Category

Blog

DU BESTIMMST DIE RICHTUNG – UNGETEILTE AUFMERKSAMKEIT

By Blog

»Ich entscheide mich, meinem Gegenüber ungeteilte Aufmerksamkeit zu schenken. Ich bin ein guter Zuhörer / eine gute Zuhörerin, ermutige die Menschen und hinterlasse sie besser, als ich sie angetroffen habe.«  

Ich denke, gerade in der heutigen Zeit ist es wichtig, dass wir wieder lernen, unserem Gegenüber ungeteilte Aufmerksamkeit zu schenken und uns nicht ablenken zu lassen. Dem Ehepartner ungeteilt zuhören und auf ihn eingehen. Zeit mit Freunden zu verbringen, wo wir Gespräche führen und einander nicht ausweichen. Man sagt, wenn wir mit einem Menschen schon nur acht Minuten reden und ihm dabei ungeteilte Aufmerksamkeit schenken, ist dies genug Zeit, dass das Bindungs- und Glückshormon Oxytocin ausgeschüttet werden kann.

Auch Jesus investierte bei seinen Jüngern, die nach ihm seine Botschaft der Hoffnung und Liebe in die Welt hinaustrugen, nicht in Wissen oder Leistung, sondern er pflegte in erster Linie immer wieder Gemeinschaft mit ihnen. Er schenkte ihnen ungeteilte Aufmerksamkeit. Erklärte ihnen, was sie nicht verstanden und verbrachte einfach Zeit mit ihnen. Wann hattest du das letzte Mal eine auferbauende Tischgemeinschaft mit deinen Liebsten? Denk daran: Schon nur acht Minuten reichen, und ihr werdet wieder mehr Freude, Glück und Ruhe empfinden.

Ich liebe die Geschichte von Jesus, als er von den Toten auferstanden ist und seinen Jüngern begegnet. Als Erstes, bevor er ihnen wichtige Sachen mitteilte, assen sie zusammen. Sie teilten ihr Leben, ihre Freuden, ihre Sorgen und genossen die Gemeinschaft beim gemeinsamen Mahl. Vielleicht könnten auch wir beim nächsten Essen mal die Handys, die Zeitung, den TV usw. zur Seite legen und wieder Gemeinschaft pflegen. Aufeinander eingehen, zusammen lachen und das Leben teilen. All diese scheinbar einfachen, alltäglichen Dinge bringen so viel Freude und Segen in unser Leben zurück. Versuch es doch mal und schenk deinen Freunden, deinem Ehepartner, deinen Kindern, deinen Eltern und deinen Arbeitskollegen ungeteilte Aufmerksamkeit und beobachte, was dies auslöst bei deinen Mitmenschen.

Als sie an Land gingen, sahen sie ein Holzkohlenfeuer mit Fischen darauf, auch Brot lag dabei. Jesus sagte zu ihnen: »Bringt ein paar von den Fischen, die ihr gerade gefangen habt!« Simon Petrus ging zum Boot und zog das Netz an Land. Es war voll von großen Fischen, genau hundertdreiundfünfzig. Aber das Netz riss nicht, obwohl es so viele waren. Jesus sagte zu ihnen: »Kommt her und esst!« Keiner von den Jüngern wagte zu fragen: »Wer bist du?« Sie wussten, dass es der Herr war. Johannes 21,9–12

DU BESTIMMST DIE RICHTUNG – MACH DEN ERSTEN SCHRITT

By Blog

»Ich will immer wieder Schritte auf meine Mitmenschen zugehen. Ich warte nicht ab, bis jemand auf mich zukommt, sondern entscheide mich, die Person zu sein, die den ersten Schritt geht.«  

Eine Entscheidung, die wir immer wieder in verschiedenen Situationen unseres Lebens treffen müssen, ist: Machen wir den ersten Schritt oder warten wir, bis unser Gegenüber einen Schritt auf uns zugeht? Warten wir auf unsere/n Ehepartner/in, bis er oder sie den ersten Schritt zur Versöhnung macht oder sagen wir zu uns: »Es spielt keine Rolle, wer im Recht ist, ich will den Frieden bewahren und gehe den ersten Schritt auf meinen Partner zu.« Warten wir, bis die Menschen einen Schritt auf uns zu machen, uns anrufen oder fragen, wie es uns geht? Oder gehen wir einen Schritt auf die anderen zu? Wir haben immer wieder Gelegenheiten, wo wir Schritte auf Menschen zu gehen können, um mit ihnen in Kontakt zu kommen.

