch neue Innovationen hervorbringt, der nie stehengeblieben ist und immer wieder von Neuem die Menschen begeistern kann. Als ich mich mit dieser Biographie auseinandersetzte und mich immer wieder an all die genialen Erlebnisse im Europapark erinnerte, realisierte ich: Genau so sollte Kirche sein! Auch Kirche sollte ein Ort sein, wo wir immer wieder von Neuem begeistert werden, wo Innovation immer wieder Platz hat, ein Ort, wo wir nie stehengeblieben sind und wo wir unterwegs bleiben. Ein Ort, wo wir dran bleiben und nicht aufhören, uns immer wieder zu fragen wie muss Kirche sein, dass wir die Menschen von Heute erreichen und mit der guten Botschaft der Bibel begeistern können.

Warum ist es so wichtig, dass auch wir in Organisationen, Kirchen, Unternehmen oder was wir sonst leiten nicht stehenbleiben und uns immer wieder hinterfragen lassen? Warum sollen wir dran bleiben und immer wieder innovativ sein? Kirchen verlieren im Durchschnitt jedes Jahr 10% ihrer Besucher – habe ich mir sagen lassen. Das bedeutet, dass wenn wir schon nur den Gleichstand behalten wollen, wir jedes Jahr ein Wachstum von mindestens 10% haben müssen, wenn nicht, werden wir langsam von der Bildfläche verschwinden. Dies führt mich zu einem Gespräch, welches ich kürzlich mit einem Pfarrkollegen hatte. Wir diskutierten so über die Herausforderungen in den Freikirchen und auch die verschiedenen christlichen Strömungen. Im Gespräch kamen zum Schluss, dass wenn wir als Kirchen nichts mehr Neues machen, bewegen oder unternehmen, nicht auf den Puls der Zeit und die Fragen der Gegenwart reagieren, viele Kirchen in den nächsten zehn Jahren von der Bildfläche – zumindest von ihrem Einfluss her – verschwinden werden. Wir schauten uns an und sagten zueinander, statt uns weiter über die Herausforderungen der Zukunft zu unterhalten, reden wir lieber darüber, was denn unsere Antwort auf all die Strömungen, Fragen und Nöte der Gesellschaft ist!

Ja, was ist unsere Antwort? Ich denke, echte und wahre Leiterschaft sucht nach Antworten. Wenn Leiter Herausforderungen erleben, bleiben sie nicht stehen, sie beklagen sich nicht, sondern suchen Antworten. Denn Leiter wissen, hinter jeder Herausforderung wartet eine Lösung. Wir als Kirche haben uns entschieden, immer wieder die Lösung zu suchen. Dran zu bleiben und dem Stillstand in unserem Leben, in unserer Organisation und unseren Aufgaben keinen Raum zu geben. Denn Stillstand ist der Tod für jedes Leben, für jede Unternehmung oder Kirche. Durch das Stehenbleiben und sich Ausruhen auf den Lorbeeren des letzten Erfolges ist schon manche innovative Idee, neue Bewegung und Kirche nach und nach von der Bildfläche wieder verschwunden. Wir geraten so schnell wieder in Vergessenheit und verlieren Kraft und schlussendlich auch unseren Einfluss. Doch Gott möchte uns Einfluss schenken, er möchte mit uns zusammen Spuren auf dieser Welt hinterlassen. Deshalb dürfen wir nicht stehenbleiben und ich möchte dich ermutigen, statt dich zu beklagen, statt dich über den Puls der Zeit zu empören, steh auf und finde eine Antwort auf deine Herausforderung.

Dies sehen wir auch so schön in der Geschichte von Josua. Josua, ein Mann aus der Bibel, hatte einen klaren Auftrag von Gott. Er sollte zusammen mit dem Volk Gottes das von Gott verheißene Land einnehmen. Gott schenkte ihnen den Sieg in der ersten Stadt. Doch der Sieg war an eine klare Bedingung geknüpft: Alles, was sie in der ersten Stadt einnahmen, gehörte Gott. Doch einer von Josuas Männern missachtete diese Anweisung und behielt etwas für sich. Als Konsequenz davon zog Gott sich von seinem Volk zurück und bei der nächsten Stadt verloren sie den Kampf. Josua fiel in eine tiefe Krise und klagte Gott an. Dann lesen wir, wie Gott ihm antwortete:

Da sagte der Herr zu Josua: „Steh auf! Warum liegst du vor mir auf deinem Gesicht? Die Israeliten haben gesündigt und meinen Bund gebrochen, den ich ihnen geboten habe! Josua 7, 10&11

Josua steh auf! Es hat einen Grund, warum Gott sich zurückgezogen hat. Josua, finde die Antwort! Statt uns zu beklagen, aufzugeben, stehenzubleiben oder uns auf unserem Erfolg niederzulassen, sollten auch wir immer wieder aufstehen. Dran bleiben und die Antwort auf unsere nächste Herausforderung suchen. Gott wird sie uns zeigen. Bleiben wir dran als Leiter, suchen die nächste Innovation, die nächste Idee, die nächste Lösung, und wir werden erleben und sehen, wie wir die Antwort finden. Dies wird uns weiterführen, wird uns am Leben halten und unsere Kirche, unsere Firma oder unser Umfeld wieder attraktiv machen. Wir werden unsere Anziehungskraft wieder finden und wenn wir dran bleiben, neuen Ideen Leben einhauchen und immer wieder den Puls der Zeit finden, werden wir auch noch in zehn Jahren unsere „Daseinsberechtigung“ haben und nicht von der Bildfläche verschwunden sein. Ich wünsche dir immer wieder den Mut, dich deinen Fragen, Ängsten und Nöten zu stellen. Ich wünsche dir die Weisheit Gottes in all dem, und dass du mit unserem Gott zusammen die Antwort finden kannst. Du wirst, weil du nicht stehengeblieben bist!