In den USA fällt es mir immer wieder auf, wie einfach es eigentlich wäre, sogar mit fremden Menschen gute Begegnungen zu haben. In Amerika scheint es normal zu sein, ein kurzes Gespräch zu führen, wenn man mit anderen im Aufzug fährt. Man fragt sein Gegenüber, wie es ihm geht und wünschst ihm einen guten Tag. In der Schweiz ist das unvorstellbar! Im Aufzug herrscht peinliches Schweigen, man spricht keine fremden Personen an. Ich möchte dich ermutigen, brich dieses Schweigen, geh mal einen Schritt auf eine Person zu und verwickle sie in einen kurzen Dialog. Es tut uns nämlich allen gut, miteinander in Kontakt zu kommen.

Ich habe Folgendes dazu gelesen in der Harvard-Glückstudie:

»Ein kurzes Gespräch mit dem Postboten oder dem Barista sind die am meisten übersehenen Beziehungen, die aber zu signifikant mehr Wohlbefinden führen.« Bob Waldinger, Psychiater

Mach immer wieder den ersten Schritt. Geh auf deinen Partner zu, geh auf deinen Mitmenschen, denen du täglich auf dem Weg zur Arbeit begegnest, zu. Investiere dich in deine Arbeitskollegen. Du wirst staunen, wie das Prinzip des ersten Schrittes positive Auswirkungen auf dein Leben hat.

Geht vielmehr freundlich miteinander um, seid mitfühlend und vergebt einander, so wie auch Gott euch durch Christus vergeben hat. Epheser 4,32

DU BESTIMMST DIE RICHTUNG – TRAGE SORGE ZU DEINEN FREUNDSCHAFTEN

By Blog

»Einen guten Freund zu finden, ist nicht einfach. Ich entscheide mich, in meine Freundschaften zu investieren und erlebe, wie Gott mich auch in diesem Bereich immer wieder mit seinem Segen und seiner Gunst überrascht.«  

Die richtigen Freunde an deiner Seite, Menschen, die dich ermutigen, an dich glauben, den Glauben mit dir teilen und mit dir durch Hochs und Tiefs gehen, sind unersetzlich. Obwohl uns dies sicherlich bewusst ist, fällt es uns manchmal schwer, in die richtigen Freundschaften zu investieren. Passend dazu habe ich gelesen:

»Es geht um zwei Dinge: erstens zu prüfen, welche Beziehungen man in seinem eigenen Leben hat. Um sich dann zweitens zu fragen: Wovon will ich eigentlich mehr? Kann ich meine Bedürfnisse mit meinem heutigen Beziehungskreis abdecken? Soll ich mehr für meine heutigen Beziehungen tun? Oder soll ich mir neue Beziehungen suchen? Der Schlüssel ist, den eigenen Beziehungen ganz bewusst Aufmerksamkeit zu schenken.« Robert Waldinger, Psychiater

Eigentlich ist es einfach. Wir priorisieren die guten und wichtigen Freundschaften in unserem Leben. Wir investieren uns in andere, pflegen Freundschaften, gehen auf Menschen zu, laden sie ein und hören ihnen zu.

Ich erinnere mich noch gut an einen Song aus meinen Zwanzigern. Tom Petty trällerte, dass es hart sei, einen guten Freund zu finden. Irgendwie blieb diese Aussage bei mir hängen. Ja, es ist schwer, einen guten Freund zu finden. Deshalb will ich Sorge tragen zu meinen Freundschaften. Ich weiss, dass ich etwas dafür tun muss, denn gute Freundschaften liegen nicht einfach so am Strassenrand. Ich habe mich entschieden, mich immer wieder in meine Freundschaften zu investieren, weiterzugeben, was ich habe und nicht aufzugeben, wenn Freundschaften auseinander gehen. Neue Freundschaften warten auf mich und so auch neues Glück und neue Freude. Trage Sorge zu deinen guten Freundschaften, denn sie sind ein Geschenk und nicht selbstverständlich.

»Und noch etwas sage ich euch: Wenn zwei von euch hier auf der Erde darin eins werden, um etwas zu bitten – was immer es auch sei –, dann wird es ihnen von meinem Vater im Himmel gegeben werden. Denn wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind, da bin ich in ihrer Mitte.« Matthäus 18,19–20

DU BESTIMMST DIE RICHTUNG – FREUNDE FÜRS LEBEN

By Blog

»Die richtigen Freunde und Menschen an unserer Seite sind ein grosser Segen und verhelfen uns zu Glück und Freude. Darum will ich nie aufhören, in die richtigen Freundschaften zu investieren.«  

Vor Kurzem las ich in der Zeitung von der am längsten laufenden Studie in der Geschichte der Menschheit. 724 Teilnehmer werden seit 85 Jahren begleitet. Davon sind 40 noch am Leben, die meisten davon sind über 100 Jahre alt. Die Studie beschäftigt sich mit der Frage: Was macht ein gesundes und erfolgreiches Leben aus? Und was ist eigentlich ein glückliches Leben? Man hat zwei grundlegende Erkenntnisse gemacht:

  1. Es ist wichtig, für die körperliche Gesundheit zu sorgen. Gesunde Ernährung, viel Bewegung, kein Übergewicht, kein Alkoholismus und nicht rauchen.
  2. Die Wärme der Beziehungen, die eine Person hat, entscheidet schlussendlich, ob jemand glücklich ist oder nicht.

Als ich dies las, dachte ich: Wow, sie bestätigen eigentlich nur, was uns die Bibel schon lange sagt. Wir sind für die Gemeinschaft geschaffen. Die Bibel ermutigt uns an verschiedenen Stellen, gesunde Beziehungen zu pflegen und schädliche Freundschaften bewusst loszulassen. Wir sollen in Freundschaften und in andere Menschen investieren und weitergeben von dem, was wir erkannt und gelernt haben. Die richtigen Freundschaften sind ein riesiger Segen für uns und beeinflussen unser Wohlergehen. Wir können einander helfen und unterstützen, füreinander da sein und zusammen unser Leben teilen. Wir können aneinander wachsen in unserem Charakter, wir lernen zu vergeben, wir lernen zu lieben und wir lernen uns selber und schlussendlich auch Gott besser kennen. Zudem können wir zusammen beten, glauben und Wunder erleben.

Wir brauchen Freunde – dies sagt uns die Studie und auch die Bibel. Wir Menschen sind für die Gemeinschaft geschaffen. Und je weniger Menschen wir um uns herum haben, je weniger gute und warme Beziehungen wir pflegen, umso mehr werden wir krank, unglücklich und womöglich sterbe wir sogar umso früher. Man hat herausgefunden, dass unsere Beziehungen einen direkten Einfluss auf unsere körperliche Gesundheit haben. Darum, investiere dich immer wieder in deine Freundschaften und pflege den Umgang mit positiven und aufgestellten Menschen. Suche die Nähe zu Menschen, die im Glauben unterwegs sind und die dich ermutigen. Denn deine Freundschaften sind wichtig für dein Wohlergehen und um den Segen Gottes und deine Bestimmung zu erleben und zu finden.

Zwei haben es besser als einer allein, denn zusammen können sie mehr erreichen. Stürzt einer von ihnen, dann hilft der andere ihm wieder auf die Beine. Sprüche 4,9–10

DU BESTIMMST DIE RICHTUNG – DANKEN STATT WANKEN

By Blog

»Ich entscheide mich jeden Tag von neuem, Gott zu danken für alles, was er in meinem Leben tut. Ich fokussiere mich auf das Gute, auf den Segen und auf die Güte Gottes.«  

Wir lesen in der Bibel, wie sich David trotz grossen Herausforderungen und Feinden, die nach seinem Leben trachteten, ganz bewusst auf Gott und seine Grösse fokussierte. Jeden Tag entschied er sich, von der Grösse und Güte Gottes reden. Jeden Tag wollte er allen davon erzählen, wie gross und mächtig Gott ist. Jeden Tag ging er vom Guten aus und rechnete mit der Gunst Gottes. David ist für mich ein Vorbild. Ein Mann, der trotz allem, was er durchmachen musste, immer wieder Gott priorisierte und an ihm festhielt. Ich habe ganz bewusst gelernt, gerade wenn ich mich in Herausforderungen befinde, Gott besonders meinen Dank zu geben. Ich möchte auch dich ermutigen: Statt bei jeder Herausforderung ins Wanken und Zweifeln zu kommen, danke! Danke Gott und erzähle anderen von seinen Taten und von all dem, was er schon bewegt hat. Auf diese Weise öffnest du dem Segen Gottes die Türen.

Auch Paulus ermutigt uns in der Bibel, uns immer wieder zu freuen, egal was geschieht. Egal was wir durchmachen, gegen was wir kämpfen, was für Nöte und Ängste wir haben, wir sollen uns freuen. Wir sollen uns durch nichts vom Gebet abbringen lassen und Gott in jeder Lage danken. Denn das ist es, was Gott von uns wünscht. Dass wir unsere dankbare Haltung nicht verlieren und uns auf das fokussieren, was er am Tun ist und nicht auf das, was nicht so läuft, wie wir es uns vorgestellt haben. Diese dankbare Haltung wird uns neue Türen öffnen und neuen Segen und Möglichkeiten in unser Leben bringen. Danke Gott und du wirst staunen, was er noch alles tun und mit dir bewegen wird.

Ich will immer davon reden, wie gerecht du bist und handelst. Tag für Tag will ich dich loben! Psalm 35,28  

Freut euch, was auch immer geschieht! Lasst euch durch nichts vom Gebet abbringen! Dankt Gott in jeder Lage! Das ist es, was er von euch will und was er euch durch Jesus Christus möglich gemacht hat. 1. Thessalonicher 5,16–18

DU BESTIMMST DIE RICHTUNG – SPRICH ÜBER DEN SIEG

By Blog

»Gott hat Segen, Gunst und neue Möglichkeiten für uns bereit. Darum spreche ich laut aus, was ich glaube und werde erleben, wie Gott mich führen und leiten wird.«  

Damit wir sehen und erleben können, was Gott alles mit und durch uns tun möchte, ist es wichtig, dass wir lernen, weise mit unseren Worten umzugehen und vom Sieg, statt von der Niederlage zu reden. Denn in der Bibel lesen wir, dass alles, was wir aussprechen, früher oder später auf uns zurückfällt. Deshalb sollten wir über den Sieg, das Gute und über all den Segen sprechen, den Gott für uns bereithält. Denn unsere Worte haben Macht und können über unsere Zukunft entscheiden. Wir können mit unseren Worten den Segen in unser Leben holen oder wir können uns auch selbst bestrafen, indem wir nur vom Negativen ausgehen und all das Schlechte und Minderwertige mit unseren Worten bekräftigen. Denn unsere Worte sind wie Gebete, die wir aussenden und jedes Gebet bewegt etwas!

Bewege dich immer wieder auf den Segen zu, indem du gute und starke Worte aussprichst. Schritt für Schritt wirst du dich aufs Ziel, auf die Verheissung zu bewegen. Darum, statt zu sagen: »Das wird nie gehen, das werde ich nie schaffen, das kann ich einfach nicht und ich werde nie mehr gesund werden.« sage: »Gott hat mein Leben in seiner Hand er wird mir einen Weg zum Sieg zeigen. Segen wartet auf mich und ich werde erleben, wie ich von dieser Krankheit befreit werde, wie Gott Wunder in meinem Leben tun wird und wie mit Gott zusammen Unmögliches möglich wird.«

Warum ist es so wichtig, dass wir uns trainieren und täglich daran erinnern, dass wir vorsichtig und weise mit unseren Worten umgehen sollen? Ganz einfach, weil wir auf das Negative stärker reagieren als auf das Positive. So schnell kommen Angst, Zweifel, Sorgen und Hoffnungslosigkeit in unser Leben. Deshalb müssen wir lernen, unsere Worte in Richtung Segen zu steuern und mit Gott und seinem Sieg zu rechnen. Es ist ein Prozess und eine tägliche Entscheidung, auf Gott und das Gute zu schauen. Doch wenn wir es lernen, werden wir erleben, wie der Segen und die Gunst Gottes unser Leben überfluten werden.

Was einmal ausgesprochen ist, fällt auf dich zurück – sei es nun gut oder schlecht. Worte haben Macht: Sie können über Leben und Tod entscheiden. Wer sich gerne reden hört, muss mit den Folgen leben» Sprüche 18,20–21

DU BESTIMMST DIE RICHTUNG – ERWARTE TÄGLICH GOTTES WIRKEN

By Blog

Gott will uns jeden Tag mit seiner Güte, seinem Segen und seiner Gunst überraschen. Er liebt es, uns zum Lachen und zum Strahlen zu bringen. Er lässt uns neu hoffen, neu glauben und neu seine Grösse erkennen.  

David, ein Mann aus der Bibel, wird nach einer langen Geduldsprobe endlich, wie Gott es ihm versprochen hatte, König. Als das verfeindete Volk davon erfährt, kommen sie, um David in ihre Gewalt zu bringen. David fragt Gott um Rat, wie er darauf reagieren soll und Gott gibt ihm die klare Anweisung, die Gegner anzugreifen. David tut, was Gott ihm sagt und vertreibt die Feinde aus seinem Reich. Ein paar Wochen später ereignet sich die genau gleiche Situation: Die Feinde kommen wieder und schlagen ihr Lager an derselben Stelle auf wie das letzte Mal. Eigentlich wäre es jetzt logisch, genau gleich darauf zu reagieren wie beim ersten Mal. Denn Gott hat David vor ein paar Wochen ja zum Sieg verholfen, so würde er sicher auch jetzt wieder helfen. Doch statt einfach loszuziehen und die Feinde anzugreifen, sucht David erneut Gott und befragt ihn. Und dieses Mal gibt Gott ihm eine ganze andere Anweisung. Statt die Feinde von vorne anzugreifen, sollen sie sie umgehen und ihnen in den Rücken fallen. David führt den Rat von Gott aus und besiegt seine Feinde wieder.

In dieser Geschichte entdecken wir ein tiefes Geheimnis: Statt es genau gleich zu tun wie beim letzten Mal, wollte Gott es anders tun. Und so will Gott auch dir und mir jeden Tag NEU begegnen und uns mit seiner Güte überraschen – immer wieder anders. Falle nicht in eine Routine und denke nicht: »Letztes Mal habe ich es so getan, also wird es jetzt genau gleich ablaufen.«, sondern integriere Gott jeden Tag von neuem in deinen Alltag, sei offen für sein Wirken und auch du wirst staunen, wie anders, wie kreativ, wie überraschend, wie fröhlich und wie neu Gott dir begegnen wird.

Leider verpassen wir so viel Segen und Gottes Bewahrung, nur weil wir es unterlassen haben, ihn immer wieder von neuem in unseren Alltag zu integrieren. Ich bin überzeugt, vieles in unserem Leben wäre einfacher, wenn wir mit Gott zusammen in den Tag starten würden. Schenke Gott die ersten Minuten deines Tages und Gott wird dir einen ganzen Tag zurückgeben. Er wird dich führen, dich leiten, vor dir hergehen und all deine Feinde aus dem Weg räumen, dich vor Krankheiten bewahren, Türen für dich öffnen und das Beste aus deinem Leben herausholen. Wenn du Gott immer wieder von neuem suchst und ihn in deinen Tag integrierst, wird er dich mit seinen Wundern und seiner Gunst überraschen.

Und auch diesmal befragte David den HERRN. »Greif sie nicht von vorn an«, antwortete der HERR, »sondern umgehe sie und falle ihnen beim Bakawald in den Rücken. Sobald du in den Wipfeln der Bakabäume ein Geräusch hörst, das wie Schritte klingt, dann greif an! Das wird das Zeichen sein, dass der HERR vor dir hergezogen ist, um das Heer der Philister zu schlagen.« David tat, was der HERR ihm befohlen hatte, und besiegte die Philister von Gibeon bis nach Geser. 2. Samuel 5,23-25  

DU BESTIMMST DIE RICHTUNG – INTEGRIERE GOTT IN DEINEN ALLTAG

By Blog

Gott möchte uns jeden Tag von neuem mit seiner Weisheit, seinen Ideen und seiner Gunst begegnen. Gott möchte uns beschützen und er sucht immer wieder unser Bestes.  

Gott liebt es, uns als ein guter Vater zur Seite zu stehen, uns zu ermutigen, uns zu lehren, uns falsche Wege und Entscheidungen aufzuzeigen und uns zu helfen, es besser zu machen. Er liebt es, uns jeden Tag von neuem den richtigen Weg zu zeigen, den Weg zum Segen, zum Überfluss und zu neuen Möglichkeiten. Er liebt es, uns zu beraten, wenn wir in eine falsche Richtung abgebogen sind und uns wieder auf den richtigen Weg zu bringen. Gott liebt es, uns zu coachen, uns zu helfen und uns weiterzuführen, weil er uns geschaffen hat und alles in uns hineingelegt hat, was wir brauchen, um unser bestes Leben zu leben. Wenn wir den Blick auf Gott richten, wird er immer auch mindestens ein Auge auf uns haben. Gott will und wird uns jeden Tag von neuem geben, was wir brauchen und benötigen, wenn wir ihn in unseren Tag integrieren.

Genau das sehen wir auch im berühmten Gebet von Jesus, dem Vaterunser. Jesus motiviert uns, dass wir Gott jeden Tag von neuem um sein tägliches Brot für unser Leben bitten sollen. Und da meint er nicht nur das Brot zum Essen, sondern auch unser geistliches Brot. Mit anderen Worten sagt Jesus: »Bitte Gott täglich darum, dass er dich leitet, führt und dich mit allem versorgt, was du heute brauchst – praktisch, aber auch geistlich.« Vielleicht denkst du jetzt: »Aber Könu, ich war letzte Woche in der Kirche und habe gebetet. Das sollte doch jetzt für eine Woche reichen!« Klar, der sonntägliche Besuch einer Kirche ist wichtig und grundlegend für unseren Glauben und für unsere Beziehung zu Gott. Doch trotzdem ermutigt uns Jesus, Gott täglich um sein Brot zu bitten. Gott täglich in unseren Alltag zu integrieren.

Vor kurzem las ich folgendes Zitat:

»Treffen Sie sich niemals mit Menschen, bevor Sie sich nicht mit Gott getroffen haben.«  

Darum, nimm dir täglich Zeit, auf Gott zu schauen, ihn in deinen Tag einzuladen, auf ihn zu hören, ihn ganz bewusst in einen Alltag, deine Sorgen und dein Leben zu integrieren und Gott wird vor dir hergehen und dir den Weg ebnen, Segen vorbereiten und dich führen und leiten.

Du (Gott) hast zu mir gesagt: »Ich will dich unterweisen und dir den Weg zeigen, den du gehen sollst. Ich will dich beraten und immer meinen Blick auf dich richten.« Psalm 32,8

DU BESTIMMST DIE RICHTUNG – GOTT IST GUT

By Blog

Gott sehnt sich danach, uns täglich zu begegnen. Er möchte uns ermutigen und uns seine Gnade, seine Zusagen und seine Sicht des Lebens aufzeigen. Mehr Segen und mehr Freude warten auf jeden von uns.  

Wenn wir es schaffen, uns jeden Morgen von neuem auf Gott zu fokussieren und mit ihm in den Tag zu starten, hat dies viele positive Auswirkungen auf unseren Alltag. Wir werden gelassener, ruhiger und ausgeglichener. Wir lassen uns viel weniger auf einen Streit ein, weil wir uns entschieden haben, aufs Gute zu schauen. Wir lassen uns viel weniger von Nebensächlichkeiten ablenken und können den Moment viel mehr geniessen. Und zudem haben wir mehr und mehr Freunde an unserer Seite, weil man gerne mit uns zusammen ist. Wir können uns jeden Morgen von neuem entscheiden, ob wir auf Gott und auf all das Positive schauen und zu Ermutiger werden oder ob wir als jammernde Menschen durch den Tag gehen, die überall etwas zum Kritisieren finden und nur das Negative sehen. Ganz ehrlich, mit solchen Menschen will man längerfristig nicht mehr Zeit verbringen. Werde zu einem Ermutiger und baue die Menschen um dich herum auf. Dies können wir, wenn wir erleben, wie Gott uns ermutigt, wie Gott an uns glaubt, wie Gott uns sieht und wie Gottes Güte uns begegnet.

Es ist so wichtig und matchentscheidend für uns Leben, dass wir jeden Tag von neuem begreifen und verstehen, dass Gott gut ist und es gut mit uns meint. Denn diese Erkenntnis, diese tägliche Ermutigung von Gott, wird massgebend sein, ob wir positiv, fröhlich und als ein Segen für andere in den Tag gehen.

Wenn du die Bibel aufschlägst, wirst du entdecken, dass es ein Buch voller Verheissungen und Zusagen Gottes ist. Doch trotz all dem Ermutigenden, das in diesem spannenden Buch zu finden ist, kann die Bibel auch schwierig sein. Schwierig zu verstehen, nachzuvollziehen und zu lesen. Und so kann die Bibel schwer und zerstörend, statt ermutigend werden für uns. Darum möchte ich dir hier drei Tipps weitergeben, wie du die Bibel lesen kannst, damit sie für dich zu einem Buch wird, das Leben spendet und freisetzt, statt zerstört.

1. Lies die Bibel wie ein Kind.

Das bedeutet, du nimmst, was du verstehst und alles andere lässt du stehen. Als Kinder vertrauen wir den Eltern, dass das, was sie uns erklären, gut für uns ist und alles andere, das sie uns nicht erklären, noch nicht wichtig für uns ist. Lies genau so die Bibel. Was Gott dir aufleuchten lässt, nimm und lasse dich ermutigen. Was du nicht verstehst, all die Fragen und all die unlogischen Dinge, die dich von den Ermutigungen wegbringen wollen, lasse einfach stehen. Es ist noch nicht dran für dein Leben.

2. Lies die Bibel nicht alleine.

Damit meine ich nicht, dass wir sie mit anderen Menschen lesen müssen, sondern, dass wir sie nicht ohne Gott lesen sollen. Gott hat uns seinen Geist versprochen, der uns immer wieder erklären wird, was Gott uns aufzeigen möchte. Darum, lade Gott in dein Bibellesen ein und bitte ihn, dass ER durch sein Wort zu dir spricht.

3. Lies die Bibel aus der Sicht der Gnade.

Dies ist der entscheidende Unterschied: Wenn wir die Bibel lesen und uns die Kraft der Vergebung nicht bewusst sind, werden wir zu gesetzlichen Menschen, die sich selbst und andere verurteilen. Menschen, die andere richten und dabei vergessen, dass es nur einen Richter gibt – Gott. Darum, lies alles aus der Sicht der Gnade. Gott hat uns vergeben. Gott wird uns nicht mehr verurteilen. Denn durch unseren Glauben sind wir errettet und so dürfen wir uns auf die Zusagen Gottes fokussieren und mehr und mehr all das Gute und das Ermutigende erkennen, das in der Bibel steht. Und so können wir gar nicht mehr anders, als jeden Tag von neuem zu sagen: »Gott ist gut!«

Eines aber wissen wir: Alles trägt zum Besten derer bei, die Gott lieben; sie sind ja in Übereinstimmung mit seinem Plan berufen. Römer 8,28

DU BESTIMMST DIE RICHTUNG – SCHÜTZE DEINE MAUER

By Blog

Wir alle haben einen Bereich in uns, der uns alleine gehört. Es handelt sich dabei um unsere Gedanken und Gefühle. Was du denkst und welchen Gedanken du Priorität gibst, ist deine Entscheidung. Du entscheidest auch über deine Einstellung, deine Werte und was dir wichtig ist. Ebenso ist es mit deinen Gefühlen: Auch wenn uns gewisse Emotionen einfach so überkommen, können wir lernen, unsere Gefühle zu steuern oder zumindest, gut damit umzugehen.  

Doch wie schützen wir diesen Bereich der Gedanken und Gefühlen in uns? Indem wir die Mauer um uns herum schützen. Wir lesen passend dazu in den Sprüchen, wie Salomo schreibt:

Ein Mensch ohne Selbstbeherrschung ist so schutzlos wie eine Stadt mit eingerissenen Mauern. Sprüche 25,28

Zur Zeit von Salomo waren Schutzmauern rund um die Städte etwas sehr Wichtiges. Sie beschützten die Stadt vor Eindringlingen, Feinden und all dem was ihnen Schaden zufügen wollte. Fallen die Mauern, dann ist die Stadt dem Feind schutzlos ausgeliefert. Und genau so ist es bei uns. Fallen unsere Schutzmauern um unseren Geist, unsere Seele, wird die Welt, die Umstände, die Sorgen und alles um dich herum, dich mehr und mehr einnehmen und dich beginnen zu bestimmen und du wirst länger je mehr den Segen Gottes verpassen. Darum schütze deine Mauer und bestimme du was in deinem Leben geht. Bestimme du was du in dein Herz hineinlässt. Bestimme du was dich prägt. Bestimme du was du schaust und wem du Gewicht in deinem Leben gibst. Bestimme du, mit was für Menschen du Zeit verbringst. Denn dein Leben ist viel zu wertvoll, als dass du es einfach so dem Zufall überlässt und dich von deinen Umständen treiben lässt.

Ich habe gelernt, dass es gerade im Bereich Freundschaften sehr wichtig ist, dass wir uns gut überlegen, mit wem wir wieviel Zeit verbringen. Menschen prägen uns. Menschen führen uns in eine Richtung, oftmals auch in eine, in die wir eigentlich gar nicht gehen wollen. Man sagt ja auch: »Zeig mir deine Freunde und ich sage dir, wo du in fünf Jahren in deinem Leben stehen wirst.« Mit wem verbringen wir Zeit? Von welchen Menschen lassen wir uns prägen? In der Bibel lesen wir in einem Psalm, wie der Schreiber uns motiviert, unser Glück zu suchen, indem wir mit den richtigen Menschen Zeit verbringen und die falschen Menschen meiden. Er motiviert uns, nicht auf den Rat von negativen, gottlosen und lästernden Menschen zu hören. Uns nicht mit Menschen einzulassen, die keine göttlichen Werte haben, die einfach alles gutheißen und sich nicht an den Aussagen der Bibel orientieren. Auch nicht mit Menschen, die nur über alle herziehen, lästern und spotten. Auch solche Freundschaften schaden uns mehr, als dass sie uns segnen. Darum, wenn Menschen dich auf eine falsche Fährte in deinem Leben führen wollen oder dich negativ beeinflussen, steh auf und verändere etwas. Gib dich nicht mit solchen Menschen ab, denn Gott hat mehr für dich bereit. Mehr Segen, mehr Möglichkeiten, mehr Freude. Überlege dir gut, mit welchen Menschen du Zeit verbringst. Sind es Menschen, die dich zum Fliegen bringen, die dich motivieren, die an dich glauben, die dich motivieren oder nur über alles und jeden herziehen und eine negative Stimmung verbreiten? Schütze deine Mauer und bestimme, was du in ein Herz lässt und von wem du dich prägen lässt – Glück, Freude und der Segen Gottes warten auf dich.

Glücklich ist, wer nicht dem Rat gottloser Menschen folgt, wer nicht mit Sündern auf einer Seite steht, wer nicht mit solchen Leuten zusammensitzt, die über alles Heilige herziehen, sondern wer Freude hat am Gesetz des HERRN und darüber nachdenkt – Tag und Nacht. Psalm 1,1–2